Archiv für Februar 2012

Jetzt doch: MVV will Handy-Ticket einführen

München – Das S-Bahn-Ticket auf dem Handy – geht denn das? In München nicht, wohl aber in Augsburg, Nürnberg und vielen anderen Städten. Der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) will jetzt schnell nachziehen.

2. Stammstrecke für die S- Bahn- München: 350 Millionen Euro gesucht

Welt-Online:

Im Streit um den milliardenschweren Bau der zweiten S-Bahn-Stammstrecke in München ist die SPD-Fraktion im Rathaus mit ihrem Vorschlag einer privaten Beteiligung vorerst gescheitert. Der Finanzausschuss des Stadtrats lehnte am Dienstag den Antrag ab, Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) solle dem Freistaat, dem Bund und der Bahn die Prüfung einer Public-Private-Partnership (PPP) vorschlagen. Nur die SPD stimmte dafür, berichtete eine Stadtsprecherin aus der Sitzung.

Tunnelkredit: Das dritte Nein

In der Beschlussvorlage für den Stadtrat empfiehlt Stadtkämmerer Ernst Wolowicz (SPD) zwar, Freistaat, Bund und Bahn sollten „die Realisierung der zweiten Stammstrecke als Pilotprojekt für PPP im Schienenverkehr“ prüfen. Er macht aber auch auf einen Umstand aufmerksam, der ein solches Modell nicht einfacher machen dürfte: Anders als bei Autobahn- und Tunnelbauwerken stünden einem PPP-Partner im Bereich der Münchner S-Bahn keine Einnahmemöglichkeiten aus der privaten Nutzung zur Verfügung – wie es etwa bei Autobahnen mit der Lkw-Maut der Fall ist. PPP-Entgelte, so Wolowicz, müssten deshalb aus Steuer- und Eigenmitteln der Aufgabenträger erbracht werden. Auch der Vorsitzende im Verkehrsausschuss des Bundestages, Toni Hofreiter (Grüne), hatte bereits zuvor auf diesen Umstand aufmerksam gemacht.

Stammstrecke an sieben Wochenenden dicht

Die sieben Wochenenden im Juli und August sollten sich MVV-Pendler dick im Kalender anstreichen: Zwischen Pasing und dem Ostbahnhof fahren dann keine S-Bahnen mehr. Fahrgäste müssen auf Busse umsteigen.

Bahnhof Petershausen: Zuganzeigen gefordert

Petershausen – Anders als in Dachau erhält der Reisende beim Betreten des Bahngeländes in Petershausen keinen Hinweis, auf welchen Gleisen die nächsten Zugabfahrten stattfinden.

Umbau des Bahnhofs: Im April geht's los

Murnau – Andreas Holzhey, Neu-Eigentümer des Murnauer Bahnhofs, will den Umbau zügig realisieren. Die Wiedereröffnung soll bereits im Herbst sein.

Bahnausbau Mühldorf/Tüßling: Pläne liegen aus

Jetzt kommt das Planfeststellungsverfahren für den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke Altmühldorf-Tüßling in Gang: Im Bauamt des Mühldorfer Rathauses können ab dem heutigen Dienstag einen Monat lang die Pläne für den Abschnitt Altmühldorf – Mühldorf/Bahnhof eingesehen werden.

Mit dem Zug zur Bergbahn: "Der Garmischer Ski-Express schlägt ein"

Garmisch-Partenkirchen – Der „Garmischer Ski-Express“ ist erfolgreich: Bis zum Ende der Saison wollen die Deutsche Bahn AG und die Bayerische Zugspitzbahn (BZB) doppelt so viele Tickets verkauft haben wie im Jahr zuvor. Ein Ortstermin am frühen Morgen an der Haltestelle Hausberg.

Flughafen-Chef lockt mit 100 Millionen Euro

Für den Transrapid bewilligtes Geld soll jetzt so schnell wie möglich in eine bessere Bahnverbindung gesteckt werden

Um den Ausbau der Verkehrsanbindung des Flughafens voranzutreiben, will Airportchef Michael Kerkloh 100 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Diese Summe hatte er bereits angeboten, um den Bau der vor einigen Jahren geplanten Magnetschwebebahn Transrapid zu verwirklichen. „Dieses Geld steht weiterhin zur Verfügung“, sagte Kerkloh am Donnerstag bei der Vorlage der Geschäftszahlen für 2011. Allerdings sei der Freistaat aufgefordert, die Planungen – etwa für den Erdinger Ringschluss oder für eine bessere Schienenanbindung an die Münchner Innenstadt – „so schnell wie möglich voranzutreiben“.

Eisenbahn-Fans aufgepasst: Hier wird noch von Hand gekurbelt

Bichl – Volker Ecke ist Schrankenwärter am Bichler Bahnhof. „Ich bin jeden Tag froh, dass ich diesen tollen Beruf habe.“

Grünes Licht für weitere Talent 2-Züge

Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat weitere „Talent 2“-Fahrzeuge zugelassen: Auch in den Regionen Rhein-Sieg und Cottbus dürfen die neuen vierteiligen Nahverkehrszüge nun aufdie Schiene gehen.

Streckensperrungen in München: Fahr Bus statt Bahn

Von März an droht in München eine Vielzahl von Streckensperrungen. An sieben Wochenenden geht zwischen Pasing und Ostbahnhof gar nichts.

Konkret legen die Bautrupps in den nächsten Wochen unter anderem auf dem West-Ast der S 3 los: Dort haben die Ingenieure der Bahn in den Nächten vom 7. auf den 8. März sowie vom 18. auf den 19. März zwischen Olching und Mammendorf Oberleitungsarbeiten vorgesehen.

Fahrgäste müssen von etwa 22 Uhr an auf Ersatzbusse ausweichen. Ähnliches steht in den Nächten vom 11. bis 15. März zwischen Lochhausen und Mammendorf an. Auch dort wird an der Oberleitung gewerkelt; jedoch müssen die Fahrgäste nicht auf Busse umsteigen. Auf sie kommen geänderte Abfahrtszeiten und ein ausgedünnter Takt zu.

Ende März kommt es dann ebenfalls zu Fahrplanänderungen, dem Wegfall von einzelnen Zügen sowie dem Einsatz von Ersatzbussen auf der Flughafenlinie S 1. Los geht es am 19. März, enden werden die Arbeiten am 30. März. Auch hier stehen Arbeiten an der Oberleitung an, die Einschränkungen betreffen aber wiederum nur den Spätverkehr von etwa 22.50 Uhr an. Weitere Informationen zu den baustellenbedingten Behinderungen finden die Fahrgäste im Internet unter www.s-bahn-muenchen.de. An den Haltestellen hängen zudem Hinweise aus.

Züge in Österreich verkehren pünktlicher

96,6 Prozent der Züge im ÖBB-Personenverkehr waren 2011 pünktlich

Wien – 96,6 Prozent der Züge im Personenverkehr der ÖBB sind 2011 pünktlich ans Ziel gekommen. Zum Vergleich: Im Jahr davor waren es 94,2 Prozent. Im Nahverkehr waren 97 Prozent der Züge pünktlich und damit zwei Prozent mehr als 2010, im Fernverkehr – nicht zuletzt durch aus dem Ausland „importierte“ Verspätungen – 87 Prozent, um elf Prozent mehr als im Vorjahr. Diese Zahlen nannte ÖBB-Holding-Vorstand Franz Seiser am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Wien.

Dem Vorbild Schweizerische Bundesbahnen (SBB) ist man dicht auf den Fersen: Die SBB waren 2011 im Personenverkehr zu 97,3 Prozent pünktlich unterwegs. Bei der Deutschen Bahn waren es 92,9 Prozent. Das Ziel der ÖBB sei es, zu den Schweizerischen Bundesbahnen aufzuschließen, sagte Seiser.

Millionengelder im Saale Seitenkanal-#/beitrag/video/1574658/Millionengelder-im-Saale-Seitenkanal

Rund 100 Millionen Euro fordern Vertreter von Wirtschaft und Politik für den Bau eines Seitenkanals. Hunderte von Millionen Euro wurden bereits in ein Wasserstraßenkreuz und in einen Hafen investiert

Vorsitzender des Fahrgast-Verbandes Pro Bahn wird womöglich Berater von Bahn-Chef Grube

Berlin – Bei der Bahn soll es erneut einen spektakulären Seitenwechsel geben. Einer der schärfsten Kritiker des Unternehmens, der Bundesvorsitzende des Bahnkundenverbandes Pro Bahn, Karl-Peter Naumann, soll künftig Bahn-Chef Rüdiger Grube beraten. Dessen Vorgänger Hartmut Mehdorn hatte einst den langjährigen Chef der Eisenbahner-Gewerkschaft Transnet, die heute EVG heißt, Norbert Hansen, in seinen Stab geholt und zum Arbeitsdirektor gemacht. Nach Grubes Amtsantritt schied Hansen aber aus – aus gesundheitlichen Gründen.

Sinkende Fahrgastzahlen bedrohen Finanzierung des ÖPNV in NRW

Düsseldorf.  Der demografische Wandel bedroht die Finanzierung des Öffentlichen Nahverkehrs in Nordrhein-Westfalen. Vor allem sinkende Schülerzahlen in den ländlichen Gebieten bringen das ÖPNV-System in NRW in Gefahr. Die Schülerbeförderung finanziert in der Fläche den ganztägigen Linienverkehr.

S-Bahn- München: Bettler schleppen Hausrat über Gleise

Etliche Pendler haben sich am Donnerstagmorgen erneut über die S-Bahn geärgert – doch dieses Mal konnte die Deutsche Bahn offenbar nichts dafür: Mitten im Berufsverkehr musste die Strecke zwischen dem Ostbahnhof und Berg am Laim gesperrt werden, weil Personen im Gleisbereich herum liefen. Und damit nicht genug: Die Rumänen hatten große Gepäckstücke dabei – unter anderem sogar Matratzen.

Ramsauer: Volldampf für die Donau-Moldau-Bahn

FURTH I. Wald. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) kennt die Stadt Furth im Wald seit seiner Kindheit. Den dortigen Drachenstich habe er quasi „mit der Muttermilch aufgesogen“, sagte er am Montag bei einem Festakt zum 150. Geburtstag der Schienenverkehrsstrecke von Schwandorf über Furth im Wald nach Pilsen. Und noch heute liege ihm die Zukunft des Schienenverkehrs in dieser Region am Herzen, versicherte er: „Ich werde alles dafür tun, das Projekt einer zweigleisig ausgebauten und elektrifizierten Donau-Moldau-Bahn voranzubringen.“

Allgäu: Bahn: Einsatz von Sprinter-Zügen wird geprüft

Die Deutsche Bahn will prüfen, ob zwischen Kempten und München so genannte Sprinter-Züge für Pendler eingesetzt werden können.

Coburg: Alles hofft auf den ICE

Denn über allem schwebt das große Ganze. Bis 2017 soll das Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nummer 8 fertiggestellt sein. Dann soll ein ICE München in rund vier Stunden mit Berlin verbinden, was eine Halbierung der Fahrzeit bedeutet. Coburg liegt direkt an der Strecke, deren Gesamtausbau etwa 13 Milliarden Euro kosten soll. Da liegt es nahe, dass viele von einem regelmäßigen Halt in Coburg träumen – und einem schönen neuen Bahnhof. Doch die Pressesprecherin macht diesbezüglich nicht allzu große Hoffnungen: Zwar sind „in Tagesrandlagen“, also wenn die Sonne auf- oder untergeht, ICE-Halte in Coburg vorgesehen. Wie oft und wie lange steht allerdings in den Sternen.

Bahn untersucht Alternativen zur Y-Trasse zwischen Hannover und Bremen

Das Bahnprojekt Y-Trasse wird vorerst nicht weitergeplant. Stattdessen werden laut Bahnchef Rüdiger Grube Alternativen für das umstrittene Projekt überprüft. Dies sei ein ganz normales Vorgehen, erklärte eine Sprecherin des niedersächsischen Verkehrsministeriums auf Anfrage des NDR. Das Land gehe davon aus, dass am Ende eine sehr gute Bewertung für die Y-Trasse stehen werde, sagte die Sprecherin weiter.

Ude nennt Finanzierung der Stammstrecke 'Finanzabenteuer'

Würde die Stadt auf den Vorschlag des Freistaats eingehen und dem Bund für den Bau der zweiten S-Bahn-Stammstrecke einen 350-Millionen-Euro-Kredit vorstrecken, würde eine Zinslast von 241,5 Millionen Euro anfallen – schließlich müsste die Stadt selbst ein Darlehen aufnehmen, um dem Bund aus der Patsche zu helfen. Auf ein solches ‚Finanzabenteuer‘, so Oberbürgermeister Christian Ude (SPD), wollte sich der Stadtrat am Mittwoch nicht einlassen. Mit den Stimmen von SPD, Grünen, ÖDP, Freien Wählern und Linken lehnte das Gremium die ‚Ausplünderung des städtischen Haushalts‘, so SPD-Fraktionschef Alexander Reissl, ab. Damit ist weiter offen, ob der Bund seinen Anteil von etwa einer Milliarde Euro an dem 2,2-Milliarden-Euro-Bauwerk wird leisten können.

S-Bahn: Ausfälle und Verspätungen

München – Eine Signalstörung in Lohhof ist der Grund für Verspätungen auf der Linie der S1. Zudem entfallen einige Taktverstärker auf der Linie S2.

Maskierte Narren legen S-Bahn lahm

Fürstenfeldbruck – Rund 100 Maskierte haben am Dienstagmittag den S-Bahn-Verkehr der Linie S 3 weitgehend lahmgelegt. Wegen Personen im Gleis verkehren zwischen Lochhausen und Maisach keine Züge.

Bayern gegen München Die Stadt als Wahlkampfopfer?

Sehr öffentlichkeitswirksam ist das Hickhack um die zweite S-Bahn-Stammstrecke geworden. Der Freistaat bemüht sich intensiv, Münchens Oberbürgermeister als großen Verhinderer darzustellen, weil er kein Geld für eine Vorfinanzierung herausrücken will. Auch diese Front hat wohl viel mit Wahlkampf zu tun – in der mehr als zehnjährigen Debatte um den S-Bahn-Ausbau hat eine Mitfinanzierung der Stadt nie eine Rolle gespielt. Vielmehr hat der Freistaat stets den Eindruck erweckt, das Geld sei so gut wie beisammen. Damals lobte Ude gerne das konstruktive Verhältnis zu Horst Seehofer. Nun haben die beiden zumindest bei der Finanzierung entgegengesetzte Positionen bezogen – wie auch beim neuen Konzertsaal, der Ude einen neuen Spitznamen bei CSU-Stadtchef Ludwig Spaenle eingebrach hat: Mr. No.

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