Archiv für März 2012

S4-Gutachten liegt vor und sieht Riesenvorteile des Ausbaus

Beim viergleisigen Ausbau Pasing-Eichenau nun müssten die Stationen Aubing und Leienfelsstraße am Bestands-ort neu errichtet werden. Mit dem Ausbau könnte zwischen Geltendorf und Leuchtenbergring eine Expresslinie im 30-Minuten-Takt neu eingerichtet werden. Die Linie würde alle Halte bis Bruck bedienen und mit nur einem Zwischenstopp in Puchheim weiter nach Pasing fahren.

Schienennetz: Unerfreuliche Gewinne im Netz der Bahn

Oberland: DB Regio auf Infotour

Landkreis – Im Rahmen der Ausschreibung der Regionalzugverkehre durch die Bayerische Eisenbahngesellschaft wird sich die DB Regio Oberbayern in der kommenden Woche an mehreren Bahnhöfen im Oberland vorstellen.

Weichenstörung: Verspätungen auf allen Linien

München – Die Weichenstörung in Laim ist behoben. Die S-Bahnen der Linien S 1 Freising/Flughafen und S 2 Petershausen – Erding verkehren wieder auf dem Regelweg. Es kommt aber noch im gesamten S-Bahn-Bereich zu Verspätungen.

Neue Baustelle im Hauptbahnhof

Die Baustelle im Zwischengeschoss des Hauptbahnhofs wird noch größer. Nun ertüchtigt auch die Deutsche Bahn in ihrem Bereich den Brandschutz und reißt das ehemalige Reisezentrum komplett ab. Die Ladenflächen sollen neu gestaltet werden.

Stuttgart 21 – Ein Jahrhundertbetrug?

Der S21-Widerstand mit seiner vermeintlichen Baum-Esoterik und dem Juchtenkäfertum nerven. Und das ist gewollt. Darauf zielen seit Jahren Bahn- und Politik-PR und die sie versprühenden Medien. Wie beim Schüren von Fremdenfeindlichkeit, dem (aktuellen) Ossi-Bashing oder der andauernden Neid-Debatte um den Finanzausgleich dienen die vermeintlichen, ungewaschenen und arbeitsscheuen Käferfreaks in Stuttgart dazu, den Volkszorn der eigentlichen Wutbürger von den wahren Ursachen von Problemen abzulenken. Wenn die Bürger damit beschäftigt sind, sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen, kann die herrschende Kaste umso leichter durchregieren. „Divide et impera“ sagt dazu der der humanistisch verbildete Besserverdiener. Teile und herrsche.

Containerterminal in Hufschlag bei Traunstein?

Wird in der Zukunft ein Containerterminal in Hufschlag gebaut werden? Der Ausschuss für Landkreisentwicklung, Energie- und Verkehrsfragen tagte am Mittwoch. Der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs GmbH Harald Schwarzbach stellte die Pläne vor. Momentan sind die Planungen ganz am Anfang. Die Deutsche Bahn wird zuerst untersuchen, ob der Bereich überhaupt für ein Containerterminal geeignet ist“, so Schwarzbach. „Mit ersten Egebnissen kann im Mai 2012 gerechnet werden. Erst dann könnten eventuell weitere Schritte eingeleitet werden.“ Das Terminal könnte an die Bahnstrecke München – Salzburg angebunden werden.

München- Rosenheim-Salzburg: Ticket-Chaos nach Bahnnetz-Übernahme?

Nicht gelöst ist freilich, wie folgender, offensichtlich komplizierter Fall gelöst werden kann: ein Fahrgast will von Weilheim nach Berchtesgaden. Ab Ende 2013 muss er dafür die Züge dreier Unternehmen nutzen: DB Regio, Meridian und Berchtesgadener Landbahn. Die Fahrkartenautomaten der DB verkraften das nicht – sie können maximal zwei Bahngesellschaften kombinieren. „Ich wüsste nicht, wie man das lösen könnte“, gesteht Czeschka.

Ramsauer diskutiert mit Landeshauptmann Salzburg

Das S-Bahn-Netz zwischen Salzburg und Freilassing soll weiter ausgebaut werden. Bis 2016 könnte der Vollausbau abgeschlossen sein: dann soll das Dritte Gleis zwischen Salzburg und Freilassing endlich fertig sein.

Rosenheim: Künftig Kleinstaaterei beim Eisenbahntarif?

 

Verkehrssprecher Dr. Thomas Beyer fordert Staatsregierung zu Bericht im Landtag über die Probleme beim ‚Meridian‘ im E-Netz Rosenheim auf

 

 

 

Der Verkehrssprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Thomas Beyer, schlägt wegen eines drohenden Rückfalls des Eisenbahnverkehrs in Bayern in die Kleinstaaterei Alarm. Konkret droht eine Zersplitterung des bisher in Bayern einheitlichen Eisenbahntarifs. Laut Mitteilung des Fahrgastverbandes ‚Pro Bahn‘ ist zu befürchten, dass bei dem ab 2013 von dem französischen Verkehrskonzern Veolia betriebenen sogenannten ‚E-Netz Rosenheim‘ ein einheitlicher Tarif mit den parallel verkehrenden Zügen der Deutschen Bahn AG nicht zustande kommt.

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U3: Sperrung in den Osterferien

München – Achtung Fahrgäste! In den Osterferien fallen auf der U3 zwischen Münchner Freiheit und Olympiazentrum alle Züge aus! Auch auf der U2 kommt es zeitweise zu Einschränkungen.

Geretsried: 71 Wohnungen in S-Bahn-Nähe

Nach Ansicht der Stadt wird mit dem Tannenhof ein städtebaulicher Akzent im künftigen S-Bahn-Bereich gesetzt. Nur etwa 500 Meter entfernt soll nach der jetzigen Planung der Endbahnhof liegen, mit einer direkten Geh- und Radweg-Verbindung über den Arberweg. Nach Auskunft von Carlheinz Bartsch, dessen Wolfratshauser Immobilienbüro, das Projekt für Keval vermarktet, wird man mit dieser Lage explizit werben. „Wenn die S-Bahn kommt, haben sie den Bahnhof fast direkt vor der Haustür“, sagt der Makler. „Aber sie sehen und hören ihn nicht.“

MVV-Affäre: Viele Polizisten zahlen nach

Polizisten in Uniform dürften den MVV generell kostenlos nutzen, für Fahrten in Zivil können sie eine sogenannte Sondernetzkarte abonnieren. 4152 der rund 6000 Beamten nutzen dies aktuell. Für jeden einzelnen zahlt der Freistaat 39,52 Euro monatlich an den MVV. Ein Eigenanteil von 20,67 Euro wird dafür vom Monatsgehalt der Polizisten einbehalten. Wird das Abo gekündigt, zum Beispiel wegen Dienststellenwechsels, müssen die Polizisten die Sondernetzkarte zurückgeben. Doch dies ist offenbar in etlichen Fällen nicht passiert, und die Beamten konnten so auch ohne Zahlung weiterhin kostenfrei mit dem MVV fahren. Aufgefallen war dies vor einigen Monaten, als die Verkehrsbetriebe die Papiertickets in Plastikkarten umtauschten.

Bayerische Oberlandbahn Unerfüllte Erwartungen

Am besten schnitt die Berchtesgadener Land Bahn, am schlechtesten Kahlgrund ab. Die BOB landete wie 2008/2009 auf Rang neun. Hauptkritikpunkt: die Sauberkeit des Zugäußeren und der Fenster sowie die Temperatur im Zuginneren. Positiv fielen den Testern vor allem Zugbegleiter und die Fahrgastinformation auf. BOB-Betriebsleiter Arno Beugel betonte: „Wir nehmen das Ergebnis ernst. Wir wollen eine gute Eisenbahn sein.“

Geschäftsführer Heino Seeger reagierte enttäuscht, da die BOB in den vergangenen Jahren vor allem im Bereich Sauberkeit und Fahrgastinformation einige Verbesserungen erreicht habe. Er stellte den Vergleichsmaßstab der Interviewten und die Objektivität der Prüfer in Frage: Alte Fahrzeuge würden immer als schlechter empfunden als niegelnagelneue.

Im Luxus-Zug von München nach Mailand: Ferrari plant Transalpin-Express

Der Name steht für roten Lack, breite Reifen und röhrende Rennmotoren: Doch die Straße ist der italienischen Sportwagenlegende nicht genug. Ferrari-Chef Montezemolo drängt vom Asphalt auf die Schiene. Der Autobauer plant den Einstieg in den Fernverkehr mit Hochgeschwindigkeitszügen.


Der Chef des italienischen Luxusautoherstellers Ferrari kündigt den Aufbau eines neuen Geschäftsfeldes an: Der Sportwagenbauer bereitet den Einstieg in den grenzüberschreitenden Zugververkehr mit einem privaten Bahnunternehmen vor. Langfristig geplant sind Verbindungen über die Alpen zwischen Italien, Deutschland und Österreich.

Steinattacke gegen BOB-Zug

Lenggries – Erneut bewarfen Kinder einen Zug der BOB mit Steinen. Jetzt ermittelt die Bundespolizei.

Bundesminister Peter Ramsauer zur Finanzierung der 2. Stammstrecke München

Zur aktuellen Diskussion in den bayerischen Medien um die Finanzierung der 2. Stammstrecke München hat sich Bundesminister Peter Ramsauer heute in Berlin geäußert:
 
„Der Bund steht zur 2. Stammstreckee München. Wir sind bereit, dieses wichtige Projekt finanziell zu unterstützen – im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten. Bund, Freistaat und die Stadt: jeder muss seinen Beitrag leisten, um die zweite Stammstrecke zu realisieren. Mit dem Freistaat sind wir weiterhin im konstruktiven Gespräch. Auch zur Frage einer möglichen Vorfinanzierung. Man darf bei dem Thema nicht Äpfel mit Birnen verwechseln: Eine Vorfinanzierung durch den Freistaat und die Landeshauptstadt ist etwas völlig anderes als ein projektbezogenes Darlehen an den Bund.“

Lindauer stimmen für Verlegung ihres Bahnhofs

Lindau – Mit dem Ausgang des Bürgerentscheids rechneten wohl die wenigsten: Der Lindauer Hauptbahnhof soll ganz aufs Festland verlegt werden. Experten zufolge könnte sich das Verfahren um Jahre verzögern.

Pasing: U-Bahn ohne Wenn und Aber

Parteien im Münchner Westen machen sich für U5 nach Pasing stark

Das Dauerthema „Pasinger U-Bahn-Halt“ sorgte in der jüngsten BA-Sitzung erneut für heftiges Für und Wider zwischen den Fraktionen. Den FDP-Antrag an die Stadtverwaltung für ein städtisches Gesamtkonzept bezüglich Verkehrsinvestitionen wollte die CSU nicht mittragen. „Für uns ist es keine Frage von Gesamtkonzepten, denn die U-Bahn nach Pasing ist unerlässlich“, ärgerte sich CSU-Fraktionssprecher Frieder Vogelsgesang. „Und zwar ohne Wenn und Aber.“ Je mehr man die Stadtverwaltung mit Anfragen, Änderungen, Prüfungsanträgen und neuen Ideen konfrontiere, um so länger dauere die Umsetzung des eigentlichen Zieles, „nämlich die letztendliche Planung und Fertigstellung der U-Bahn“.

Dachau- Altomünster: Linie A (-bstellgleis)

Der Planfeststellungsbeschluss der Regierung von Oberbayern wurde von Dezember 2011 auf Mitte 2012 vertagt.

Erdwegs Bürgermeister Michael Reindl wandte sich daraufhin mit einem Brief an die Staatsregierung. Er weist darin auf die Dringlichkeit der Umsetzung des Projekts hin. „Es muss unter allen Umständen in Kürze begonnen werden. Das ist von besonderer Bedeutung, da die betroffenen Kommunen die entsprechenden Finanzmittel in den Haushalten bereitstellen müssen“, schreibt Reindl an Staatsminister Martin Zeil.

Die Antwort aus dem Ministerium war für die anliegenden Gemeinden jedoch nicht gerade zufriedenstellend. Minister Zeil, zuständig für Verkehr und Technologie, schreibt, dass die notwendige Finanzierungsvereinbarung zwischen Bahn und Freistaat zurzeit verhandelt wird. „Ein konkreter Abschlusszeitpunkt lässt sich allerdings noch nicht zuverlässig vorhersagen“, so die Stellungnahme des Ministers.

Eisenbahnstrecke Reichenbach-Hof wird elektrifiziert

Erscheinungsdatum
09.03.2012
Laufende Nr.
038/2012

Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, gibt heute in Plauen mit dem symbolischen Spatenstich den Startschuss für die Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke zwischen Reichenbach und Hof. Als erster Abschnitt wird die Strecke Reichenbach-Plauen elektrifiziert. Bis Ende 2013 soll der gesamte Eisenbahnverkehr von Leipzig bis Hof elektrisch betrieben werden.

Mücke:

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Zeil: „Keine falschen Schlüsse ziehen“

Unstrittig zwischen Bund und Freistaat ist, dass die 2. Stammstrecke für die Zukunftsfähigkeit des Schienenpersonenverkehrs in der Metropolregion München unabdingbar ist. Der Freistaat hat sich bereit erklärt, zusätzlich zu seinem originären Finanzierungsbeitrag von rund 950 Millionen Euro für die 2. Stammstrecke mit 350 Millionen Euro als Vorfinanzierung von den Haushaltsmitteln einzuspringen, die der Bund voraussichtlich nicht zeitgerecht zur Verfügung stellen wird. „Die laufenden Verhandlungen zwischen Bund und Freistaat betreffen kein Darlehen, sondern die Rahmenbedingungen einer Vorfinanzierung. Aus der Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage von Herrn Dr. Hofreiter sollten daher nicht vorschnell falsche Schlüsse gezogen werden“

S7-Petition: Schelte aus Geretsried

Die Wolfratshauser Landtags-Petition für eine S 7-Verlängerung ohne Industriegleis stößt in Geretsried auf eine scharfe Reaktion. Ihn erfülle das „sehr unglückliche“ Vorgehen „mit Ingrimm“, formulierte Zweiter Bürgermeister Gerhard Meinl (CSU), der am Freitag im Geretsrieder Rathaus die Geschäfte führte. Denn sollte der Wolfratshauser Vorstoß überhaupt einen Effekt haben, so schlimmstenfalls den, dass es zwischen beiden Städten gar keine Gleisverbindung mehr gebe.

Streit um zweite S-Bahn-Stammstrecke: Grüne: Zweiter Tunnel ist ein "Phantom"

Der Streit um die geplante zweite S-Bahn-Stammstrecke spitzt sich zu: Das Geld fehlt, sagen die Grünen – und schlagen einen Alternativplan vor. Die SPD und die schwarz-gelbe Landesregierung sehen das anders. 

Zuletzt hatte Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) erklärt, erst mit einem Wechsel zu einer SPD-geführten Bundesregierung werde der Tunnel umgesetzt. Hofreiter bezweifelt das: Auch ein SPD-Verkehrsminister werde den (Geld-)Mangel nur verwalten können.

Als einen weiteren Baustein des Konzepts nannte Nallinger die Verlängerung der U 5 nach Pasing. Die wird zwar seit Jahren geplant – allerdings hatten SPD und Grüne zuletzt gebremst. Denn würde die U 5 nach Westen verlängert, würde die neue Linie rein rechnerisch dem zweiten S-Bahn-Tunnel Fahrgäste abspenstig machen. Damit wäre der ohnehin nur knapp über der Rentabilitätsschwelle angesiedelte Tunnel nicht mehr förderfähig – und letztlich beerdigt.

Nun allerdings fordern die Grünen – wie zuvor schon CSU und FDP -, die Planungen verstärkt voranzutreiben und offene Fragen zu klären. Unklar ist etwa, ob die U-Bahn am Pasinger Bahnhof ober- oder unterirdisch halten soll. Bei einer oberirdischen Lösung müsste die Deutsche Bahn Flächen für die U-Bahn-Gleise zur Verfügung stellen. Bislang hält sich der Konzern in diesem Punkt aber bedeckt.

Stammstrecke: Grüne rücken von der Röhre ab

Stadträtin Sabine Nallinger gab gestern bekannt: „Wir wollen die Reihenfolge ändern.“ Priorität habe jetzt nicht mehr der Tunnel, sondern ein Katalog von Einzelmaßnahmen. Die 936 Millionen Euro, die der Freistaat im Haushalt bereitstellt, will Nallinger nicht mehr in die Röhre stecken, sondern in Maßnahmen wie den:

-Ausbau der Sendlinger Spange von Laim zum Heimeranplatz,

-Bau eines Regionalzughaltes an der Poccistraße,

-Ausbau der Außenäste für eine Taktverdichtung,

-Bau eines weiteren Gleises am Ostbahnhof,

-Ausbau der Leit-, Steuerungs- und Regeltechnik.

Die Idee ist nicht ganz neu. Unabhängige Bahnexperten basteln seit langem an einem „Plan A“, den die Grünen jetzt in weiten Teilen übernommen haben. Auch die Rathaus-CSU betonte gestern, man habe bereits in den vergangenen Jahren ein Paket von „Sowieso-Maßnahmen“ erarbeitet, die „völlig unabhängig“ vom Bau der Röhre seien. Darin enthalten ist auch die fehlende U-Bahn-Anbindung Pasings.

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