Allgäu-Schwaben-Netz

Auswirkung Elektrifizierung Lindau-München auf Nahverkehr München-Buchloe

Vorortverkehr aus Buchloe mit Halt in Kaufering, Geltendorf, Fürstenfeldbruck 3 Minuten schneller als Regionalzüge aus Kempten und Memmingen mit Halt nur in Kaufering und Geltendorf. Diese müssen hinter S-Bahn hinterherschleichen.
Am Morgen wird der quasi-20-Minuten-Takt aus Buchloe mehr oder weniger beibehalten, ab Geltendorf verkehren sogar 2 Züge mehr.
2-stündiger Schnellzug ab Buchloe ohne Halt in Kaufering und Geltendorf verkehren erst ab 8:37 (Buchloe), dann ausnahmsweise 9:37 und danach im 2-Stundentakt.

Genauere Beschreibung der Machbarkeitsstudie Bahnausbau München vom 23.8.2018

Interessant sind vor allem:
„Einbindung weiterer Regional-S-Bahnen: Mit der IBN der 2. Stammstrecke sind erste Regional-S-Bahnen vorgesehen (Landshut, Augsburg, Buchloe). Um auch auf anderen Pendler-Relationen die direkte Erreichbarkeit der Münchner Innenstadt ermöglichen zu können, sind weitere Regional-S-Bahnen aus der Metropolregion zu untersuchen (z.B. Rosenheim, Dorfen, Pfaffenhofen, Kochel, Weilheim). Die verkehrliche Wirkung sowie Angebotskonzepte und Infrastrukturbedarf sind zu ermitteln.“
Es wird bereits nachgedacht, dass auf den Linien nach Petershausen, Geretsried, Kreuzstrasse und Holzkirchen ebenfalls auf den 15-Minuten-Takt und Express-S-Bahnen umgestellt wird:
„Südast 2. Stammstrecke mit weiteren netzergänzenden Maßnahmen: Die 2. Stammstrecke sieht auch die Nachbaubarkeit eines Südastes in Richtung Giesing vor. Der Südast schafft die Voraussetzungen, um auch Richtung Kreuzstraße und Holzkirchen einen 15-Minuten-Takt der S-Bahn und Express-S-Bahnen ermöglichen zu können. Auch mögliche Regional-S-Bahnen aus dem Oberland sollen über Holzkirchen und Giesing in die 2. Stammstrecke fahren können. Die verkehrliche Wirkung sowie Angebotskonzepte und Infrastrukturbedarf sind zu ermitteln.“

„Ausbau S2 West Dachau – Petershausen: Um einen 15-Minuten-Takt und Express-S-Bahnen auf der S2 ermöglichen zu können, bedarf es voraussichtlich zusätzlicher Infrastruktur.
Die verkehrliche Wirkung sowie Angebotskonzepte und Infrastrukturbedarf sind zu ermitteln.“
„Elektrifizierung Kaufering – Landsberg/Lech: Mit der IBN der 2. Stammstrecke sind erste Regional-S-Bahnen vorgesehen, so auch nach Buchloe. Um auch den starken Pendlerströmen aus Landsberg die direkte Erreichbarkeit der Münchner Innenstadt ermöglichen zu können, sind die verkehrliche Wirkung sowie Ange-botskonzepte und Infrastrukturbedarf zu ermitteln.“
Beim Ausbau der Strecke München-Freising ist die Bestandsstrecke neben der Strecke entlang der A92 noch nicht aus dem Rennen:
„Ausbau München – Freising – Landshut: Hier liegt bereits eine Machbarkeitsstudie für eine Neubaustrecke vor. Ungeachtet dessen sind auch leistungssteigernde Maßnahmen entlang der Bestandsstrecke zu prüfen. Die verkehrliche Wirkung sowie Angebotskonzepte und Infrastrukturbedarf sind zu ermitteln.“
Ausbau Südring wird auch für S-Bahn in Betracht gezogen:
„Ausbau Südring: Zur noch besseren ÖV-Erschließung südlicher Stadtquartiere soll auch S-Bahnverkehr auf dem Südring in Betracht gezogen werden. Die verkehrliche Wirkung sowie Angebotskonzepte und Infrastrukturbedarf sind zu ermitteln.“
Schade ist, dass der Bahnhof Menterschwaige erwähnt wird, der Bahnhof Harras jedoch nicht:
„Bahnhalt Menterschwaige: SPNV-Erschließung von Untergiesing-Harlaching und Grünwald, Verknüpfung mit der Tram 25. Die verkehrliche Wirkung sowie Angebotskonzepte und Infrastrukturbedarf sind zu ermitteln.“

Machbarkeitsstudie Bahnhausbau München ausgeschrieben: 26 Projekte darunter München Ost-Markt Schwaben und München-Freising-Landshut

Am 23.08.2018 hat die Regierung eine Machbarkeitsstudie zum Bahnausbau München ausgeschrieben:
Folgende Massnahmen sind dabei enthalten
1 Anbindung BMW−Forschungs− und Innovationszentrum (FIZ) mit Pendelzügen
2 ABS 38 München Ost – Markt Schwaben
3 Einbindung weiterer Regional−S−Bahnen
4 Südast 2. Stammstrecke mit weiteren netzergänzenden Maßnahmen
5 Ausbau S2 West Dachau – Petershausen
6 S−Bahnhalt Berduxstraße (S2)
7 Bahnhof Pasing – nördliche Erweiterung mit Anschluss an 2. Stammstrecke
8 Elektrifizierung Oberlandnetz
9 Elektrifizierung Kaufering – Landsberg/Lech
10 Ausbau München – Freising – Landshut
11 Ausbau Nordring
12 Ausbau Südring
13 zweigleisiger Ausbau von Dachau bis Altomünster (gegebenenfalls auch abschnittsweise), Verlängerung bis Aichach, S−Bahnhalt Breitenau
14 Neubaustrecke München – Odelzhausen –Dasing
15 Bahnsteig Gleis 4 am Bahnhof Fürstenfeldbruck; zweiter Fußgängertunnel
16 zweigleisiger Ausbau von Höllriegelskreuth bis Wolfratshausen (gegebenenfalls auch abschnittsweise), Bahnsteigverlängerungen auf 210m
17 Infrastrukturmaßnahmen von Giesing bis Kreuzstraße (Bahnsteigverlängerungen, Streckenausbau)
18 Bahnsteigverlängerungen auf 210m von Markt Schwaben bis Erding
19 zweigleisiger Ausbau Grafing Bahnhof – Ebersberg
20 Neubaustrecke Riem – Messe – Aschheim – Kirchheim – Pliening
21 S−Bahnhalt Emmering (S4)
22 S−Bahnanschluss Fliegerhorst Fürstenfeldbruck (S3)
23 Bahnhalt Föching (Mangfalltalbahn)
24 Bahnhalt Menterschwaige
25 S-Bahnhalt Weichselbaum (S8)
26 Neubaustrecke Bobingen – Mering

„Der Leistungszeitraum beginnt am 01.12.2018 und endet nach vier Jahren ohne dass es einer Kündigung bedarf.“

Alles sehr sinnvolle Projekte Ist das jetzt nur Wahlpropaganda, oder hat das wirklich Hand und Fuss? Da müssten die Mittel mindestens verfünfacht werden. Bedauerlicherweise fehlt die Anbindung des Bahnhof Harras an die Sendlinger Spange.

Fahrplanänderung München-Buchloe ab Dezember 2020. Auswirkungen auf S4 von Geltendorf

Soeben hat die Bayerische Eisenbahngesellschaft den Vorortverkehr München-Buchloe ausgeschrieben. Ab frühestens Dezember 2020 bis frühestens Dezember 2026 und spätestens Dezember 2029 soll dieser Vorortverkehr stündlich die Strecke München-Buchloe bedienen. Der Anfangstermin hängt davon ab, ob die Elektrifizierung Geltendorf-Lindau rechtzeitig fertig wird, das Ende des Vertrags hängt davon ab, ob die 2. Stammstrecke rechtzeitig fertig wird. Sobald die 2. Stammstrecke fertig ist, wird die halbstündliche Express-S-Bahn ab Buchloe den stündlichen Vorortverkehr München-Buchloe ablösen. Der Vorortverkehr München-Buchloe wird in Fürstenfeldbruck halten: und zwar stadteinwärts von 5:03- 21:03 stündlich. Allerdings gibt es die folgenden Zeiten, an denen der Halt in Fürstenfeldbruck ausfällt: 9:03, 14:03, 19:03. Zu diesen Zeiten wird in der Fahrplanlage des Vorortverkehrs ein Dieselzug von Füssen durchgebunden, und der kann wegen der schlechteren Beschleunigung nicht in Fürstenfeldbruck halten.
In der Gegenrichtung wird der Vorortverkehr zur Minute 57 in Fürstenfeldbruck halten und zwar von 5:57-20:57. Die Fahrzeit ab München HB beträgt 16 Minuten. Die Halte um 9:57, 14:57 und 19:57 fallen aus, weil dann Dieselzüge nach Füssen durchgebunden werden.
Der heute in Fürstenfeldbruck haltende Alex-Zug um 6:00 nach München wird künftig durch den Vorortverkehr um 6:03 ersetzt.
Die gross Frage lautet nun: Was passiert mit dem Verstärkerzügen auf der S4 Richtung München Hbf bzw. Höllriegelskreuth?
Kann die S20 ab Buchenau um 7:03 mit Halt an allen Stationen noch verkehren, oder wird diese gestrichen? Auf jeden Fall ist das sehr knapp, denn ungefähr um 7:01 führt der Vorortverkehr in der Buchenau durch. Das Schieben der S20 nach hinter ist auch schwer möglich, denn diese kommt heute in Pasing um 7:23 an, während der Zug aus Memmingen um 7:29 in Pasing ankommt. Die Frage lautet dann auch, ob die S20 auf der Sendlinger Spange später überhaupt einen freien Slot hat.
Kann der Verstärkerzug ab Grafrath um 7:09 mit Halt an allen Stationen mit Ankunft in Pasing um 7:33 noch verkehren? Oder kommt es sich mit dem Zug des E-Netzes Allgäu, der um 7:08 in Geltendorf abfährt und 7:29 in Pasing ankommt ins Gehege?
Einzig die Verstärker-S-Bahn Geltendorf ab 7:18 mit allen Halten nach Höllriegelskreuth ist nicht gefährdet.
Für die Verstärker S4, Buchenau ab 8:03 gilt das gleich wie für jene ab 7.03. Sie könnte jedoch besser nach hinten verschoben werden, denn der um diese Zeit verkehrende Dieselzug aus Kempten kommt in Pasing 5 Minuten später an als der E-Zug aus Memmingen.
Anbei der Link, von welchen ich den detaillieren Fahrplan habe: www.subreport.de/E26942456.
Fahrplan ab Dezember 2020 München-Buchloe: Fahrplan ab Dez 20 München-Buchloe

Fahrplan ab 2020 Buchloe-München: Fahrplan ab Dez 20 Buchloe-München

Start Vorortverkehr München-Buchloeim Dezember 2020 unsicher. Anforderungen werden wohl runtergeschraubt

Wie von uns erwartet, ist der Start des Wettbewerbsprojekts Vorortverkehr München-Buchloe im Dezember 2020 äusserst unsicher. Dies macht die BEG im Prüfbericht Rollmaterial vom 14.8.2018 deutlich, Wahrscheinlich wird die BEG Abstriche in Bezug auf die Anforderungen des Rollmaterials machen müssen: beg.bahnland-bayern.de/de/wettbewerb?file=files/media/corporate-portal/wettbewerb/Zukuenftige_Vergabeverfahren/Vorortverkehr%20Muenchen-Buchloe.pdf
In diesem Prüfbericht wird die Anforderung an das Rollmaterial beschrieben:
„Die für den hiesigen Auftrag einzusetzenden Fahrzeuge haben nach derzeitigem Stand der Planungen folgende Anforderungen zu erfüllen:
■ Fahrzeugkonfiguration:
Als kleinste Einheit ist nur eine Fahrzeugkonfiguration (Triebzug, Wagenzug + Lok) zugelassen.
■ Höchstalter der Fahrzeuge:
Gebrauchtfahrzeuge ab Baujahr 1997 oder Neufahrzeuge sind vorzusehen.
■ Geschwindigkeit:
Die Fahrzeuge müssen für mindestens 160 km/h zugelassen sein.
■ Antriebsart:
Fahrdrahtabhängige Traktion ist vorzusehen.
■ Fahrzeugausstattung:
■ Klimaanlage mit Auslegung nach VDV 180 oder EN 14750-1.
■ Je angefangene 150 Sitzplätze ist mindestens eine Universaltoilette vorzusehen. Werden mehrere Toiletten vorgesehen, sollten die übrigen Toiletten als Standardtoilette ausgeführt sein.
■ Mindestens jeder zweite Einstiegsbereich muss über mindestens einen Mehrzweckbereich mit einer Mindestlänge von 1,80 m verfügen. Für diese Mehrzweckbereiche sind in Summe abzüglich der Fläche für einen Durchgang mit einer Breite von 500 mm bei einstöckigen Fahrzeugen pro 50 Meter Fahrzeuglänge eine Grundfläche im Intervall von 10 bis 15 m² vorzusehen. Bei doppelstöckigen Fahrzeugen sind die Grundflächen um den Faktor 1,5 zu erhöhen.
■ Geforderte Einstiegshöhe:
keine Anforderung
■ Eine denkbare Fahrzeugflotte sähe hinsichtlich der Mindestkapazitäten wie folgt aus:
2 Lok-Wagen-Züge mit je 2 E-Loks Vectron AC und 6 Doppelstockwagen (Hocheinstieg, in Summe ca. 690 Sitzplätze in der 2. Klasse) zzgl. 1 E-Lok Vectron AC und 2 Doppelstockwagen in der Reserve“
Und zieht die folgende Schlussfolgerung:
„Die Prüfung hat ergeben, dass am Markt keine Gebrauchtfahrzeuge zum Kauf oder als Leasingangebot zur Verfügung stehen, die alle aktuell festgelegten Anforderungen erfüllen. … Eine Ableitung aus marktüblichen Gegebenheiten ergab, dass unter der Annahme einer einschlägigen Beschaffungszeit von ca. drei bis vier Jahren eine Beschaffung von Neufahrzeugen durch Kauf oder Leasingangebot bis zur geplanten Betriebsaufnahme im Dezember 2020 nicht möglich ist. … So erscheint es einerseits unter der Voraussetzung einer möglicherweise während des Verhandlungsverfahrens erfolgenden Nachsteuerung der Leistungsanforderungen im Rahmen der Angebotsentwicklung durchaus denkbar, dass Gebrauchtfahrzeuge zum Zeitpunkt der Betriebsaufnahme effektiv und diskriminierungsfrei für alle interessierten Unternehmen zur Verfügung stehen.“

Bodenseeinitiative fordert Anpassungen bei den Lindauer Bahnhöfen

Schreiben vom 2.8.2018 an die Stadt Lindau und die Regierung von Schwaben

Pro Bahn fordert 2 zusätzliche & längere Bahnsteigkanten in Lindau-Reutin

Brief an die Regierung von Schwaben von Pro Bahn Deutschland, Bezirksgruppe Schwaben. 6.8.18. Einwendungen im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens: www.pro-bahn.de/bayern/pdf/201808_lindau.pdf

Stadler-Züge fahren Lindau-München | St.Galler Tagblatt

St Galler Tagblatt, 7.8.18: www.tagblatt.ch/wirtschaft/stadler-zuege-fahren-nach-muenchen-ld.1043314

Bahnstrecke München-Memmingen-Lindau geht an Go Ahead. 1 Jahr Verspätung

PM der BEG vom 3.8.2018: E-Netz Allgäu geht an Go Ahead. Vertrag startet allerdings erst im Dezember 2021 statt im Dezember 2020. Fahren jetzt 1 Jahr lang Dieselloks unter Fahrdraht? 1 Jahr lang bisheriges schlechteres Angebot mit weniger Zügen und längeren Fahrzeiten? Können dann die EC-Züge München-Zürich in den geplanten Trassen fahren? Wirft ein schlechtes Licht auf die Planung der BEG. Seit langem weiss man, dass die Elektrifizierung im Dez. 2020 fertig sein soll: hier der Link: beg.bahnland-bayern.de/de/presse/pressemitteilungen/go-ahead-erhaelt-zuschlag-im-vergabeverfahren-e-netz-allgaeu?file=files/media/corporate-portal/presse/pressemitteilungen/2018/2018_08_03_BEG_PM_E…

Elektrifizierung Lindau-München: Streckensperrung 1 Monat länger

Focus, 26.7.18: m.focus.de/regional/bayern/mindelheim-landkreis-unterallgaeu-bahn-elektrifizierung-muenchen-lindau_id_9318065.html
Mindelheim – Landkreis Unterallgäu Bahn: Elektrifizierung München – Lindau Dieser Inhalt wurde erstellt von Landkreis Unterallgäu 26.07.2018 | 13:45
Für die Durchführung der Ausbaumaßnahmen zur Elektrifizierung und Beschleunigung der Bahnverbindung München – Lindau – Zürich ist seit dem 23. März 2018 die eingleisigen Strecke Buchloe – Memmingen – Leutkirch für den Zugverkehr gesperrt und Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen eingerichtet.
Der SEV sollte am 10. September 2018 enden, ausgenommen hiervor der Abschnitt Mindelheim – Sontheim (Schwab), in dem bis zum 15. Oktober 2018 ein SEV eingerichtet ist.
Die hohe Auslastung der an dem Projekt Beteiligten und Auftragnehmer lässt die ambitionierte beschleunigte Umsetzung aller Baumaßnahmen im Streckenabschnitt Buchloe – Mindelheim und Sontheim – Memmingen – Leutkirch bis zum 10. September 2018 leider nicht zu. Besonders sind hierbei die komplexen Teilbaumaßnahmen in Türkheim (Bay) und Memmingen zu nennen.

Bahn: München – Lindau: Das ist Bayerns längste Baustelle – Augsburger Allgemeine

www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Muenchen-Lindau-Das-ist-Bayerns-laengste-Baustelle-id51619296.html

Noch zu untersuchende Massnahmen Bahnausbau München

Unbeachtet von Öffentlichkeit und Presse wurde an der Sitzung des Wirtschaftsauschusses vom 15.3.2018 neben den bereits im Internet veröffentlichten Programm Bahnausbau München noch eine Reihe von noch zu untersuchenden Massnahmen zum Bahnausbau München vorgestellt. Einen Zeitplan dafür gibt es noch nicht.

Unter anderen werden dabei erwähnt:
München Pasing – Odelzhausen – Dasing
S4 Halt im Emmering
S3 Abzweiger Gerlinden Fürstenfeldbruck Fliegerhorst
Bahnsteig Gleis 4 Fürstenfeldbruck, zweiter Fussgängertunnel
Elektrifizierung Kaufering-Landsberg
S-Bahnhalt Weichselbaum S8
Einbindung Regional-S-Bahnen nach Kochel und Weilheim(?)
2-gleisiger Ausbau bis Wolfratshausen
Elektrifizierung Oberlandnetz für Regional-S-Bahnen
Einbindung Regional-S-Bahn aus dem Mangfalltal
Bahnsteigverlängerung, Streckenausbau S7 Ost
2-gleisiger Ausbau Grafing-Ebersberg
Neubaustrecke Riem-Messe-Aschheim-Kirchheim-Pliening
Ausbau Südring
Regional-S-Bahn nach Rosenheim(?)
Regional-S-Bahn nach Dorfen oder Mühldorf
Ausbau München-Freising-Landshut (es wird nicht konkretisiert, ob darin der 3- oder 3-gleisige Ausbau Moosach-Freising enthalten ist)
Einbindung Regional-S-Bahn von Ingolstadt (?)
Streckenausbau, Bahnsteigverlängerungen nach Altomünster
Ein 3- oder 4-gleisiger Ausbau Berg am Laim Markt Schwaben ist nicht explizit erwähnt. Er wird einfach dem ABS 38 München-Mühldorf zugeordnet (ABS 38 München Ost- Markt Schwaben) . Allerdings ist im gegenwärtigen BVWP 2030-Projekt ABS38 der Abschnitt Berg am Laim – Markt Schwaben nicht enthalten.

Angeblich wird die Planung (wahrscheinlich erst einmal Machbarkeitsstudie) für diese Projekt an ein Planungsbüro ausgeschrieben. Siehe Antwort der Staatsregierung vom 13.6.2018 auf eine Landtagsanfrage der SPD: www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/17_0021965.pdf

Wir sollten also genau beobachten wie diese Projekte europaweit ausgeschrieben werden. Hoffentlich gibt es wegen den Wechsel von Herrmann zu Aigner keine Verzögerungen.

Zugverbindungen Geltendorf-München: Staatsregierung hat Grünen einen Bären aufgebunden

In der Antwort der Staatsregierung auf die Landtagsanfrage der Grünen „Zielfahrplan für den Schienenpersonennahverkehr in Bayern“ www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/17_0018983.pdf nimmt die Staatsregierung auf Frage 3 wie folgt Stellung:
„3. Inwieweit plant die Staatsregierung die Streichung von Zughalten von Regionalzügen in Kaufering und Geltendorf?
Eine ersatzlose Streichung von Regionalzughalten in Kaufering und Geltendorf ist nicht vorgesehen. Es ist vielmehr beabsichtigt, nach Fertigstellung der 2. Stammstrecke einige Regionalzüge bzw. Regionalzughalte durch eine neue,ganztägig im 30-Minuten-Takt verkehrende Regional-S-Bahn zu ersetzen, die nicht nur in Kaufering und Geltendorf, sondern auch in Fürstenfeldbruck hält und eine umsteigefreie Direktverbindung in die Münchner Innenstadt ermöglicht.“

Richtig ist jedoch, dass die Bayerische Staatsregierung in der Tat plant, sämtliche Regionalzughalte in Geltendorf zu streichen und durch die Express-S-Bahn nach Buchloe zu ersetzen. Dies ist aus der Netzgrafik ersichtlich, welche die Bayerische Eisenbahngesellschaft im Rahmen der Ausschreibung der Augsburger Netze veröffentlicht hat. Diese habe ich unter den folgenden Link abgespeichert: www.railblog.info/wp-content/uploads/2017/12/Fahrplan-M%C3%BCnchen-Buchloe-Betriebsstufe-3-mit-2ter-Stammstrecke-2017-10-23.pdf
Damit verschlechtert sich das Angebot für Geltendorf in den Stosszeiten: Am Morgen werden statt bisher drei S-Bahnen (S4) und drei Regionalzügen , also insgesamt 6 Verbindungen nur noch 4 Verbindungen pro Stunde angeboten (2 S4 und 2 Express S24x).
In Kaufering bleibt das Angebot gleich. Heute 3 Verbindungen mit Regionalzügen, künftig 2 Verbindungen mit Express-S-Bahn und eine Verbindung mit Regionalzug pro Stunde. Kaufering dagegen profitiert sogar, da das Angebot künftig ganztägig und nicht nur während der Stosszeiten gefahren wird.

Ausschreibung Vorortverkehr München-Buchloe

Nach mehrmaligen Nachfragen hat die BEG heute die Liste der zukünftigen Wettbewerbsprojekte auf ihrer Homepage veröffentlicht: beg.bahnland-bayern.de/de/wettbewerb?file=files/media/corporate-portal/wettbewerb/Kuenftige_Vergabeverfahren/BEG_A4-quer_Vergabeverfahren_geplant_2018_05.pdf
Ganz oben auf der Liste steht der Vorortverkehr München-Buchloe mit einer jährlichen Zugkilometerzahl von 0,7 Millionen. Explizit wird bekanntgegeben, dass es sich um einen Vorlaufverkehr zur 2. Stammstrecke handelt. Vergabebeginn soll im 1. Halbjahr 2018 sein, es ist also nicht mehr viel Zeit. Betriebsaufnahme Dezember 2020. Gespannt sind wir auf die Bedingungen der Ausschreibung. Welche Fahrzeuge, Einstiegshöhe. Da es sich nur um eine 6-jährige Übergangszeit handelt (geplante Eröffnung 2. Stammstrecke im Dezember 2026). Eine zusammenfassende Ausschreibung ist hier veröffentlicht: bag-spnv.de/vergabekalender/begvorortverkehr-m%C3%BCnchen-buchloe25. Dort gibt es ojedoch noch keine Details.
Ähnlich sieht es beim Vorortverkehr Freising-Landshut: Vergabebeginn soll 2019 sein, Betriebsaufnahme Dez. 2022. Auch hier Vorlaufverkehr 2. Stammstrecke. Wir ist an einen 4-jährigen Wettbewerbsprojekt interessiert. Auch hier sind wir gespannt auf die Bedingungen der Ausschreibung.
Etwas grossmundig wird bereits von einer Ausschreibung „Bayerisches Oberland 2025+“ gesprochen, wobei dieses „abhängig von Elektrifizierungsplanungen“ sei. Betriebsaufnahme Dezember 2024 scheint mir etwas sehr optimistisch.
Der „Linienstern Mühldorf 2025+“ enthält Wasserburg – München. Sollte da nicht die Express-S-Bahn S1 (Ostast der S1) verlängert werden? Zwar ist diese Linien im Startkonzept 2. Stammstrecke www.2.stammstrecke-muenchen.de/nutzen/startkonzept (noch) nicht enthalten, aber die BEG behauptet im Juli 2017: „Realisierung wird mit IBN der 2. Stammstrecke S-Bahn München angestrebt“. Die Seite Bahnausbau München ist das wohl realistischer: cms.bahnausbau-muenchen.de/projekt.html?PID=60: Dort heisst es lapidar: „Einen Terminplan für das Vorhaben gibt es noch nicht“.

Vergleich der Bahnelektrifizierungsstrategien von Bayern und Baden-Württemberg

Die Bayerische Bahn-Elektrifizierungsstrategie wurde in der Ministerratssitzung vom 23.1.2018 veröffentlicht: bayern.de/bericht-aus-der-kabinettssitzung-vom-23-januar-2018/?seite=1617 und zwar noch unter dem Bayerischen Verkehrsminister Joachim Herrmann.
Folgende Strecken sollen demnach Priorität elektrifiziert werden:
Aschaffenburg – Miltenberg inkl. Hafenbahn Aschaffenburg (43 km; Unterfranken),
Ebersberg – Wasserburg a. Inn (19 km; Oberbayern),
das Oberlandnetz mit den drei Teilstrecken Holzkirchen – Lenggries, Schaftlach – Tegernsee und Holzkirchen – Bayrischzell (84 km; Oberbayern),
Simmelsdorf-Hüttenbach – Neunkirchen am Sand (10 km; Mittelfranken),
Kaufering – Landsberg a. Lech (5 km; Oberbayern),
Markt Erlbach – Siegelsdorf (18 km; Mittelfranken),
Neu-Ulm – Memmingen – Kempten inklusive der Stichstrecke Senden – Weißenhorn (94 km; Schwaben).
Baden-Württembergs Verkehrsminister hat seine Elektrifizierungsprojekte www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/verkehrsministerium-stellt-schienen-elektrifizierungskonzept-vor-1/ am 13.4.2018 vorgestellt. Er unterteilt die Projekte in 3 Prioritätsstufen und liefert dazu auch eine Karte www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mvi/intern/Dateien/PDF/PM_Anhang/180413_Karte_Elektrifizierungskonzept_Stand_20_03_2018.pdf .

Baden-Württemberg plant Bahnelektrifizierungsinitiative

Hier sind die Details dazu:
Pressemeldung vom 13.4.2018: www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/verkehrsministerium-stellt-schienen-elektrifizierungskonzept-vor-1/
Karte dazu: www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mvi/intern/Dateien/PDF/PM_Anhang/180413_Karte_Elektrifizierungskonzept_Stand_20_03_2018.pdf

Eurocity München-Zürich ab Dez. 2018 wird noch 5 Minuten langsamer

Neuer Fahrplan ab Dezember 2018:
Es ist offensichtlich geplant, dass der EC von und nach Zürich künftig zwischen Winterthur und St. Gallen wieder ohne Halt verkehren wird. Trotzdem wird der EC auf Schweizer Staatsgebiet nicht schneller, sondern sogar noch 5 Minuten langsamer! So steht es zumindest in der Netzgrafik des BAV veröffentlicht am 29.1.2018: www.bav.admin.ch/dam/bav/de/dokumente/themen/fabi-step/nnp_netzgrafiken/netzgrafiken_nnp19.pdf.download.pdf/Netzgrafiken%20NNP2019_V1.0.pdf
Demnach sind folgende Zeiten vorgesehen:
St. Margrethen an 18
St. Margrethen ab 29
St. Gallen an 53
St. Gallen ab 55
Winterthur an 31
Winterthur ab 33
Zürich Flughafen an 46
Zürich Flughafen ab 48
Zürich HB an 58
Zürich HB ab 08

In der Gegenrichtung ergeben sich die Fahrzeiten aus der Fahrplansymmetrie.

Und weiter über Lenzburg, Aarau, Liestal nach Basel SBB

Gegenüber heute verlängert sich der Aufenthalt in St. Margrethen von 6 auf 11 Minuten.
Die Fahrzeit zwischen St. Margrethen und St. Gallen steigt von heute 19 Minuten auf 24 Minuten.
Die Fahrzeit zwischen St. Gallen und Winterthur sinkt von heute 41 Minuten auf neu 36 Minuten.

Regional S-Bahn nach Buchloe. Bahnsteighöhe zwischen Geltendorf und Buchloe 76 cm statt 96 cm

Nicht wirklich barrierefrei, oder? www.bahnausbau-muenchen.de/projekt.html?PID=73

Gute Übersicht der Planungsstände, Finanzierung und Terminpläne Bahnausbau München

www.bahnausbau-muenchen.de/Massnahmen.html

Elektrifizierung Lindau-München: Zwei zusätzliche Abschnitte erhalten Baurecht

Sontheim – Memmingen: 9.1.2018
Türkheim – Stetten: 19.1.2018: www.eba.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/PF/Beschluesse/Bayern/51_ABS_48_PFA_5.pdf?__blob=publicationFile&v=6
Von insgesamt 21 Planfeststellungsabschnitten sind nun 12 mit Baurecht und für 9 ist das Baurecht noch ausstehend.
Siehe: www.abs48.com/Projektstatus

Hoffnung für Schienennahverkehr in Deutschland: GroKo will GVFG-Mittel auf 1 Mrd. Euro verdreifachen. Aber erst ab 2021!

Aus den Verhandlungen zur GroKo: Verdreifachung der GVFG-Mittel auf 1 Mrd. Euro geplant. Aber leider erst ab 2021! Das kann man gut versprechen, ist zum Ende der 4-jährigen Legislaturperiode. Da kann leider noch viel dazwischenkommen. Siehe Nahverkehr Hamburg, 11.1.2017: „Bekommt Hamburg mehr Fördergeld für U- und S-Bahn-Ausbau?

Entsprechende News sind auch in den Kieler Nachrichten vom 11.1.2017.

Die ursprüngliche Meldung der FAZ, „1 MILLIARDE VON DER GROKO: Geldregen für Busse und Bahnen“ vom 10.1.2017 ist natürlich falsch. Die Mittel nach dem GVFG sind nur für Schienenprojekte im Nahverkehr. $

Nun ist es höchste Eisenbahn, dass sich die Damen und Herren MdBs auf die Hinterfüsse stellen, und den Sondierern richtig Dampf machen. Bis 2021 können die Ballungsräume nicht mehr warten.

Reinhold Bockelt: Stammstrecken-Pläne verschlechtern Takt auf der S4: Innenministerium sagt Nachbesserung des Fahrplans zu

Siehe Merkur, 30.11.2017
Und Pressemeldung von Reinhold Bocklet vom 30.11.2017:

Bocklet gegen Angebotsverschlechterung auf S4 – Korrektur in der Fahrplangestaltung in Aussicht gestellt
Die Vorlage des Fahrplankonzepts mit Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke durch das Innenministerium hat Stimmkreisabgeordneten Reinhold Bocklet im Wirtschaftsausschuss des Landtags auf den Plan gerufen, um Verschlechterungen auf der S4-West zu verhindern. Zählt man die Regional- und S-Bahnzüge derzeit zusammen, dann kommt man auf 6 S-Bahnzüge und 3 Regionalzüge in der Spitzenstunde am Morgen, d.h. 9 Züge pro Stunde. Nach Inbetriebnahme der Stammstrecke sollen es nur noch 8 Züge pro Stunde sein: 4 reguläre S4 im 15 Minuten-Takt, 2 Express S-24 von Buchloe und 2 Regionalzüge. Dies würde eine Angebotsverschlechterung bedeuten. Auf Intervention von Landtagsvizepräsidenten Bocklet erklärten die Vertreter des Innenministeriums in der Sitzung des Wirtschaftsausschusses, dass es sich bei dem vorgelegten Konzept nur um ein Grundmuster handle, das im Rahmen der späteren Fahrplangestaltung im Wege einer Taktverdichtung verbessert werden könne. Bocklet hatte im Ausschuss argumentiert, dass die Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke zwar für 150 Stationen Verbesserungen oder mindestens keine Verschlechterungen bringe, während an 11 Stationen Angebotsverschlechterungen eingeplant würden. Dies sei bei der S4-West niemandem zu vermitteln, nachdem diese Strecke ohnehin eine der meistbefahrenen sei. Das Insistieren von Bocklet veranlasste die Vertreter der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) und das Ministerium zu der Aussage, für eine Korrektur zu sorgen. Auf Bocklets Nachfrage bestätigte das Innenministerium außerdem, dass an der S4-West nur ein Ausbau auf drei Gleise geplant sei. Der Stimmkreisabgeordnete begrüßte es, dass ab Dezember 2019 der Münchner S-Bahn-Vertrag auf einen Bruttovertrag mit Anreizelementen umgestellt werde.“

Elektrifizierung München-Lindau: Penzing klagt nicht – Nachrichten Landsberg – Augsburger Allgemeine

Augsburger Allgemeine, 30.11.2017: www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Bahnausbau-Penzing-klagt-nicht-id43395056.html

Elektrifizierung Lindau-München enfaltet erst nach Ausbau der S4 ihr volles Potenzial

SZ, 15.11.2017: www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-plaene-fuer-elektrifizierung-1.3752821

Bahnausbau München-Lindau. Baustellenabfolge. Baustellenfahrplan

Pressegespräch, 13.11.2017, Memmingen: www.deutschebahn.com/file/pr-muenchen-de/8598092/Kr5gta7XqatmylOTJoH_CYYdDYY/16128478/data/11_14_Praesentation_Ausblick_Baustart_ABS_48.pdf

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