Störungen

Ursache der Rheintalbahnsperrung soll 2018 feststehen

SZ, 27.11.2017: www.sueddeutsche.de/news/wirtschaft/bahn—rastatt-ursache-der-rheintalbahnsperrung-soll-2018-feststehen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-171127-99-38340

Wolfratshausen: Verspätungen und Zugausfälle auf der S7-Strecke | Wolfratshausen

Merkur, 15.11.2017: www.merkur.de/lokales/wolfratshausen/wolfratshausen-ort29708/wolfratshausen-verspaetungen-und-zugausfaelle-auf-s7-strecke-9364525.html
Nur faule Ausreden: 1. Für die zu kurzen Wendezeiten ist einzig und allein die Deutsche Bahn veranwortlich. 2. Für den zu kleinen Fahrzeugpark ist einzig und allein die Deutsche Bahn verantwortlich. Der Fahrzeugmangel ist seit Jahren bekannt, die Bahn steckte den Kopf in des Sand. 3. Die Argumentation, daß die Situation auf der S7-West nicht die schlimmste sei, spricht nicht gerade für das Unternehmen. 4. Die Bahn muß endlich vom hohen Roß herunterkommen. Die Worte „Bedauern“ oder „Entschuldigung“ sind nicht Teil von Honerkamps Vokabular.

Bahnausbau München-Lindau. Baustellenabfolge. Baustellenfahrplan

Pressegespräch, 13.11.2017, Memmingen: www.deutschebahn.com/file/pr-muenchen-de/8598092/Kr5gta7XqatmylOTJoH_CYYdDYY/16128478/data/11_14_Praesentation_Ausblick_Baustart_ABS_48.pdf

Runter vom hohen Ross: Vom Meridian kann sich die (Südostbayern-) Bahn,eine Scheibe abschneiden!

Die Erstmeldung traf am Freitag per E-Mail ein: Notarzteinsatz am Gleis, irgendwo bei Heimstetten im Osten Münchens, seit ca. 16.50 Uhr auf der S-Bahn-Strecke nach Erding und auf dem Gleis der Mühldorfer Südostbayernbahn. Nach und nach trafen mehr E-Mails ein, Großraum-Taxis würden eingesetzt werden, weitere Züge entfallen.
Langjährige Fahrgäste wissen: Dauert ein Notarzteinsatz am Gleis länger als eine Stunde, dauert er mindestens drei Stunden. Die Gründe dafür sind vielfältig und werden seit längerer Zeit medial nicht mehr breit getreten. Was aber dennoch erwähnt werden muss, ist das Wort Information und Bahn. Beides passt, das wissen langjährige Kunden, überhaupt nicht zueinander. Peinlich wird es, wenn sich herausstellt: Es mangelt schon an der internen Kommunikation von Bahn-Töchtern, in diesem Fall der S-Bahn München GmbH und der Südostbayernbahn (SOB) aus Mühldorf.
Da läuft ein Service-Mensch der SOB durch den Zug, der angeblich mit Mühldorf in Kontakt steht. Dort erfährt er Dinge, die der Kundschaft fremd sind, die hat nämlich auf dem S-Bahn-Bahnsteig am Münchner Ostbahnhof, einige Gleise weiter, etwas ganz anderes erfahren. Und so sitzen die Leute dann in dem Zug der bereitsteht, manche schon seit über einer Stunde. Seit 16.50 Uhr geht nichts mehr, die Züge bis 18 Uhr fielen allesamt aus und wer Informationen darüber erhalten wollte, musste selbst die E-Mails checken, sofern er die Newsletter auf dem Handy empfängt. Alles andere ist Bahn und eben Südostbayernbahn. Nichts sagen, nichts sehen, nichts hören. Abtauchen, den einen Mitarbeiter am Gleis sich selbst und seinem Schicksal überlassen. Wer von den Fahrgästen mitdenkt und sich an solche Ereignisse erinnert, ist dann froh, zu hören, dass angeblich vorher durchgesagt wurde, man könnte mit den DB-Karten, auch den Meridian bis Rosenheim nutzen.
Der nächste Zug nach Rosenheim ging um 18.52h. Wer Erfahrung mit der Bahn und solchen Fällen hat, der weiß, das dauert noch eine Stunde (19.50h) oder sogar länger…
Überrascht war der geneigte DB-Kunde dann vom Personal des Meridians. Die fangen nicht an, sich zuerst in Leitstellen zu informieren, ob das mit der Fahrkarte auch so stimme und ‚rechtens‘ sei. Die helfen! Für die ‚Kundenbetreuer der Bahn‘ wäre das schon völlig befremdlich. Sofort wurde den teils verzweifelten und seit Stunden auf Informationen wartenden Kunden der Weg vom Bahnsteig in Rosenheim, vom Meridian, zum Gleis 1a, dem unüberdachten Abfahrts-, ja fast Abschiebebahnhof nach Mühldorf, erklärt. Auch das zeigt wieder den SOB Stellenwert im DB-Konzern: Wer SOB fährt, braucht kein Dach am Bahnsteig.
Der Dieselzug nach Mühldorf war entsprechend voll und in Wasserburg kamen weitere, aus München gestrandete SOB-Kunden hinzu. Doch wer nun auf Informationen im Zug wartete, gerade jene Kunden, die keine Bahn-Erfahrung haben, der wurde abermals enttäuscht: Kunden halfen weniger erfahrenen Kunden, wie sie denn zurück nach Ampfing und dergleichen kämen und dass der Anschlusszug in Mühldorf warten würde, denn wie in solchen Fällen üblich, ist dann kein Zugbegleit-Personal in den Regionalbahnen dabei, wenn es wirklich benötigt werden würde (und hilfreich wäre). In solchen Situationen müssten die Menschen in DB Uniform wirklich einmal ‚den Service‘ bieten, der ansonsten nur über die Lautsprecher-Anlage vollmundig angeboten wird.
Ein ganz normaler Notarzteinsatz am Gleis endete mit der Erkenntnis, dass sich die Mitarbeiter und Manager der Bahn, quer durch alle Bereiche, beim Meridian schulen lassen sollten. In Sachen Service und Kundenfreundlichkeit.
Davon dürfen sich dann auch alle eine Scheibe abschneiden! Beim Meridian wissen die, was Service bedeutet, was die Kunden erwarten und benötigen, wie man hilft und nicht, wie die Kundschaft ohne Informationen im Regen stehen gelassen wird.
Das weiß hingegen Christoph Krallers Mühldorfer Südostbayernbahn nicht! Die kreieren zwar irrwitzige Ideen von Zukunfts-Zügen – aber im Alltag verfährt die Kraller-Bahn weiterhin mit der Vogelstrauß-Taktik. Den Kopf in den Sand stecken, bis der Kunden-Ansturm vorüber ist. Egal über welche Himmelsrichtung und mit welcher Bahn, nur nicht mit eigener Man-Power oder Einsatz.

S-Bahn München – zuverlässig am Kunden vorbei – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/verkehr-s-bahn-muenchen-zuverlaessig-am-kunden-vorbei-1.3702631

Rheintalbahn: SBB verwirrt mit Raststatt-Slogan auf Cargo-Lok

Blick, 3.10.2017: www.google.ch/amp/s/amp.blick.ch/news/wirtschaft/aber-was-wollen-uns-die-sbb-eigentlich-damit-sagen-wortspiele-nach-rastatt-desaster-id7409004.html

Offener Brief an die Politik zum Ende der Rastatt-Vollsperrung: konsequent Lehren aus dem Desaster ziehen! – Netzwerk Europäischer Eisenbahnen e.V.

29.9.2017: www.netzwerk-bahnen.de/news/offener-brief-an-die-politik-zum-ende-der-rastatt-vollsperrung.html

Infrastruktur der Deutschen Bahn fällt auseinander

Nachrichtensendung 10 vor 10 vom 2.10.2017: Infrastruktur der Deutschen Bahn fällt auseinander: www.srf.ch/play/tv/redirect/detail/e9c09369-a946-4828-a8c7-14039421bc28

Krisenmanagement Streckensperrung Rastatt: Eigenlob der Deutschen Bahn

Spindoctor der Bahn loben das Krisenmanagement ihres Brötchengebers: „Die mehrwöchige Sperrung war eine enorme Herausforderung für alle Beteiligten, die wir vor allem durch die engagierte Zusammenarbeit gut gemeistert haben.“ Pressemeldung der Deutschen Bahn vom 2.10.2017. www.deutschebahn.com/presse/stuttgart/de/aktuell/presseinformationen/15402570/2017-275_pm_rheintalbahn_der_verkehr_rollt_wieder.html?start=0&itemsPerPage=10
Auch die SBB ziehen eine zwar etwas kritischere, aber immer noch viel zu positive Bilanz: „Die Auswirkungen im Güter- und Personenverkehr waren während der Sperre der deutschen Rheintalstrecke dennoch massiv. Güter mussten weiträumig umgeleitet werden, im Personenverkehr kam es zu erheblichen Einschränkungen für die Reisenden. Die logistischen Aufwendungen waren enorm. Die SBB ist erleichtert, dass die Rheintalstrecke am Montag wieder durchgehend befahren werden kann und setzt sich dafür ein, dass die internationalen Eisenbahnverkehre künftig besser koordiniert werden.“ Weiter unten wird klar. Es konnte nicht einmal die Hälfte der normalerweise 200 Güterzüge pro Tag über Ersatzrouten geleitet werden: „Anstelle der rund 200 Güterzüge via Rheintalstrecke verkehrten am Schluss täglich bis zu 84 Güterzüge über Ausweichrouten.“ Siehe Pressemeldung der SBB vom 29.9.2017: company.sbb.ch/de/medien/medienstelle/medienmitteilungen/detail.html/2017/9/2909-
Auch fordert die Pressemeldung der SBB, dass aus dem Vorfall in Rastatt Lehren gezogen werden müssten. Die Deutsche Bahn lobt sich dagegen für das angeblich si tolle Krisenmanagement.

In Rastatt endet Europas Bahnpolitik – News Ausland: Europa – bernerzeitung.ch

Themen, die um bundesdeutschen Wahlkampf kaum eine Rolle spielten…
Dabei ist Deutschland Schlusslicht… In manchen Dingen in der EU.
www.bernerzeitung.ch/ausland/europa/in-rastatt-endet-europas-bahnpolitik/story/26559595

Augsburger Hauptbahnhof: Zwei Züge kollidieren – Strecke wieder frei

www.merkur.de/bayern/augsburger-hauptbahnhof-gesperrt-zwei-zuege-kollidieren-grossalarm-8694335.html

Flughafen München nicht mit S-Bahn erreichbar – München – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/stellwerkstoerung-flughafen-drei-stunden-lang-von-s-bahn-nicht-angefahren-1.3610450

Fehlende Bahn-Investitionen: München ist Beispiel dafür, warum Hochkulturen und blühende Städte irgendwann im Chaos versinken

ein Kommentar von M. Wengler
Der Großraum München wird also noch lange Jahre darauf warten, vom Jahr 2050 ist die Rede, bis die Bahnvorhaben abgeschlossen sind. Es scheitert, so heißt es, an fertigen Bauplänen. Dabei wird über viele Projekte schon lange gesprochen und geredet, nur passiert ist nichts. Geplant wurde nichts, alles nur Skizzen auf Landkarten. Mit schönen, knalligen Stift-Farben.
Eines wird dabei deutlich: Vor allem die Bahn selbst hat anscheinend keinerlei Interesse daran, am gegenwertigen Status Quo etwas zu ändern. Die Bahn, der Staatskonzern aus Berlin, hat München investitionstechnisch vergessen. Das mag an der heimischen Bahn-Obrigkeit liegen, die in Berlin kein Gehör findet und dort nicht anerkannt ist. Druck müsste aufgebaut werden, gen Berlin, doch das lassen Bahn und Politik vermissen.
Bundespolitiker leben in Berlin ohnehin in ihrer eigenen Welt. Fährt mal ein verantwortlicher Bundesminister oder die Kanzlerin zu Werbezwecken mit dem ICE, ist dieser garantiert pünktlich. Doch selbst in Berlin wurde die S-Bahn kaputt gespart und es ist wie überall im Lande: Die Menschen gewöhnen sich an die Missstände, die nicht erbrachte Leistung und finden das irgendwann „normal“. Und mal Hand aufs Herz: Wer nutzt denn schon die Bahn, wenn er mal wirklich pünktlich an Ort und Stelle ankommen will, weil muss? Niemand mehr. Bayern ist ein Auto-Land und die Bahn macht alles in ihrer Macht stehende, dass sie wirklich keine Alternative ist, für all jene, die sich immer wieder neue Autos und die Benzinkosten leisten können.
Wer will schon in Großraum-Abteilen, in manchen Zügen im Regionalverkehr ohne Klimaanlage, allem möglichen ausgesetzt sein, wenn es im modernen, zeitgemäßen Auto ganz anders ist. Türe zu und Ruhe. Der ÖPNV ist etwas für Leute, die nicht viel erwarten, für ihr Geld, keinen Luxus, keinen Komfort, keine Ruhe, keine Trennung zwischen Stammpendlern, die morgens und abends sich nach Ruhe sehnen und jenen, die einmal die Woche die Fahrt mit der Bahn genießen. Die Bahn der Neuzeit mit den Großraum-Wägen ist eine Angleichung aller möglichen Reisewünsche, wer Ruhe will, hat Pech und wer laut ist, dem gebührt die Bühne.
Im sogenannten Schienen-Netz, auf den Strecken, sieht es nicht anders aus. Da wurden früher Gleise aus den Betten gerissen, die man heute nötiger denn je brauchen könnte. Da werden Großprojekte gebaut, die scheinbar alle Probleme lösen. Die Probleme im Kleinen aber, die bleiben.
Der Münchner Flughafen ist eines der herausragendsten Beispiele, wie man es nicht machen sollte. Schlecht erreichbar, ob vom Süden, Osten oder Westen. Die Bahn sorgt sogar dafür, dass Reisende nördlich der Donau künftig schneller in Berlin am berühmten BER sind, denn der ist dann doch irgendwann vielleicht früher fertig, als ins Erdinger Moos ICE-Züge fahren werden.
München ist ein gutes Beispiel dafür, warum seit Menschengedenken Hochkulturen und blühende Städte irgendwann an den eigenen Problemen zugrunde gegangen sind. Wer die Hektik der Stadt mitbekommt, wenn die Leute schon durch die Isar zur Arbeit schwimmen, dann haben andere etwas falsch gemacht. Wenn Radfahren zu gefährlich wird, Bus und Tram eine Reisezeit verursachen, die manch anderen weit aufs flache Land ins beschauliche Grüne bringt, dann läuft etwas falsch.
Wenn beinahe wöchentlich Großstörungen bei der S-Bahn auftreten, Zäune für die Stammstrecke erst angedacht werden, da jahreslanges Chaos herrscht, ein S-Bahn-Werk in Steinhausen schon vor Jahren hätte ausgebaut werden können, zeugt das nicht gerade von (bahn-) politischem Weitblick.
Dafür gibt es einen anderen Ausdruck: Kaputt gespart.
Und da fand manch bayerischer Politiker in Berlin vor Jahren deftige Worte gegenüber der Linken, als die Bahnreform anstand: Eine „Schrottbahn“ sei die Reichsbahn der DDR gewesen, sehr teuer in der Übernahme. Kaputt gespart.
In diese „Schrottbahn“ und deren DDR-Gleise wurde investiert und die geplanten Projekte im Westen mussten zurückstecken.
Das wird in der Neuzeit, 20 Jahre später, dem Westen zum Verhängnis. München ist fast schon ein leuchtendes Beispiel, nur sehen will es niemand, es reicht schon, sehenden Auges ins nächste Bahn- oder Stammstrecken-Chaos zu schlittern. Die Menschen sind Gewohnheitstiere und gewöhnen sich schließlich an alles. Gerade bei der Bahn. Ein Chaos folgt dem nächsten, finanziell dafür geradestehen muss die Bahn ohnehin nur Stichprobenartig.
Das wird auch so bleiben, denn immer noch sehen viele im ÖPNV eine Zukunft, der die Menschen aus dem gewohnten Individual-Verkehr beinahe zum Bahn-Chaos quitiert. Nur wer es sich leisten kann, diese „Schrott“-Bahn zu meiden, bleibt vor dem Staatskonzern und dessen alles über sich ergehen lassender Kundschaft und deren „passt schon“ Feeling – verschont.

Video: Güterzug quert B 15 bei offenen Schranken | Dorfen

www.merkur.de/lokales/erding/dorfen-ort28598/video-gueterzug-quert-b-15-bei-offenen-schranken-8442556.html

Land mahnt Bahn wegen Verspätungen bei Frankenbahn ab – Wirtschaft-News – Süddeutsche.de

SZ, 30.6.17: www.sueddeutsche.de/news/wirtschaft/verkehr—stuttgart-land-mahnt-bahn-wegen-verspaetungen-bei-frankenbahn-ab-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170630-99-53778

BEG prangert an: BOB schlimmster Zug-Betreiber in ganz Bayern | Holzkirchen

Merkur, 29.6.17 www.merkur.de/lokales/region-holzkirchen/holzkirchen-ort28831/beg-prangert-an-bob-schlimmster-zug-betreiber-in-ganz-bayern-8443003.html
— Dr. Ralf Wiedenmann Müliwiesstr. 77 CH-8487 Zell ZH Schweiz Tel. +41 79 458 94 02

Bessere Informationen für Fahrgäste: Stuttgarter S-Bahn kämpft mit Verspätungen

Ludwigsburger Kreiszeitung, 28.6.17; www.lkz.de/lokales/stadt-kreis-ludwigsburg_artikel,-Bessere-Informationen-fuer-Fahrgaeste-_arid,428786.html

Baustellen der Deutschen Bahn in der Kritik Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/bayern/schienenverkehr-aerger-um-bahn-baustellen-1.3557553

Schienenverkehr München Salzburg: Ärger um Bahn-Baustellen

SZ, 23.6.17: www.sueddeutsche.de/bayern/schienenverkehr-aerger-um-bahn-baustellen-1.3557553

Ich zahle 193 Euro für ein Semesterticket – was ich dafür bekomme, ist ein Witz – FOCUS Online

m.focus.de/regional/muenchen/chaos-bei-der-mvg-ich-zahle-193-euro-fuer-ein-semesterticket-was-ich-dafuer-bekomme-ist-laecherlich_id_7259871.html

Südbahn: Lokomotive fängt Feuer während Zugfahrt: keine Verletzten

SZ, 19.6.2017: www.sueddeutsche.de/news/panorama/braende—langenargen-lokomotive-faengt-feuer-waehrend-zugfahrt-keine-verletzten-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170619-99-909456 Schwäbische, 19.6.2017: m.schwaebische.de/region/baden-wuerttemberg_artikel,-Lokomotive-faengt-Feuer-waehrend-Zugfahrt-keine-Verletzten-_arid,10686941_toid,316.html

SWP Online / Wegen Elektrifizierung drohen wochenlange Sperrungen der Südbahn. Spatenstich verschoben

SWP, 18.6.2017: m.swp.de/ulm/lokales/alb_donau/wegen-elektrifizierung-drohen-wochenlange-sperrungen-15249920.html

Baustellen falsch geplant? DB bremst Meridian aus | Bayern

Merkur, 27.6.2017: www.merkur.de/bayern/baustellen-falsch-geplant-db-bremst-meridian-aus-8406227.html

Zwischen Grafing-Bahnhof und Ebersberg fährt keine Bahn – Bahn kann Inbetriebnahmetermin nach Bauarbeiten nicht einhalten

SZ, 9.6.2017: www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/oeffentlicher-nahverkehr-trotz-ankuendigung-der-db-zwischen-grafing-bahnhof-und-ebersberg-faehrt-noch-keine-s-bahn-1.3541123

Feierlichkeiten (München-) Mühldorf-Tüßling: Presse contra PR-Strategen von Bahn und Politik

ein Kommentar von M. Wengler
„Das zweite Gleis zwischen Mühldorf und Tüßling bringt einen echten Mobilitätsgewinn für Südostbayern“ – Aussage eins. Ausbau der Strecke einen „echten Segen“ – Aussage zwei.
Wir kennen das: Meist in Wahl-Jahren tauchen sie in der Region auf, zu Spatenstichen oder Strecken-Einweihungen. Politiker, Bahn-Manager und deren Presse-Strategen. Das war für die 8 km zwischen Ampfing und Mühldorf so (Spatenstich im Jahr 2007) und zehn Jahre später wurden nun die nächsten 11 km zwischen Mühldorf und Tüßling eingeweiht. Endlich zweigleisig. Fehlen nun nur noch die 46 Kilometer nach München, von Ampfing bis Markt Schwaben.
Vom Ausbau im verspätungsanfälligen S-Bahn-Bereich um München spricht ohnehin niemand mehr. Das soll alles durch den 2. Tiefentunnel mit den Bergwerks-Bahnhöfen in 40 Meter Tiefe unter München besser werden.
Wer die Floskeln der Politiker und Bahn-Manager in den offiziellen Presse-Mitteilungen las, selbst die Erstmeldung der Deutschen Presse Agentur (DPA), der konnte nur mehr den Kopf schütteln. Mit welch blumigen Worten wieder einmal vom Gütertransport nach Asien(!!!), „näher ans Meer“ und „kürzeren Fahrzeiten“ gesprochen wurden. Wobei letzteres nun wirklich eine schöne Neuigkeit wäre. Wenn das nur keine Polit-Wahlkampf-Ente ist.
Die Medien haben jedenfalls größtenteils kaum auf die Aussagen reagiert. Im Münchner Merkur und seinen Lokalausgaben war sogar eine große Landkarte abgebildet, die zeigte, welch kleinen Abschnitt die Jubelnden da eigentlich feierten und wieviel noch zu tun wäre, wobei natürlich zusätzlich (und wieder einmal) keine (genauen) Zeit-Horizonte genannt wurden. Oder weitere Finanzierungszusagen. Auch die Passauer Neue Presse hielt sich zurück.
Jubel-Meldungen über die Bahn kommen nur bei Menschen an, die nicht öfter mit der Südostbayernbahn „verreisen“. Vor allem die 13.000 Berufs-Pendler nach München fluchen seit einigen Wochen wieder beinahe täglich und sind es leid, von Politikern und Christoph Krallers „Erlebnis-Bahn-Touristik“ wieder für dumm verkauft zu werden. Nein – nicht alle sind „i mog de SOB“.
Bleibt abzuwarten, wenn denn die Politiker den eigenen Floskeln wirklich Glauben schenken, wie weit wir dem Versprechen des Ministerpräsidenten glauben können, den Flughafen München erst auszubauen, wenn die Verkehrs-Anbindung voran gebracht wurde…
Gut nur, dass die in letzter Zeit oft gescholtenen Medien scheinbar nicht mehr auf diverse Polit-Medien-Propaganda hereinfallen. Die/Mainstream/ Medien reagieren nicht mehr auf Lokalpolitiker und die lokale Bahn-PR. Warum nur?

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