Archiv für Mai 2012

Ebersbergs Landrat Fauth macht einen Rückzieher in der Finanzierungsfrage

Merkur Online, 29.5.2012
Der Landrat und die 2. Stammstrecke: Nein, nein, nein

Landkreis – Rückt Landrat Gottlieb Fauth (CSU) ein Stück von seiner Aussage ab, der Landkreis sei bereit, zur Zwischenfinanzierung der zweiten S-Bahn-Stammstrecke beizutragen? Dafür erntete er Kritik von Grünen und SPD. Die wollten wissen, woher er das Geld nehmen will.

 

Wann funktioniert der Lift am Bahnhof Fürstenfeldbruck?

So schwer tut sich DB Station und Service, einen Lift zu den Bahnsteigen in Betrieb zu setzen. Hier die schier unendliche Geschichte:

24.10.2011: Bauzaun statt Aufzug:  Der Austausch eines Lifts am Bahnhof in Fürstenfeldbruck dauert Monate.

12.01.2012: Neuer Lift bereits veraltet. Schlamperei in der Planung. Weil der Lift nicht bis Ende 2011 fertig wurde, gelten bereits neue Vorschriften. 

25.01.2012: Der Aufzug geht um 8:56 endlich in Betrieb.

Anscheinend wiederholt sich die Geschichte: Hier eine ähnliche Geschichte am Bahnhof Freising.

 

Ausbau Bahnhof Buchenau: SPD moniert fehlende Barrierefreiheit des Mittelbahnsteiges

Die SPD-Stadtratsfraktion Fürstenfeldbruck begrüßt ausdrücklich, dass in Sachen „behindertengerechter Zugang zum Bahnhof Buchenau“ nun Bewegung gekommen ist und mit der Vorlage der 6 Umbauvarianten durch das Wirtschaftsministerium der unerträgliche Stillstand der letzte Jahre überwunden scheint.

Der Mittelbahnsteig als optimierter Bahnsteig für Regionalzüge (niedrigere Bahnsteighöhe in Bezug auf S-Bahn) soll allerdings gemäss dem aktuellen Konzept der Deutschen Bahn immer noch als S-Bahnhaltestelle genutzt werden für die S-Bahnen, welche in der Buchenau wenden. Dies kann es natürlich nicht sein, das nach einem Umbau des Bahnhofes mit einer Umbausumme von mehreren Millionen Euro die Barrierefreiheit nicht komplett gegeben ist. Hier muss die Deutsche Bahn und das Wirtschaftsministerium eindeutig nachbessern, eine Anfrage an das Wirtschaftsministerium mit der Erläuterung der Problematik von vor 6 Wochen blieb bis zum heutigen Tage leider unbeantwortet. Ein weiterer Schwachpunkt des Mittelbahnsteiges ist seine nur behindertengerechte Zugänglichkeit mittels Aufzüge. Daher sollte die Erstellung einer weiteren Unterführung ganz am Ende des Bahnsteiges (Richtung Westen) und die Schaffung von behindertengerechten Rampen sowohl am Mittelbahnsteig wie auch am Bahnsteig zum Geschwister-Scholl-Platz geprüft werden.

Wie der Bahnhof Buchenau barrierefrei wird

Aus Merkur Online, 27.04.2012
Fürstenfeldbruck – Fünf Optionen gibt es, den Bahnhof Buchenau barrierefrei auszubauen. Bei einem Ortstermin stellten Vertreter der Stadt und der DB Station & Service die Optionen rund 20 Bürgern vor.

FFB-Landkreisgrüne fordern Umdenken beim Schienenpersonennahverkehr (SPNV) von CSU/FDP/SPD

Bündnis 90/ Die Grünen KV Fürstenfeldbruck sieht die derzeitigen Entwicklungen mit großer Sorge. Es werden Märchen verbreitet, die keinerlei Bezug zur Realität haben. Die zweite Röhre war niemals Voraussetzung für einen Ausbau der S4. Die Priorisierung des S4-Ausbaus wurde 2010 von der Staatsregierung mit den Stimmen der SPD aufgehoben, um somit vermeintlich die Finanzierung der zweiten Stammstrecke abzusichern. Der S4-Ausbau hat also nur insofern mit der zweiten Stammstrecke zu tun, da es sich um das erste Opfer des Tunnels handelt. Somit muss festgestellt werden, dass weder CSU/FDP, noch die SPD ein Interesse an zügigen Verbesserungen auf der meistbefahrenen Strecke des Münchner S-Bahnnetzes haben. Aussagen der SPD, CSU und FDP, dass ein Ausbau der S4 erst nach dem Bau der zweiten Stammstrecke möglich wäre, sind scheinheilig und schlicht falsch. Einen Ausbau der S4 auf das Jahr 2037 zu verschieben ist nicht hinnehmbar. Politik für Pendlerinnen und Pendler sieht anders aus.

Wichtige Information für alle S-Bahn-Nutzer aus dem Münchner Umland!

 

Sollen sich die Landkreise an der Finanzierung des 2-3 Milliarden Euro teuren Tieftunnels beteiligen?

 

Das ist keine einfache Entscheidung, denn Geld ist nicht im Überfluss da. Die Landkreise sollten sich daher ein genaues Bild zu Kosten und Nutzen machen. Hier finden Sie die Auswirkungen des Projekts auf den Fahrplan, der nach Fertigstellung des Tunnels, also frühestens 2021 in Kraft treten soll. Alle Informationen basieren auf den offiziellen Planungsunterlagen der Staatsregierung. Dieser „Amtsplanung“ wird mit dem sog. Plan-A eine Alternative gegenübergestellt. Urteilen Sie selbst! 

 

 

 

INHALT:

 

 

Die Auswirkungen

Die Netzpläne in der Übersicht

 

Die Auswirkungen für jede Linie und jede Station [prüfen Sie selbst]

S1-West Freising / Flughafen – Neufahrn – München

S2-West Petershausen – Dachau – München

S3-West Mammendorf – Maisach – München

S4-West Geltendorf – Grafrath – Buchenau – München (ohne Ausbau der S4-West)

S4-West Geltendorf – Grafrath – Buchenau – München (mit Ausbau der S4-West)

S8-West Herrsching – Weßling – Germering – München

S6-West Tutzing – Starnberg – Gauting – München

S7-West (Geretsried –) Wolfratshausen – Höllriegelskreuth – München

 

S3-Ost Holzkirchen – Deisenhofen – Taufkirchen – München

S7-Ost Kreuzstraße – Aying – Höhenkirchen-Siegertsbrunn – München

S4-Ost Ebersberg – Grafing Bf – Zorneding – München

S2-Ost Erding – Markt Schwaben – München

S8-Ost Flughafen – Ismaning – München

 

Fahrpläne [mehr]

Fahrplan 6T gesamt

Fahrplan 6T-HVZ

Fahrplan 6T-NVZ

Fahrplan 6T-SVZ

 

Plan A, die Alternative zum Tieftunnel [mehr]

[Kurzfassung]

[Foliensatz]

MVV-Chef im Interview „Dann sind wir die Deppen der Nation“

 Der MVV-Chef über die Debatte um die Zweite Stammstrecke, seinen Ärger als Kunde und Handy-Zukunftspläne.

Meilenstein beim Leipziger Citytunnel

Mit Inbetriebnahme des 5,3 km langen Leipziger City-Tunnels im Dezember 2013 wird der berühmte Bayerische Bahnhof nach mehr als einem Jahrzehnt ohne Reisende wieder zur Bahnstation. Damit wird sich seine Geschichte als „Tor in den Süden“, die bereits 1844 als Endhaltepunkt der „Sächsisch-Bayerischen Staatseisenbahn“ begonnen hatte, fortsetzen, so die Deutsche Bahn.

Probleme bei der MVG Gesucht: gebrauchte Trambahnen

Kaum sind sie da, sind sie defekt: Zehn der 13 neuen Trambahnen stehen derzeit im Depot der MVG, weil der Hersteller einen Schaden an den Rädern nicht beheben kann. In seiner Not sucht MVG-Chef König schon gebrauchte Trams – doch das ist gar nicht so einfach.

Immer mehr Baustellen: Bahnchef warnt Kunden vor Verspätungen

Gut für die Intrastruktur, aber schlecht für die Pünktlichkeit: Die Deutsche Bahn will ihr Schienennetz ausbauen, um langfristig einen besseren Verkehsfluss gewährleisten zu können. Mehr Verspätungen werden laut Bahnchef Grube die Folge sein.

Flughafenanbindung für Südostbayern- Walpertskirchener Spange: Trassenwahl entschieden

Erst vor wenigen Tagen hatte das Bayerische Kabinett beschlossen, die Anbindung des Flughafens zu forcieren, nachdem der Bau der 2. Stammstrecke für die Münchner S- Bahn derzeit nicht finanziert werden kann. Wo die über 800 Millionen für die Sofortmaßnahmen aus dem Beschluss der Staatsregierung für die S- Bahn München und die Flughafen- Anbindung herkommen sollen, diese Frage wurde nicht beantwortet.

Zudem haben die Meldungen aus München und Erding einen weiteren Haken:
Der Bau der Flughafenanbindung kann erst erfolgen, wenn die Bahnstrecke Mühldorf- München, zwischen Ampfing und Markt Schwaben komplett zweigleisig ausgebaut und elektrifiziert ist.
Dafür gibt es allerdings weder einen „Realisierungshorizont“, wie das Bayerische Verkehrsministerium kürzlich mitteilte, noch Gelder, um überhaupt mit den Planungen zu beginnen.

Aus für Direktzug Nürnberg-Prag wegen DB-Schnellbus

„Das ist auch eine Folge des von der DB in Konkurrenz zum Alex gestarteten intensiven Busverkehrs zwischen Nürnberg und Prag über die inzwischen ausgebaute Autobahn“, sagte BEG-Geschäftsführer Fritz Czeschka. Das Angebot des privaten Bahnbetreibers Alex werde zu Beginn des Jahresfahrplans 2013 eingestellt.

S-Bahn-Störungen: Das Wut-Protokoll

„Es wird immer schlimmer“, sagt Helmut Schäfer, der seit 30 Jahren mit der S2 nach München fährt. Ihn stören: die Störungen! Jetzt hat er Buch geführt

München – Abends wartet Helmut Schäfer manchmal eine halbe Stunde auf seine Frau. Manchmal auch eine ganze. Er weiß nie, wann sie von der Arbeit kommt. Pünktlich ist sie selten. Sie fährt S-Bahn.

Früher, sagt der 63-Jährige, konnte man noch die Uhr nach der S-Bahn stellen. „Jetzt nicht mehr.“

Berchtesgaden: Fahrgastzahlen deutlich gesunken

Landkreis – Sinkende Fahrgastzahlen machen den Nachtschwärmer-Bussen in der Region zu schaffen. Nun werden neue Streckenführungen als Lösung diskutiert.

Der Kreisausschuss des Berchtesgadener Landes spricht heute über die Zukunft seiner Nachtschwärmer-Buslinien. Nach dem deutlichen Rückgang der Fahrgastzahlen im vergangenen Jahr möchte der Landkreis neue Wege gehen. Unter anderem könnten Linien nach Salzburg und Traunstein angeboten werden.

Freising: Das Drama um die Bahnhofs-Aufzüge geht weiter

Freising – Der Weg zum Klinikum Freising bedeutet für die schwangere Anita Funk (28) Mühsal und Strapazen: Wieder mal ist einer der Lifte am Freisinger Bahnhof defekt. Die Moosburgerin muss deshalb ihr Kinderwagerl die Treppen rauf und runter schleppen. Von der Bahn gibt es keine guten Nachrichten: Die Lifte werden erst 2013 ausgetauscht.

Die Geschichte erinnert stark an die Erfahrung am Bahnhof Fürstenfeldbruck. Anscheinend schafft es DB Station und Service nicht, einen ganz normalen Lift in Gang zu setzen. Siehe Link.

Erdinger Stadtrat votiert für Kreuzungsbahnhof

Das Hauptargument der Kritiker der Nordvarianten war, bei der Südeinschleifung seien schon jetzt mehr Tunnel geplant und weitere Tieferlegungen ließen sich leichter durchsetzen. Jakob Mittermeier (CSU) hielt dem entgegen, die Stadt habe dank eines bestehenden Bebauungsplans gute Chancen, einen Tunnel unter der Alten-Römer-Straße durchzusetzen. Die weiteren Tieferlegungswünsche zu realisieren sei zwar zugegeben „viel Arbeit“, aber das gelte genauso für Tunnelforderungen bei einer Südeinschleifung.

S-Bahn München Fahrschein aus dem Netz

„Das Handy-Ticket wird kommen“: MVV-Geschäftsführer Alexander Freitag hat angekündigt, dass die Münchner Nahverkehrsnutzer bald ihren Fahrschein über ihr Mobiltelefon kaufen können. Das überrascht – hatte der MVG dies doch stets abgelehnt.

Antrag zur Zukunft des Regionalexpress Nürnberg – München

 

Staatsregierung soll sich zur Beibehaltung des schnellen Nahverkehrs über die ICE-Neubaustrecke bekennen

 

 

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BN-Onlinekampagne und Infopaket Flugverkehr – steuerliche Benachteiligung der Bahn aufheben

 

Dass eine dritte Startbahn am Flughafen München ganz Bayern mit Schäden für Mensch, Natur und Klima betrifft, ohne dass es einen Bedarf an einer weiteren Startbahn gebe und Fakten zu den wahren Hintergründen der dritten Startbahn erläutert der Bund Naturschutz (BN) und bietet unter  www.dritte-startbahn-stoppen.de eine Onlinekampagne gegen das Grossprojekt.

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Wilder Westen am Münchner Bahnhof Riem

„Erst ein mutiger Passant sprang auf die Gleise und stoppte es.“ Das Pferd war von der nahen Veranstaltung „Pferd international“ ausgebüchst.

U-Bahn: Rekordansturm zum CL-Finale

Das Fußball-Fieber: Es hat MVG und MVV ganz schön ins Schwitzen gebracht. Die MVG meldet, dass der U-Bahnverkehr rund ums Champions-Leage-Finale ans Limit ging – und darüber hinaus. Obwohl bis zu 75 Prozent mehr Wagen im Einsatz waren als üblich, mussten die Bahnhöfe Marien-, Odeonsplatz und Olympiazentrum immer wieder für einige Minuten und teils bis zu einer halben Stunde gesperrt werden. Grund: Die Bahnsteige waren so überfüllt, dass die Züge nicht mehr abgefertigt werden konnten.

Bayern-Finale: U-Bahn kann Fan-Ansturm nicht bewältigen

Eng gedrängt standen die Fahrgäste am Bahnsteig, blockierten sich gegenseitig beim Einsteigen und hinderten die Züge am Abfahren. Besonders problematisch war laut MVG der Antransport der mehr als 100 000 Fans zu Arena und Olympiastadion. Zudem hätten übermäßig betrunkene Fans den Betrieb erschwert: Mehrfach zogen sie mutwillig ohne Grund die Notbremsen und brachten den U-Bahnbetrieb zum Stillstand.

Ebersberg: SPD will klare Aussage zur Stammstrecke von Landrat Fauth

Bevor die CSU im Landkreis den Finger auf den Münchner Oberbürgermeister Christian Ude richte, solle sie sich ins Gedächtnis rufen, wer für die momentane Situation verantwortlich sei, so SPD-Kreisvorsitzender Thomas Vogt. Nicht die Kommunen seien für die Misere verantwortlich, sondern der Freistaat und der Bund, namentlich Ministerpräsident Horst Seehofer und Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, beide von der CSU. Bei ihnen liege das offenkundige Versagen. Nun räche es sich, dass die CSU den öffentlichen Nahverkehr immer „als lästige Aufgabe und nicht als unverzichtbares und notwendiges Gut gesehen hat.“

Tauziehen zwischen Regierung und Landkreisen

Im Münchner S-Bahn-Streit ging es bisher darum, Münchens OB Ude zum Mitmachen zu drängen. Nun soll auch das Umland in die Pflicht genommen werden. Dort regt sich Widerstand.

Rechnungshof: Bund kontrolliert Bahn "nur unzureichend"

Daran, dass beide Seiten ihren Aufgaben nachkommen, zweifelt nun der Bundesrechnungshof. Der Bund – zuständig ist Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) – mache als Eigentümer der Schienenwege „nur unzureichende Vorgaben“, welche Netzqualität die Bahn liefern müsse, kritisieren die Rechnungsprüfer in einer Stellungnahme für den Bundestag.