Illertalbahn

Initiative Bodensee-S-Bahn fordert Ausbau und Elektrifizierung

Medienmitteilung vom 3. Juli 2014 zum Bundesverkehrswegeplan (BVWP)
Ausbau- und Elektrifizierungs-Offensive am Bodensee
In der Bodenseeregion ist eine Offensive für den Ausbau und die Elektrifizierung der Eisenbahnlinien notwendig. Die „Initiative Bodensee-S-Bahn“ befürwortet dafür die vorgeschlagenen Vorhaben in der kürzlich veröffentlichten Liste für die Schienen im Bundesverkehrswegeplan (BVWP). Der motorisierte Strassenverkehr mit seinen übermässigen Belastungen gefährdet die Lebensqualität und die Konkurrenzfähigkeit. Deshalb ist er so weit wie möglich auf Bahn und Bus zu verlagern. In der Schweiz und in Vorarlberg ist dieser Prozess erheblich weiter als in Deutschland. Es genügt nicht, nur die Allgäubahn und die Südbahn zu elektrifizieren. Ebenso wichtig sind weitere Bahnlinien im Grossraum Bodensee. Zusätzlich sind die eingleisigen Strecken schrittweise auf Doppelspur auszubauen. Dann kann eine Bahnlinie so viel Verkehr bewältigen wie eine sechsspurige Autobahn. Diesen Beitrag weiterlesen »

Juni 2014: Zu heiss für Diesetriebwagen: fast 1 Stunde Verspätung auf Illertalbahn

Aus SWP, 11.6.2014: http://www.swp.de/ulm/lokales/alb_donau/Illertalbahn-Teils-erhebliche-Verspaetungen;art4299,2647206?mobileVersion=no

PRO BAHN und Regionalverband Donau-Iller forden 2-gleisigen Ausbau Memmingen – Ulm

GerlenhofenOhne zweigleisigen Ausbau muss der Haltepunkt Gerlenhofen (Bild links, Quelle: Stationsdatenbank der BEG) vorerst vom Bus bedient werden.

augsburger-allgemeine.de, 20.1.2013: „Wenn ab Ende 2013 die Bahn zwischen Weißenhorn und Ulm wieder fährt, wird es eng auf der Schiene, zumindest, was den Abschnitt zwischen den Haltepunkten Finninger Straße und Senden anbelangt. Denn in diesem Bereich ist die Strecke eingleisig. Zusätzlich zu den normalen Fahrten der Illertalbahn wird dann zwei Mal stündlich der Zug von und nach Weißenhorn dieses Nadelöhr passieren müssen. In einigen Jahren kommt noch hinzu, dass der Takt der Illertalbahn erhöht werden soll.“

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Neben dem Regionalverband Donau-Iller hat auch der Fahrgastverband PRO BAHN diese Forderung gestellt:
Ausbau Memmingen – Neu-Ulm
Die Hauptbahn von Memmingen nach Neu-Ulm ist durchgehend eingleisig. Der Nah- und Regionalverkehr konnten schon heute wesentlich dichter sein, wenn ausreichende Kapazitäten vorhanden wären. Ein abschnittsweiser Ausbau auf zwei Gleise, der aufgrund der geografischen Lage im Illertal nicht besonders schwierig scheint, ist aus Fahrgastsicht sehr willkommen (zum Beispiel im Abschnitt Finningerstraße – Senden). In Memmingen kann an der südlichen Bahnhofsausfahrt ein Überwerfungsbauwerk zur unabhängigen Ein- und Ausfahrt in die bzw. aus den Strecken nach Kempten und Kißlegg dienen und damit die Fahrplanstabilität erhöhen helfen.“

Elektrifizierung München- Zürich und kein Ende

augsburger-allgemeine.de: Heut wird nicht geknallt, nicht gejubelt und auf das Jubiläum auch nicht mit Illertisser Bier angestoßen. Die Bahn lässt wissen, dass sie solche Jubiläen eigentlich nicht feiert. Dabei ist es die Strecke durchaus wert, denn sie gehört zu den erfolgreichsten Regionalstrecken Bayerns mit einem Fahrgastzuwachs von rund 60 Prozent in den vergangenen zehn Jahren. Vor 150 Jahren kam also eine echte Erfolgsgeschichte in Schwung. Dachten vor mehr als eineinhalb Jahrhunderten engagierte Geschäftsleute zukunftsweisend, so ist heute der Ausbauelan erlahmt. Seit Jahrzehnten wird darüber diskutiert, die Linie zu elektrifizieren und zweigleisig auszubauen. Aber im Illertal wird immer noch gedieselt wie in den 1970er-Jahren. Ein Ende der Ruß-Zeit scheint nicht in Sicht. Dabei wurde 1987 zur 125-Jahr-Feier der Strecke in Memmingen durchaus in die Zukunft gedacht. Die kühnste Vision seinerzeit lautete: zwei Gleise, Elektrifizierung, Tempo 200, in 20 Minuten von Ulm nach Memmingen oder in 35 Minuten nach Kempten. Und auch das zweite Gleis ist, allen damaligen Bekundungen und Versprechungen zum Trotz, heute weiter weg als vor 25 Jahren.


augsburger-allgemeine.de Die Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Geltendorf und Lindau dauert offenbar länger als geplant. Während die Deutsche Bahn davon ausgeht, dass die Bauarbeiten Ende 2016 abgeschlossen sein werden, rechnet das Schweizer Verkehrsministerium mit einer Verzögerung bis mindestens Juni 2017. Der Fahrplan der Bahn sah vor, dass die Planungen im Dezember vergangenen Jahres abgeschlossen werden. Der Termin konnte aber offenbar nicht eingehalten werden. Denn erst jetzt wurde in der Sitzung des Kreisausschusses über eine aufgrund der Elektrifizierung notwendige Verbreiterung der Bahnüberführung bei Machelberg diskutiert.


augsburger-allgemeine.de Die Anfänge der Elektrifizierung der Bahnlinie zwischen München und Lindau liegen im Jahr 1975, als der damalige Bundesbahnpräsident Politikern aus der Region zusichert, das Projekt im Jahr 1985 zu vollenden. Lange Zeit wurde von einer unendlichen Geschichte gesprochen, bis im April 2009 der Finanzierungsvertrag zwischen Deutscher Bahn und der Schweiz unterzeichnet wurde.

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