Andere Länder

LKW-Verkehrslawine durch die Alpen: Brenner & Gotthard im Vergleich

Schweizer Fernsehen Nachrichtenmagazin 10 vor 10, 15.3.18:
www.srf.ch/play/tv/redirect/detail/cf0a313e-b2c7-4dc5-8e77-c03ec877ac15

Norwegen und Finnland planen erste Arktik-Eisenbahn Wirtschaftspolitik – derStandard.at › Wirtschaft

derstandard.at/2000075813889/Norwegen-und-Finnland-planen-erste-Arktik-Eisenbahn
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BEG veröffentlicht Studie zum Bahnausbau München-Prag

„Im Rahmen der Studie „Beschleunigung der Verkehre München – Praha“ haben die Bietergemeinschaft SMA, Schüßler-Plan und SUDOP mehrere Varianten mit unterschiedlichen Ausprägungen (mit/ohne Neigetechnik, mit/ohne Kurve Schwandorf etc.) für eine Fahrzeitverkürzung der Relation München – Regensburg – Plzeň – Praha ausgearbeitet. Die Zielfahrzeit liegt bei allen Varianten bei 4 Stunden 15 Minuten. Dies ist gegenüber dem heutigen Fahrplan eine Einsparung von rund eineinhalb Stunden. Die Untersuchungsergebnisse der Sudop-Studie, welche den Infrastrukturausbau in Tschechien untersucht hat, sind in diese Studie mit eingeflossen.“

Hier die gesamte Studie Beschleunigung der Verkehre München – Praha von Januar 2018

Eisenbahn hat einen Marktanteil von 71% im alpenquerenden Güterverkehr durch die Schweiz

Aus Pressemitteilung des BAVs vom 1.12.2017: www.bav.admin.ch/bav/de/home/aktuell/medienmitteilungen.msg-id-69050.html
„Die Massnahmen zur Verlagerung des alpenquerenden Güterverkehrs von der Strasse auf die Schiene wirken: Die Zahl der Lastwagen- und Sattelschlepper-Fahrten durch die Alpen ging von Juli 2015 bis Juni 2017 um weitere 5,6 Prozent zurück, während der Schienengüterverkehr um 18,8 Prozent wuchs. Er erreichte per Ende 2016 einen Marktanteil von 71 Prozent.“

Den ganzen Bericht gibt es hier: www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/50613.pdf

Interessant ist auch die Abbildung 40 (Seite 98) aus dem Bericht. Demnach hat die Brennerstrecke die niedrigsten Strassenbenützungsgebühren. Kein Wunder, dass sich die ganze LKW-Lawine den Weg über die Brenner-Strecke sucht und sich die betroffene Bevölkerung über Lärm und Abgase beklagt.

Bilanz der Rheintalsperrung auf den alpenquerenden Güterverkehr durch die Schweiz.

Maximal nur 1000 zusätzliche LKW Fahrten durch die Schweiz.
Schienengüterverkehr konnte ca. 2/3 des normalen Volumens abwickeln.
„Der alpenquerende Schienengüterverkehr hielt sich während des Unterbruchs besser als zuerst befürchtet und konnte rund zwei Drittel seines normalen Volumens abwickeln. Die Strasse verzeichnete pro Woche maximal 1’000 zusätzliche Fahrten von Sattelschleppern und Lastwagen durch die Schweizer Alpen und übernahm damit nur einen kleinen Teil der auf der Schiene ausgefallenen Transporte. Der grösste Teil der ausgefallenen Schienentransporte wurde durch die Industrieunternehmen über die Bewirtschaftung der Lager aufgefangen. Aus Sicht des Bundesrats ist alles daran zu setzen, dass die Sperrung der Rheintalstrecke ein einmaliges Ereignis bleibt. Entsprechende Vorkehrungen müssen im Rahmen der Baumassnahmen, der Baustellenkoordination und durch ein besseres Verkehrsmanagement bei Störungen getroffen werden. Die Sperrung der Rheintalstrecke hat gezeigt, dass ein Ereignis von solcher Dauer oder internationaler Dimension nicht rein auf nationaler Stufe gemanagt werden kann. Der Bundesrat spricht sich deshalb dafür aus, dass die bestehenden Gremien der europäischen Schienengüterkorridore ihre Kompetenzen verstärkt wahrnehmen.“

Aus Pressemitteilung des BAVs vom 1.12.2017: www.bav.admin.ch/bav/de/home/aktuell/medienmitteilungen.msg-id-69050.html

Im Verlagerungsbericht zum algenquerenden Verkehr www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/50613.pdf gibt es ausserdem ein ganzen Kapitel zum Thema „Folgen und Lehren aus der Sperrung der Rheintalstrecke“.

„Jahrhundertbauwerk“: Großer Bahnhof für das dritte Gleis zwischen Salzburg und Freilassing

Großspurige Worte für ein paar hundert Meter Gleis…
www.heimatzeitung.de/lokales/berchtesgadener_land/2763639_Grosser-Bahnhof-fuer-das-dritte-Gleis-in-Freilassing.html

Schweiz: Basel und Bern entscheiden sich für die Schiene

Die Bevölkerung von Basel entscheidet sich für den Erhalt einer S-Bahnlinie und gegen den Ersatz durch einen Busbetrieb: „Das Läufelfingerli kommt nicht aufs Abstellgleis: Baselbieter Stimmvolk lässt S-Bahn weiterfahren“: www.basellandschaftlichezeitung.ch/basel/baselbiet/das-laeufelfingerli-kommt-nicht-aufs-abstellgleis-baselbieter-stimmvolk-laesst-s-bahn-weiterfahren-131942681
Die Berner Bevölkerung entscheidet sich für den Neubau einer Tramlinie, die den Ersatz einer sehr stark frequentierten Buslinie durch wesentlich leistungsfähigere Tramzüge ermöglicht: „Stadtberner stellen Weichen für Tram nach Ostermundigen“: mobile2.derbund.ch/articles/5a1ab9fdab5c377864000001
Mit dem neuen Fahrplan wird eine Tramlinie in Zürich über die viel befahrene Hardbrücke mit S-Bahnanschluss verlängert: www.stadt-zuerich.ch/vbz/de/index/die_vbz/die_unternehmensentwicklung/tramverbindung_hardbruecke/einweihungsfest.html

Singapur macht’s vor Was dem ÖPNV in Deutschland fehlt

Tja, der Nabel der Welt ist eben nicht Deutschland, höchstens in Europa. Wer andere Länder kennt weiß: Deutschland lebt von Schönfärberei, es geht „besser“!
www.faz.net/aktuell/technik-motor/was-dem-oepnv-in-deutschland-fehlt-15246578.html

Logistik der Zukunft – 450 Kilometer Tunnel nur für Güter – Auto & Mobil – Süddeutsche.de

SZ, 7.10.2017: www.sueddeutsche.de/auto/logistik-der-zukunft-kilometer-tunnel-nur-fuer-gueter-1.3693710

Nahverkehr weltweit – Im Land der Eisenbahn-Freunde: Schweiz

SZ, 15.10.2017: www.sueddeutsche.de/auto/sz-serie-nahverkehr-weltweit-im-land-der-eisenbahn-fans-1.3702051

Bauhalbzeit Brenner-Basis-Tunnel

www.srf.ch/play/tv/redirect/detail/100cb382-57d2-459e-9b6a-46bd5ce1ef77 Bau-Halbzeit des künftig weltweit längsten Tunnels

Die Limmat im Eis unterquert: Das Gefrierverfahren war in Zürich ein Erfolg | NZZ

NZZ, 17.8.2017: www.nzz.ch/zuerich/das-gefrierverfahren-die-limmat-fuer-die-s-bahn-im-eis-unterquert-ld.1311030

2. Stammstrecke München: Bilder vom Bau der Durchmesserlinie in Zürich

Um zu Versachlichung der Diskussion über den Bau der 2. Stammstrecke beizutragen, stellen wir hier Bilder vom Bau der Durchmesserlinie in Zürich ein. Nach Angaben der SBB wurden 45% des angelieferten Matreials und des Aushubs per Bahn transportiert. Dabei gab es Verladestationen bei den Bahnhöfen Zürich Hauptbahnhof und Zürich-Oerlikon. Die Durchmesserlinie in Zürich ist bereits fertiggestellt und seit Juni 2014 teilweise und seit Dezember vollständig in Betrieb. Der so genannte Weinbergtunnel zwischen Zürich-Oerlikon und Zürich Hauptbahnhof misst 4,8 km, der Tunnel zwischen Donnersbergerbrücke und Leuchtenbergring misst 7 km. Allerdings gibt es im Gegensatz zur 2. Stammstrecke bei der Durchmesserlinie in Zürich neben dem unterirdischen Bahnhof Zürich Hauptbahnhof Löwenstrasse keinen unterirdischen Bahnhof, der Bahnhof Zürich Oerlikon liegt bereits an der Oberfläche. Ausserdem hat man den unterirdischen Bahnhof Zürich HB Löwenstrasse mit vier Gleisen ausgestattet, statt wie im München geplant nur mit zwei Gleisen und spanischer Lösung (die Seitenbahnsteige zum Aussteigen, der Mittelbahnsteig zum Einsteigen). Der Vorteil von vier Gleisen ist, dass im Störungsfall ein Zug abgestellt werden kann, oder überholt werden kann; der Vorteil der spanischen Lösung ist, dass der Fahrgastwechsel schneller geht. Die Durchmesserlinie in Zürich wird sowohl im S-Bahnverkehr als auch im Fernverkehr genutzt, die 2. Stammstrecke wird, nur von S-Bahnen und Express-S-Bahnen benutzbar sein (wegen der unterschiedlichen Bahnsteighöhen in Deutschland ist der Einsatz von Regionlzügen durch die 2. Stammstrecke bereits problematisch).

Zu den Bildern: Quelle bei allen Bildern ist SBB: Die ersten drei Bilder zeigen die Verladestation beim Zürcher Hauptbahnhof, die letzten drei Bilder die Verladestation und die Baustelle bei Zürich Oerlikon.

Kommunalpolitiker und Umweltschützer fordern zusätzliches Bundes-Geld für S-Bahn-Ausbau

SZ, 22.11.2016

China will Bahnverbindungen nach Europa verbessern derStandard.at › Wirtschaft

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PRO BAHN begrüßt die Fertigstellung der TGV-Strecke nach Paris

Auch wenn es hier um eine französische Schnellfahrstrecke geht: Deutschland profitiert mit Fahrzeitverkürzungen Seit diesem Sonntag ist Paris wieder ein Stückchen näher an Süddeutschland gerückt, die LGV-Est Phase 2 zwischen Baudrecourt und Vendenheim (bei Strasbourg) wurde eröffnet. Das erste Stück ging schon vor sechs Jahren in Betrieb, nun ist die gesamte Strecke fertiggestellt! Damit kann man nun ab Strasbourg bis nach Paris und zurück mit 320 km/h im ICE und TGV reisen. Das sind sage und schreibe 406 km, die in 1:50 h zurückgelegt werden. Besonders erfreulich für die Region ist, dass es nun von Karlsruhe aus täglich sieben schnelle Direktverbindungen nach Paris gibt. „Leider bleibt die Feststellung, dass unsere europäischen Nachbarn viel mehr in die Schieneninfrastruktur investieren als wir in Deutschland. Auf deutscher Seite geht es einfach nicht weiter, weder beim Neubau der Appenweierer Kurve noch beim übrigen viergleisigen Ausbau der Rheintalstrecke, was wir erst kürzlich im Zusammenhang mit der Eröffnung des Gotthardtunnels bedauert haben. Auch der geplante Ausbau zum Hochgeschwindigkeitsverkehr der weiterführenden Strecke nach München und zur österreichischen Landesgrenze (Projekt Magistrale für Europa), geht nur in Teilabschnitten und schleppend voran. Von der deutschen Politik gibt es nur Absichtserklärungen, bewegen tut sich fast nichts.“ So äußerte sich das Landesvorstandsmitglied des Fahrgastverbandes PRO BAHN Ullrich Müller im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten des letzten Streckenabschnitts auf französicher Seite. Für den Fahrgastverband PRO BAHN

DB und Georgische Eisenbahn vereinbaren Kooperation | DB Konzern

www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/11601148/db_MoU_Georgien.html?start=0&itemsPerPage=10

Bravo Schweiz: Bei Gotthardbahntunnel Budget und Termin eingehalten. Deutschland soll sich Beispiel nehmen

Merkur, 2.6.2016: www.merkur.de/lokales/leserbriefe/wirtschaft/schweiz-gotthardtunnel-6454619.html

Gotthard-Tunnel noch kein Durchbruch für Europas Bahnverkehr – Thema des Tages – Augsburger Allgemeine

Augsburger Allgemeine, 1.6.2016: www.augsburger-allgemeine.de/thema-des-tages/Gotthard-Tunnel-noch-kein-Durchbruch-fuer-Europas-Bahnverkehr-id37965262.html

Glückwunsch zur Eröffnung Gotthard-Tunnel – Deutschland scheitert an Zulaufstrecke München – Lindau, insbesondere Pasing-Buchenau

Pressemitteilung vom 1.6.2016 von pro Bahn Oberbayern: www.pro-bahn.de/oberbayern/presse/20160601.pdf

Gotthard-Basistunnel: Gebaut für 100 Jahre. Wie die Wartung organisiert ist

NZZ, 5.5.2016: www.nzz.ch/schweiz/video/gotthard-basistunnel-countdown-basistunnel-gebaut-fuer-100-jahre-ld.17987

Hyperloop: Beförderung von Personen und Gütern mit 1200 km/h durch die Rohrpost

Auch die Deutsche Bahn ist involviert: Augsburger Allgemeine, 15.5.2016 über ein Güterverkehrsprojekt in Saudi-Arabien.

Augsburger Allgemeine, 16.5.2016: „Antrieb für Hyperloop besteht ersten Test“

SZ, 17.5.2016: „Mit Mach1 durch die Röhre: Der geplante Hyperloop bewältigt die 650 Kilometer von Los Angeles nach San Francisco in 35 Minuten.“

ÖBB als Chance für Nachtzüge in Deutschland?

Meldung von pro Bahn vom 22.4.2016

Mit Hochgeschwindigkeit durch die Nacht

Link zum NZZ-Artikel vom 11.4.2016: www.nzz.ch/schweiz/aktuelle-themen/nachtzuege-mit-hochgeschwindigkeit-durch-die-nacht-ld.12795

Ausbau München-Memmingen-Lindau-Bregenz-Zürich. Schweiz hält an 3h 15min fest

In ihrem jährlichen Bericht „Anschlüsse Hochgeschwindigkeitsverkehr“ spricht das schweizerische Bundesamt für Verkehr weiterhin von einer Ziel- Reisezeit Zürich-München von 3 Stunden 15 Minuten. Die Deutsche Bahn spricht längst von 3 Stunden und 27 Minuten. Grund für die längere Fahrzeit. Der Engpass zwischen Geltendorf und Pasing, die längste 2-gleisige Strecke im Gebiet der Münchner S-Bahn, die sich S-Bahnzüge, Regional- und Fernzüge mit deutlich unterschiedlicher Reisegeschwikigkeit teilen müssen. www.bav.admin.ch/hgv/01872/01880/index.html?lang=de&download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCDeYJ7gGym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A– pdf icon Standbericht_HGV-A_2015_d_definitv.pdf

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