(2.) Stammstrecke

Bundeshaushalt 2018: Bund hält daran fest, dass GVFG-Mittel 2019 auslaufen. Finanzierung Münchens S-Bahn- und U-Bahnausbau völlig ungewiss

Vor fünf Tagen wurde der Entwurf der Bundesregierung für den Bundeshaushalt 2018 veröffentlicht. Erneut sind in diesem Entwurf nur lächerliche 332,567 Millionen Euro für Investitionen in den Schieneninfrastruktur des öffentlichen Personennahverkehrs vorgesehen. Diese Summe ist seit Ewigkeiten unverändert, im Bundeshaushalt 2002 also vor 15 Jahren war sogar mit 334,671 Millionen Euro ein höherer Betrag veranschlagt (siehe in dip21.bundestag.de/dip21/btd/14/068/1406800.pdf, PDF-Seite 1561). Noch schlimmer ist, dass dieser Posten 2019 auslaufen wird. „Das GVFG-Bundesprogramm dient in Kombination mit Mitteln aus den Ländern dem Ausbau von ÖPNV-Schienenverkehrswegen in Verdichtungsräumen und den zugehörigen Randgebieten. …Die Programme laufen … aufgrund grundgesetzlicher Bestimmungen zum Jahresende 2019 aus“. Siehe: dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/130/1813000.pdf, Seite 1620 gemäss pdf-Nummerierung, bzw. die Posten 882 02-741 „Finanzhilfen an die Länder für die Schieneninfrastruktur des öffentlichen Personennahverkehrs für Vorhaben über 50 Mio. € zuwendungsfähiger Kosten“ und 891 01-741 „Investitionszuschüsse für Vorhaben des öffentlichen Personennahverkehrs über 50 Mio. € an die Deutsche Bahn AG und Unternehmen, die sich überwiegend in Bundeshand befinden“, Seiten 1621-1622.
Wie der Freistaat Bayern unter diesen Umständen die 2. Stammstrecke und sein ambitiöses S-Bahnprogramm für München finanzieren will, steht völlig in den Sternen. Die Landtags-CSU scheint nicht zu wissen, was die Bundestags-CSU entscheidet, oder versucht es, der Öffentlichkeit zu verheimlichen. Zeit dafür, dass Opposition und Presse aufwachen.

Zieltaktfahrplan Regionalzüge 2030 gibt auch Auskunft über S-Bahntaktlage nach Eröffnung der 2. Stammstrecke

Siehe: www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/VerkehrUndMobilitaet/BVWP/zieilfahrplan-2030-bayern.pdf?__blob=publicationFile
Eigentlich sollte ein Auszug aus dieser Netzgrafik auf die Homepage der 2. Stammstrecke gestellt werden.
Gibt viel Stoff zum Studieren.

Verkehrsmisere im Großraum München: „Verkehrspakt“ ohne Planer | Stadt München

www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/verkehrsmisere-im-grossraum-muenchen-verkehrspakt-ohne-planer-8561064.html

Kommentar zur Verkehrsmisere im Großraum München: Herrmanns Placebo-Pakt | Welt

www.merkur.de/welt/kommentar-zur-verkehrsmisere-im-grossraum-muenchen-herrmanns-placebo-pakt-8561065.html

Zweite Stammstrecke in München: Strafanzeige wegen Subventionsbetrug, „Mauschelei“, Betrug, Korruption und illegalen Absprachen

www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/zweite-stammstrecke-in-muenchen-linke-stellt-strafanzeige-8557625.html

Schmalbrüstige Antwort der Staatsregierung über Stand des 13-Punkte-Sofortprogramms

Ausweichende Antwort des STMI vom 26.4.2017 auf eine Landtagsanfrage von MdL Dr. Herbert Kränzlein nach dem Planungsstand der Projekte des 13-Punkte-Sofortprogramms:
Bei den meisten Projekten steht einfach „in Planung“, nur beim neuen Bahnsteig Markt Schwaben „im Planfeststellungsverfahren“, Neufahrner Kurve „im Bau“, Lückenschluss Erding „teilweise im Planfeststellungsverfahren“ und Abstellanlage Steinhausen „Baurecht liegt vor“. Kränzlein wollte jedoch wissen, in welcher Phase der Planung (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung) sich die Projekte finden. 2015 hat das STMI noch genauer Auskunft über die netzergänzenden Massnahmen gegeben:
„• NeM 07 zusätzlicher Bahnsteig Markt Schwaben: Genehmigungsplanung
• NeM 08 zweites Gleis St. Koloman: Entwurfsplanung
• NeM 13 Abzweigstelle Westkreuz: Entwurfsplanung
• NeM 16 Wendegleis Weßling: Entwurfsplanung
• NeM 17 zweites Gleis Steinebach – Seefeld-Hechendorf: Entwurfsplanung
• NeM 18 LZB Pasing: Entwurfsplanung
• NeM 23 140 km/h zum Flughafen: Grundlagenermittlung“

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Zweite S-Bahn-Stammstrecke: Grüne verlangen Ausbauplan zu Bahnprojekten | Nachrichten | BR.de

BR, 20.7.2017: www.br.de/nachrichten/gruene-stammstrecke-s-bahn-100.html

Diverse Landtagsanträge zur Beschleunigung des (S-)Bahnausbaus in München und Bayern

Antrag SPD, 12.7.2017: „Ausbau der S4 vorantreiben“: www.bayern.landtag.de/webangebot2/Vorgangsmappe?wp=17&typ=V&drsnr=17753&intranet=#pagemode=bookmarks

Dringlichkeitsantrag SPD, 18.7.2017: „Zeitachse des Bahnknotenausbaus München klären – 3 Phasen politisch und fachlich begründen“: www.bayern.landtag.de/webangebot2/Vorgangsmappe?wp=17&typ=V&drsnr=17817&intranet=#pagemode=bookmarks

Dringlichkeitsantrag Grüne, 18.7.2017: „Ausbauplan für die S-Bahn München und den Schienenpersonennahverkehr in Bayern vorlegen“: www.bayern.landtag.de/webangebot2/Vorgangsmappe?wp=17&typ=V&drsnr=17812&intranet=#pagemode=bookmarks

Dringlichkeitsantrag CSU, 19.7.2017: „Weichenstellungen für den Bahnausbau in der Region München“: www.bayern.landtag.de/webangebot2/Vorgangsmappe?wp=17&typ=V&drsnr=17837&intranet=#pagemode=bookmarks

Dringlichkeitsantrag Freie Wähler, 19.7.2017: „SPNV in Bayern: Umfassende Unterrichtung des Landtags“: www.bayern.landtag.de/webangebot2/Vorgangsmappe?wp=17&typ=V&drsnr=17836&intranet=#pagemode=bookmarks

Sämtliche Dringlichkeitsanträge wurden wohl heute, 20.7.17, zwischen 9 und 14 Uhr im Landtagsplenum beraten.

Herrmann behauptet Finanzierung S4-Ausbau, Sendlinger Spange & Erdinger Ringschluss seien gesichert

SZ, 2.7.17 www.sueddeutsche.de/muenchen/oeffentlicher-nahverkehr-muenchner-verkehrsprojekte-in-der-warteschleife-1.3569861

Einige Gedanke zur Prioritätenlisten S-Bahn München

Positiv bei dieser Prioritätenliste ( www.merkur.de/bayern/wegen-zweiter-stammstrecke-bahn-verschiebt-viele-bau-projekte-8431918.html ) ist, dass die meisten Projekte mit einer Jahreszahl versehen wurde. Allerdings ist zu bemängeln, dass überhaupt nicht klar ist, nach welchen Kriterien diese Prioritätenliste erstellt wurde. Alle Projekte sind wünschenswert, aber die Frage muss ja sein, welche am dringendsten sind. Ebenfalls fehlt die Finanzierungsperspektive. Hier hat sich das BMVI mehr Mühe gegeben bei der Erarbeitung des Bundesverkehrswegeplans 2030. Die Grundkonzeption hatte die Kriterien der Erstellung dieses Plans zum Inhalt: www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/BVWP/bundesverkehrswegeplan-2030-grundkonzeption.html

Einige Punkte, die auch bei der Planung der Ausbaumassnahmen der München S-Bahn relevant wären:
1. Ich denke auch hier müsste die Engpassbeseitigung an erster Stelle liegen. Auf welchen Linien liegen die höchsten Auslastungszahlen in der Spitzenstunde vor.
2. Die Engpassbeseitigung betrifft jedoch auch jene Strecken, welche zu den grössten Störungen führen. (Relevanz für die Stabilität des Gesamtnetzes)
3. Sicherlich relevant wäre auch, welche Ausbaumassnahmen den höchsten Nutzen-Kosten-Faktor erzielen.
4. Ebenso relevant wäre gewesen, wie weit die Planungen bereits fortgeschritten sind.

Nach meinen Dafürhalten – dies wäre natürlich genau zu analysieren – gehören folgende Projekte in die Phase 1 oder zumindest 2:
1. Ausbau Pasing-Eichenau. Planungsstand fortgeschritten (Abschluss der Vorplanung steht unmittelbar bevor). Westkopf Pasing ist ein Nadelöhr und führt zu Aufschaukelung von Verspätungen. Längste Mischverkehrsstrecke im MVV, Geschwindigkeitsdifferenz zwischen S-Bahn und Regional- und Fernverkehr erhöht sich mit Elektrifizierung München-Lindau im Dez. 2020 was die Streckenkapazität vermindert und somit Verspätungsanfälligkeit noch erhöht. Hohe Auslastung in der Spitzenstunde. Nutzen-Kosten-Faktor über 1 bereits beim 4-gleisigen Ausbau, bei 3-gleisigen wohl deutlich über 1.
2. Ausbau Markt-Schwaben-Berg am Laim. Ebenfalls relativ lange Mischverkehrsstrecke, verspätungsanfällig. Elektrifizierung München-Mühldorf steht ebenfalls an, steigende Geschwindigkeitsschere vermindert Kapazität der Strecke. Hohe Auslastung in der Spitzenstunde. Manko: Meines Wissens keine abgeschlossene Vorplanung, kein Nutzen-Kosten-Gutachten. Muss daher schleunigst nachgeholt werden.
3. Ausbau Johanneskirchen-Daglfing. Mischverkehrsstrecke, hohe Auslastung in der Spitzenstunde. Problem: Ist ein BVWP-Projekt, und kein GVFG-Projekt. Wird daher gar nicht vom Land entschieden.
4. Ausbau Moosach-Freising. Zweitlängste Mischverkehrsstrecke im MVV, verspätungsanfällig. Hohe Auslastung in der Spitzenstunde. Manko: Meines Wissens keine abgeschlossene Vorplanung, kein Nutzen-Kosten-Gutachten. Muss daher schleunigst nachgeholt werden.

Nach meiner Meinung nach „Nice to have“ aber sicher nicht zur Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke: Elektrifizierung Ebersberg-Wasserburg. Es handelt sich um einen Nebenstrecke mit einem vergleichsweise geringen Verkehrsaufkommen, eine Überlastung in der Spitzenstunde ist mir nicht bekannt. Keine abgeschlossene Vorplanung, kein Nutzen-Kosten-Gutachten. Allenfalls muss zwischen Ebersberg und Grafing Bahnhof ein zweites Gleis geschaffen werden, aber man sollte erst den Effekt des Linientausches S4/S6 Richtung Ebersberg auf die Fahrplanstabilität abwarten.

Bahnsteig 1 in Fürstenfeldbruck ist meiner Meinung nach zwar nur eine Miniprojekt, aber ziemlich nutzlos, da es stadteinwärts zur Spitzenstunde kaum nutzbar sein wird (2x Kreuzen des Gegengleises auf einer stark belasteten Strecke wird kaum funktionieren, und die Verspätungsanfälligkeit vergrössern).

Ausserdem werden die Regionalzughalte in Fürstenfeldbruck definitiv mit der Einführung der Express-S-Bahn (vrsl. 2026) wieder wegfallen, dann ist dieses Gleis wegen der niedrigeren Bahnsteighöhe nicht mehr nutzbar. Meiner Meinung nach eine reine Geldverschwendung. Man hätte als Zwischenlösung wirklich besser sofort einen Regionalzughalt in Puchheim eingeführt als auf diesen Bahnsteig zu setzen.

Wegen zweiter Stammstrecke: Bahn verschiebt viele Bau-Projekte. Horst Seehofer als Lügner entlarvt

Siehe Merkur, 26.6.2017:
www.merkur.de/bayern/wegen-zweiter-stammstrecke-bahn-verschiebt-viele-bau-projekte-8431918.html
Phase 1 – vor Inbetriebnahme der zweiten Stammstrecke:
◦Neufahrner Kurve (2018)
◦Erweiterung S-Bahn-Werkstatt Steinhausen (2020)
◦zusätzlicher Bahnsteig Markt Schwaben (2020)
◦Netz-Ausbau Abzweigstelle Flughafen S1/S8 (2021)
◦Sendlinger Spange, Baustufe 1 (2022/24)
◦Wendegleis Weßling (2023)
◦Bahnsteigquerung Hbf (2024)
◦Bahnsteig Gleis 1 Fürstenfeldbruck
Phase 2 – mit Inbetriebnahme:
◦Abzweigstelle Westkreuz
◦Linienförmige Zugbeeinflussung westlich Pasing
◦zweites Gleis Steinebach-Seefeld-Heckendorf
◦zweites Gleis St. Koloman
◦Bahnsteigertüchtigung Geltendorf-Buchloe für Regional-S-Bahn
◦Elektrifizierung Ebersberg-Wasserburg
Phase 3 – nach Inbetriebnahme:
◦Regionalzughalt Poccistraße (2028)
◦Lückenschluss Flughafen-Erding (2028)
◦S7-Verlängerung Geretsried (2027)
◦München-Mühldorf-Freilassing (2030)
◦Walpertskirchner Spange (2027)
◦Ausbau S4 West bis Eichenau (2030)
◦Ausbau S8 Daglfing-Johanneskirchen (2030)
◦Ausbau S2 West Dachau-Petershausen (keine Angabe mit Jahreszahl)
◦Netz-Ausbau München-Freising-Landshut (k. Ang.)
◦Elektrifizierung Oberlandnetz und Pfaffenwinkelbahn (k. Ang.)
◦Ausbau Nordring (k. Ang.)
◦(Aus-)bau U4, U9, U5 (k. Ang.)“
Wie hiess es im November 2016: „Darüber hinaus werden wir dafür sorgen, dass andere bayerische Projekte aus dem GFVG-Programm durch die Finanzierung der 2. Stammstrecke in München nicht beeinträchtigt werden.“ bayern.de/freistaat-bayern-und-bund-einigen-sich-auf-bau-der-2-s-bahn-stammstrecke-in-muenchen-ministerpraesident-seehofer-quantensprung-fuer-den-oeffentlichen-personennahverkehr-in-bayern/?seite=1579

Leerer Finanzierungstopf nach Bau von Münchens 2. Stammtrecke. Freistaat zeigt Finanzierungsperspektiven für Schienennahverkehrsprojekte auf

Noch im Februar hatten sich der Bayerische Verkehrsminister Joachim Herrmann für eine Erhöhung der Bundeszuschüsse für Investitionen in das S-Bahnnetz (gemäss dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz, GVFG) stark gemacht (Süddeutschen Zeitung vom 16.2.2017 : www.sueddeutsche.de/muenchen/nahverkehr-auf-werbetour-1.3382325). Auch ihm war offensichtlich klar, dass ansonsten wegen der Vorfinanzierung des GVFG-Bundesanteils der 2. Stammstrecke durch den Freistaat anderen bayrischen S-, U- und Strassenbahnprojekte die Finanzierungsquelle entzogen würde. Nachdem der Bund vor hat, die entsprechenden Bundeszuschüsse bei lächerlichen 330 Millionen Euro für ganz Deutschland einzufrieren (siehe Gesetzentwurf vom 13.2.2017: dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/111/1811131.pdf), war völlig unklar, wie die Staatsregierung ihre im Oktober gemachte Zusicherung (Pressemeldung der Staatsregierung vom 25.10.2016: bayern.de/freistaat-bayern-und-bund-einigen-sich-auf-bau-der-2-s-bahn-stammstrecke-in-muenchen-ministerpraesident-seehofer-quantensprung-fuer-den-oeffentlichen-personennahverkehr-in-bayern/?seite=1579) erfüllen kann, dass wegen der Finanzierung der zweiten Stammstrecke andere Projekte nicht „beeinträchtigt“ werden. Am 11.5.2017 hat die Staatsregierung auf eine Anfrage des grünen Verkehrspolitiker Markus Ganserer eine Finanzierungsmöglichkeit aufgezeigt (siehe www1.bayern.landtag.de/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/17_0015803.pdf): “Die Planungen der Staatsregierung sehen deshalb vor, gegebenenfalls ausfallende Bundesanteile durch Mittel des Freistaats zu tragen. Hierfür ist vorgesehen, vorrangig Regionalisierungsmittel zu verwenden.“ Von dieser Finanzierungsperspektive durch den Freistaat könnten die folgenden Projekte profitieren:
1. Mobilitätsdrehscheibe Augsburg
2. Stadt-Umland-Bahn Erlangen
3. München: Verlängerung U5-West: Laimer Platz – Pasing
4. München: Verlängerung U4-Ost: Arabellapark – Englschalking
5. München: Ausbau U-Bahnhof Sendlinger Tor
6. München: Verlängerung U6-Süd, Klinikum Großhadern – Martinsried
7. Nürnberg: U3, Baustufe 2, Nordwestring – Gerbersdorf
8. München: Verlängerung S7, Wolfratshausen – Geretsried
9. München: S-Bahn, Erdinger-Ringschluss
10. München: S-Bahn, S4-West, Ausbau Pasing – Buchenau
11. Nürnberg, S-Bahn, 2. Baustufe Bamberg – Nürnberg– Hartmannshof, 1. Bauabschnitt
12. Nürnberg, S-Bahn, Nürnberg – Ansbach

S-Bahn-Chef kündigt an: Stammstrecke wird eingezäunt, 21 zusätzliche Triebwagen

Merkur, 1.5.17: www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/s-bahn-chef-kuendigt-an-stammstrecke-wird-eingezaeunt-8233816.html

Kommentar – Nur Interesse an Großprojekten – Fürstenfeldbruck – Süddeutsche.de

SZ, 23.4.17: www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/kommentar-nur-interesse-an-grossprojekten-1.3474570

Jetzt san wir dran: Nach 2. Stammstrecke haben Aussenstrecken Priorität. Damit S-Bahnvision Wirklichkeit wird müssen Landräte beim Bund für Finanzierung sorgen

Die Landräte wollen, dass es parallel zum Bau der zweiten Stammstrecke Verbesserungen gibt – und konkrete Planungen für die Zeit danach.© MVV. Aus tz vom 31.3.2017

Den ganzen Beitrag in My-heimat vom 2.4.2017 lesen Sie hier.

2. Stammstrecke München: Bilder vom Bau der Durchmesserlinie in Zürich

Um zu Versachlichung der Diskussion über den Bau der 2. Stammstrecke beizutragen, stellen wir hier Bilder vom Bau der Durchmesserlinie in Zürich ein. Nach Angaben der SBB wurden 45% des angelieferten Matreials und des Aushubs per Bahn transportiert. Dabei gab es Verladestationen bei den Bahnhöfen Zürich Hauptbahnhof und Zürich-Oerlikon. Die Durchmesserlinie in Zürich ist bereits fertiggestellt und seit Juni 2014 teilweise und seit Dezember vollständig in Betrieb. Der so genannte Weinbergtunnel zwischen Zürich-Oerlikon und Zürich Hauptbahnhof misst 4,8 km, der Tunnel zwischen Donnersbergerbrücke und Leuchtenbergring misst 7 km. Allerdings gibt es im Gegensatz zur 2. Stammstrecke bei der Durchmesserlinie in Zürich neben dem unterirdischen Bahnhof Zürich Hauptbahnhof Löwenstrasse keinen unterirdischen Bahnhof, der Bahnhof Zürich Oerlikon liegt bereits an der Oberfläche. Ausserdem hat man den unterirdischen Bahnhof Zürich HB Löwenstrasse mit vier Gleisen ausgestattet, statt wie im München geplant nur mit zwei Gleisen und spanischer Lösung (die Seitenbahnsteige zum Aussteigen, der Mittelbahnsteig zum Einsteigen). Der Vorteil von vier Gleisen ist, dass im Störungsfall ein Zug abgestellt werden kann, oder überholt werden kann; der Vorteil der spanischen Lösung ist, dass der Fahrgastwechsel schneller geht. Die Durchmesserlinie in Zürich wird sowohl im S-Bahnverkehr als auch im Fernverkehr genutzt, die 2. Stammstrecke wird, nur von S-Bahnen und Express-S-Bahnen benutzbar sein (wegen der unterschiedlichen Bahnsteighöhen in Deutschland ist der Einsatz von Regionlzügen durch die 2. Stammstrecke bereits problematisch).

Zu den Bildern: Quelle bei allen Bildern ist SBB: Die ersten drei Bilder zeigen die Verladestation beim Zürcher Hauptbahnhof, die letzten drei Bilder die Verladestation und die Baustelle bei Zürich Oerlikon.

Bürgerversammlung zur zweiten Stammstrecke: Jetzt doch ein Ersatztermin | Au-Haidhausen

Merkur. 24.3.2017: www.merkur.de/lokales/muenchen/au-haidhausen-ort43334/buergerversammlung-zur-zweiten-stammstrecke-jetzt-doch-ein-ersatztermin-8007056.html

Auch Regionalzüge aus Mühldorf sollen die 2. Stammstrecke nutzen können

Wochenblatt, 16.3.2017: www.wochenblatt.de/nachrichten/muehldorf/regionales/2-Stammstrecke;art1174,430834

Zehn neue Stellen! Stadt München rüstet sich für den Tunnelbau der 2. Stammstrecke

www.bild.de/regional/muenchen/muenchen/bau-wird-aufgeruestet-50816042.bild.html

Fürstenfeldbruck – Abgespeckter Fahrplan für die S 4 – Fürstenfeldbruck – Süddeutsche.de

SZ, 10.3.2017: www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-abgespeckter-fahrplan-fuer-die-s-1.3414250

Neues 4-Phasen-Programm für Nahverkehrsausbau | Bayern

Bayerns Verkehrsminister hält das vom Landtag beschlossene Programm zum Bahnknoten München, mit mehreren Gutachten, für „veraltet“.
Auch das sogenannte 13 Punkte Sofortprogramm für die S-Bahn München und den Regionalliga-Verkehr sollen überarbeitet werden. Davon betroffen ist unter anderem der Regional-Bahnhof im Süden Münchens an der Poccistraße (Umstieg zur U3/U6).

www.merkur.de/bayern/neues-4-phasen-programm-fuer-nahverkehrsausbau-7409370.html

Zweite Stammstrecke – „Zehn Jahre Baustelle für nichts“ – München

www.sueddeutsche.de/muenchen/s-bahn-in-muenchen-zehn-jahre-baustelle-fuer-nichts-1.3392600

2. Stammstrecke: Kundgebung am Rande der Bürgerversammlung | München Süd

www.merkur.de/lokales/muenchen/sued/2-stammstrecke-kundgebung-am-rande-buergerversammlung-7417784.html

Vor der Bürgerversammlung in Haidhausen – 2. Stammstrecke: Der Ton wird schärfer

www.merkur.de/lokales/muenchen/sued/2-stammstrecke-ton-in-haidhausen-wird-schaerfer-7417784.html

Bayerischer Staatsregierung zur 2. Stammstrecke: Ein Lügenkabinett?

Joachim Herrmann (sitzend) unterzeichnet Durchfinanzierungserklärung für die 2. Stammstrecke. Im Hintergrund: Ministerpräsident Horst Seehofer. Von ihrer Zusage, dass die 2. Stammstrecke andere Bahnprojekte nicht beeinträchtigen würden, haben sie sich schon verabschiedet. Quelle: Staatskanzlei

Näheres dazu im Myheimat vom 18.2.2017.

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