Allgäu-Schwaben-Netz

Bodenseeinitiative fordert Anpassungen bei den Lindauer Bahnhöfen

Schreiben vom 2.8.2018 an die Stadt Lindau und die Regierung von Schwaben

Pro Bahn fordert 2 zusätzliche & längere Bahnsteigkanten in Lindau-Reutin

Brief an die Regierung von Schwaben von Pro Bahn Deutschland, Bezirksgruppe Schwaben. 6.8.18. Einwendungen im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens: www.pro-bahn.de/bayern/pdf/201808_lindau.pdf

Stadler-Züge fahren Lindau-München | St.Galler Tagblatt

St Galler Tagblatt, 7.8.18: www.tagblatt.ch/wirtschaft/stadler-zuege-fahren-nach-muenchen-ld.1043314

Bahnstrecke München-Memmingen-Lindau geht an Go Ahead. 1 Jahr Verspätung

PM der BEG vom 3.8.2018: E-Netz Allgäu geht an Go Ahead. Vertrag startet allerdings erst im Dezember 2021 statt im Dezember 2020. Fahren jetzt 1 Jahr lang Dieselloks unter Fahrdraht? 1 Jahr lang bisheriges schlechteres Angebot mit weniger Zügen und längeren Fahrzeiten? Können dann die EC-Züge München-Zürich in den geplanten Trassen fahren? Wirft ein schlechtes Licht auf die Planung der BEG. Seit langem weiss man, dass die Elektrifizierung im Dez. 2020 fertig sein soll: hier der Link: beg.bahnland-bayern.de/de/presse/pressemitteilungen/go-ahead-erhaelt-zuschlag-im-vergabeverfahren-e-netz-allgaeu?file=files/media/corporate-portal/presse/pressemitteilungen/2018/2018_08_03_BEG_PM_E…

Elektrifizierung Lindau-München: Streckensperrung 1 Monat länger

Focus, 26.7.18: m.focus.de/regional/bayern/mindelheim-landkreis-unterallgaeu-bahn-elektrifizierung-muenchen-lindau_id_9318065.html
Mindelheim – Landkreis Unterallgäu Bahn: Elektrifizierung München – Lindau Dieser Inhalt wurde erstellt von Landkreis Unterallgäu 26.07.2018 | 13:45
Für die Durchführung der Ausbaumaßnahmen zur Elektrifizierung und Beschleunigung der Bahnverbindung München – Lindau – Zürich ist seit dem 23. März 2018 die eingleisigen Strecke Buchloe – Memmingen – Leutkirch für den Zugverkehr gesperrt und Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen eingerichtet.
Der SEV sollte am 10. September 2018 enden, ausgenommen hiervor der Abschnitt Mindelheim – Sontheim (Schwab), in dem bis zum 15. Oktober 2018 ein SEV eingerichtet ist.
Die hohe Auslastung der an dem Projekt Beteiligten und Auftragnehmer lässt die ambitionierte beschleunigte Umsetzung aller Baumaßnahmen im Streckenabschnitt Buchloe – Mindelheim und Sontheim – Memmingen – Leutkirch bis zum 10. September 2018 leider nicht zu. Besonders sind hierbei die komplexen Teilbaumaßnahmen in Türkheim (Bay) und Memmingen zu nennen.

Bahn: München – Lindau: Das ist Bayerns längste Baustelle – Augsburger Allgemeine

www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Muenchen-Lindau-Das-ist-Bayerns-laengste-Baustelle-id51619296.html

Noch zu untersuchende Massnahmen Bahnausbau München

Unbeachtet von Öffentlichkeit und Presse wurde an der Sitzung des Wirtschaftsauschusses vom 15.3.2018 neben den bereits im Internet veröffentlichten Programm Bahnausbau München noch eine Reihe von noch zu untersuchenden Massnahmen zum Bahnausbau München vorgestellt. Einen Zeitplan dafür gibt es noch nicht.

Unter anderen werden dabei erwähnt:
München Pasing – Odelzhausen – Dasing
S4 Halt im Emmering
S3 Abzweiger Gerlinden Fürstenfeldbruck Fliegerhorst
Bahnsteig Gleis 4 Fürstenfeldbruck, zweiter Fussgängertunnel
Elektrifizierung Kaufering-Landsberg
S-Bahnhalt Weichselbaum S8
Einbindung Regional-S-Bahnen nach Kochel und Weilheim(?)
2-gleisiger Ausbau bis Wolfratshausen
Elektrifizierung Oberlandnetz für Regional-S-Bahnen
Einbindung Regional-S-Bahn aus dem Mangfalltal
Bahnsteigverlängerung, Streckenausbau S7 Ost
2-gleisiger Ausbau Grafing-Ebersberg
Neubaustrecke Riem-Messe-Aschheim-Kirchheim-Pliening
Ausbau Südring
Regional-S-Bahn nach Rosenheim(?)
Regional-S-Bahn nach Dorfen oder Mühldorf
Ausbau München-Freising-Landshut (es wird nicht konkretisiert, ob darin der 3- oder 3-gleisige Ausbau Moosach-Freising enthalten ist)
Einbindung Regional-S-Bahn von Ingolstadt (?)
Streckenausbau, Bahnsteigverlängerungen nach Altomünster
Ein 3- oder 4-gleisiger Ausbau Berg am Laim Markt Schwaben ist nicht explizit erwähnt. Er wird einfach dem ABS 38 München-Mühldorf zugeordnet (ABS 38 München Ost- Markt Schwaben) . Allerdings ist im gegenwärtigen BVWP 2030-Projekt ABS38 der Abschnitt Berg am Laim – Markt Schwaben nicht enthalten.

Angeblich wird die Planung (wahrscheinlich erst einmal Machbarkeitsstudie) für diese Projekt an ein Planungsbüro ausgeschrieben. Siehe Antwort der Staatsregierung vom 13.6.2018 auf eine Landtagsanfrage der SPD: www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/17_0021965.pdf

Wir sollten also genau beobachten wie diese Projekte europaweit ausgeschrieben werden. Hoffentlich gibt es wegen den Wechsel von Herrmann zu Aigner keine Verzögerungen.

Zugverbindungen Geltendorf-München: Staatsregierung hat Grünen einen Bären aufgebunden

In der Antwort der Staatsregierung auf die Landtagsanfrage der Grünen „Zielfahrplan für den Schienenpersonennahverkehr in Bayern“ www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/17_0018983.pdf nimmt die Staatsregierung auf Frage 3 wie folgt Stellung:
„3. Inwieweit plant die Staatsregierung die Streichung von Zughalten von Regionalzügen in Kaufering und Geltendorf?
Eine ersatzlose Streichung von Regionalzughalten in Kaufering und Geltendorf ist nicht vorgesehen. Es ist vielmehr beabsichtigt, nach Fertigstellung der 2. Stammstrecke einige Regionalzüge bzw. Regionalzughalte durch eine neue,ganztägig im 30-Minuten-Takt verkehrende Regional-S-Bahn zu ersetzen, die nicht nur in Kaufering und Geltendorf, sondern auch in Fürstenfeldbruck hält und eine umsteigefreie Direktverbindung in die Münchner Innenstadt ermöglicht.“

Richtig ist jedoch, dass die Bayerische Staatsregierung in der Tat plant, sämtliche Regionalzughalte in Geltendorf zu streichen und durch die Express-S-Bahn nach Buchloe zu ersetzen. Dies ist aus der Netzgrafik ersichtlich, welche die Bayerische Eisenbahngesellschaft im Rahmen der Ausschreibung der Augsburger Netze veröffentlicht hat. Diese habe ich unter den folgenden Link abgespeichert: www.railblog.info/wp-content/uploads/2017/12/Fahrplan-M%C3%BCnchen-Buchloe-Betriebsstufe-3-mit-2ter-Stammstrecke-2017-10-23.pdf
Damit verschlechtert sich das Angebot für Geltendorf in den Stosszeiten: Am Morgen werden statt bisher drei S-Bahnen (S4) und drei Regionalzügen , also insgesamt 6 Verbindungen nur noch 4 Verbindungen pro Stunde angeboten (2 S4 und 2 Express S24x).
In Kaufering bleibt das Angebot gleich. Heute 3 Verbindungen mit Regionalzügen, künftig 2 Verbindungen mit Express-S-Bahn und eine Verbindung mit Regionalzug pro Stunde. Kaufering dagegen profitiert sogar, da das Angebot künftig ganztägig und nicht nur während der Stosszeiten gefahren wird.

Ausschreibung Vorortverkehr München-Buchloe

Nach mehrmaligen Nachfragen hat die BEG heute die Liste der zukünftigen Wettbewerbsprojekte auf ihrer Homepage veröffentlicht: beg.bahnland-bayern.de/de/wettbewerb?file=files/media/corporate-portal/wettbewerb/Kuenftige_Vergabeverfahren/BEG_A4-quer_Vergabeverfahren_geplant_2018_05.pdf
Ganz oben auf der Liste steht der Vorortverkehr München-Buchloe mit einer jährlichen Zugkilometerzahl von 0,7 Millionen. Explizit wird bekanntgegeben, dass es sich um einen Vorlaufverkehr zur 2. Stammstrecke handelt. Vergabebeginn soll im 1. Halbjahr 2018 sein, es ist also nicht mehr viel Zeit. Betriebsaufnahme Dezember 2020. Gespannt sind wir auf die Bedingungen der Ausschreibung. Welche Fahrzeuge, Einstiegshöhe. Da es sich nur um eine 6-jährige Übergangszeit handelt (geplante Eröffnung 2. Stammstrecke im Dezember 2026). Eine zusammenfassende Ausschreibung ist hier veröffentlicht: bag-spnv.de/vergabekalender/begvorortverkehr-m%C3%BCnchen-buchloe25. Dort gibt es ojedoch noch keine Details.
Ähnlich sieht es beim Vorortverkehr Freising-Landshut: Vergabebeginn soll 2019 sein, Betriebsaufnahme Dez. 2022. Auch hier Vorlaufverkehr 2. Stammstrecke. Wir ist an einen 4-jährigen Wettbewerbsprojekt interessiert. Auch hier sind wir gespannt auf die Bedingungen der Ausschreibung.
Etwas grossmundig wird bereits von einer Ausschreibung „Bayerisches Oberland 2025+“ gesprochen, wobei dieses „abhängig von Elektrifizierungsplanungen“ sei. Betriebsaufnahme Dezember 2024 scheint mir etwas sehr optimistisch.
Der „Linienstern Mühldorf 2025+“ enthält Wasserburg – München. Sollte da nicht die Express-S-Bahn S1 (Ostast der S1) verlängert werden? Zwar ist diese Linien im Startkonzept 2. Stammstrecke www.2.stammstrecke-muenchen.de/nutzen/startkonzept (noch) nicht enthalten, aber die BEG behauptet im Juli 2017: „Realisierung wird mit IBN der 2. Stammstrecke S-Bahn München angestrebt“. Die Seite Bahnausbau München ist das wohl realistischer: cms.bahnausbau-muenchen.de/projekt.html?PID=60: Dort heisst es lapidar: „Einen Terminplan für das Vorhaben gibt es noch nicht“.

Vergleich der Bahnelektrifizierungsstrategien von Bayern und Baden-Württemberg

Die Bayerische Bahn-Elektrifizierungsstrategie wurde in der Ministerratssitzung vom 23.1.2018 veröffentlicht: bayern.de/bericht-aus-der-kabinettssitzung-vom-23-januar-2018/?seite=1617 und zwar noch unter dem Bayerischen Verkehrsminister Joachim Herrmann.
Folgende Strecken sollen demnach Priorität elektrifiziert werden:
Aschaffenburg – Miltenberg inkl. Hafenbahn Aschaffenburg (43 km; Unterfranken),
Ebersberg – Wasserburg a. Inn (19 km; Oberbayern),
das Oberlandnetz mit den drei Teilstrecken Holzkirchen – Lenggries, Schaftlach – Tegernsee und Holzkirchen – Bayrischzell (84 km; Oberbayern),
Simmelsdorf-Hüttenbach – Neunkirchen am Sand (10 km; Mittelfranken),
Kaufering – Landsberg a. Lech (5 km; Oberbayern),
Markt Erlbach – Siegelsdorf (18 km; Mittelfranken),
Neu-Ulm – Memmingen – Kempten inklusive der Stichstrecke Senden – Weißenhorn (94 km; Schwaben).
Baden-Württembergs Verkehrsminister hat seine Elektrifizierungsprojekte www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/verkehrsministerium-stellt-schienen-elektrifizierungskonzept-vor-1/ am 13.4.2018 vorgestellt. Er unterteilt die Projekte in 3 Prioritätsstufen und liefert dazu auch eine Karte www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mvi/intern/Dateien/PDF/PM_Anhang/180413_Karte_Elektrifizierungskonzept_Stand_20_03_2018.pdf .

Baden-Württemberg plant Bahnelektrifizierungsinitiative

Hier sind die Details dazu:
Pressemeldung vom 13.4.2018: www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/verkehrsministerium-stellt-schienen-elektrifizierungskonzept-vor-1/
Karte dazu: www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mvi/intern/Dateien/PDF/PM_Anhang/180413_Karte_Elektrifizierungskonzept_Stand_20_03_2018.pdf

Eurocity München-Zürich ab Dez. 2018 wird noch 5 Minuten langsamer

Neuer Fahrplan ab Dezember 2018:
Es ist offensichtlich geplant, dass der EC von und nach Zürich künftig zwischen Winterthur und St. Gallen wieder ohne Halt verkehren wird. Trotzdem wird der EC auf Schweizer Staatsgebiet nicht schneller, sondern sogar noch 5 Minuten langsamer! So steht es zumindest in der Netzgrafik des BAV veröffentlicht am 29.1.2018: www.bav.admin.ch/dam/bav/de/dokumente/themen/fabi-step/nnp_netzgrafiken/netzgrafiken_nnp19.pdf.download.pdf/Netzgrafiken%20NNP2019_V1.0.pdf
Demnach sind folgende Zeiten vorgesehen:
St. Margrethen an 18
St. Margrethen ab 29
St. Gallen an 53
St. Gallen ab 55
Winterthur an 31
Winterthur ab 33
Zürich Flughafen an 46
Zürich Flughafen ab 48
Zürich HB an 58
Zürich HB ab 08

In der Gegenrichtung ergeben sich die Fahrzeiten aus der Fahrplansymmetrie.

Und weiter über Lenzburg, Aarau, Liestal nach Basel SBB

Gegenüber heute verlängert sich der Aufenthalt in St. Margrethen von 6 auf 11 Minuten.
Die Fahrzeit zwischen St. Margrethen und St. Gallen steigt von heute 19 Minuten auf 24 Minuten.
Die Fahrzeit zwischen St. Gallen und Winterthur sinkt von heute 41 Minuten auf neu 36 Minuten.

Regional S-Bahn nach Buchloe. Bahnsteighöhe zwischen Geltendorf und Buchloe 76 cm statt 96 cm

Nicht wirklich barrierefrei, oder? www.bahnausbau-muenchen.de/projekt.html?PID=73

Gute Übersicht der Planungsstände, Finanzierung und Terminpläne Bahnausbau München

www.bahnausbau-muenchen.de/Massnahmen.html

Elektrifizierung Lindau-München: Zwei zusätzliche Abschnitte erhalten Baurecht

Sontheim – Memmingen: 9.1.2018
Türkheim – Stetten: 19.1.2018: www.eba.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/PF/Beschluesse/Bayern/51_ABS_48_PFA_5.pdf?__blob=publicationFile&v=6
Von insgesamt 21 Planfeststellungsabschnitten sind nun 12 mit Baurecht und für 9 ist das Baurecht noch ausstehend.
Siehe: www.abs48.com/Projektstatus

Hoffnung für Schienennahverkehr in Deutschland: GroKo will GVFG-Mittel auf 1 Mrd. Euro verdreifachen. Aber erst ab 2021!

Aus den Verhandlungen zur GroKo: Verdreifachung der GVFG-Mittel auf 1 Mrd. Euro geplant. Aber leider erst ab 2021! Das kann man gut versprechen, ist zum Ende der 4-jährigen Legislaturperiode. Da kann leider noch viel dazwischenkommen. Siehe Nahverkehr Hamburg, 11.1.2017: „Bekommt Hamburg mehr Fördergeld für U- und S-Bahn-Ausbau?

Entsprechende News sind auch in den Kieler Nachrichten vom 11.1.2017.

Die ursprüngliche Meldung der FAZ, „1 MILLIARDE VON DER GROKO: Geldregen für Busse und Bahnen“ vom 10.1.2017 ist natürlich falsch. Die Mittel nach dem GVFG sind nur für Schienenprojekte im Nahverkehr. $

Nun ist es höchste Eisenbahn, dass sich die Damen und Herren MdBs auf die Hinterfüsse stellen, und den Sondierern richtig Dampf machen. Bis 2021 können die Ballungsräume nicht mehr warten.

Reinhold Bockelt: Stammstrecken-Pläne verschlechtern Takt auf der S4: Innenministerium sagt Nachbesserung des Fahrplans zu

Siehe Merkur, 30.11.2017
Und Pressemeldung von Reinhold Bocklet vom 30.11.2017:

Bocklet gegen Angebotsverschlechterung auf S4 – Korrektur in der Fahrplangestaltung in Aussicht gestellt
Die Vorlage des Fahrplankonzepts mit Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke durch das Innenministerium hat Stimmkreisabgeordneten Reinhold Bocklet im Wirtschaftsausschuss des Landtags auf den Plan gerufen, um Verschlechterungen auf der S4-West zu verhindern. Zählt man die Regional- und S-Bahnzüge derzeit zusammen, dann kommt man auf 6 S-Bahnzüge und 3 Regionalzüge in der Spitzenstunde am Morgen, d.h. 9 Züge pro Stunde. Nach Inbetriebnahme der Stammstrecke sollen es nur noch 8 Züge pro Stunde sein: 4 reguläre S4 im 15 Minuten-Takt, 2 Express S-24 von Buchloe und 2 Regionalzüge. Dies würde eine Angebotsverschlechterung bedeuten. Auf Intervention von Landtagsvizepräsidenten Bocklet erklärten die Vertreter des Innenministeriums in der Sitzung des Wirtschaftsausschusses, dass es sich bei dem vorgelegten Konzept nur um ein Grundmuster handle, das im Rahmen der späteren Fahrplangestaltung im Wege einer Taktverdichtung verbessert werden könne. Bocklet hatte im Ausschuss argumentiert, dass die Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke zwar für 150 Stationen Verbesserungen oder mindestens keine Verschlechterungen bringe, während an 11 Stationen Angebotsverschlechterungen eingeplant würden. Dies sei bei der S4-West niemandem zu vermitteln, nachdem diese Strecke ohnehin eine der meistbefahrenen sei. Das Insistieren von Bocklet veranlasste die Vertreter der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) und das Ministerium zu der Aussage, für eine Korrektur zu sorgen. Auf Bocklets Nachfrage bestätigte das Innenministerium außerdem, dass an der S4-West nur ein Ausbau auf drei Gleise geplant sei. Der Stimmkreisabgeordnete begrüßte es, dass ab Dezember 2019 der Münchner S-Bahn-Vertrag auf einen Bruttovertrag mit Anreizelementen umgestellt werde.“

Elektrifizierung München-Lindau: Penzing klagt nicht – Nachrichten Landsberg – Augsburger Allgemeine

Augsburger Allgemeine, 30.11.2017: www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Bahnausbau-Penzing-klagt-nicht-id43395056.html

Elektrifizierung Lindau-München enfaltet erst nach Ausbau der S4 ihr volles Potenzial

SZ, 15.11.2017: www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-plaene-fuer-elektrifizierung-1.3752821

Bahnausbau München-Lindau. Baustellenabfolge. Baustellenfahrplan

Pressegespräch, 13.11.2017, Memmingen: www.deutschebahn.com/file/pr-muenchen-de/8598092/Kr5gta7XqatmylOTJoH_CYYdDYY/16128478/data/11_14_Praesentation_Ausblick_Baustart_ABS_48.pdf

Wieder Regionalzuhalt in Fürstenfeldbruck?

Leider handelt es sich bei diesem Auszug aus dem elektronischen Fahrplan um einen Fehler. Seit 2 Jahren ist dieser Regionalzughalt Geschichte.
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Elektrifizierung Lindau-München: Nun Baurecht für 10 von 21 Planfeststellungsabschnitten

Nun besteht Baurecht für folgenden 10 Abschnitte:
1-4, 5.1, 6, 9-11, 13.
Mit der letzten Meldung vom 30.10.2017 www.deutschebahn.com/presse/muenchen/de/aktuell/presseinformationen/16014282/Bahnausbau_Muenchen_Lindau_nimmt_Fahrt_auf.html?start=0&itemsPerPage=50 kamen fünf Planfeststellungsabschnitte dazu (nach meiner Rechnung nur 4, denn das Baurecht für den Bahnhof Türkheim wurde zwar auf der Projektseite mit 22.9.2017 bereits vorher aktualisiert, aber keine neue Pressemitteilung erstellt). Merkwürdig dabei ist, dass bei den drei Abschnitte 1, 2 und 5.1. als Datum des Planfeststellungsbeschlusses der 31.8.2017 genannt wurde. Nur beim Abschnitt 6 Stetten-Sontheim (24.10.2017) und beim Bahnhof Kisslegg (28.9.17) wurde das Baurecht erst kürzlich erteilt.
Siehe auch: abs48.com/Projektstatus
Hier noch die Links zum Beschluss des Eisenbahnbundesamts für den Abschnitt 2, 31.08.2017: www.eba.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/PF/Beschluesse/Bayern/51_ABS_48_PFA_2.pdf?__blob=publicationFile&v=1

Bürgerinitiative fordert 4- statt 3-gleisigen Ausbau zwischen Pasing & Eichenau

SZ, 22.10.2017 www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-kritik-am-dreigleisigen-ausbau-1.3719482
Und Merkur, 22.10.2017: www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-ort65548/fuerstenfeldbruck-s-bahn-buendnis-appelliert-an-buergermeister-8795920.html

Landtagsantrag „S4-Ausbau vorantreiben“. Sitzung des Wirtschaftsausschuss vom 26.10.2017

Mein Schreiben an die MdLs Roos & Bernhard. Grafischer Fahrplan. Antwort Martin Zeil von 2013.

2013-01-23-ANTWORT der Staatsregierung S 4 Ausbau Antrag Bocklet

Nach Streckenausbau: Zürich-München in 3 Stunden 37 Minuten statt 3 Stunden 15 Minuten

Im Abkommen von Lugano zwischen der Schweiz und Deutschland von 1996 ist eine Reisezeit von 3 Stunden 15 Minuten zwischen Zürich und München vorgesehen.

Auf der DB-Homepage zum Ausbauprojekt München-Lindau wird nur noch von einer Reisezeit unter 3 Stunden 30 Minuten gesprochen. Kombiniert man den Zielfahrplan Fernverkehr 2030 des deutschen Bundesverkehrsministeriums mit dem Angebotskonzept 2025 des Schweizerischen Bundesamts für Verkehr, so erhält man bereits eine Fahrzeit von 3 Stunden und 37 Minuten, das Ziel wird nun bereits um 21 Minuten verfehlt. Ein wesentlicher Grund für die längere Fahrzeit ist, dass die S-Bahnstrecke zwischen Pasing und Buchenau nicht rechtzeitig ausgebaut wird. Die Strecke München-Buchloe soll nach der Elektrifizierung mit 43 Minuten gerade einmal 2 Minuten schneller gefahren werden als heute. Eine Verkürzung der Fahrzeit ist nicht möglich, denn ansonsten würde der EC auf die S-Bahn aus Grafrath auflaufen. Siehe Railblog-Beitrag „Ohne Streckenausbau S4 West: Regional- und Fernverkehr ins Allgäu werden durch S-Bahn ausgebremst“. Hier ist noch der minutengenaue Fahrplan gemäss den beiden Neutzgrafiken: Fahrplan aus Netzgrafik Zielfahrplan 2030 Bayern & Referenzkonzept BAV

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