Archiv für Juni 2012

Das Parteiengezänk um die 2. Stammstrecke geht munter weiter

Das Parteiengezänk um die 2. Stammstrecke geht munter weiter. Was nun mit dem 13-Punkte-Sofortprogramm passiert, weiss erst einmal niemand. So lange man weiter streitet, wird kein Cent investiert und nicht einmal die Planungen werden weiter vorangetrieben. 

Aus die Welt Online, 28.6.2012: Landtagsgrüne fordern Stammstrecken-Aus.

Auch die Tunnelbefürworter bekommen eine Dämpfer. Gemäss SZ Online vom 28.6.2012 kann das Darlehen für die dritte Startbahn nur bei Zustimmung von Bundesfinanzminister Schäuble für die 2. Stammstrecke nutzbar gemacht werden. 

Leserbrief "Tatsachenverdrehung der CSU zu S4 Ausbau" bringt CSU in Bedrängnis

Da ich diesen Leserbrief selbst verfasst habe, erlaube ich mir diesen hier wortwörtlich zu veröffentlichen. 
Fürstenfeldbrucker Tagblatt, 3.5.2012:
Die Herren von der CSU verdrehen bei der S4 die Tatsachen
Zu „S4-Petition wurde nur gewürdigt“ vom 20.4.2012

„Landrat Thomas Karmasin und der CSU-Landtagsabgeordnete Reinhold Bocklet sind von Seehofers Verkündung des Aus für die Stammstrecke enttäuscht. Allerdings verdrehen beide Herren die Tatsachen, wenn sie behaupten, durch das Stammstrecken-Aus stehe der Ausbau der S4 zur Disposition.

Diesen Beitrag weiterlesen »

Finanzierungen: Die Bahn in der Zwickmühle!

Was hat Stuttgart 21 mit den neuen Finanzierungsplänen der Politik des 2. S- Bahn- Stammtunnels in München gemein?
Bund, Länder und Kommunen setzen die Bahn unter Druck!
In Stuttgart hieß es, seit der grün- roten Regierungsübernahme: Kein Cent mehr fließt an die Bahn, als vereinbart.
In München will die Stadt nun sogar den Bau der 2. S- Bahn- Stammstrecke mit der Röhre 40 Meter tief unter der Erde „bezuschussen“.
Mit dem Geld aus dem Kredit an den Flughafen München, wenn der die restlichen 500 Millionen an seine Gläubiger und Gesellschafter zurück bezahlt.

Diesen Beitrag weiterlesen »

Grüne gegen OB Udes Vorschlag Flughafendarlehen für 2. Stammstrecke umzuwidmen

Merkur-Online, 27.6.2012
Koalitionskrach um den Tunnel
München – Zweite Stammstrecke: Die Grünen kritisieren den Vorstoß von SPD und Oberbürgermeister Ude

Der Ärger um die geplante zweite S-Bahn-Stammstrecke reißt nicht ab. Weil die SPD den städtischen Anteil des Flughafen-Darlehens in den Bau des Tunnels stecken will, rumort es gehörig im rot-grünen Rathaus-Bündnis. Die Grünen fühlen sich von den Genossen samt OB Christian Ude übergangen. Bevor die Stadt den Verantwortlichen – also Bund und Freistaat – 113 Millionen Euro „auf dem Silbertablett“ präsentiere, müsse erst einmal ein Finanzierungskonzept vorgelegt werden, betonte die Münchner Grünen-Chefin Katharina Schulze.

Das Gepokere um die Finanzierung der 2. Stammstrecke ist also noch längst nicht zu Ende. Wie viel Wasser muss noch die Isar hinunter fliessen, bis wenigstens die wichtigsten Ausbaumassnahmen auf den Aussenstrecken verwirklicht werden?

Ankündigungsminister Zeil unterzeichnet dritte Finanzierungsvereinbarung zwischen Bayern und Bahn

Der Bayerische Wirtschaftsminister Zeil verkündigt die Finanzierungsvereinbarung für die 2. Stammstrecke zwischen dem Freistaat Bayern und der DB als grossen Erfolg. Wenn man die Presseerklärung jedoch genauer durchliest, fällt folgendes auf: Es besteht immer noch eine Finanzierungslücke. Ankündigungsminister Zeil macht jedoch wie immer auf Optimismus. Die Chancen für dieses Jahrhundertprojekt stiegen durch den Vorschlag, das Flughafendarlehen „umzuwidmen“, enorm.

Dies ist bereits die dritte „Erfolgsmeldung“ zur angeblich gesicherten Finanzierung der Stammstrecke:
Am 08. April 2011 meldete man bereits: Bau- und Finanzierungsvertrag für die 2. S-Bahn-Stammstrecke München unterzeichnet

Und am 09. September 2011 hieß es: Zeil und Kefer: „Ein wichtiger Schritt für die 2. Stammstrecke“.

Gleichzeitig schafft man es nicht einmal, für genügend S-Bahntriebwagen zu sorgen, so dass viele überfüllte Voll- statt Langzüge durch München und die Region verkehren. Man hat es einfach versäumt, bei der Einführung des 10-Minuten-Taktes auf einigen S-Bahnlinien (Dachau, Maisach, Germering/Wessling, Deisenhofen, Zorneding/Grafing) für genügend zusätzliche S-Bahn-Triebzüge zu sorgen! Zum Teil wurden den benachteiligten Strecken sogar einfach die Züge gekürzt, damit die 10-Minuten-Takt-Verstärker durchgehend als Voll- statt Kurzzüge verkehren. Siehe Link für die S4 West. Und Link für die Verlängerung von S-Bahnzügen auf allen Linien

Münchens OB Ude will Zuschuss für 2. Stammstrecke

Aus SZ Online, 27.6.2012
Beitrag zur Finanzierung
Stadt zahlt Zuschuss für Stammstrecke
27.06.2012, 09:59
Von Dominik Hutter, Frank Müller und Mike Szymanski

Mehr als nur ein Kredit: Münchens OB Ude will nun doch einen Beitrag für die zweite S-Bahn-Stammstrecke zahlen. Kommen soll das Geld ausgerechnet vom Flughafen. Unterdessen sorgt ein vertrauliches Gespräch zwischen Ude und Ministerpräsident Seehofer für Turbulenzen.

Ist das nun die Wende im Finanzierungspoker um die 2. Stammstrecke? Nach den vielen leeren Versprechungen der letzten Jahre auch bei anderen Projekten fehlt uns leider der Glauben. Ausserdem fehlen sowohl beim Projekt der 2. Stammstrecke als auch beim 13-Punkte Sofortprogramm als (zumindest vorläufige) Alternative zur 2. Stammstrecke die wichtigen Ausbauprojekte auf den Aussenästen: Auf den am stärksten belasteten S-Bahn-Linien S1 Freising/Flughafen, S2 Erding, S4 Geltendorf und S8 Flughafen werden selbst nach dem Ausbau der 2. Stammstrecke weniger Züge pro Tag verkehren, wie auf den privilegierten 10-Minuten-Takt-Linien schon heute. Auf diesen Strecken muss endlich der seit Jahrzehnten versprochene 4-gleisige Ausbau kommen. Siehe Railblog-Eintrag.  

 

Verkehrsforum macht neuen Vorschlag für barrierefreien Bahnhof Buchenau

Aus Münchner Merkur Online, 26.6.2012
Fürstenfeldbruck – Das Verkehrsforum kritisiert die fünf Varianten für den Ausbau des S-Bahnhofes in der Buchenau und schlägt eine sechste vor.

Nach Auffassung des Forums ist keine der fünf Varianten wirklich barrierefrei.

Verkehrsprojekte: Leises Ende lauter CSU- Drohungen

Erst im Herbst wollen Bund und Länder über die Gelder verhandeln, die zu einem kleinen Teil auch in die neue Stammstrecke in München fließen könnten. Das Herbst-Datum geht aus einer Erklärung der Bundesregierung hervor. Von 1,5 Milliarden mehr ist dort mit keinem Wort die Rede. Dass diskrete Nebenabsprachen getroffen wurden, ist möglich; Details dazu sind aber bisher bei Fachpolitikern in München und Berlin nicht bekannt. Offenbar hat Seehofer seine Drohung kassiert. Landesgruppen-Chefin Gerda Hasselfeldt machte gestern intern klar, „vorsichtig ausgedrückt“ seien die Verhandlungen über mehr Mittel für den Verkehrsetat „sehr schwierig“.

Bahndiskussionen in Wasserburg um die Altstadtbahn: Bundesrecht bricht Landesrecht…

In Wasserburg am Inn gehen die Diskussionen über die Altstadtbahn in die nächste Runde.
Wie berichtet wollten Kommunalpolitiker des Wasserburger Stadtrates die Bahntrasse zu einem Radweg umfunktionieren. Doch daraus wird wohl nichts.

Denn in Wasserburg waren sie der Meinung, nach Übernahme der Bahnlinie von der Deutschen Bahn AG durch die Stadt Wasserburg, die Strecke nicht reparieren zu müssen.
Zur Erläuterung: Am 2. März 1987 kam es nach starken Regenfällen zu einem Dammrutsch zwischen Wasserburg Stadt und Wasserburg Bahnhof. Südlich des Stadtteiles Burgau, etwa 1 km entfernt vom Bahnhof Wasserburg Stadt, wurde das Gleis auf Höhe eines verstopften Durchlasses auf einer Länge von mehreren Metern unterspült. Deshalb wurde der Betrieb auf diesem Streckenabschnitt eingestellt, das beschädigte Teilstück wurde nie repariert.
Zwei Wochen später leitete die damalige Bundesbahn das Stilllegungsverfahren ein. Beantragt wurde, den Personenverkehr zwischen Ebersberg und Wasserburg Stadt aufzugeben. Der Stilllegungsantrag wurde daraufhin im Vorstand der damaligen Bundesbahn am 19. Dezember 1988 beschlossen.

Heute, 25 Jahre später, ist die Sache rechtlich umstritten. Als Inhaber der Bahnlinie lehnte die Stadt Wasserburg augenscheinlich Interessenten für den Zugverkehr auf der Bahnlinie ab, mit der Begründung: Die Bahnstrecke sei nicht befahrbar. Doch selbst eine stillgelegte Strecke lässt sich nicht einfach in einen Radweg umwandeln, wie das die Stadt Wasserburg vor hatte.

S-Bahn-Chaos – Sperrung im Sommer 2012: Alles noch schlimmer

Jetzt legt die S-Bahn in ihren Zügen die Info-Broschüren aus. Ergebnis bei der Durchsicht: Es wird alles schlimmer als bisher von der Deutschen Bahn angekündigt. Die ärgerlichsten vier Punkte:

Wie Wutbürger den Fortschritt in Bayern ausbremsen

Für die Grünen läutet das Nein zur dritten Startbahn das Ende der Wachstumsideologie ein. Für die Wirtschaft kündigt es Stillstand an. Die Politik sucht Auswege, um nicht machtlos zu wirken.

Der unternehmensfreundliche Ruf Bayerns scheint in Gefahr. „Von außen betrachtet, verliert Bayern so ein Alleinstellungsmerkmal und entwickelt sich zu einem ganz normalen Bundesland“, sagt ein Mitglied des CSU-Präsidiums.

2. S-Bahn-Röhre ist der Rohrkrepierer par excellence – Milliarden im Tunnel einbetonieren

Tagesschau.de:
„Seehofer fordert zudem, den Etat von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer um eineinhalb
Milliarden Euro aufzustocken. Das würde ihm beim Bau des zweiten S-Bahn-Tunnels durch die
Münchner Innenstadt helfen.“

Eine zweite Stammstrecke ist eines der dringendsten Verkehrsprojekte in München und dem
Umland. Für ihre Realisierung setzen wir uns seit sieben Jahren ein, zusammen mit Fahrgast- und
Umweltverbänden sowie mit politischen Vertretern aller Couleur. Allerdings steht dem Vorhaben ein
Prestigeprojekt im Wege, dessen Nutzen für München fragwürdig und für die S-Bahn-Außenäste, die
seit Jahren auf Ertüchtigung warten, kontraproduktiv ist. Die verheißungsvolle Röhre hält nicht, was
sie verspricht. Darüber ist man sich in Expertenkreisen einig.

Diesen Beitrag weiterlesen »

Oberleitungen für die Autobahn

Lkw-Verkehr ist eine Hauptquelle aller Umweltbelastungen. Siemens entwickelt jetzt ein Oberleitungssystem für Laster, das Autobahnen elektrifizieren soll.

"Passt schon" Süddeutsche Zeitung? Dabei steht das Prestigeprojekt dem Nutzen für München im Wege!

Der Journalist Mayer schreibt in der Süddeutschen Zeitung von einem München und seinen Einwohnern,
die sich gegen die Zukunft wehren.

Haidhausen bezeichnet er als Viertel der Besserverdienenden, die sich dort ein Wohnung leisten.

Stimmt das auch?

Die Bürgerinitiative S-Bahn-Tunnel Haidhausen schrieb dem Reporter der Süddeutschen Zeitung eine Antwort- E- Mail.
Selbst Journalisten können manchmal irren, nicht nur Politiker…

„Ihre gut formulierten und recherchierten Beiträge lese ich immer gerne.
Leider haben sich in dem Artikel „Passt schon.“ einige sachliche Fehler eingeschlichen
die wir als Betroffene gerne korrigiert hätten.

Sie haben völlig recht, dass eine zweite Stammstrecke eines der wichtigsten
Verkehrsprojekte ist, für deren Umsetzung wir uns seit sieben Jahren, zusammen mit
Fahrgast-, Umweltverbänden und politischen Vertretern aller Couleur einsetzen. Allerdings
steht dem ein Prestigeprojekt im Wege deren Nutzen für München fragwürdig und für die
S-Bahn-Außenäste, die seit Jahren auf Ertüchtigung warten, kontraproduktiv ist.
*Die verheißungsvolle Röhre ist der Rohrkrepierer par excellence.
*

Diesen Beitrag weiterlesen »

Hauptstadt der Selbstgefälligkeit: Warum München die Zukunft hinter sich hat

Flughafen, S-Bahn, Konzertsaal? Mit uns nicht, sagen die Münchner. Natürlich, die Stadt ist schön, sicher und erfolgreich. Und obendrein gemütlich. Nur: Eine Puppenstube ist zwar behaglich für die Bewohner, doch sie bietet keinen Lebensraum für die Zukunft.

Verhandlungen um Zustimmung zu Fiskalpakt: S- Bahn- Tunnel Thema

Seehofer fordert zudem, den Etat von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer um eineinhalb Milliarden Euro aufzustocken. Das würde ihm beim Bau des zweiten S-Bahn-Tunnels durch die Münchner Innenstadt helfen.

Stammstrecke wegen Bombe stundenlang gesperrt

Gefährlicher Weltkriegsfund in Laim: Wegen einer Fliegerbombe ist die S-Bahn-Stammstrecke ab 20 Uhr komplett gesperrt worden. Erst gegen 22 Uhr wurde die Bombe entschärft. Zahlreiche Fahrgäste steckten auf überfüllten Bahnsteigen fest.

S-Bahn-Streit: Freistaat erhöht Druck auf Bund

München – Im Ringen um die Finanzierung des zweiten Münchner S-Bahn-Tunnels erhöht der Freistaat den Druck auf den Bund. Es geht um 500 Millionen Euro.

Grüne wettern gegen Stammstrecken-Plan

„Wir wollen keinen Schnellschuss“, sagt die grüne Fraktionschefin Lydia Dietrich. „Es geht nicht, mit städtischem Geld um sich zu werfen.“ Den Grünen fehlt eine Kostenrechnung für den 2,2 Milliarden-Tunnel. „Das ist fast schon ein Trick“, ärgert sich Sabine Nallinger, die OB-Kandidatin werden will. „Das ist ja kein Geld, das vom Himmel fällt!“ Die Stadt soll es lieber in Tram und U-Bahn stecken. „Taschenspielertricks“ erkennt OB-Aspirant und Tunnel-Gegner Nikolaus Hoenning. Dagegen stehen Bürgermeister Hep Monatzeder und Fraktionschef Sigi Benker zur Röhre, sie unterstützen auch den Kredit-Plan.

Bahnprojekt Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe–Basel jetzt auf YouTube

Der YouTube-Kanal dient als Ergänzung zur Projekt-Website www.karlsruhe-basel.de und ist in diese unter der Rubrik „Aktuelles“ integriert. Unter dem Namen „Bahnprojekt Karlsruhe-Basel“ ist der Kanal auch auf der YouTube-Website leicht zu finden. Registrierte und angemeldete YouTube-Nutzer können einzelne Videos mit Kommentaren versehen. Wer den Kanal abonniert, wird zudem über neu verfügbare Videos informiert.

Vorletzter Tunneldurchschlag auf ICE-Neubaustrecke nach Berlin: „ICE-Tor nach Coburg offen“

MÜNCHEN / COBURG      Seit heute heißt es fast auf der gesamten ICE-Neubaustrecke zwischen Ebensfeld und Erfurt Licht am Ende des Tunnels. Im Landkreis Coburg hat die Deutsche Bahn beim Füllbachtunnel den Durchschlag des 21. von 22 Streckentunnels gefeiert. Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil freut sich über den weiteren Meilenstein auf der Strecke: „Dieses imponierende Verkehrsinfrastrukturprojekt nimmt immer mehr Gestalt an. Jetzt ist endlich auch das ICE-Tor von Nürnberg nach Coburg weit offen.“

Diesen Beitrag weiterlesen »

Stammstrecke: „Gemeinsam die letzten Stolpersteine aus dem Weg räumen“

MÜNCHEN                   Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil begrüßt die positiven Signale der Landeshauptstadt, sich nun doch an der Finanzierung der 2. Stammstrecke zu beteiligen. „Es wird der Bedeutung der 2. Stammstrecke gerade für die Landeshauptstadt nur gerecht, wenn jetzt auch die Stadt bereit ist, dem Vorschlag der Bayerischen Staatsregierung zu folgen und die Gesellschafterdarlehen am Flughafen München zum Wohl der Leid geplagten S-Bahnfahrer einsetzt“, betont Zeil. Eine Rückzahlung des Darlehens der Flughafengesellschafter Freistaat Bayern, Bund und Landeshauptstadt biete die große Chance, die noch offene Finanzierungslücke deutlich zu verringern.

Diesen Beitrag weiterlesen »

Freie Wähler fordern: S4 Ausbau in 13-Punkte-Sofortprogramm aufnehmen

Nachdem die Bayerische Staatsregierung keine Finanzierung der 2. Stammstrecke zustande brachte, hat sie Anfang Mai ein 13-Punkte-Sofortprogramm über 870 Mio Euro beschlossen. Der viergleisige Ausbau der S4 Pasing-Eichenau ist allerdings nicht im 13 Punkte-Programm enthalten, sondern figuriert nur unter ferner liefen im Anhang.

Der Sprecher der Freien Wähler im Kreistag Fürstenfeldbruck fordert nun, dass der Kreistag die Staatsregierung dazu auffordert, den S4 Ausbau in das Sofortprogramm aufzunehmen (siehe Link und Bericht im Münchner Merkur vom 24.5.2012).

Diesen Beitrag weiterlesen »

Münchens Votum gegen die dritte Starbahn lässt Politiker um S-Bahn-Ringschluss bangen

Mehrere Verkehrsprojekte stehen in einem direkten oder indirekten Zusammenhang mit dem Bau einer dritten Start- und Landebahn am Münchner Flughafen. So hatte Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) festgelegt, dass der Bau des Erdinger Ringschlusses und der Ausbau der Flughafentangente Ost (FTO) vor dem Bau einer dritten Startbahn unumkehrbar auf den Weg gebracht sein müssten. Für den Bau der Nordumfahrung von Erding und einer Straßenverbindung von Wartenberg Richtung Flughafen hat die Flughafen München Gesellschaft (FMG) dem Landkreis Erding 18,4 Millionen Euro aus dem sogenannten Umlandfonds versprochen – aber nur, wenn die dritte Startbahn gebaut würde. Hat das Aus für die dritte Startbahn nun Auswirkung auf die Realisierung all dieser Vorhaben?

Senat beschließt Teilauschschreibung des Berliner S-Bahnnetzes

Ringbahn wird ausgeschrieben

Für das Teilnetz „Ring“ wird in den nächsten Wochen zur Ermittlung des Eisenbahnverkehrsunternehmens als zukünftiger Betreiber ein wettbewerbliches Verfahren eingeleitet.

Eine Vergabe dieses Teilnetzes ist besonders dringlich, da die Beschaffung von Neufahrzeugen (ca. 190 Viertelzüge) für dieses Teilnetz in die Wege geleitet werden muss. Die Fahrzeuge der Baureihen 480/ 485 müssen aus technischen Gründen zwingend ersetzt werden. Das Teilnetz Ring wird deshalb gewählt, weil die Baumaßnahmen am Ostkreuz für die Ringbahn fertig gestellt sein werden. Auch entspricht die Verkehrsleistung auf diesem Teilnetz etwa der Kapazität des Ersatzbedarfes für die auszusondernden Baureihen.