Archiv für März 2012

Ingolstadt – München: Züge fahren wieder

München – Aufgrund von Personen im Gleis war der Streckenabschnitt Ingolstadt – Baar-Ebenhausen am Freitagnachmittag komplett gesperrt.

Obing: Lokalbahn erwacht aus dem Winterschlaf

Hinter den Kulissen wird schon kräftig geschafft: Freiwillige arbeiten an verschiedenen Fahrzeugen, in den Betriebsstützpunkten Amerang und Obing wird Ramadama gemacht und der „Star“ der Chiemgauer Lokalbahn, der Museumstriebwagen „LEO“ aus dem Jahr 1952, wird gerade mit professioneller Hilfe in Lenggries für die neue Fahrsaison fit gemacht: Ab Dienstag, dem 1. Mai, rollt der Esslinger Triebwagen mit der Baureihenbezeichnung VT 103 wieder an allen Sonn- und Feiertagen bis zum 28. Oktober auf der Lokalbahnstrecke Bad Endorf-Amerang- Obing am See. Und er steht auch in diesem Jahr wieder für die immer zahlreicheren Charterfahrten beispielsweise von Firmen und Vereinen zur Verfügung. Nur die beliebte Ostereiersuchfahrt muss in diesem Jahr entfallen. Zu Pfingsten und Mitte August fahren wieder die beliebten Dampfzüge.

Bayern-Ticket wird teurer!

Sie ist die beliebteste Fahrkarte im Freistaat: das Bayern-Ticket. Seit der Einführung 1997 wurden bis zum Jahresende 2010 mehr als 30 Millionen Fahrkarten verkauft. Jetzt, nach 15 Jahren, werden die Bedingungen, wie die tz exklusiv erfuhr, zum kleinen Fahrplanwechsel Ende Mai radikal verschlechtert und das Ticket um bis zu 30 Prozent teurer. Heißt: Künftig muss jeder Teilnehmer extra bezahlen!

Ramsauer: Bürgerbeteiligung bei Großprojekten verbessern

Handbuch Bürgerbeteiligung

 

Große Verkehrsprojekte wie der Bau von Autobahnen, Schienenstrecken, Flughäfen oder Schleusen dauern Jahre und werden von den Anwohnern häufig abgelehnt. Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag zum Ziel gesetzt, die Bürgerbeteiligung zu verbessern und gleichzeitig den Bau großer Verkehrsprojekte zu beschleunigen.
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MVG-Jahresfahrplan 2013

Die Vorschläge der MVG zum Jahresfahrplan 2013 sind zweifelsohne ein Schritt in die richtige Richtung. Sehr erfreulich ist, dass nun wieder – wie von uns schon vor 2 Jahren und dann letztes Jahr immer wieder gefordert, der Metrobus 54 weiter zum Scheidplatz fährt – wenngleich unter der neuen Nummer 142. Ich denke, dass es wichtig ist, dass der Metrobus 54 – so wie früher – wieder bis zum Scheidplatz durchgebunden wird. Sehr positiv ist auch anzumerken, dass nun der 5-Minuten-Takt in der Barerstaße realisiert wird.

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Hofreiter: DB-Gewinne auf Kosten der Bahnkunden

Am Donnerstag hat Dr. Rüdiger Grube die Bilanz der DB AG für 2011 präsentieren. Danach
hat die Deutsche Bahn  im vergangenen Jahr 37,9 Milliarden Euro umgesetzt und einen
Gewinn (Ebit) von 2,3 Milliarden Euro erzielt. Die Netto-Investitionen sind um ein
Viertel auf 2,6 Milliarden gestiegen, die Nettoschulden dagegen um 347 Millionen auf 16,6
Milliarden Euro gesunken.

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Neuer Bahnzustieg im Altbayerischen Donaumoos: Zeil: „Paartalbahn wird noch attraktiver “

MÜNCHEN / BRUNNEN      Die Paartalbahn von Augsburg nach Ingolstadt hält voraussichtlich ab Dezember 2016 stündlich in der Gemeinde Brunnen nordöstlich der Stadt Schrobenhausen. Darauf haben sich das Bayerische Verkehrsministerium, die Deutsche Bahn AG, der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen und die Gemeinde Brunnen verständigt. „Wir werden damit den nördlichen Bereich des Schrobenhausener Landes direkt an die erfolgreiche Bahnlinie anschließen. Das ist ein greifbarer Erfolg für den ländlichen Raum“, unterstreicht Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil. Er lobt die konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten und appelliert, nunmehr alles daran zu setzen, dass der neue Halt große Resonanz finde. Eine Untersuchung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft hat bestätigt, dass der neue Zughalt volkswirtschaftlich sinnvoll ist. Aktuelle Prognosen rechnen mit über 200 Ein- und Aussteigern werktags.

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Pilgern mit der Bahn

Störung am Ostbahnhof: Dutzende S-Bahnen fallen aus

München – Ausgerechnet im Feierabendverkehr: Eine Störung am Ostbahnhof sorgt am späten Donnerstagnachmittag für zahlreiche Zugausfälle. Welche Linien von der Störung betroffen sind, lesen Sie hier:

Fehlendes Personal bei der S-Bahn München: Lokführer werfen Chefs Versagen vor

Auch das bayerische Verkehrsministerium will sich jetzt um die Situation der Lokführer kümmern, allerdings nicht mit Verhandlungen über mehr Geld. Der Freistaat bestellt über seine Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) die Fahrten der Münchner S-Bahn und zahlt auch dafür.

Das Ministerium hat allerdings für den kommenden Montag zu einem Treffen aller Beteiligten zum Thema eingeladen. Vertreter des Ministeriums, der Bahn, ihrer privaten Konkurrenten und der Gewerkschaften wollen dann über die schwierige Nachwuchssuche für den gesamten Eisenbahnbereich sprechen – nicht nur, aber auch bei den Lokführern. „Das Fachkräfteproblem ist da“, sagt der zuständige Wirtschaftsminister Martin Zeil. „Ich setze mich dafür ein, dass alle Verantwortlichen im Freistaat eine gemeinsame wirkungsvolle Strategie zur Fachkräftesicherung entwickeln.“

S-Bahn München: Zeil soll Schuld bei sich selber suchen

 

 

Grüne fordern Sofortmaßnahmen statt Tunnel-Träume

 

München (29.3.2012/bea). Die Grünen im Bayerischen Landtag kritisieren die Sprücheklopferei von Wirtschaftsminister Zeil beim Thema 2. S-Bahn-Röhre. „Wenn Zeil abwechselnd bei der Landeshauptstadt München und beim Bund die Schuld dafür sucht, dass beim Projekt 2. Münchner-Stammstrecke nichts voran geht, ist das lächerlich“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Martin Runge. Damit wolle die Staatsregierung nur vom eigenen Versagen ablenken. „Fakt ist: Für den milliardenteuren Tunnel ist kein Geld da. Förderungen des Bundes stehen grundsätzlich unter einem Haushaltsvorbehalt – das hat das Wirtschaftsministerium bei der Beantwortung einer aktuellen grünen Anfrage erst wieder bestätigen müssen.“

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Bahnfernverkehrsangebot immer dürftiger

Abseits der großen Hauptverkehrsachsen der DB fällt die Bilanz sehr negativ aus: Die Zahl aller Fernverkehrsabfahrten pro Woche fiel an den 368 untersuchten Bahnhöfen, die nicht an den Hauptstrecken liegen, in den vergangenen 13 Jahren von 38.027 auf 20.596 (-46 %). Auch wichtige internationale Fernverkehrsverbindungen haben die DB-Strategen stark ausgedünnt, etwa die IC-Linie Koblenz – Trier – Luxembourg. Die Verbindung München – Prag strich die DB vollständig. Seither bietet die Deutsche Bahn keine Direktverbindung mehr nach Prag an. Eingesprungen ist Arriva/Netinera mit eigenen privaten Fernzügen.

Millionen Geschäftsreisender in 40 Jahren S-Bahn München

Für Geschäftsreisende ist die Münchner S-Bahn, auch wenn sie nicht das komfortabelste Transportmittel ist, meist unverzichtbar. Denn nur mit ihr lassen sich wichtige Punkte in der bayerischen Landeshauptstadt, umliegende Städte und Gemeinden sowieso und der Flughafen erst recht erreichen. In dieser Woche feiert die S-Bahn ihren 40. Geburtstag.

Geretsried gibt Kontra

Als Nabelschnur für ihr Weiterbestehen in Geretsried bezeichnen die Firmen Pulcra und Tyczka das Industriegleis. 450 Arbeitsplätze hängen daran. Dass man in Wolfratshausen eine Petition gegen das Industriegleis auf den Weg gebracht hat, erzürnt die Geretsrieder Stadträte. Sie wollen darauf mit einer Resolution antworten.

S-Bahn-Ausfälle wegen Personalmangel: Lokführer dringend gesucht

In den neunziger Jahren kamen viele Lokführer aus dem Osten und aus dem Norden Deutschlands nach München, weil es in ihrer Heimat keine Arbeit gab. Doch jetzt mangelt es in ganz Deutschland an Lokführern, weil der wirtschaftliche Aufschwung bewirkt hat, dass mehr Güter auf der Schiene transportiert werden als früher. Und die ehemals nach München Zugereisten haben das genutzt, um wieder zurück in ihre alte Heimat zu ziehen. Gerade in den vergangenen Monaten habe es eine größere Kündigungswelle gegeben, sagt ein Bahnsprecher.

Dass die Zugführer aus München wegzögen, liege sicher auch an den hohen Lebenshaltungskosten in der Stadt und dem Umland, glaubt er. Für den Fahrgastverband Pro Bahn handelt es sich um kein spezifisches Münchner Problem: „Da hat eine ganze Branche geschlafen. Diese Entwicklung hat sich doch länger abgezeichnet“, sagt Verbandssprecher Andreas Frank. Lokführer könnten sich gerade aussuchen, wer ihnen die besten Arbeitsbedingungen biete, und das sei vor allem der Güterverkehr, der besser zahle und die besseren Arbeitszeiten biete.

Frontalangriff auf den DB-Fernverkehr in Bayern

München – Die dem Wirtschaftsministerium unterstellte Bayerische Eisenbahngesellschaft kritisiert massiv den Rückzug der Deutschen Bahn aus dem Fernverkehrsnetz. Große Städte wie Augsburg oder Regensburg hätten keine vernünftige Anbindung mehr.

Die schnellen IC und ICE sind das Aushängeschild der Deutschen Bahn – und ihr ganzer Stolz. „Weiße Flotte“ nennt der Konzern seine prestigeträchtigen Flitzer gern. Da treffen die Vorwürfe, die nun die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) in ihrer internen Zeitschrift „Bahnland Bayern – News“ aufführt, bis ins Mark.

Trennung von Netz und Betrieb: Bahn-Strategie entzweit Schwarz-Gelb in Berlin

Der S-Bahn München gehen die Fahrer aus – Weniger Züge

S2, S3, S8: Überall Ausfälle bei den Verstärkerzügen. Mittwochfrüh, als dort 16 Fahrten ausfallen mussten, war der Grund nicht ein Oberleitungsschaden oder eine Stellwerksstörung. Bei der Münchner S-Bahn gibt es schlichtweg zu wenig Fahrer! Und wenn dann akute Ausfälle wegen Krankheit und Mitarbeiter dazukommen, die nach einem Suizid-Fall eine Auszeit nehmen müssen, müssen die Züge im Betriebshof bleiben. „Wir können das leider in den nächsten Wochen auch nicht ausschließen“, bedauert Bernd Honerkamp von der Deutschen Bahn.

Industriegleis nach Geretsried: Firmen verärgert über S 7-Petition

Die Manager von Tyczka- und Pulcra-Manager warnen vor einer Auflösung des Industriegleises – und sehen im Extremfall Arbeitsplätze in Gefahr.

Wieder Störungen auf diversen S-Bahn-Linien

München – Bei der S-Bahn ist es am Dienstagvormittag auf diversen Linien erneut zu Störungen gekommen. Bei der S 1 müssen sich Fahrgäste derzeit immer noch gedulden.

Ärger um neue Trambahnen: Zurück aufs Abstellgleis

Erst seit Dezember sind die neuen Vario-Trambahnen im Einsatz und noch nicht einmal endgültig zugelassen. Jetzt sind sie größtenteils defekt. Die MVG ist über die Herstellerfirma verärgert – denn die Zulassung steht jetzt wieder in Frage.

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Das Problem steckt in den Rädern der fast drei Millionen Euro teuren Züge. Zwischen dem äußeren Radreifen und der inneren Radscheibe sitzen Gummiteile, die zum Teil Risse aufweisen. Die Ursache ist nach Angaben des Herstellers, der Firma Stadler aus Berlin, derzeit unklar, teilte die MVG mit. „Wir sind bestürzt, dass es bei nagelneuen Zügen bereits Schäden gibt“, sagte MVG-Chef Herbert König. Man stelle sich die Frage, wo die Ursache liege. „Stadler steht in der Pflicht, schnellstmöglich Antworten zu liefern.“ Vergleichbare Schäden sind nach Informationen der MVG auch bei den in Nürnberg eingesetzten Variobahnen aufgetreten.

Investitionsrahmenplan 2011 – 2015: Stillstand um München zementiert

Die Münchner- Projekte befinden sich meist in der Kategorie „D“, Baubeginn nach 2015, Fertigstellung wohl kaum vor dem Jahr 2020.

Zu dem am 15. Dezember 2011 von Minister Ramsauer vorgestellten Entwurf konnten die Länder in den vergangenen Monaten Stellungnahmen abgeben. Diese wurden unter Berücksichtigung der Erfordernisse für das Gesamtnetz sowie aktueller Planungsentwicklungen sorgfältig geprüft. Ein Teil der Änderungsvorschläge der Länder konnte umgesetzt werden.

Peter Ramsauer: „Es ist bei den Ländern auf große Zustimmung gestoßen, dass der Bund in den kommenden Jahren verstärkt in den Erhalt der bestehenden Verkehrsinfrastruktur investieren wird. Zudem begrüßen die Länder, dass wir klare Prioritäten setzen und die Planung der Aus- und Neubaumaßnahmen am Bedarf sowie den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln ausrichten.“

Das Projektvolumen der Aus- und Neubaumaßnahmen, die im Zeitraum 2011 – 2015 begonnen, fortgeführt oder fertig gestellt werden, beträgt 41,5 Milliarden Euro.Im Vorgängerplan waren noch Projekte mit einem Volumen von rund 57 Milliarden aufgeführt – trotz deutlich niedrigerer zur Verfügung stehender Haushaltsmittel.

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Bei den Aus- und Neubauvorhaben werden zunächst alle begonnen Vorhaben mit dem Ziel fortgeführt, sie zügig fertigzustellen. Diese Vorhaben sind in den Projektlisten in der Kategorie B aufgeführt.

Die Kategorie C enthält „Prioritäre Projekte im IRP-Zeitraum“. Hierunter fallen insbesondere Vorhaben mit fortgeschrittenem Planungsstand, für die bereits Baurecht vorliegt oder bis 2015 erlangt werden kann. Innerhalb dieser Kategorie genießen aus Sicht des Bundes die Bundesautobahnvorhaben Vorrang, weil diese das Rückgrat des Straßennetzes bilden.

In der Kategorie D „Weitere wichtige Vorhaben“ sind diejenigen Projekte zusammengefasst, die sich überwiegend in frühen Planungsstadien befinden. Dazu gehören die Planungsstadien z.B. Vorentwurf, Vorentwurf genehmigt, in Linienbestimmung. Mit diesen Vorhaben kann in der Regel erst nach 2015 begonnen werden.

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Die Münchner- Projekte befinden sich meist in der Kategorie „D“, Baubeginn nach 2015, Fertigstellung wohl kaum vor dem Jahr 2020.

S-Bahn-Chef: „Störungen werden uns begleiten“

Vor allem auf der Stammstrecke fährt die S-Bahn am Limit: 30 Züge pro Stunde und Richtung seien in der Eisenbahnwelt unübertroffen, so Weisser. Erneut appellierte er, die zweite Stammstrecke möglichst schnell zu verwirklichen. „Wenn ich einen Infarkt erleide, brauche ich einen Bypass, oder noch besser zwei Herzen.“ Weitere Wünsche – auf die die S-Bahn als Betriebsunternehmen keinen direkten Einfluss hat – sind der zweigleisige Ausbau auf allen Strecken und ein Ende des Mischbetriebs, bei dem sich die S-Bahn die Gleise mit Fern-und Güterverkehr teilen muss.

Traunreut: Dauerbaustelle Bahnübergang

DB-Regionalzüge in Bayern besser ausgelastet

2011 verzeichnete die DB Regio einen Zuwachs von 4,5 Prozent bei der Auslastung ihrer Nahverkehrszüge. In den vergangenen fünf Jahren habe sie sogar ein Plus von mehr als zehn Prozent bei der Auslastung vorzuweisen, teilte das Unternehmen am Freitag in München mit.

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