Archiv für Mai 2012

Stammstrecke: Landkreise sollen zahlen

München – Die Landkreise rund um die Landeshauptstadt sollen bei der Vorfinanzierung der zweiten S-Bahn-Stammstrecke mitzahlen. Das fordert die Bayerische Staatsregierung.

Streit um Finanzierung der Stammstrecke: Ude in der Klemme mit der SPD

Die Frage ist nur: Was nützt Ude und der Stadt der Triumph im Schwarze-Peter-Spiel? Muss die Stadt am Ende, ganz egal, wie die Rechtslage ist, nicht doch einen Beitrag für den Tunnel leisten, um das Projekt zu retten? In der SPD mehren sich die Stimmen, die für ein Abrücken von der harten Linie sind. Doch Ude weist jede Vermutung eines innerparteilichen Konflikts zurück. „Die SPD-Stimmen werden immer nur zitiert“, spottet er; er selber habe noch keine einzige gehört.

Bahnchef Grube in München: Schweigen nach dem S-Bahn-Gipfel

Wird die Deutsche Bahn mehr Geld zum S-Bahn-Ausbau in München zuschießen? Nach dem Treffen der Kabinettsspitze mit Bahnchef Grube hüllen sich die Teilnehmer in Schweigen. Klar ist nur eines: Münchens OB Ude soll als Gesprächspartner vorläufig keine Rolle spielen.

Karlsfeld: Unterschriften für S-Bahn-Ausbau

Die Bürger sind genervt vom Hickhack um die zweite S-Bahnstammstrecke. Das schlägt sich auch bei einer Aktion der Karlsfelder SPD nieder.

Scharfe Kritik an MVV-Tarifen: "Labyrinth an Ticketangeboten"

Zu kompliziert, zu unübersichtlich, zu unflexibel – so urteilt der Verkehrsclub Deutschland in einer Studie über die Tarife im Münchner Nahverkehr. Er fordert nun, dass der MVV sein „Labyrinth an Ticketangeboten“ entwirrt.

S-Bahn: Kein zusätzliches Geld aus Berlin

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) machte am Montag klar, dass er kein zusätzliches Geld zur Verfügung stellen kann: “Von Seiten des Bundes liegen alle Karten auf dem berühmten Tisch“, sagte Ramsauer vor Beginn einer Sitzung des CSU-Vorstands in München.

Rückschlag für U5 nach Pasing

Der Pasinger Bahnhof stelle eine „Engstelle im Münchner Schienennetz“ dar. Gleis 2 werde „gegenwärtig relativ wenig benutzt“, jedoch „im Rahmen der weiteren Entwicklung der S-Bahn an Bedeutung gewinnen“, erklärte Zeil. Auch bei betrieblichen Störungen müsse Gleis 2 zur Verfügung stehen. „Aus diesen Gründen hält auch die Bayerische Staatsregierung die Freigabe der Gleisflächen nicht für möglich. Dies gilt unabhängig von der 2. S-Bahn-Stammstrecke.“

Ausbau nach Mühldorf: "Finanzierung ist nicht gegeben"

Mühldorf – Erhebliche Zweifel hat der Grünen-Bundestagsabgeordnete und Verkehrsexperte der Grünen, Toni Hofreiter, über die weitere Finanzierung der A 94 und des zweigleisigen Bahnausbaus.

Deutsche Bahn gibt kein Angebot ab: Weichenstellung für die Oberlandbahn

BOB-Geschäftsführer Seeger gibt sich nach dem Verzicht der Deutschen Bahn zurückhaltend – und hält nicht nur einen Streckenausbau für erforderlich.

S-Bahn-Streit: So lief das Gipfeltreffen

Wie die Nachrichtenagentur dpa am Freitag nach dem Treffen von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU), Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) und Bahnchef Rüdiger Grube aus informierten Kreisen erfuhr, wird die geplante neue Stammstrecke für die Vorortzüge am Mittwoch im Ministerrat behandelt. Darüber hinaus sei zwischen den Teilnehmern Stillschweigen vereinbart worden.

S-Bahn-Streit: Horst Seehofer hofft auf zusätzliche Millionen

 Der Ministerpräsident will erreichen, dass sich die Landeshauptstadt mit einem Betrag von 350 Millionen Euro an der Vorfinanzierung der zweiten Stammstrecke beteiligt. Das Kabinett hatte jedoch in der vergangenen Woche beschlossen, auch alternative Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen. So wollen Seehofer und Zeil mit Grube erörtern, ob die Bahn ihren Anteil von 133 Millionen Euro erhöhen kann. Voraussetzung dafür ist, dass andere Schienenprojekte in Bayern nicht gefährdet werden. Ferner will die Staatsregierung erneute Gespräche mit dem Bund über eine Aufstockung des Verkehrshaushalts führen.

S-Bahn will Fahrgäste besser informieren

Besonders bei Großstörungen beklagen Fahrgäste mangelhafte Informationen durch die S-Bahn. Ein Pilotprojekt soll die Kommunikation jetzt verbessern. Etwa zehn Millionen Euro sollen in ein neues System fließen.

Sicherung mit der „Wäscheleine“

Für das Anbringen des Sicherungsbandes am Übergang sind je nach Zugrichtung Bahnmitarbeiter aus Landsberg oder Schongau zuständig, die extra dafür nach Leeder fahren. Während auf der Ostseite das Band angebracht wird, sichert der mit Warnweste bekleidete Mitarbeiter die Westseite mit einer Signalfahne. Auf der Strecke der 125 Jahre alten Fuchstalbahn zwischen Landsberg und Schongau verkehren von Montag bis Freitag jeweils zwei Güterzüge in beide Richtungen, am Samstag ist es sogar nur einer.

Bayerische Oberlandbahn: Deutsche Bahn verzichtet

Die Aussichten sind deutlich gestiegen, dass die Bayerische Oberlandbahn (BOB) bis ins Jahr 2024 die Strecken nach Lenggries, Tegernsee und Bayrischzell bedient. Der schärfste Konkurrent bei der anstehenden Neuvergabe der Strecken verzichtet auf ein Angebot verzichten.

München – Die Deutsche Bahn (DB) bewirbt sich überraschend nicht um das prestigeträchtige 120 Kilometer lange Streckennetz der Bayerischen Oberlandbahn (BOB).

Landkreis – Die DB Regio steigt aus dem Rennen um die Strecken der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) aus.

S-Bahn-Gipfel zur Tunnelrettung

Bund, Stadt, Landkreise Bahn oder gar private Investoren – sie alle sollen helfen, das Projekt Stammstrecke zu retten. Dementsprechend forderte das Kabinett vergangene Woche diverse Prüfungen und Gespräche. Der Unterhaltung mit Bahn-Chef Grube könnte dabei zentrale Bedeutung zukommen. Zahlt die Bahn nicht mehr, wird das womöglich auch die Stadt München nicht tun – und das obwohl OB Christian Ude (SPD) signalisiert hatte, die Stadt könnte unter Umständen freiwillig eine bestimmte Summe vorfinanzieren. Einen Terminschlag Udes für ein Gespräch mit Seehofer nahm die Staatskanzlei nicht an. Es hieß, der Ministerpräsident werde den OB anrufen.

Salzburg: Kritik an deutscher Bahnbürokratie

Der Verkehrschef der Salzburg AG, Gunter Mackinger, kritisiert die deutsche Bahnbürokratie. Die Salzburger AG betreibt gemeinsam mit einer privaten Bahngesellschaft die Berchtesgadener Landbahn. Die Technik und die Bahnhöfe seien zum Teil veraltet.

Bad Reichenhall: Bahnhof ist Visitenkarte

Die Bahn möbelt ihre Wagen auf

München – Erste Kritiker witzeln schon über die „brettharten“ Sitze, doch die Deutsche Bahn meint es ernst: Über 250 Millionen Euro steckt der Konzern in den nächsten zweieinhalb Jahren in die Sanierung von 770 Inter- und Eurocity-Wagen.

Ausbau der Linie U5 Rückschlag für die Pasinger U-Bahn

Die Deutsche Bahn ist nicht bereit Gleise am Pasinger Bahnhof abzugeben. Verkehrsminister Zeil sieht deshalb keine Möglichkeit für einen oberirdischen Haltepunkt für die U-Bahn. Damit könnte der Ausbau der Linie U5 scheitern.

Süddeutsche Zeitung: Exklusives Forum für die Tunnel-Lobby!

Wenn die SZ der Stammstrecke schon eine Plattform bietet, sollte es keine
Alibiveranstaltung werden.

SZ-Forum zum Nahverkehr
Vor 40 Jahren hatten Bund, Land und Kommunen gemeinsam die Verkehrsprobleme der Region
gelöst. Das Ergebnis: der MVV. Dessen Zukunft hängt auch am Bau einer zweiten
S-Bahn-Stammstrecke. Zu den Perspektiven des Nahverkehrs veranstaltet deshalb das
SZ-Verkehrsparlament eine Podiumsdiskussion. Am Dientag, 22.Mai, um 19 Uhr debattieren im
Verkehrsmuseum Klaus Bogenberger (Professur für Verkehrstechnik, Bundeswehr-Uni),
MVV-Geschäftsführer Alexander Freitag, Hans Peter Göttler, (Wirtschaftsministerium),
Klaus-Dieter Josel (Deutsche Bahn) und Christoph Schaaffkamp
(Verkehrsberatungsunternehmen KCW). Eintritt ist frei.

Die Tunnelgegner haben den verantwortlichen Redakteuren nun nachfolgende Nachricht übermittelt, bezüglich der einseitigen Teilnehmerrunde ausschließlich mit Tunnel-Lobbyisten besetzt:

Sehr geehrter Herr Hutter,
sehr geehrter Herr Völklein,
sehr geehrter Herr Szymanski,

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Zeil schliesst S-4 Ausbau ohne zweite Stammstrecke aus

Wirtschaftsminister Zeil, auf dessen Betreiben der 4-gleisige Ausbau der S4 aus der Liste der GVFG (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz)-Projekte gestrichen wurde, schliesst den 4-gleisigen Ausbau bis Eichenau aus, wenn die zweite Stammstrecke nicht gebaut wird. Dies kann nur als Geiselnahme der S4-Pendler bezeichnet werden. 

Allerdings ist die logische Reihenfolge des S4-Ausbaus und des Ausbaus der Stammstrecke genau umgekehrt. Gemäss Otto Wiesheu, der als Vater der 2. Stammstrecke gefeiert wird, was bisher immer geplant, den S4 Ausbau VOR der Fertigstellung der zweiten Stammstrecke in Betrieb zu setzen. Zitat Otto Wiesheu, Dezember 2004 zu 2. Stammstrecke:  „Zweite Stammstrecke: derzeit Vorbereitung des Planfeststellungsverfahrens, Einleitung ca. Anfang 2005; parallel Verhandlungen über Bau- und Finanzierungsvertrag; Fertigstellung ca. bis 2010“. Dagegen zum S4-Ausbau: „Weitere Planungen zum Ausbau der S 4 West: für Angebotsverbesserungen bis Buchenau; zusätzliche Streckeninfrastruktur erforderlich; Fertigstellung ca. 2009; vsl. 200 bis 250 Mio. Euro.“ Siehe unter folgenden Link, Seiten 5 und 6. Die Aussagen von Herrn Zeil, man dürfte den zweiten Schritt (S4 Ausbau) nicht vor dem ersten Schritt (2. Stammstrecke) machen, ist damit als Lüge entlarvt. Der erste Schritt war immer der S4 Ausbau, und warum sollte das heute anders sein? Nur weil Herr Zeil den S4 Ausbau aus der Liste der GVGF-Projekte gestrichen hatte? 

Zeil sagt im zitierten Merkur-Artikel: „Denn für Bürger und Fahrgäste der S-Bahn sei der momentane Stillstand die schlimmste Situation. Und genau den würde es laut Minister Zeil geben, wenn man künftig nicht mehr Geld in die Infrastruktur stecke.“ Allerdings ist gerade Zeil zusammen mit Freitag (MVV-Chef) und Weisser (S-Bahn-Chef) jenes Trio, das sämtliche Verbesserungen im S-Bahn-System von der Zweiten Stammstrecke abhängig macht. Genau dieses Junktim ist für den Stillstand bei jeglichen Verbesserungen bei der S-Bahn verantwortlich. 

LASSEN SIE SICH DIESE GEISELNAHME NICHT GEFALLEN UND PROTESTIEREN SIE BEI STAATSMINISTER Martin Zeill. Seine Kontaktdaten finden Sie hier.

 

Fordern Sie bei Minister Zeil längere S-Bahn-Züge

Haben Sie sich schon oft über die überfüllte S-Bahn geärgert. Machen Sie nicht die Faust im Sack, sondern kopieren Sie doch einfach diesen Text in ein Word-Dokument und schreiben ein Email an Herrn Staatsminister Zeil und an den Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses Huber oder an Ihren Landtagsabgeordneten: Die Email-Adressen für Minister Zeil finden Sie hier. Und jene von Erwin Huber hier.  Weitere Emails von Landtagsabgeordneten finden Sie hier. Natürlich können Sie das Schreiben auch kürzen, oder mit persönlichen Fakten anreichern (z.B. ein Handy-Bild in der überfüllten S-Bahn)

Sofortmassnahmen für das S-Bahn-System München ohne Infrastruktur-Ausbauten

Seit 2005 der 10-Minuten-Taktes auf einigen (privilegierten) Linien eingeführt wurde, gab es keine Verbesserungen im Münchner S-Bahn-System mehr. Auf vielen Linien, welche nach wie vor nur alle 20 Minuten verkehren, gab es sogar Verschlechterungen, beispielsweise auf der S4 West, welche 1999 mehr Langzüge hatte als heute, und sogar über eine Verstärker-S-Bahn durch die Stammstrecke verfügte, die 2005 einfach weggenommen wurde. Nach dem das Projekt Zweite Stammstrecke nun offenbar zumindest vorerst auf Eis gelegt wurde, ist es umso wichtiger, die über die letzten Jahren vernachlässigten kurzfristig zu realisierenden Massnahmen SOFORT in Angriff zu nehmen. Dabei handelt es sich vor allem um die Verlängerung von Voll- auf Langzüge auf jenen unterprivilegierten Linien, welche nur alle 20 Minuten verkehren.

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