(2.) Stammstrecke

Landkreis Mühldorf: ABS InfoCenter in Mühldorf Bauarbeiten beginnen Deutsche Bahn AG | Landkreis Mühldorf am Inn

Wasserburg24, 6.8.19: www.innsalzach24.de/innsalzach/region-muehldorf/landkreis-muehldorf-am-inn-ort592680/landkreis-muehldorf-abs-38-infocenter-muehldorf-bauarbeiten-beginnen-deutsche-bahn-12891758.html

Ärger um Hauptbahnhof-Abriss: Münchner Jurist will klagen

www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.kein-glaspalast-aerger-um-hauptbahnhof-abriss-muenchner-jurist-will-klagen.fd242330-cbb6-4c63-9c6d-18503ede5522.html

Baustelle Hauptbahnhof München: Umwege wegen Stammstrecken-Bau – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/hauptbahnhof-muenchen-bauarbeiten-stammstrecke-1.4377660

DB IntercityDoppelstockzüge kommen erst ab Dezember 2020 nach Zürich – info24bahnnews

DB Intercity-2-Doppelstockzüge kommen erst ab Dezember 2020 nach Zürich – info24bahnnews, 19.2.2019:

www.info24news.net/ic2zh/

Hauptbahnhof München: Bohrer für zweite Stammstrecke Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/zweite-stammstrecke-hauptbahnhof-muenchen-1.4280955

„Wir wollen wieder überall Weltklasse werden“? Defekte Züge, Störungen & überall Verspätungen – neue Politiker für eine Infrastruktur in einem Entwicklungsland!

Mit je mehr Leuten man spricht, desto weniger vertrauen die noch der Infrastruktur in Deutschland. Vom Mobilfunk über verstopfte Schlaglochpisten (Straßen??!) bis hin zu einem Schienennetz, das nur eines garantiert: Frust und Verspätungen. Passend dazu der derzeitige Benzinpreis, weil die große (und wohl wichtige) Wasserstraße, der Rhein, in Zeiten des Klimawandels zu wenig Wasser führt, um den Sprit von Rotterdam ins europäische Innere zu transportieren. Während in solchen Zeiten Berliner Politiker in ihren letzten Amts-Zügen von „die Zeit drängt“ und „wir wollen wieder überall Weltklasse werden“ labern, stehen auch in Bayern neue Politiker im Rampenlicht:
Bayerns neuer Bau- und Verkehrsminister glänzt mit seiner Jugend. Damit kennt er verkehrstechnisch im Großraum München quasi nur tägliches Chaos und übernimmt Akten mit Planungen, die an Flickwerk und –Schusterei kaum zu überbieten sind. Noch schlimmer wird sein: In den nächsten fünf Jahren seiner Amtszeit kann es keinerlei Verbesserungen geben, alles hängt vom Bau der 2. Stammstrecke als Tunnel in 40 Meter Tiefe unter München ab, während auf dem freien Feld, den Gleisen im Außenbereich, sich Verspätungen aus der Stadt und zwischen den verschiedenen Zug-Arten (Güter-, Regional- und S-Bahn-Verkehr) gegenseitig steigern.
Das kürzlich in Berlin geöffnete Füllhorn für den Schienen-Ausbau, für Strecken auf den Güter- oder Fernverkehrszüge fahren, existiert ohnehin nur auf dem Papier. Es mangelt schlichtweg schon an Planern für die Planungen, mehr als Skizzen oder Filzstift-Striche in irgendwelchen Landkarten existieren kaum. Manchem Planer selbst dürfte es zudem an Lust und Laune mangeln, nochmals Dinge zu planen, die er vor 15 oder 20 Jahren schon am Tisch hatte und die hinterher einfach nur in Schubläden verstaubten.
Die Jugend weiß von all dem nichts. Sie geht wie immer „frisch, fromm, fröhlich und frei“ an die Projekte der Zukunft heran, obwohl noch nicht einmal die Hausaufgaben aus der Vergangenheit (von vor der Bahn-Reform aus dem Jahre 1996) erledigt wurden. Geredet und laut gedacht wurde viel. Heute zeigt sich: Weder gen Brenner, noch gen östliches Europa wie Wien geht es flott voran und das mitten im eigentlichen Herzen Europas. Die prestige-trächtigen deutschen Schnellstrecken enden quasi am Hauptbahnhof in München, sofern sie überhaupt dorthin führen, die Flughäfen sind nur im Norden gut per Bahn erreichbar und warum so viele Leute mit Diesel-Pkws in die Städte pendeln, dürfte nicht zuletzt daran liegen, dass die Fahrt mit den Öffis weder schneller, noch pünktlicher, schon gar nicht ruhiger und letzten Endes auch nicht bequemer ist (Sitzplätze?). Die zügigen Großraum-Wägen garantieren eigentlich nur eines: Täglich auf eine Sorte Mitmenschen zu treffen, von der man hoffte, sie würde es nur im Internet, Fernsehen oder Kabarett geben…
Und um all die Absurditäten noch völlig ohne neu-modische Ablenkung inhalieren zu müssen, zeugen die meisten Bahnstrecken von Plumper-Offline-Pampa. Diese Funklöcher zu stopfen, ist allerdings Aufgabe einer anderen jungen Dame, die Bayerns Ministerpräsident Markus Söder in sein neues Kabinett berufen hat. Beide „Jung-Minister/in“ stehen eigentlich vor schier unlösbaren Aufgaben und dürften bald in die Fußstapfen der Vorgänger treten: Sich möglichst schadlos aus der Affäre ziehen, in einem hoch-Industrie-Land, dessen Infrastruktur längst mit Entwicklungsländern vergleichbar ist. Das sagen selbst Menschen, die einfach nur nachdenklich geworden sind und bis dato weniger kritisch waren. Die in Berlin sehen das offenbar anders – „wir wollen wieder überall Weltklasse werden“ – Fußballer in der Kreisklasse würden darüber nur den Kopf schütteln.
Kommentar: M. Wengler

Südostbayernbahn: Absage an schnellen Einsatz von Hybrid-Loks

www.pnp.de/lokales/landkreis_altoetting/burghausen/3115822_Suedostbayernbahn-Absage-an-schnellen-Einsatz-von-Hybrid-Loks.html
Dabei hieß es in einer Presseerklärung der DB vom Januar 2018:
„Das Projekt „Eco DeMe Train“, eine umweltfreundliche Zweikraft-Lok der DB-Tochter Südostbayernbahn (SOB), trägt zur Verringerung der Umweltbelastung im Großraum München bei. Es ist zudem Bestandteil des von der Staatsregierung beschlossenen Maßnahmenpakets zur Luftreinhaltung in bayerischen Städten.“
www.deutschebahn.com/pr-muenchen-de/aktuell/presseinformationen/01_25_Innovative_Lok_SOB-1328782

Leistungsbeschreibung 1. Münchner S-Bahnvertrag

Fahrplan 2. Stammstrecke Netzgrafik mit minutengenauem Fahrplan

Fahrplan S-Bahn München mit 2. Stammstrecke aus den Ausschreibungsunterlagen 1. Münchner S-Bahnvertrag

Minutengenaue Fahrpläne nach Eröffnung der 2. Stammstrecke: Regional-S-Bahn nur ab Mammendorf und nicht Augsburg-Flughafen

Im Rahmen der Ausschreibung des Münchner S-Bahnvertrags wurden die minutengenauen Fahrpläne für das gesamte S-Bahnnetz nach Eröffnung der 2. Stammstrecke veröffentlicht.
Was wie eine Bombe vor den Landtags-Wahlen einschlagen könnte. Im Gegensatz zur Grafik www.2.stammstrecke-muenchen.de/nutzen/startkonzept fährt die Express-S-Bahn S23X nicht ab Mering, und schon gar nicht (wie gestrichelt in der Grafik suggeriert wurde) ab Augsburg, sondern erst ab Mammendorf. Wir oft wurde den Augsburgern Honig ums Maul geschmiert, dass sie eine direkte Verbindung zum Flughafen bekämen. Leider konnte ich am späten Freitagnachmittag weder die Pressestelle der BEG, noch jene des Bayerischen Verkehrsministeriums noch jene der Staatskanzlei erreichen. Unternehmen geben meistens noch Natel-Nr. für ausserhalb der Büroöffnungszeiten an. Aber die bisher erfolgsverwöhnte Staatsregierung hat offensichtlich so einen Service nicht nötig.
Wie kam ich zu den Daten? Sie müssen dabei auf die folgende Seite gehen: www.staatsanzeiger-eservices.de/eu.html
Und in die Felder 2017, 115 und 231852 eingeben. Und dann auf den VU-Download Knopf drücken. Der Einfachheit halber habe ich die Fahrpläne nach Linien getrennt als pdf-Datei heruntergeladen:

Stammstrecke gesperrt – Handtasche war Grund für Polizeieinsatz

Die Weltstadt mit Herz wird zum Millionen-Dorf, wenn die alte S-Bahn-Stammstrecke aus den 1970er Jahren durch den modernen Menschen zum Erliegen kommt.
Seither wurde viel geredet, geplant und wenig getan.
Beinahe ulkig, wenn dann in der Trambahn, die neben der U5 als einziger Ersatz fungiert, Hektik ausbricht und um Plätze gerungen wird. Da werden die Landeshauptstädter fast zu gewaltätigen Tieren.
Wird alles besser, liebe Münchner & Pendler, mit dem 2. Tunnel. Irgendwann in zehn Jahren 😉
www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.zwischen-hackerbruecke-und-ostbahnhof-polizeieinsatz-am-hauptbahnhof-stammstrecke-gesperrt.4029d08e-8783-4c92-876b-fc16d18f7721.html

Fahrplan auf der S4-Strecke nach Eröffnung der 2. Stammstrecke ist äusserst eng gestrickt

In der Ausschreibung für die Augsburger Netze befand sich eine Netzgrafik für die Betriebsstufe 3 (nach Eröffnung der 2. Stammstrecke), die auch die Strecke München-Buchloe inklusive der Express-S-Bahn S24X und der S4 enthielt: www.railblog.info/wp-content/uploads/2017/12/Fahrplan-München-Buchloe-Betriebsstufe-3-mit-2ter-Stammstrecke-2017-10-23.pdf . Den Eurocity Zürich-München habe ich aus dem Zielfahrplan Bayern: www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/VerkehrUndMobilitaet/BVWP/zieilfahrplan-2030-bayern.pdf?__blob=publicationFile übernommen.
Aus beiden Netzgrafiken habe ich eine Fahrplangrafik für Buchloe-Pasing gebastelt: www.railblog.info/wp-content/uploads/2018/10/Fahrplangrafik-Buchloe-München-gemäss-Netzgrafik-Augsburger-Netze-Betriebsstufe-3.pdf. Hier sieht man deutlich, wie knapp der Fahrplan gestrickt ist.
Die 15-Minuten-Takt S4 aus Grafrath fährt ganz knapp hinter der S24X ab. Allerdings wird die S4 wohl nur in den Stosszeiten ab Grafrath verkehren, ansonsten ab Buchenau.
In der Fahrplangrafik sieht es zwar so aus, als ob der RE aus Lindau-Memmingen (Abfahrt in Buchloe zur ungeraden Stunde und Minute 29) jeweils die S4 Geltendorf ab zur Minute 42 in Grafrath überholen muss. Es könnte aber auch sein, dass der REX zwischen Buchloe und Geltendorf schneller fährt und danch zwischen Geltendorf und Pasing langsamer und die Überholung vermieden werden kann.
Ähnlich ist die Situation mit dem EC aus Zürich (Abfahrt in Buchloe zur geraden Stunde und Minute 26. Auch hier suggeriert die Fahrplangrafik einen Konflikt mit der S4 Geltendorf ab zur Minute 42 (fast gleichzeitig Abfahrt in Geltendorf).
Auch sieht es so aus, als ob die S4 mit Abfahrt in Geltendorf zur Minute 12 ganz knapp hinter dem Regionalzug (oder sogar gleichzeitig mit dem Regionalzug) aus Memmingen mit Abfahrt zur Minute 3 in Kaufering (ungerade Stunde) bzw. aus Kempten mit Abfahrt zur Minute 2 in Kaufering (gerade Stunde). Auch hier gehe ich davon aus, dass diese Züge zwischen Kaufering und Geltendorf schneller fahren und ab Geltendorf mit niedriger Geschwindigkeit, so dass der Fahrplankonflikt vermieden wird.
Für die Experten: Hier ist der aus den Netzgrafiken abgeleitete Fahrplan für die Strecke Buchloe-München ab Eröffnung der 2. Stammstrecke: www.railblog.info/wp-content/uploads/2017/12/Fahrplan-München-Buchloe-Betriebsstufe-1-Heute-2017-10-23.pdf

Dr. Ralf Wiedenmann Müliwiesstr. 77 CH-8487 Zell ZH Schweiz Tel. +41 79 458 94 02

Gute Aufstellung bezüglich Planungsstände des Programm Bahnausbau München vom 15.3.2018

Einige Massnahmen sollten schon bald in Betrieb gehen (immer unter der Annahme von keinen Klagen, was jedoch bei einer Bahnsteigerhöhung wohl sehr unwahrscheinlich ist, bei barrierefreien Ausbau bin ich mir da nicht immer so sicher) einige werden erst frühestens 2031 in Betrieb gehen.
Ende 2020:
– zusätzlicher Bahnsteig Markt Schwaben
Ende 2021:
– Barrierefreier Ausbau Puchheim
Ende 2022:
– Bahnsteig am Gleis 1 Fürstenfeldbruck
– Sendlinger Spange (Baustufe 1): Überleitverbindung Laim Tief zur Stammstrecke
Ende 2023:
– Wendegleis Weßling
Ende 2024:
– Flughafen – Schwaigerloh (Teil des Lückenschlusses Flughafen – Erding)
– Sendlinger Spange (Baustufe 1): Stations-ausbau Heimeranplatz
– Neubau Bahnsteigquerung München Hbf
Ende 2025:
– Ausbau Abzweigstelle Flughafen West
Ende 2026:
– 2. Stammstrecke
– Regionalzughalt Poccistraße
– LZB westlich Pasing
– Ausbau Abzweigstelle Westkreuz
– Fahrzeitverkürzung zum Flughafen
– zweites Gleis Steinebach – Seefeld-Hechendorf
– zweites Gleis im Bereich St. Koloman
– Bahnsteigertüchtigung für Regional-S-Bahnen nach Buchloe und Landshut
– Elektrifizierung Ebersberg – Wasserburg
Ende 2028
– S7-Verlängerung Geretsried
Ende 2029
– Lückenschluss Flughafen – Erding
– Walpertskirchner Spange
– Neubau Empfangsgebäude München Hbf
Ende 2030
– Ausbau S4 Pasing – Eichenau
– ABS 38 Markt Schwaben – Mühldorf – Freilassing
Ende 2031:
– Ausbau Daglfing – Johanneskirchen (oberirdischer Ausbau). Völlig offen sind offen sind Planungen für unterirdischen Streckenausbau (Forderung LH München)

Verwirrung um Planungsstand Bahnausbau Region München

Ich habe heute eine Email an DB Netze und Verkehrsministerin Ilse Aigner abgeschickt mit der Bitte um Klarstellung:
Ich bin etwas verwundert. In der Liste Bahnausbau München www.bahnausbau-muenchen.de/Massnahmen.html haben die folgenden 11 Projekte den Planungsstand „Projektidee/Machbarkeitsprüfung“. Ich ging also davon aus, dass für diese Projekte bereits eine Machbarkeitsstudie am Laufen ist.
1. 2. Stammstrecke München (Südast Richtung Giesing)
2. ABS/NBS 36: München–Rosenheim–Kiefersfelden–Grenze D/A
3. Ausbau S2 Dachau–Petershausen
4. Elektrifizierung Ebersberg–Wasserburg
5. Elektrifizierung Oberland-Netz
6. Ertüchtigung der Stationen zwischen Freising und Landshut (Bay) Hbf für die Regional-S-Bahn
7. Ertüchtigung der Stationen zwischen Geltendorf und Buchloe für die Regional-S-Bahn
8. München Hbf – Bahnhofssteg
9. München Pasing – nördliche Erweiterung
10. SPNV-Ertüchtigung Nordring
11. Truderinger Spange
Allerdings erfahre ich nun, dass die Regierung von Oberbayern per 23.8.2018 eine „Machbarkeitsstudie zum Bahnausbau in der Region München“ ausgeschrieben hat: www.eprocurement.bayern.de/mwg-internal/de5fs23hu73ds/progress?id=31Ij5Px5GJZL1qZu1p7OKz80bWGenJgSTLOPv2Z_RPM,&dl
In dieser Liste sind die folgenden Projekte ein zweites Mal enthalten:
1. Südast 2. Stammstrecke mit weiteren netzergänzenden Maßnahmen
2. ABS 38 München Ost – Markt Schwaben
3. Ausbau S2 West Dachau – Petershausen
4. Elektrifizierung Oberlandnetz
5. Bahnhof Pasing – nördliche Erweiterung mit Anschluss an 2. Stammstrecke
6. Ausbau Nordring
Ich bin der Meinung, dass Ihre Liste Bahnausbau München für diese 6 Projekte verwirrend war. Solange die Ausschreibungen der Regierung von Oberbayern für eine Machbarkeitsstudie noch nicht vergeben sind, sind diese Projekte nach meinem Verständnis eben nicht schon in der Planungsphase Machbarkeitsprüfung. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?
Ich bitte Sie um Klarstellung.

Haidhausen – Nichts dran an Gerüchten zur 2. Stammstrecke am Ostbahnhof – München – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/haidhausen-nichts-dran-an-geruechten-1.4096836

GVFG-Bundesprogramm 2017-2021 wird wie ein Staatsgeheimnis behandelt: In München sind nur Erdinger Ringschluss und 2. Stammstrecke endgültig aufgenommen

Dieses Dokument hat 72 Seiten. Gleich auf dem auf dem Deckblatt heisst es: „Verwaltungsinternes Programm zwischen Bund und Ländern – Dieses Programm entfaltet keine Außenwirkung oder einen Rechtsanspruch Dritter und ist nicht zur Veröffentlichung vorgesehen“.
Warum so viel Geheimniskrämerei? Haben Bund und Länder etwas zu verstecken, was Bürger und Presse nicht wissen dürfen? Immerhin hat jeder Abgeordnete das Recht, diese Liste zu verlangen. Siehe Antwort der Bundesregierung vom 14.6.2018 auf eine Bundestagsanfrage der Grünen: dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/027/1902797.pdf: „Das GVFG-Bundesprogramm wird den Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf Anfrage zur Verfügung gestellt.“
Leider wird dem Öffentlichkeitsprinzip in Deutschland nicht wirklich Genüge getan: „Das Öffentlichkeitsprinzip bezeichnet die Grundentscheidung eines Gemeinwesens, die Dokumente seiner Verwaltung grundsätzlich allen Personen offenzulegen …, als auch den Zugang zu Sitzungen der Öffentlichkeit, d.h. jedem, zu gewähren.“ (siehe de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentlichkeitsprinzip). Leider wird im deutschen Informationsfreiheitsgesetz das Öffentlichkeitsprinzip zu laufenden Planungen ausgeschlossen. Siehe: www.gesetze-im-internet.de/ifg/IFG.pdf. Dort heisst es im Paragraf 3: „Der Anspruch auf Informationszugang besteht nicht, … wenn und solange … die Beratungen von Behörden beeinträchtigt werden“ und im Paragraf 4: „Der Antrag auf Informationszugang soll abgelehnt werden für Entwürfe zu Entscheidungen sowie Arbeiten und Beschlüsse zu ihrer unmittelbaren Vorbereitung, soweit und solange durch die vorzeitige Bekanntgabe der Informationen der Erfolg der Entscheidung oder bevorstehender behördlicher Maßnahmen vereitelt würde.“
Ich erlaube mir jetzt trotzdem, die Münchner GVFG-Projekte (U-, Tram- und S-Bahnprojekte hier summarisch wiederzugeben. Siehe beiliegende Datei: Münchner GVFG-Projekte 2017-2021

Neuer MVV-Chef hat keine Ahnung über 2. Stammstrecke

Am 1. Oktober löst Dr. Bernd Rosenbusch, der gegenwärtige Chef der BOB, jenes Unternehmen, welche die Züge von München nach Lengries, Tegernsee und Bayrischzell betreibt, Alexander Freitag als MVV-Geschäftsführer ab. Allerdings verbreitet er in seiner jetzigen Funktion Illusionen über die Zukunft der BOB. Als Argument für die Elektrifizierung der BOB bringt er an, dass er die BOB durch die 2. Stammstrecke führen möchte. Siehe Merkur vom 1.7.2018: www.merkur.de/lokales/bad-toelz/bad-toelz-ort28297/infrastruktur-bob-setzt-auf-neue-dieselloks-ab-2020-9996337.html Eine Einfädlung der Bayerischen Oberlandbahn in die 2. Stammstrecke ist jedoch unmöglich. Diese taucht bereits vor der Donnersberger Brücke in den Untergrund ab, eine Einmündung der Strecke aus Holzkirchen über Solln ist nicht vorgesehen. Auch über den Ostbahnhof kann die BOB nicht in die 2. Stammstrecke fahren, denn diese erreicht erst am Leuchtenbergring das Ende des Tunnels. Eine Abzweigstelle von der 2. Stammstrecke zur St. Martin-Str. wird zumidest in den nächsten 30 Jahren wohl nicht realisiert.

Schock-Gutachten zu Zweiter-Stammstrecke: Noch sechs Jahre länger S-Bahn-Chaos?

www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.zweite-stammstrecke-schock-gutachten-noch-sechs-jahre-laenger-s-bahn-chaos.8f94fa85-97cc-4736-8ce0-81897ddb68e5.html

Kommt die zweite Münchner S-Bahn Stammstrecke mit vier Jahren Verspätung? | München

www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/muenchen-ort29098/kommt-zweite-muenchner-s-bahn-stammstrecke-mit-vier-jahren-verspaetung-9973647.html

2. Stammstrecke in München: so schlimm ist die Fehlplanung der Bahn | Stadt München

www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/2-stammstrecke-in-muenchen-so-schlimm-ist-fehlplanung-bahn-9938224.html

2. Stammstrecke München: Station am Hauptbahnhof falsch geplant? | Zweite Stammstrecke

www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/zweite-stammstrecke-sti732792/2-stammstrecke-muenchen-station-am-hauptbahnhof-falsch-geplant-9873205.html

Das geht ja gut los: Das plant die Bahn nun mit der 2. Stammstrecke | München

Merkur, 16.5.2018 www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/muenchen-ort29098/geht-ja-gut-los-plant-bahn-nun-mit-2-stammstrecke-9872990.html
Ein Zitat daraus: „Dazu wird auf einen weiteren Eckpfeiler des Projekts verzichtet, einen Fußgänger-Tunnel im Osten, der bis Schützenstraße/Stachus führen sollte. Er war eigentlich fest eingeplant, da einige S-Bahn-Linien komplett in den zweiten Tunnel verlegt werden und am Stachus nicht halten.“

Gute Übersicht der Planungsstände, Finanzierung und Terminpläne Bahnausbau München

www.bahnausbau-muenchen.de/Massnahmen.html

Main-Stream-Medien spotten über das fortwährende Bahn-Chaos in D & München – tolle Leistung, Hut ab!

Vor zig Jahren gab es im Bayerischen Landtag eine Korrespondentin der Münchner Abendzeitung namens Angela Böhm. Die Dame wollte, obwohl alles andere als CSU-Sympathisantin, ausnahmsweise positive Zeilen über einen Edmund Stoiber verfassen. Doch, so schrieb Böhm damals, dann stolperte sie über eine verkorkste Urlaubsreise des Ehepaar Stoibers.
Ähnlich ergeht es einem, wenn man denn mal positive Worte über die Bahn verlieren möchte. Die hat viel Kritik einstecken müssen, wegen der Lappalien auf der Neubaustrecke München-Berlin. Doch wehe dem, der die Bahn -als Stammkunde- dann doch mal verteidigen will. Die Bahn straft einen ab, täglich, mit Missständen, die seit Jahren immer wiederkehren. Als ob es mehr Feinde gäbe, der Bahn und ihres Personals, als Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
Es ist schon erstaunlich: Da weiht die Bahn im Dezember 2017 eine Schnellfahrstrecke zwischen München und Berlin ein, nicht alles funktioniert reibungslos (weil es eigentlich nie reibungslos läuft) und das bringt plötzlich Journalisten und Medien auf den Plan, deren heile (Bahn-)Welt dadurch fast zusammenbricht.
Über das Lästern der Bürger (verspätete S- und Regionalbahnen) sehen die Mainstream-Medien schon lange hinweg, aber ein weiteres Prestige-Projekt, das die herrischen Medien gerne wieder einmal von „deutscher Ingenieurs-Kunst“ schwärmen lässt, wenn das gegen die Wand fährt, das kann nun wirklich nicht sein!
Überhaupt diese Bahn und deren Manager. In solchen Tagen bekommt man sogar als Kritiker Mitleid. Plötzlich werden Vergleiche zur Schweiz oder Japan gezogen, doch einmal mehr vergessen, wie viele Euros mehr pro Kopf die Schweiz in ihre Bahn investiert.
Deutschland ist fast Schlusslicht bei den Investitionen in den Schienenverkehr in Europa und das spürt man eben. Die einen täglich und die anderen, wenn ein neues Projekt, das der Welt verkünden soll „hier ist Deutschland, der Nabel der Welt“, an die Wand fährt.
Die „Geiz ist geil“ – Mentalität funktioniert eben nicht immer. Schon gar nicht in Sachen Infrastruktur. Da spotten die einen, auf jedem Reisfeld in Thailand sei das Mobilfunk-Netz besser, als in D(eutschland). Vom Breitband-Ausbau spricht kein Mensch, die Bahn verbuddelt die Steuergelder auf Wunsch der Politiker in Tunnels und unterirdische Bahnhöfe, sehr zur Freude der Bauindustrie und von Investitionen in der Fläche spricht niemand mehr!
Da muss die Bahn mit neuester Wagen-Technik auf uralt-Gleisen und über Stellwerke fahren, deren Ersatzteile längst nicht mehr im 30-Jahres-Zeitraum liegen, wie das in Sachen Eisenbahn ansonsten der Fall ist.
Viele Freunde, Bekannte und Kollegen im Großraum München, die jahrelang für den Bau der unterirdischen 2. S-Bahn-Stammstrecke votierten, anstatt oberirdischen Baumaßnahmen, stöhnten in diesen letzten Tagen vor Weihnachten 2017 wieder ob der immer schlimmer werdenden Situation und möchten gar nicht darüber nachdenken, dass das noch fast ein weiteres Jahrzehnt so weitergehen wird.
Sie waren alle schlauer, ‚Prospekt-gläubiger‘, hörig auf Lobbyisten und Politik und sollen ruhig ‚leiden‘. Samt den Journalisten, die sich nur dann mit unserer Infrastruktur auseinandersetzen, wenn es um ein Prestige-Projekt geht.
Die Bahn gehört dem Staat, der Staat sind wir alle und so muss sich jeder an die eigene Nase fassen und hinterfragen, inwieweit er selbst dafür verantwortlich ist, dass der Laden so (mies) läuft, wie er eben läuft.
All das haben die Medien und ihre Mainstream-Reporter weder im Blick, noch im Kopf. Es würde nicht zu ihrer Art ‚Bericht-Erstattung‘ und ‚Recherche‘ passen. Dagegen lästern sie über die amateurhafte ‚Konkurrenz‘ aus dem Lager der Bürger.
O-Ton neulich in der Süddeutschen Zeitung:
„Ob es klassische Medien sind oder Konzerne, die bestimmte Produkte schon lange und mitunter in makelloser Qualität herstellen, oder politische Parteien mit langer Tradition – was früher anerkennend als Professionalität gewertet wurde, sehen heute sehr viele Menschen kritisch.
Es gäbe viele Argumente, warum man diese Entwicklung bedauern könnte. Man könnte ins Feld führen, dass die, die da oft so kritisch sind in ihrem Blick auf alles Professionelle, in ihren Argumenten oft wenig fundiert, in ihrer Recherche schwach und ihrem eigenen laienhaften Gewurschtel oft nicht auf der Höhe der Zeit sind.“
Den Gipfel all ‚dieser professionellen‘ Bericht-Erstattungen schoss zum Jahresende 2017 die Deutsche Bahn, genauer gesagt eine ihrer regionalen DB-Töchter, die Südostbayernbahn in Mühldorf ab. Die posteten ein Foto auf Facebook, das Bayerns Bahn-Chef und Konzern-Bevollmächtigten Klaus Dieter Josel zeigt, der in Mühldorf einen neuen Schaukasten inspizierte, der die Bürger über die ABS 38 München-Mühldorf-Freilassing aufklären soll.
Und das in einer Stadt und Region, ca. 80 km östlich von München, deren Bürgern der zweigleisige Ausbau der Bahn seit dem Bundesverkehrswegeplan im Jahre 1985 versprochen wird.
Jener Josel ist übrigens erst seit dem Jahr 2001 Bayerns oberster Eisenbahner, dass bis zum Jahre 1998/99 die Planungen wesentlich weiter fortgeschritten waren, als heute, im Jahr 2017/18, dass damals ein Ausbau auf 200 km/h nicht nur vorgesehen, sondern teilweise baureif war, scheint weder die heutigen Bericht-Erstatter, noch die Mainstream-Propaganda der Bahn zu interessieren.
Wer in der Vergangenheit gräbt und auf die nicht ganz so tollen Neuerungen hinweist, zählt heute zum Kreise derer, die den Hofbericht-Erstattern Falten auf die Stirn treiben. Deutschland im Winter 2017/18, ein einziges Märchen im ‚Paradies‘-Geschwafle der seit Jahren nicht mehr ganz so ernst zu nehmenden ‚Eliten‘.
Passend dazu fiel einem in diesen Tagen eine Presse-Mitteilung ins Auge, datiert aus dem Jahre 2009. Korrigiert im Jahre 2013 und nichts aber auch gar nichts von alledem, das damals großspurig verkündet und beschlossen wurde, samt allgegenwärtigen Artikeln in den Mainstream-Medien, ist zehn Jahre später realisiert. Vieles wird nicht einmal in den kommenden zehn Jahren Realität werden.
Darüber, was zu tun wäre, um das tägliche Chaos in Grenzen zu halten, schreiben sie längst nicht mehr, die Main-Streamer in und um München.
Die meisten haben schlichtweg keine Ahnung, Desinteresse oder keine Zeit darüber zu recherchieren, was in Zukunft besser gemacht werden könnte und was in der Vergangenheit übersehen wurde.
www.innsalzach24.de/innsalzach/region-muehldorf/teil-eines-gesamtkonzepts-is24-538688.html
Dieser Link wurde 25.11.09 06:27 erstellt und am 12.02.13 10:24 aktualisiert

Ein Kommentar von M. Wengler.

S4-Ausbau: Regierungspartei CSU gibt offiziell zu, dass andere S-Bahnprojekte durch 2. Stammstrecke verzögert werden

Hier die Protokolle des Ablehnungsbeschlusses von Wirtschaftsausschuss und Finanzausschuss zum SPD-Antrag, den Ausbau der S4 voranzutreiben.
Protokoll des Wirtschaftsausschusses vom 26.10.2017: Auszug Protokoll Wirtschaftsausschuss S4 vorantreiben 26 10 2017
Ich zitiere MdL Otmar Bernhard (München-West, sein Stimmkreis ist mit den Stationen Aubing und Leienfelsstrasse betroffen):
„Der Freistaat finanziere die zweite Stammstrecke mit einem riesigen Geldbetrag vor. Ob dieser Betrag jemals zurückbezahlt werde, sei ungewiss. … für einen früheren Ausbau des Westasts der S4 bestehe finanziell kein Spielraum.“

Und hier das Protokoll des Finanzausschusses vom 28.11.2017: Auszug Protokoll Finanzausschuss S4 Vorantreiben 28 11 2017

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