Archiv für Januar 2012

So groß sind die Funklöcher im Untergrund

München – Wie gut funktioniert das Mobilfunk-Netz in der Münchner U-Bahn? Im Sommer 2011 verkündete die MVG: „Handy-Empfang jetzt überall!“ Doch stimmt das? Und gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Netzen? Eine Suche mit Empfangsstörungen.

Schlägerei in der S-Bahn führt zu Verspätungen

München – Eine Prügelei zwischen zwei jungen Männern hat am Sonntagmorgen am Marienplatz für einen kurzen Stillstand auf der Stammstrecke in Richtung Pasing gesorgt.

Stammstrecke: 350 Millionen Euro ohne jede Sicherheit

München – In der Causa zweiter S-Bahn-Tunnel fordert die Staatsregierung von der Stadt München ein zinsloses Darlehen. Allerdings ist die Rückzahlung ungewiss.

S4-Ausbau: „Wir werden es also nicht mehr erleben“

Die Vorplanung für den viergleisigen Ausbau bis Eichenau sei zwar abgeschlossen, erläuterte Kutzner. Die eigentliche Planung und das Genehmigungsverfahren aber stünden noch aus – und das kann dauern. „Zehn Jahre sind da keine Seltenheit.“ Außerdem betonte er erneut, dass es ohne zweite Stammstrecke in München keinen Ausbau der S4 im Westen der Stadt geben werde. „Die zweite Stammstrecke ist Grundvoraussetzung, um das S-Bahn-System zukunftsfähig zu machen.“

Als positiv wertete Kutzner, dass der Nutzen-Kosten-Faktor des viergleisigen Ausbaus mit 1,04 Punkten knapp über der Wirtschaftlichkeitsgrenze liegt. Damit sei die erste Hürde genommen. Kutzner räumte aber auch ein, dass dieser Faktor immer aktualisiert werde, woraufhin die Landtagsabgeordnete Kathrin Sonnenholzner (SPD) auf die stetig steigenden Stahlpreise hinwies und damit implizit auf die Gefahr, dass das Nutzen-Kosten-Verhältnis ins Negative kippen könnte. Die Analyse in schriftlicher Form werde die BI übrigens nie erhalten, kündigte Kutzner auf Anfrage an. „Das ist ein internes Papier“ sagte er. Es werde dem Bund zugehen.

Bahnausbau nach Mühldorf: Warten auf ein Ende mit Schrecken

Dorfen – Der Bahnausbau München-Mühldorf ist eine unendliche Geschichte. Selbst bei der EU in Brüssel herrscht darüber kopfschütteln.

Die EU hat für eine Studie zur Elektrifizierung der Strecke Markt-Schwaben-Tüßling-Freilassing bis zu acht Millionen Euro bereitgestellt. Eigentlich sollte die Studie laut Kray 2010 fertig sein. „Wie wir alle wissen, dauert alles länger, als geplant“, umschreibt die EU-Vertreterin die unendliche Geschichte des Bahnausbaus. Inzwischen wurde laut Kray die zugrunde liegende Kommissionsentscheidung abgeändert. Neuer Termin ist nun September 2012.

Doch nach Lage der Dinge passiert wieder nichts. Das Bundesministerium für Verkehr hat sich bislang bei der EU nicht gemeldet – dabei müsste das Ministerium das machen, wenn die Studie in Arbeit wäre und es länger dauern würde. Kray: „So oder so ist aber am 31.12.2015 Schluss, denn dann endet die Förderperiode 2007 bis 2013 definitiv für die Zahlungen. Darüber hinaus gibt es kein Geld mehr für diese Maßnahme.“

Drei Alternativen: Erdinger SPD will Regionalbahn auf neue Gleise setzen

Erding – Das Wirtschaftsministerium prüft die von der Erdinger SPD zusätzlich vorgebrachten Varianten für die Regionalbahnführung durch die Stadt. Dies bedeutet zwar wohl einen zeitlichen Verzug, dafür könnte das Projekt günstiger werden.

Der Ball bleibt in jedem Fall im Feld der Stadt. Beim Schienengipfel am Montag in Dorfen hat Wirtschaftsminister Martin Zeil bekräftigt: „Wenn sich die Stadt Erding in Bälde auf eine Trasse und den Bahnhofsstandort einigt, dann können wir noch heuer die Unterlagen fürs Planfeststellungsverfahren fertigstellen.“

Alternativ-Konzept zum zweiten S-Bahn-Tunnel

München – Der Bau des zweiten S-Bahn-Stammstreckentunnels stockt. Umwelt- und Fahrgastverbände haben deshalb ein Alternativkonzept für den Schienenverkehr vorgelegt. Das Problem: Auch das kostet Milliarden.

Fürstenfeldbruck: Geheimsache S-4-Ausbau

Die Nutzen-Kosten-Untersuchung zum Ausbau der S 4 dürfen die Bürger nicht lesen. „Das Papier ist für die Bundesregierung“, sagte Frank Kutzner vom bayerischen Verkehrsministerium am Donnerstag bei der Podiumsdiskussion der Bürgerinitiative „S 4-Ausbau jetzt“ in Puchheim. Die Kriterien, nach denen der Nutzen-Kosten-Faktor von 1,04 zustande kommt, bleiben damit nicht nachvollziehbar.

In den nächsten Jahrzehnten ist mit Verbesserungen auf der S 4 nicht zu rechnen. Kutzner lehnte alle Vorschläge ab, etwa mehr Regionalzüge halten zu lassen oder mit Teilabschnitten des Ausbaus der S 4 zu beginnen, wie der Brucker Verkehrsreferent Mirko Pötzsch (SPD) verlangte. Das aktuelle Angebot auf der S 4 entspreche durchaus der Nachfrage in einem Ballungsraum und das bedeute eben, dass „nicht jeder Fahrgast einen Sitzplatz kriegt“. Kutzner, der selber in Eichenau wohnt, behauptete, er habe in der S 4 in Puchheim „noch nie jemanden stehen sehen“, was ihm großes Gelächter von den rund 70 Zuhörern im Bürgertreff eintrug.

Verlängerung der S7: Bahn hält an Schrankenlösung fest

Daxenberger und Kretschmer gingen in ihren Referaten weit ins Detail und riefen auch die Vorgeschichte der Planungen in Erinnerung, die in ihren Vorstufen bis ins Jahr 1992 zurückreichen – damals wurden die ersten Machbarkeitsstudien angefertigt, die dann zum Abschluss des Raumordnungsverfahrens im Jahr 2004 und zur Planungsvereinbarung zwischen Bahn und Freistaat im Jahr 2006 führten. Kretschmer zufolge ist im Jahr 2013 mit dem Abschluss des Planfeststellungsverfahrens zu rechnen, 2014 mit der Vergabe der Einzelgewerke für die Bauarbeiten. Sie sollen nach dem aktuellen Zeitplan mit der Erschließung der Baustellen im Jahr 2015 beginnen und im Jahr 2018 abgeschlossen sein.

Bus, U-Bahn, Tram: MVG meldet Fahrgastrekord

München – Rekord bei Bus, Tram und U-Bahnen: Im Jahr 2011 fuhren 522 Millionen Fahrgäste mit, zehn Millionen mehr als im Vorjahr. Um Engpässen entgegenzuwirken, hat die MVG reagiert.

“PLAN A” – Das Konzept zur Ertüchtigung des Bahnknotens München

gemeinsame Pressemitteilung von Arbeitskreis Attraktiver Nahverkehr (AAN), Arbeitskreis Baumgartner / Kantke / Schwarz, Bund Naturschutz München (BN), Fahrgastverband PRO BAHN, Green City, Münchner Forum und Verkehrsclub Deutschland (VCD):

“PLAN A” – Das Konzept zur Ertüchtigung des Bahnknotens München

Seit sieben Jahren herrscht Stillstand bei der Münchner S-Bahn. Grund: der überflüssige und unbezahlbare Tieftunnel steht jeder Entwicklung im Weg.
Deshalb haben die Verbände gemeinsam eine Strategie zur Verbesserung der S-Bahn München ausgearbeitet.
Zentrales Ziel von „Plan A – Das Konzept“ ist ein lebenswerter, attraktiver und zukunftsfähiger Großraum München. Die Lebensqualität im Großraum München ist durch die Belastungen des Straßenverkehrs, wie z.B. Lärm und Feinstaub, zunehmend in Frage gestellt. Daher ist es erforderlich diese Belastungen zu reduzieren.
Bereits mit den heute zur Verfügung stehenden Mitteln kann ein 10-Minuten-Takt auf weiteren S-Bahn-Strecken eingeführt werden.
Durch eine Gesamtinvestition von 2,5 Milliarden Euro in das Bahnnetz (ohne städtische Infrastruktur) wird das Angebot für die Pendler substanziell verbessert. Unter anderem kann auf allen S-Bahn-Strecken der 10-Minuten-Takt eingerichtet werden.
Damit können 1,5 Millionen Personen pro Tag zuverlässig befördert werden (doppelt so viel wie heute). Der jährliche Aufwand dafür ist deutlich geringer als die jährliche Investition der Stadt München für die U-Bahn in den 1980/90er Jahren.

 

 

Das Konzept 20120126_PLAN_A_Bahnkonzept_lang

Bahn- Pendler- Blog für München: Lassen wir uns nicht für dumm verkaufen!

800.000 Menschen benutzen täglich die Münchner S- Bahn, ca. 300.000 Fahrgäste zählt die Bahn in den Regionalzügen von und nach München.
Das macht mehr als eine Million potentielle Wähler für die politischen Parteien.

Doch nutzen uns Pendlern, als zahlenden Fahrgästen der Bahn, die Projekte der Politik?
Welches Ausbau- Projekt der Bahn wird wann verwirklicht und welchen Nutzen können die Fahrgäste erwarten?

Es gibt Bürger, die interessieren sich für diese Thematik, fragen Politiker, schreiben Minister und der Bahn. Am Ende stellen dann alle fest: Moment mal, alles hängt irgendwie miteinander zusammen, Bau- Projekte versprechen nicht die eigentlich versprochenen Verbesserungen und die Kunden der Bahn, stehen wie immer im Regen.

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Neue Berechnung zur Stammstrecke

Die geplante zweite S-Bahn-Stammstrecke bringt nach neuesten Berechnungen einen höheren Nutzen als bislang gedacht. So betrage der Nutzen-Kosten-Faktor jetzt 1,23, teilte das bayerische Verkehrsministerium mit. Zuvor hatten die Fachleute einen Wert von 1,15 errechnet. Der höhere Faktor kam zustande, weil die Fachleute nun den Nutzen bis zum Jahr 2025 eingerechnet hatten (statt 2020). Im Gegenzug wurde berücksichtigt, dass durch die nun für 2019 geplante Inbetriebnahme auch die Kosten steigen.

Zeil: Zweite Röhre rentabler als gedacht

merkur-online.de

München – Ein Silberstreif am Stammstrecken-Horizont? FDP-Minister Martin Zeil kämpft mit einem neuen Gutachten für den Stammstrecken-Ausbau. Seine Chance: Die Analyse fällt weit positiver aus als ihre Vorgänger.

Klare Aussage: Ohne Ringschluss keine dritte Startbahn

Erding Flughafenchef Michael Kerkloh wird sich mit seinen Plänen für die dritte Startbahn gedulden müssen. Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) hat bei der Verkehrskonferenz in Loh explizit betont, die Staatsregierung werde diesem Projekt erst zustimmen, wenn es vorzeigbare Ergebnisse beim Erdinger Ringschluss gibt. Zeil nannte „eine komplett fertiggestellte Planung“ von der Neufahrner Kurve bis zur Walpertskirchener Spange als Bedingung.

Zeil: „Bayerns wichtige Schienenverbindungen in die Nachbarländer gehören alle ins transeuropäische Kernnetz“

Vor Bundesratsbehandlung: Freistaat verlangt Nachbesserungen bei EU-Verkehrsplänen / Bayerns Verkehrsminister Zeil moniert Fehlen der Strecken in die Schweiz und Richtung Südosteuropa

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Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil pocht auf Nachbesserungen beim geplanten EU-Kernnetz für die Schiene. „Es kann nicht sein, dass die international bedeutsamen Strecken von Bayern in die Schweiz und nach Südosteuropa von der EU beim Kernnetz außen vor gelassen werden. Sie stellen wichtige Verbindungen des Bahnknoten Münchens mit unmittelbar benachbarten Knoten dar und müssen berücksichtigt werden“, kritisiert der Minister. Im Vorfeld der Bundesratsbehandlung zu den Leitlinien für die transeuropäischen Verkehrsnetze am morgigen Mittwoch hat Zeil sich deshalb sowohl an die Kommission in Brüssel als auch an die Regierungen in Berlin, Wien und Bern gewandt und dabei eine Korrektur beziehungsweise Unterstützung eingefordert. „Ich bin sicher, dass hier das letzte Wort noch nicht gesprochen ist und unsere Argumente überzeugen“, gibt sich Zeil optimistisch.

Verlängerung der S7: Zwei Städte – zwei Interessen

Vor dem Informationsabend zur geplanten S-7-Verlängerung gibt sich die Bürgerinitiative Querung Sauerlacher Straße kampfeslustig. Bürgemeisterin Irmer hofft auf eine sachliche Atmosphäre.

Bäume stürzen auf Gleise: Busse ersetzten S7

Zwischen München-Solln und Wolfratshausen wurde ein Busnotverkehr eingerichtet. Aufgrund der Witterungsverhältnisse müssen die Reisenden dabei mit längeren Fahrzeiten der Busse sowie eventuellen Anschlussverlusten rechnen, so der Sprecherder S-Bahn München. Auch kann es zu Kapazitätsengpässen kommen. Eine Mitnahme von Fahrrädern ist nicht möglich, eine Mitnahme von Kinderwagen und Rollstühlen kann nicht garantiert werden.

SPD klagt: Beim Ausbau des Bahnhofs Feldkirchen geht nichts voran

Feldkirchen – Bis der Feldkirchner Bahnhof endlich behindertengerecht ausgebaut wird, kann es noch dauern. Auf dieses Thema ist der Landtagsabgeordnete Peter Paul Gantzer aus Haar eingegangen beim Neujahrsempfang der SPD Feldkirchen.

Kein Ticket: Bahn lässt Kreuzfahrt-Opfer stehen

Frankfurt/Main – Mitarbeiter der Bahn haben in Frankfurt Schiffbrüchigen der “Costa Concordia“ die Heimreise mit dem ICE verwehrt – weil diese kein Geld für eine Bahnfahrkarte dabei hatten.

Baum fällt auf Oberleitung: 226 Schüler evakuiert

Ruhpolding – Ein Baum ist auf die Oberleitung der Bahnstrecke Traunstein-Ruhpolding gefallen. Der Zug – besetzt mit 226 Schülern – wurde von der Feuerwehr evakuiert.

Unfälle und Verspätungen wegen Eis und Schnee – ein Überblick

Rosenheim/Ingolstadt – Eisglätte und Schneefall haben am Dienstagmorgen wieder für Chaos in Oberbayern gesorgt. Blechschäden, Verspätungen am Flughafen und blockierte Bahnlinien – hier ein Überblick:

Sturmböe: S-Bahn rast gegen Baum

Ein Baum ist am Donnerstagabend auf eine S-Bahn gestürzt und hat den Verkehr auf der Strecke zwischen Weßling und Herrsching (Kreis Starnberg) lahmgelegt.

U-Bahn: Blindenverein fordert mehr Sicherheit

Ende Dezember war der Mann auf die Gleise gestürzt und wurde schwer verletzt. Jetzt fordert der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund mehr Sicherheit in der U-Bahn.

Oberlandbahn: Ausschreibung hat begonnen

Landkreis – Der Startschuss ist gefallen: Seit Mittwoch können sich Bahnunternehmen bei der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) für den Regionalverkehr im Bayerischen Oberland bewerben.