Hof- Schwandorf- Regensburg

Eck setzt voll auf Schiene: Studie zu Ostkorridor Uelzen Regensburg Adriahäfen

Pressemitteilung STMI, 19.10.2016: www.stmi.bayern.de/med/ pressemitteilungen/pressearchiv/2016/380/index.php „Bayerns Innen- und Verkehrsstaatssekretär Gerhard Eck hat heute gemeinsam mit den Städten Burghausen, Regensburg und Hof eine Studie vorgestellt, wie der sogenannte Ostkorridor leistungsfähig ausgebaut werden kann. Der Ostkorridor verläuft von den deutschen Seehäfen über Uelzen, Stendal, Reichenbach/Vogtland nach Hof, Regensburg und Burghausen und geht weiter über Salzburg bis zu den Nordadriahäfen. “In Bayern wird bis zum Jahr 2025 ein Wachstum der Verkehrsleistung um rund 50 Prozent vorausgesagt. Wir müssen daher auch den Güterverkehr noch mehr auf umweltfreundlichere Verkehrsträger verlagern“, so Eck heute in Regensburg.“ Pressemeldung, Stadt Hof, 20.10.2016: www.stadt-hof.de/hof/ hof_deu/aktuelles/gemeinsam-fuer-eine-leistungsfaehige- schienenverbindung-bayerns.html Resolution an die Bundesregierung: www.stadt-hof.de/hof/ media/files/aktuell/160919_Resolution_18_PM_Content.pdf PS: Allerdings kommt man von Regensburg über Burghausen NICHT nach Salzburg. Die Strecke Mühldorf-Burghausen ist eine Stichbahn und zweigt in Tüßling von der Strecke Mühldorf-Freilassing ab. Nur diese geht nach Salzburg weiter.

Länderbahn rüstet den „Alex“ auf Mittelbayerische

www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/gemeinden/schwandorf/laenderbahn-ruestet-den-alex-auf-22800-art1441980.html

Elektrifizierung der Bahnstrecken Regensburg-Hof und Regensburg-Furth im Wald bis 2022: BEG glaubt an den Weihnachtsmann

In ihrer Presseerklärung vom 1. August 2016 (siehe beg.bahnland-bayern.de/de/presse/pressemitteilungen/laenderbahn-erhaelt-zuschlag-im-vergabeverfahren-ir-25-uebergang?file=files/media/corporate-portal/presse/pressemitteilungen/2016/2016_07_28%20PM…) berichtet die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), dass die Länderbahn (bekannt unter Alex) für die Bahnstrecken München-Regensdorf-Hof bzw. –Furth im Wald bis Dezember 2022 einen Übergangsvertrag erhält. Grund für diesen Termin sei die mittelfristig geplante Elektrifizierung von Regensburg-Hof und Regensburg-Furth im Wald, welche (elektrisch statt Diesel-betriebene) Neufahrzeuge erfordere. Eine Elektrifizierung der erwähnten Streckenabschnitte bis Dezember 2022 ist jedoch gemäss unserer Einschätzung völlig unrealistisch. Die Strecke Regensburg-Hof erscheint zwar im Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 mit der Dringlichkeitsstufe „Vordringlicher Bedarf-Engpassbeseitigung“. Allerdings wird als Planungsstand „teilweise Vorplanung“ angegeben. Die Vorplanung ist nach der Grundlagenermittlung erst die zweite Planungsstufe. Danach müssen noch die Entwurfs- und Genehmigungsplanung erfolgen. Erst nach Erteilung der Planfeststellungsbeschlusses besteht Baurecht. Wie dies bis 2022 zu schaffen sein soll, bleibt wohl das Rätsel der BEG. Die Strecke Regensburg-Furth im Wald wurde im BVWP nur unter „Potenzieller Bedarf“ aufgenommen. Da unter Planungsstand nicht vermerkt wurde, ist davon auszugehen, dass noch nicht einmal mit der Grundlagenermittlung begonnen wurde (siehe www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/VerkehrUndMobilitaet/BVWP/bvwp-2030-kabinettsplan.pdf?__blob=publicationFile, S. 161 und 163). Es drängt sich also der Verdacht auf, dass eine Elektrifizierung bis 2022 völlig unrealistisch ist, die BEG also wohl noch an den Weihnachtsmann- selbst jetzt im Sommer – glaubt.

Elektrifizeriung Regensburg–Marktredwitz: Planungen haben noch nicht einmal begonnen

Aus DB Netze, Bahnausbau Nordbayern, welcher seit 19.1.2016 (siehe Pressemitteilung: www.deutschebahn.com/presse/muenchen/de/aktuell/presseinformationen/10676168/www.Bahnausbau-Nordostbayern.de_.html) im Internet eingestellt ist: www.bahnausbau-nordostbayern.de/regensburg-marktredwitz.html. Hier heisst es lapidar: „Regensburg–Marktredwitz: Der Abschnitt ist 135 Kilometer lang und zweigleisig. Bislang ist kein Planungsauftrag vorhanden.“ Im Memorandum über den Schienenverkehr zwischen der Tschechischen Republik und dem Freistaat Bayern ( www.stmi.bayern.de/assets/stmi/vum/schiene/schiene_memorandum_schienenverkehr_bayern_tschechien.pdf) von April 2012 wird dieser Ausbau zwar angestrebt, aber offensichtlich ist man noch keinen Schritt weiter. Nicht einmal eine Grundlagenermittlung wurde erwähnt. Wenn es in diesem Schneckentempo weitergeht, werden wir wohl die Elektrifizierung in den nächsten 30 Jahen nicht erleben.

Elektrifizierung Schienenverkehr München – Prag

Pressemeldung des STMI vom 29.9.2015: https://www.stmi.bayern.de/med/pressemitteilungen/pressearchiv/2015/348/index.php „Elektrifizierung Schienenverkehr München – Prag München, 29.09.2015 Tschechischer Verkehrsminister Dan Tok zu Gast in München – Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann sieht Bund in der Pflicht: „Elektrifizierung auf deutscher Seite bis zur tschechischen Grenze unverzichtbar. Verbindung München – Prag prioritär behandeln.“ +++ „Die Reisezeit von München nach Prag muss signifikant verkürzt werden“, so Bayerns Verkehrsminister Joachim Herrmann beim heutigen Treffen mit dem tschechischen Verkehrsminister Dan Tok. Er sieht in einer Studie, die er heute dem tschechischen Kollegen übergab, eine weitere Bestätigung darin, dass der Bund die Elektrifizierung in den Bundesverkehrswegeplan mitaufnehmen und priorisieren muss: „Wir müssen mittelfristig einen eigenwirtschaftlichen und konkurrenzfähigen Schienenpersonenfernverkehr von München und Nürnberg nach Prag etablieren. Dazu ist auf deutscher Seite eine durchgehende Elektrifizierung der Strecken von Nürnberg über Marktredwitz nach Schirnding und von München über Regensburg, Schwandorf, Furth im Wald bis zur tschechischen Grenze unverzichtbar“. +++ Die Bayerische Staatsregierung hatte bereits 2013 die Elektrifizierung dieser Strecken beim Bund für die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans angemeldet. Ob und mit welcher Priorität diese Projekte in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werden, entscheidet der Bund in den nächsten Monaten. Parallel dazu hat der Freistaat Bayern in einer Studie in den letzten anderthalb Jahren intensiv untersuchen lassen, ob nicht auch durch kleinere bauliche Maßnahmen auf der Strecke über Regensburg, Schwandorf und Furth im Wald die Reisezeit zwischen der bayerischen und tschechischen Hauptstadt ohne eine Elektrifizierung signifikant verkürzt werden kann. Im Ergebnis stehen einer möglichen Fahrzeiteinsparung zwischen München und Prag von rund neun Minuten voraussichtlich notwendige Investitionskosten von gut 327 Millionen Euro gegenüber. Mit rund 205 Millionen Euro müsste der Löwenanteil für bislang unterlassene Instandhaltungs- und Erneuerungsmaßnahmen aufgewendet werden. „Das ist leider ziemlich ernüchternd. Der Königsweg bleibt daher der Ausbau mit einer durchgehenden Elektrifizierung auf der Bestandsstrecke“, so Herrmann. Aus diesem Grund fordert die Staatsregierung vom Bund nicht nur eine Aufnahme in den kommenden Bundesverkehrswegeplan, sondern auch eine dementsprechend hohe Priorisierung. Nur mit einer Elektrifizierung wäre nach Einschätzung des Verkehrsministers die zwischen München und Prag angestrebte Fahrzeit von vier Stunden und 15 Minuten realisierbar. Bisher benötigt die aktuell verkehrende Länderbahn ‚Alex‘ knapp sechs Stunden. „Damit könnte die Bahn alle anderen Verkehrsträger auf diesem transeuropäischen Streckenabschnitt bei der Attraktivität überholen. Zudem würde ein massiver Beitrag zum Zusammenwachsen von Bayern und Tschechien geleistet“, betonte Herrmann abschließend.“

Bayerisch-böhmische Bahninfrastruktur-Offensive

Pressemitteilung des Bayerischen Staatsminsiteriums des Innern vom 2.4.2015: http://www.stmi.bayern.de/med/pressemitteilungen/pressearchiv/2015/103b/index.php

Landkreis Schwandorf: Kommunen sollen Bahnstrecke übernehmen

Bahnbrücke über die Naab

Bahnbrücke über die Naab auf dem Stadtgebiet von Burglengenfeld.

Die Deutsche Bahn bietet offensichtlich die nur noch für den Güterverkehr genutzte Nebenstrecke Maxhütte-Burglengenfeld zum Kauf an. Ein Kaufinteressent ist die Heidelberger Zement AG, die mit ihren Werk Burglengenfeld der einzige Nutzer dieser Strecke ist. Nun wurde von UW Land Vorsitzenden Matthias Süß angeregt, dass die Anliegergemeinden Maxhütte-Haidhof, Teublitz und Burglengenfeld den Schienenstrang übernehmen. Die Preisvorstellung der Deutschen Bahn liegt deutlich unter 200.000 Euro. Süß rechnet damit, dass die Strecke sogar zum Nulltarif zu haben sein dürfte. Aus Burglengenfeld kommen positive Signale. Sowohl Bürgermeister a.D. und Kreisrat Heinz Karg als auch Albin Schreiner, Vorsitzender der BWG-Stadtratsfraktion, unterstützen den Vorschlag.

Magistrale für Europa (Paris-Stuttgart-München-Mühldorf-Salzburg-Wien) fällt in Bayerns Prioritätenliste hinter München-Prag zurück!

Hohe Priorität haben die Bahnstrecken München-Zürich, München-Prag und die Brennerachse. Die Magistrale für Europa (TEN-Projekt 17) ging bei Joachim Herrmann wohl vergessen … https://www.stmi.bayern.de/med/pressemitteilungen/pressearchiv/2014/378/index.php

Neufahrner Kurve: „Entwicklungskonzept Bahnknoten München“ – politische Wortklauberei

S- Bahn- Bahnhof am Flughafen München: Nur zwei Gleise und die Bahnsteig- Höhe von 1m ist nicht für Regionalzüge geeignet.

S- Bahn- Bahnhof am Flughafen München: Nur zwei Gleise und die Bahnsteig- Höhe von 1m ist nicht für Regionalzüge geeignet.

Auf Formulierung kommt es an. Deshalb sticht den Beobachtern der politischen Versprechen über Bahnprojekte in Bayern -fünf Jahre nach einem Landtagsbeschluss- eine neue Formulierung ins Auge. Das im Jahr 2009 groß angekündigte „Konzept“ der Bayerischen Staatsregierung „Bahnknoten München“ erhält nun eine neue Bezeichnung, pünktlich zum Spatenstich der „Neufahrner Kurve“ im Jahr 2014.

Die Neufahrner Kurve ist eines der billigeren Projekte des „Konzeptes Bahnknoten München“ und, sechs Jahre nachdem der Landtag den Beschluss für das „Gesamtkonzept“ und die „Flughafenanbindung“ gefasst hat, ist nun tatsächlich Baubeginn.

Zugegeben, das ganze Konzept für den gesamten Bahnknoten kostet 6,2 Milliarden Euro, war damals der Diskussion im Landtag zu entnehmen, die Neufahrner Kurve ist der kleinste Teil der Flughafen- Anbindung und kostet gerade einmal 150 Millionen Euro. Ob das alles überhaupt jemals ein Gesamtkonzept war oder nur die Glocke über die Fülle der politischen Wünsche in München und Oberbayern, sei dahin gestellt. Aber nun wissen die Wähler, wie lange es dauern wird, bis alle Projekte umgesetzt sein werden.
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Antwort Staatsregierung auf Anfrage Bahnverkehr Bayern-Tschechien

https://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/17_0002798.pdf pdf icon 17_0002798.pdf

UW Land fordert Bahngipfel für den Landkreis Schwandorf

Oberpfalzbahn im Bahnhof Schwandorf

Die Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-Schwandorf bringt keine Verbesserung des Personenverkhrs (Bild: Oberpfalzbahn im Bahnhof Schwandorf)

Die Unabhängigen Wähler im Altlandkreis Burglengenfeld und Schwandorf (UW Land) sehen keinen Grund für Jubel, sollte die Bahnstrecke von Hof nach Regensburg elektrifiziert werden. Das Projekt wird von der CSU-geführten Staatsregierung vorangetrieben und von den anderen Landtagsparteien unterstützt. Nach Ansicht der UW Land bleibt der Oberpfalz und damit auch dem Landkreis Schwandorf ausschließlich die Belastung. Positive Effekte für die Region mag die Wählergruppe nicht erkennen. Die Elektrifizierung geht auf eine EU-Verordnung zurück, wonach Korridore für den Warenverkehr zwischen den Ostsee- und Mittelmeerhäfen zu schaffen sind.

„Durch die Elektrifizierung“, so der Vorsitzende Matthias Süß, „fährt kein zusätzlicher Personenzug, wohl aber Güterzüge.“ Durch den Landkreis ziehe sich dann ein Hochgeschwindigkeitskorridor für den Güterverkehr, vergleichbar einer Autobahn ohne Ausfahrt. Da tagsüber die enge Taktung der Personenzüge den Gütertransport fast unmöglich mache, verlagert sich dieser in die Nachtstunden. Teilweise bleibt zwischen dem Hochgeschwindigkeitskorridor und der Wohnbebauung nur 20 Meter Abstand.

Süß schätzt, dass zusätzlich mit 36.000 Güterzügen pro Jahr zu rechnen ist. In der Studie „Schienennetz 2025/2030 – Ausbaukonzeption für einen leistungsfähigen Schienengüterverkehr in Deutschland“ des Umweltbundesamtes werden als zusätzlich mögliche Kapazitäten für die Strecke Weiden-Regensburg 320 Güterzüge täglich genannt. Auch die Länge der Züge werde sich von derzeit durchschnittlich 740 auf 1.500 Metern mehr als verdoppeln. Da es sich nicht um eine Neubaustrecke handelt, ist weder der Bund noch die Deutsche Bahn in der Pflicht. Wer für den Lärmschutz zuständig sei, könne bis heute keiner der Befürworter oder der Verantwortlichen sagen. „Von der Wertminderung der Immobilien spricht bisher auch niemand“, so Süß. Es müsse verhindert, dass Kommunen und der einzelne Bürger die Zeche zahlen.

Die UW Land fordert einen „Bahngipfel“ für den Landkreis Schwandorf. Dort sollen alle aktuellen und zukünftigen Probleme mit dem Schienenverkehr besprochen werden. Dazu gehört nach Ansicht der Wählergruppe auch die Reaktivierung von Bahnhaltepunkten in Klardorf und Ponholz sowie die Möglichkeit eines Probebetriebs für den Personenverkehr zwischen Maxhütte-Haidhof und Burglengenfeld oder die Einbeziehung von Schwandorf in das Tarifgebiet des VGN.

Bundeshaushaltsentwurf 2015 – Liste der Schienenprojekte, für welche 2015 Finanzmittel vorgesehen sind

Erwähnt sind u.a. folgende Projekte:

  1. Elektrifizierung ABS München – Geltendorf – Lindau. Allerdings sind für das Jahr 2015 noch keine Ausgaben geplant (dies ist das einzige aufgelistete Bahnprojekt, für welches im Jahr 2015 keine Ausgaben geplant sind
  2. ABS München – Mühldorf – Freilassing, dreigleisiger Ausbau Freilassing – Grenze D/A
  3. ABS München – Mühldorf – Freilassing, Altmühldorf – Tüßling
  4. ABS München – Mühldorf – Freilassing, Ampfing – Altmühldorf und Innbrücke
  5. ABS Nürnberg – Marktredwitz – Reichenbach – Grenze D/CZ, Hof – – Reichenbach

Nicht erwähnt ist die Elektrifizierung Lindau-Friedrichshafen-Ulm

Hier ein Auszug des Dokuments:  Haushaltsentwurf-Bundesregierung-08-08-2014-2015-Anlage-Schienenwege.pdf

Den gesamten Entwurt zum Bundeshaushalt sehen Sie hier: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/020/1802000.pdf

„Schienen-Hai“ mischt Nahverkehr auf

Das Nahverkehrskreuz Schwandorf wird nicht nur mit einer enger Taktung Richtung Regensburg und Weiden gestärkt, ab dem Winterfahrplan ersetzen moderne Triebwagen der Oberpfalzbahn vom Typ „PESA Link“ die grün-weissen Garnituren der Vogtlandbahn. Da dass Kupplungsmaul der neuen Triebwagen an das Maul des Meeresraubfisches erinnert, wird er von Bahnfans auch als „Schienen-Hai“ bezeichnet. Zur Zeit sind die Haie zu Testfahrten unterwegs.

http://www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/artikel/schienen-hai-mischt-nahverkehr-auf/1098796/schienen-hai-mischt-nahverkehr-auf.html#1098796

Pressemitteilung und Präsentation des STMI Verkehrskonferenz Oberbayern Nord

Erwähnt werden in der Presseerklärung: 1. Dreigleisiger Ausbau Pasing-Buchenau 2. Elektrifizierung München-Lindau 3. 2. Stammstrecke München 4. Neufahrner Kurve, Erdinger Ringschluss, Walpertskirchener Spange, Streckenausbau Daglfing-Johanniskirchen 5. Petershausen-Ingolstadt 6. Filzenexpress Wasserburg-Grafing Zusätzlich in der Präsentation: 7. München-Regensburg-Prag 8. Netzergänzende Massnahmen zur 2. Stammstrecke 9. Andere Massnahmen des 13-Punkte-Sofortprogrogramms, welche nicht schon erwähnt wurden 10. ABS 38 München-Mühldorf kommt nur in einer Grafik vor, wird nicht näher erläutert. http://www.stmi.bayern.de/assets/stmi/vum/20140721_pressemitteilung_verkehrskonferenz_obb_nord.pdf

http://www.stmi.bayern.de/assets/stmi/vum/20140721_praesentation_verkehrskonferenz_obb_nord.pdf pdf icon 20140721_pressemitteilung_verkehrskonferenz_obb_nord.pdf

Kompensation für die negativen Auswirkungen des steigenden Güterverkehrsaufkommens

Von der Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-Regensburg erwartet sich der Vorsitzende der kommunalen Wählergruppe „UW Land“ im Landkreis Schwandorf, Matthias Süß, eher negative als positive Auswirkungen. Vor allem die erwartete Steigerung des Güterverkehrs in der Nacht brächte laut Süß eine deutliche Mehrbelastung der Wohnbevölkerung mit sich. Neben Schallschutzmaßnahmen, die auf keinen Fall auf Bürger und Kommunen abgewälzt werden dürften, erwartet der Kommunalpolitiker auch eine Kompensation, beispielsweise durch Reaktivierung weiterer Haltepunkte auf der gut ausgelasteten Teilstrecke Schwandorf – Regensburg.

http://schwandorf.92421.com/einspruch-frau-karl

Bahnknotenpunkte Schwandorf und Regensburg im 30-Minuten-Takt verbunden

Die Bahnknotenpunkte Schwandorf und Regensburg werden ab Winterfahrplan 2014 im 30-Minuten-Takt verbunden. Von Weiden wird stündlich über Schwandorf nach Regensburg angebunden. Keine Verbesserungen gibt es von Nürnberg über Hersbruck nach Schwandorf.

http://www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/schwandorf/artikel/nach-schwandorf-fahren-mehr-zuege/1094370/nach-schwandorf-fahren-mehr-zuege.html#1094370

MdL Karl: Bahnstrecke Hof-Regensburg endlich elektrifizieren

Annette Karl in Maxhütte-HaidhofFoto: MdL Annette Karl (SPD) am vergangenen Montag in Maxhütte-Haidhof

Die stellvertretende Landesvorsitzende der SPD, Annette Karl, war der Bayerischen Landesregierung vor, bei der Auswahl der Projekte für den Bundesverkehrswegeplan nicht konsequent genug zu sein. Als notwendig erachtete die Landtagsabgeordnete auch die Elektrifizierung der Strecke Hof-Regensburg, was heftigen Widerspruch bei den anwesenden Gästen und Kommunalpolitikern einbrachte. Die Befürchtungen gingen dahin, dass eine Elektrifizierung vor allem in der Nacht eine deutliche Mehrbelastung für die Anwohner der Strecke mit sich bringen werde. Der Vertreter der Wählergruppe „UW Land“ bezeichnete das Projekt als auf nationaler Ebene volkswirtschaftlich sinnvoll, die Region selbst profitiere davon nicht. Zu erwarten sei eine Vervielfachung des nächtlichen Güterverkehrs. Daher müssten ausser Lärmschutzmaßnahmen auch ein Ausgleich in anderen Bereichen geschaffen werden, beispielsweise im Nahverkehr. Zur Metropolenbahn München-Nürnberg-Prag war der SPD-Politikerin keine Stellungnahme zu entlocken.

Bahnhof Maxhütte-Haidhof jetzt barrierefrei

Fahrgäste am Bahnhof Maxhütte-Haidhof erreichen ab sofort mit dem Aufzug die Bahnsteige. 1,1 Millionen Euro wurden dafür aufgewendet. Die neuen Anlagen nahmen Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank und Walter Reichenberger, stellvertretender Leiter Bahnhofsmanagement Ostbayern der Station&Service AG, gestern in Betrieb.

Vollständiger Bericht in der Tageszeitung „Der Neue Tag“ aus Weiden:
http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/4223948-128-barrierefreiheit_vollendet,1,0.html

Abgeordnete werben bei Bahn für Elektrifizierung: Die Zahlen passen

http://m.oberpfalznetz.de/zeitung/118/4220393/

Streik legt öffentlichen Nahverkehr in Regensburg nahezu lahm | Bayern

http://www.merkur-online.de/aktuelles/bayern/streik-legt-oeffentlichen-nahverkehr-regensburg-nahezu-lahm-3664975.html

Schnelle Bahnverbindung von München und Nürnberg nach Prag | Video Bayerischer Rundfunk

EC 173 "Vindobona" bei der Einfahrt in Praha (Prag)Aus Wien und Berlin ist Prag mit elektrischen Zügen erreichbar, nur aus Bayern nicht. EC 173 Vindobona mit ÖBB Ellok Baureihe 1216 von Hamburg Altona nach Villach Hbf über Wien Meidling kurz vor erreichen des Bahnhofes Praha Hlavni Nadrazi, im Hintergrund die Prager Altstadt. Foto: Deutsche Bahn AG/Bartlomiej Banaszak

http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/abendschau/donau-moldau-bahn-102.html

Landtagsanträge Elektrifizierung Regensburg-Hof

Mit Dosto und Ellok nach HofMit Dosto und Ellok (Baureihe 143) nach Hof – der RE 3 von Dresden Hbf auf der frisch elektrifizierten Strecke durch das Vogtland nach Hof Hbf. Bild: Deutsche Bahn AG/Jochen Schmidt. Die Elektrifizierung Hof-Regensburg  dagegen steht noch in den Sternen.

CSU-Dringlichkeitsantrag: https://www.bayern.landtag.de/webangebot2/Vorgangsmappe?wp=17&typ=V&drsnr=1114&intranet=#pagemode=bookmarks
SPD-Dringlichkeitsantrag: https://www.bayern.landtag.de/webangebot2/Vorgangsmappe?wp=17&typ=V&drsnr=1103&intranet=#pagemode=bookmarks

Siehe auch Memorandum für den Schienenverkehr zwischen Tschechien und Bayern

Reaktivierung der Bahnhaltepunkte in Klardorf und Ponholz

Zwischen Schwandorf und Regensburg sind werktäglich etwa 4.000 Fahrgäste auf den Schienen unterwegs. Auf der Strecke liegen im Landkreis Schwandorf die Bahnhöfe Schwandorf und Maxhütte-Haidhof, deren Einzugsbereich ungefähr 70.000 Einwohner beträgt. Die Pendlerparkplätze der Bahnhöfe sind überfüllt. In Schwandorf ist eine Erweiterung nicht möglich, da das Areal von Straßen und Schienen begrenzt und selbst nahe gelegene Flächen zum aktuellen Zeitpunkt nicht zur Verfügung stehen.

Kreistagskandidaten der Freie-Wähler-Gruppe BWG/UW hatte im zurückliegenden Wahlkampf gefordert, die Bahnhaltepunkte Klardorf (Stadt Schwandorf) und Ponholz (Stadt Maxhütte-Haidhof) wieder zu reaktivieren. Da die dortigen Bahnhöfe sind inzwischen verkauft sind, wurde der Bau von modernen Bahnhaltestellen angeregt. Auf eine Anfrage hat die Bayerische Eisenbahngesellschaft heute reagiert und einen allgemein gehaltenen „Fahrplan“ für die Reaktivierung der Haltepunkte vorgelegt:

  • Die betroffene Gemeinde und der Aufgabenträger für den allgemeinen ÖPNV (Landkreis) müssen eine Willensbekundung gegenüber der BEG abgeben.
  • Die fahrplantechnische Machbarkeit muss nachgewiesen werden.
  • Es muss eine Fahrgastprognose erstellt werden. Nach den Vorgaben des Bundes müssen bei einfachen baulichen Verhältnissen mindestens 100 Ein- und Aussteiger je durchschnittlichem Werktag erreicht werden, bei aufwändigen Bauten mindestens 1.000 Ein- und Aussteiger. Die Prognose wird in der Regel von der BEG erstellt.
  • Die bauliche Machbarkeit muss nachgewiesen und die Kosten müssen ermittelt werden.
  • Der verkehrliche und volkswirtschaftliche Nutzen muss nachgewiesen werden. Die Untersuchungen werden in der Regel von der BEG durchgeführt (Projektdossierverfahren).
  • Es muss die Bereitschaft bestätigt werden, die Schulzeiten an die Taktzeiten der Bahn anzupassen.
  • Durch die Kommune muss bestätigt werden, dass der neue Bahnhalt an die Straßeninfrastruktur angebunden wird und die entsprechenden Verknüpfungsanlagen (Bushaltestellen, P+R-Parkplätze, Fahrradabstellplätze) angelegt werden.
  • Der Landkreis muss bestätigen, dass der neue Bahnhalt in das ÖPNV-Fahrplanangebot integriert wird. Im weiteren Verlauf ist hierüber ggf. ein Vertrag mit dem Freistaat abzuschließen.
  • Die Finanzierung muss geklärt werden.

Im Schreiben wird auf die Baukosten hingewiesen und dass das Budget das Bundes für derartige Maßnahmen auf Jahre verplant ist.

Reaktivierung von Bahnhaltepunkten – Die BEG nimmt Stellung

http://schwandorf.92421.com/reaktivierung-von-bahnhaltepunkten-die-beg-nimmt-stellung

Bayern gibt Studie für Bahnstrecke München-Prag (und Hof) in Auftrag

Pressemeldung vom 14.2.2014 des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren, für Bau und Verkehr:

Neue Bahnstudie für die Strecken von München nach Prag und Hof

München, 14.02.2014
Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann: „Neue Bahnstudie für die Strecken von München nach Prag und Hof – Kürzere Reisezeiten angestrebt“
+++ Um die 300 Kilometer Luftlinie zwischen München und Prag mit dem Zug zurückzulegen, ist man derzeit rund sechs Stunden unterwegs. Eine Studie im Auftrag des Freistaats Bayern soll jetzt bis Ende dieses Jahres untersuchen, ob und wie mit Hilfe kleinerer Infrastrukturausbauten auf bayerischer Seite spürbare Fahrzeit-verkürzungen von München nach Regensburg, Hof, Pilsen und Prag erreicht werden können. „Auch Minutenersparnisse machen das Bahnfahren auf diesen Einzelstrecken attraktiver. Unser mittel- bis langfristiges Ziel bleibt jedoch nach wie vor eine Reisezeit von rund vier Stunden zwischen den beiden Metropolen. Wir fordern daher mit Nachdruck weiter den Ausbau und die Elektrifizierung des gesamten bayerischen Streckenabschnitts durch den Bund und die Deutsche Bahn AG. Daher haben wir die Strecke beim Bundesverkehrsministerium auch für die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans angemeldet“, erklärte Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann. +++

Den Zuschlag für die Studie, die von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) ausgeschrieben wurde und vom Bayerischen Innenministerium finanziert wird, erhielt die Bietergemeinschaft SMA und Partner AG/Schüßler-Plan. Das Züricher Beratungsunternehmen SMA gilt als führend im Bereich der Eisenbahnverkehrsplanung, das Düsseldorfer Ingenieurbüro Schüßler-Plan gehört zu den renommiertesten Infrastrukturplanern im deutschsprachigen Raum. Untersucht werden sollen mögliche Verbesserungen auf den Einzelstrecken München – Regensburg, Regensburg – Hof und Schwandorf – Doma?lice.

Bayern will – auch in Abstimmung mit den tschechischen Nachbarn – eruieren, wie schon vor dem grundlegenden Ausbau der Bahnstrecke schnellere Reisezeiten erzielt werden könnten. Herrmann möchte sich deshalb mit dem neuen tschechischen Verkehrsminister Antonín Pracha? zu einem Gespräch treffen. „Ich möchte mir dabei auch ein Bild von den tschechischen Ausbauplänen machen“, so der Minister. Erst jüngst haben zwischen Pilsen und Rokycany die Bauarbeiten für den längsten Eisenbahntunnel Tschechiens begonnen, der Teil einer acht Kilometer langen Neubaustrecke ist, welche die Hauptachse Pilsen-Prag um sechs Kilometer verkürzt.