Schwaben

Regional S-Bahn nach Buchloe. Bahnsteighöhe zwischen Geltendorf und Buchloe 76 cm statt 96 cm

Nicht wirklich barrierefrei, oder? www.bahnausbau-muenchen.de/projekt.html?PID=73

Gute Übersicht der Planungsstände, Finanzierung und Terminpläne Bahnausbau München

www.bahnausbau-muenchen.de/Massnahmen.html

Elektrifizierung Lindau-München: Zwei zusätzliche Abschnitte erhalten Baurecht

Sontheim – Memmingen: 9.1.2018
Türkheim – Stetten: 19.1.2018: www.eba.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/PF/Beschluesse/Bayern/51_ABS_48_PFA_5.pdf?__blob=publicationFile&v=6
Von insgesamt 21 Planfeststellungsabschnitten sind nun 12 mit Baurecht und für 9 ist das Baurecht noch ausstehend.
Siehe: www.abs48.com/Projektstatus

Verkehrsminister Joachim Herrmann stellt „Bayerische Elektromobilitäts-Strategie Schiene zur Reduzierung des Dieselverkehrs im Bahnnetz in Bayern“ vor: Mehr Elektromobilitätauf der Schiene

Verkehrsminister Joachim Herrmann stellt „Bayerische Elektromobilitäts-Strategie Schiene zur Reduzierung des Dieselverkehrs im Bahnnetz in Bayern“ vor: Mehr Elektromobilität auf der Schiene / Verstärkte Elektrifizierung von Bahnstrecken / Pilotprojekte für innovative Antriebstechniken
Verkehrsminister Joachim Herrmann hat heute dem Kabinett ein Konzept für mehr Elektromobilität auf der Schiene in Bayern vorgelegt – die „Bayerische Elektromobilitäts-Strategie Schiene zur Reduzierung des Dieselverkehrs im Bahnnetz in Bayern“ – kurz BESS genannt. „Unser Ziel ist, auf der Schiene den Anteil des Dieselverkehrs zugunsten schadstoffarmer elektrischer Antriebe deutlich zu senken“, betonte Herrmann. Das unterstütze den nationalen Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung und sei ein wichtiger Beitrag zur aktuellen Luftreinhaltedebatte, liefere aber ebenso bessere Rahmenbedingungen für einen noch attraktiveren bayerischen Schienenpersonennahverkehr (SPNV) und Schienengüterverkehr. Der Verkehrsminister sieht eine Reihe von Vorteilen: „Elektrisch angetriebene Züge sind umweltfreundlicher, leiser, leistungsfähiger, wartungsärmer und in der Summe deutlich günstiger als Dieselzüge.“ Herrmann schlägt vor, die wichtigsten Schienenpersonenverkehrs-Strecken möglichst rasch zu elektrifizieren. Neben dem Bundesverkehrswegeplan sei dafür notwendig, dass der Bund wie angekündigt ein Sonderprogramm zur Elektrifizierung auflege. Bayern selbst will in seinem Regionalverkehrsnetz voraussichtlich mindestens sechs Pilotprojekte für innovative Antriebstechniken in den nächsten Jahren finanzieren, um weitere Erkenntnisse über die Eignung der Antriebstechniken und Züge im Hinblick auf eine schrittweise Umrüstung der im Freistaat verkehrenden SPNV-Flotte zu gewinnen. Herrmann erläuterte, dass im Freistaat zwar vorrangig mittelfristig bei den überregionalen Strecken des Bundesverkehrswegeplans erfreulicherweise einige Ausbauprojekte mit Elektrifizierung umgesetzt würden, jedoch bei den regionalen Strecken darüber hinaus ein hoher Bedarf und Nutzen für den Bau von Oberleitungen bestehe. Daher sollen aus bayerischer Sicht die Elektrifizierungen der folgenden sieben Bahnstrecken prioritär angepackt werden:
• die Strecke Aschaffenburg – Miltenberg inkl. Hafenbahn Aschaffenburg (43 km; Unterfranken), • die Strecke Ebersberg – Wasserburg a. Inn (19 km; Oberbayern), • das Oberlandnetz mit den drei Teilstrecken Holzkirchen – Lenggries, Schaftlach – Tegernsee und Holzkirchen – Bayrischzell (84 km; Oberbayern), • die Strecke Simmelsdorf-Hüttenbach – Neunkirchen am Sand (10 km; Mittelfranken), • die Strecke Kaufering – Landsberg a. Lech (5 km; Oberbayern), • die Strecke Markt Erlbach – Siegelsdorf (18 km; Mittelfranken), • die Strecke Neu-Ulm – Memmingen – Kempten inklusive der Stichstrecke Senden – Weißenhorn (94 km; Schwaben).
Nach Herrmanns Worten basiert die Auswahl in erster Linie auf einheitlichen verkehrlichen Bewertungskriterien. Dazu gehören vor allem Kosten-Nutzenbetrachtungen und weitere Aspekte wie besondere Umweltbelange. So sollen insbesondere die Fahrten mit Dieselfahrzeugen unter Fahrdraht sowie die Dieselfahrten in die Ballungsräume hinein mit Blick auf die Luftreinhaltung deutlich reduziert werden. Auch sind zum Teil dann neue Direktverbindungen ohne Umsteigen möglich. Der Verkehrsminister rechnet bei den sieben Elektrifizierungsprojekten mit einem Investitionsbedarf von gut 600 Millionen Euro und hebt deshalb nochmals die Bedeutung des angekündigten Elektrifizierungsprogramms des Bundes hervor.
Die wichtige zweite Säule, um den Bahnverkehr in Bayern noch nachhaltiger zu machen, bilden laut Herrmann Fahrzeuge, die mit innovativen Antriebstechniken schadstoffarm beziehungsweise schadstofffrei verkehren. „Den Fokus legen wir dabei insbesondere auf Strecken im Schienenpersonennahverkehr, die noch nicht konkret zur Elektrifizierung anstehen. Hier wollen wir rasch Pilotprojekte aufs Gleis bringen“, erklärte der Minister. Er geht davon aus, dass es auf dem Markt in Kürze für den deutschen Bahnverkehr zugelassene Züge mit unterschiedlichsten Antriebsansätzen geben wird. Folgende Pilotprojekte soll die Bayerische Eisenbahngesellschaft gemeinsam mit den jeweiligen Eisenbahnverkehrsunternehmen im Freistaat in den nächsten Jahren umsetzen:
• Eco DeMe Train (Eco Dieselelektrisch-Multiengine Train; Diesellokomotive mit zusätzlichem Stromabnehmerwagen) auf der Strecke Mühldorf – München (Oberbayern), • Eco Train (Diesel-/Batterie-Hybrid mit Stromabnehmer) auf der Strecke Schöllkrippen – Hanau (Unterfranken), • Oberleitungs-/Batterie-Hybrid auf der Strecke Ebern – Bamberg (Unterfranken/Oberfranken), • Oberleitungs-/Batterie-Hybrid auf der Strecke Gunzenhausen – Pleinfeld (Mittelfranken), • Oberleitungs-/Diesel-Hybrid auf der Strecke Bogen – Straubing – Radldorf – Neufahrn (- Landshut) (Niederbayern), • LOHC-Technik (Liquid Organic Hydrogen Carriers) auf den Strecken Augsburg – Füssen (Schwaben) und/oder Eichstätt Bahnhof – Eichstätt Stadt (Oberbayern), • Oberleitungs-/Batterie-Hybrid auf der Strecke des bayerischen Oberlandnetzes (Oberbayern).
Das öffentliche Schienennetz in Bayern umfasst rund 6.700 Kilometer, davon sind etwas mehr als 3.200 Kilometer elektrifiziert. Der Elektrifizierungsgrad des bayerischen Bahnnetzes liegt bei rund 49 Prozent. Bis 2021 wird sich vor allem durch die Inbetriebnahme der mit massiver finanzieller Unterstützung Bayerns vorangetriebenen Ausbaustrecke München – Lindau die Elektrifizierungsquote im bayerischen Gesamtnetz auf rund 50 Prozent erhöhen. Bei Realisierung der Projekte, die sich aktuell im Vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans befinden, würde die Elektrifizierungsquote im Freistaat auf rund 57 Prozent steigen. Herrmann geht davon aus, dass nach der endgültigen Bewertung der Projekte im sogenannten Potentiellen Bedarf, die in Kürze durch den Bund erwartet wird, weitere Streckenelektrifizierungen in Bayern vorangebracht werden können.

Hoffnung für Schienennahverkehr in Deutschland: GroKo will GVFG-Mittel auf 1 Mrd. Euro verdreifachen. Aber erst ab 2021!

Aus den Verhandlungen zur GroKo: Verdreifachung der GVFG-Mittel auf 1 Mrd. Euro geplant. Aber leider erst ab 2021! Das kann man gut versprechen, ist zum Ende der 4-jährigen Legislaturperiode. Da kann leider noch viel dazwischenkommen. Siehe Nahverkehr Hamburg, 11.1.2017: „Bekommt Hamburg mehr Fördergeld für U- und S-Bahn-Ausbau?

Entsprechende News sind auch in den Kieler Nachrichten vom 11.1.2017.

Die ursprüngliche Meldung der FAZ, „1 MILLIARDE VON DER GROKO: Geldregen für Busse und Bahnen“ vom 10.1.2017 ist natürlich falsch. Die Mittel nach dem GVFG sind nur für Schienenprojekte im Nahverkehr. $

Nun ist es höchste Eisenbahn, dass sich die Damen und Herren MdBs auf die Hinterfüsse stellen, und den Sondierern richtig Dampf machen. Bis 2021 können die Ballungsräume nicht mehr warten.

Augsburg-Donauwörth-Neuburg: Mein ziemlich verrücktes Leben als Bahnpendler

Augsburger Allgemeine 2.1.2018

Augsburg nach Fertigstellung Stuttgart 21: Fernzüge bremsen den Nahverkehr aus

Augsburger Allgemeine, 27.12.2017:

Münchner S-Bahn soll bis Augsburg fahren – Lokales (Augsburg) – Augsburger Allgemeine

Augsburger Allgemeine, 11.12.2017: www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Muenchner-S-Bahn-soll-bis-Augsburg-fahren-id43524931.html

Reinhold Bockelt: Stammstrecken-Pläne verschlechtern Takt auf der S4: Innenministerium sagt Nachbesserung des Fahrplans zu

Siehe Merkur, 30.11.2017
Und Pressemeldung von Reinhold Bocklet vom 30.11.2017:

Bocklet gegen Angebotsverschlechterung auf S4 – Korrektur in der Fahrplangestaltung in Aussicht gestellt
Die Vorlage des Fahrplankonzepts mit Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke durch das Innenministerium hat Stimmkreisabgeordneten Reinhold Bocklet im Wirtschaftsausschuss des Landtags auf den Plan gerufen, um Verschlechterungen auf der S4-West zu verhindern. Zählt man die Regional- und S-Bahnzüge derzeit zusammen, dann kommt man auf 6 S-Bahnzüge und 3 Regionalzüge in der Spitzenstunde am Morgen, d.h. 9 Züge pro Stunde. Nach Inbetriebnahme der Stammstrecke sollen es nur noch 8 Züge pro Stunde sein: 4 reguläre S4 im 15 Minuten-Takt, 2 Express S-24 von Buchloe und 2 Regionalzüge. Dies würde eine Angebotsverschlechterung bedeuten. Auf Intervention von Landtagsvizepräsidenten Bocklet erklärten die Vertreter des Innenministeriums in der Sitzung des Wirtschaftsausschusses, dass es sich bei dem vorgelegten Konzept nur um ein Grundmuster handle, das im Rahmen der späteren Fahrplangestaltung im Wege einer Taktverdichtung verbessert werden könne. Bocklet hatte im Ausschuss argumentiert, dass die Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke zwar für 150 Stationen Verbesserungen oder mindestens keine Verschlechterungen bringe, während an 11 Stationen Angebotsverschlechterungen eingeplant würden. Dies sei bei der S4-West niemandem zu vermitteln, nachdem diese Strecke ohnehin eine der meistbefahrenen sei. Das Insistieren von Bocklet veranlasste die Vertreter der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) und das Ministerium zu der Aussage, für eine Korrektur zu sorgen. Auf Bocklets Nachfrage bestätigte das Innenministerium außerdem, dass an der S4-West nur ein Ausbau auf drei Gleise geplant sei. Der Stimmkreisabgeordnete begrüßte es, dass ab Dezember 2019 der Münchner S-Bahn-Vertrag auf einen Bruttovertrag mit Anreizelementen umgestellt werde.“

Elektrifizierung München-Lindau: Penzing klagt nicht – Nachrichten Landsberg – Augsburger Allgemeine

Augsburger Allgemeine, 30.11.2017: www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Bahnausbau-Penzing-klagt-nicht-id43395056.html

Elektrifizierung Lindau-München enfaltet erst nach Ausbau der S4 ihr volles Potenzial

SZ, 15.11.2017: www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-plaene-fuer-elektrifizierung-1.3752821

Bahnausbau München-Lindau. Baustellenabfolge. Baustellenfahrplan

Pressegespräch, 13.11.2017, Memmingen: www.deutschebahn.com/file/pr-muenchen-de/8598092/Kr5gta7XqatmylOTJoH_CYYdDYY/16128478/data/11_14_Praesentation_Ausblick_Baustart_ABS_48.pdf

Wieder Regionalzuhalt in Fürstenfeldbruck?

Leider handelt es sich bei diesem Auszug aus dem elektronischen Fahrplan um einen Fehler. Seit 2 Jahren ist dieser Regionalzughalt Geschichte.
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Elektrifizierung Lindau-München: Nun Baurecht für 10 von 21 Planfeststellungsabschnitten

Nun besteht Baurecht für folgenden 10 Abschnitte:
1-4, 5.1, 6, 9-11, 13.
Mit der letzten Meldung vom 30.10.2017 www.deutschebahn.com/presse/muenchen/de/aktuell/presseinformationen/16014282/Bahnausbau_Muenchen_Lindau_nimmt_Fahrt_auf.html?start=0&itemsPerPage=50 kamen fünf Planfeststellungsabschnitte dazu (nach meiner Rechnung nur 4, denn das Baurecht für den Bahnhof Türkheim wurde zwar auf der Projektseite mit 22.9.2017 bereits vorher aktualisiert, aber keine neue Pressemitteilung erstellt). Merkwürdig dabei ist, dass bei den drei Abschnitte 1, 2 und 5.1. als Datum des Planfeststellungsbeschlusses der 31.8.2017 genannt wurde. Nur beim Abschnitt 6 Stetten-Sontheim (24.10.2017) und beim Bahnhof Kisslegg (28.9.17) wurde das Baurecht erst kürzlich erteilt.
Siehe auch: abs48.com/Projektstatus
Hier noch die Links zum Beschluss des Eisenbahnbundesamts für den Abschnitt 2, 31.08.2017: www.eba.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/PF/Beschluesse/Bayern/51_ABS_48_PFA_2.pdf?__blob=publicationFile&v=1

Bürgerinitiative fordert 4- statt 3-gleisigen Ausbau zwischen Pasing & Eichenau

SZ, 22.10.2017 www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-kritik-am-dreigleisigen-ausbau-1.3719482
Und Merkur, 22.10.2017: www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-ort65548/fuerstenfeldbruck-s-bahn-buendnis-appelliert-an-buergermeister-8795920.html

Landtagsantrag „S4-Ausbau vorantreiben“. Sitzung des Wirtschaftsausschuss vom 26.10.2017

Mein Schreiben an die MdLs Roos & Bernhard. Grafischer Fahrplan. Antwort Martin Zeil von 2013.

2013-01-23-ANTWORT der Staatsregierung S 4 Ausbau Antrag Bocklet

Augsburger Hauptbahnhof: Zwei Züge kollidieren – Strecke wieder frei

www.merkur.de/bayern/augsburger-hauptbahnhof-gesperrt-zwei-zuege-kollidieren-grossalarm-8694335.html

Nach Streckenausbau: Zürich-München in 3 Stunden 37 Minuten statt 3 Stunden 15 Minuten

Im Abkommen von Lugano zwischen der Schweiz und Deutschland von 1996 ist eine Reisezeit von 3 Stunden 15 Minuten zwischen Zürich und München vorgesehen.

Auf der DB-Homepage zum Ausbauprojekt München-Lindau wird nur noch von einer Reisezeit unter 3 Stunden 30 Minuten gesprochen. Kombiniert man den Zielfahrplan Fernverkehr 2030 des deutschen Bundesverkehrsministeriums mit dem Angebotskonzept 2025 des Schweizerischen Bundesamts für Verkehr, so erhält man bereits eine Fahrzeit von 3 Stunden und 37 Minuten, das Ziel wird nun bereits um 21 Minuten verfehlt. Ein wesentlicher Grund für die längere Fahrzeit ist, dass die S-Bahnstrecke zwischen Pasing und Buchenau nicht rechtzeitig ausgebaut wird. Die Strecke München-Buchloe soll nach der Elektrifizierung mit 43 Minuten gerade einmal 2 Minuten schneller gefahren werden als heute. Eine Verkürzung der Fahrzeit ist nicht möglich, denn ansonsten würde der EC auf die S-Bahn aus Grafrath auflaufen. Siehe Railblog-Beitrag „Ohne Streckenausbau S4 West: Regional- und Fernverkehr ins Allgäu werden durch S-Bahn ausgebremst“. Hier ist noch der minutengenaue Fahrplan gemäss den beiden Neutzgrafiken: Fahrplan aus Netzgrafik Zielfahrplan 2030 Bayern & Referenzkonzept BAV

Ohne Streckenausbau S4 West: Regional- und Fernverkehr ins Allgäu werden durch S-Bahn ausgebremst

Ich hab mir die Arbeit gemacht, die Netzgrafik für den bayerischen Takt-Zielfahrplan 2030 www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/VerkehrUndMobilitaet/BVWP/zieilfahrplan-2030-bayern.pdf?__blob=publicationFile in einem grafischen Fahrplan für die Strecke München-Pasing – Buchloe zu übersetzen.
In diesen Taktfahrplan für 2030 ist bereits die Express-S-Bahn S24X eingearbeitet. Interessant ist, dass in diesem Taktfahrplan die S4 viertelstündig ab Grafrath verkehrt, und nicht nur ab Buchenau, wie dies im Nutzen-Kosten-Gutachten von Oktober 2016 ( www.2.stammstrecke-muenchen.de/medien/pdf/Nutzen-Kosten-Untersuchung_2_Stammstrecke_Muenchen_2025.pdf) vorgesehen war. Ausserdem soll in diesem Plan die S24 X wieder in Buchenau (und noch einer Station zwischen Buchenau und Pasing) halten, während gemäss dem Startkonzept 2. Stammstrecke die 2 Halte in Fürstenfeldbruck und Puchheim erfolgen sollen (siehe www.2.stammstrecke-muenchen.de/nutzen/startkonzept).
Nun zum Fahrplankonezpt an sich:
1. Der Regelfahplan kommt ohne Überholungen aus. Dadurch dass auch in den Stosszeiten die S4 nur alle 30 Minuten bis Geltendorf verkehrt, und erst ab Grafrath der 15-Minuten-Takt gilt, haben sich diese Konflike vermeiden lassen.
2. Erstaunlich ist die lange Fahrzeit, welche für den Eurocity und für die schnellen Regionalexpresse (ohne Halt zwischen Buchloe und Pasing) vorgesehen sind. Die durchschnittlliche Reisegeschwindigkeit zwischen Pasing und Buchloe beträgt nur 100 km/h. Damit der Fahrplan funktioniert, muss zwischen Buchloe und Geltendorf eine Reisegeschwindigkeit von 140 km/h vorausgesetzt werden, zwischen Geltendorf und Pasing fällt die Reisegeschwindigkeit auf 80 km/h zurück, ansonsten würden die Regionalexpress bzw. EC-Züge auf die vorherige S-Bahn (welche in Grafrath eingesetzt wird) auffahren. Die geplante Fahrzeit zwischen Buchloe und München Hbf für den Eurocity ist mit 43 Minuten nur um 2 Minuten schneller als mit den heutigen dieselbetriebenen Zügen ohne Neigetechnik.
3. Könnte man auf der Gesamtstrecke Buchloe-Pasing eine Reisegeschwindigkeit von 140 km/h realisieren, würde das die Fahrzeit um sagen und schreibe 10 Minuten verkürzen. Dies zeigt mit aller Deutlichkeit, dass der S4-Ausbau kein reines Nahverkehrsprojekt ist, sondern einen erheblichen Fernverkehrsnutzen aufweist.
4. Der Fahrplan ist sehr knapp gestrickt.
a. Die S4 ab Geltendorf hat nur 2 Minuten Abstand hinter den durchfahrenden Regionalexpress
b. Die S4 ab Grafrath fährt mit ca. 3 Minuten Abstand hinter der durchfahrenden Express-S24 ab
c. Die Express S24X kommt in Pasing gerade einmal 3 Minuten hinter der regulären S4 an.
d. Ebenfalls äusserst knapp sind die Zugfolgen auf dem eingleisigen Abschnitt zwischen Pasing und Leienfelsstrasse (Westkopf Pasing). Der Regionalexpress Richtung Geltendorf fährt zur gleichen Minute in Pasing ab wie die S4 aus Grafrath ankommt.
Anbei der grafische Fahrplan für die Strecke Buchloe – München Pasing. Im Abschnitt Pasing-Leinenfelsstr. werden die Regional- und Fernverkehrszüge der Gegenrichtung angezeigt. Die Regionalzüge stadtauswärts teilen sich das S-Bahn- und Regionalzuggleis stadteinwärts. Die EC-Züge stadteinwärts müssen das Gleis stadtauswärts kreuzen und ein kurzes Stück wird von den EC-Zügen stadteinwärts und stadtauswärts eingleisig betrieben (siehe schematischen Gleisplan: www.ropix.de/gleisplan/MVV/. Die Züge, die stündlich verkehren sind mit durchgezogener Linie eingezeichnet, jene, die nur alle zwei Stunden verkehren mit gestrichelter Linie.
Die Analyse zeigt mit aller Deutlichkeit, dass der Ausbau der S4 dringlich ist, und wie von mir schon lange hervorgehoben, entweder zu einer Ausbremsung von EC- und Regionalzügen führt, oder zu einer Überholung von S-Bahnzügen. Im Zielfahrplan Taktfahrplan 2030 wurde die 2. Option gewählt. Aber auch in dieser Version leidet die Stabilität des S-Bahnfahrplans, da der Fahrplan so knapp gestrickt ist und damit bei Verpätungen äusserst unstabil wird. Ich bitte Sie daher darauf hinzuwirken, dass der S4-Ausbau in der Prioritätenliste zum S-Bahnausbau München unbedingt in die Kategorie mindestens gleichzeitig mit 2. Stammstrecke geschoben wird.

Bund stockt Mittel für Bahnausbau München-Lindau von 158 Mio auf 220 Mio Euro auf

Heute wurde der Entwurf zum Bundeshaushalt 2018 veröffentlicht. Darin enthalten ist eine Liste „Investitionen in die Schienenwege des Bundes“. Für die Elektrifizierung Lindau-München sind im Bundeshaushalt voraussichtliche Gesamtausgaben von neu 220,2 statt bisher 158 Mio Euro eingetragen. Für das Jahr 2018 sind 142,7 Mio, für das Jahr 2019 und folgende sind 77,5 Mio Euro veranschlagt. Siehe dipbt.bundestag.de/dip21/brd/2017/0560-17.pdf

Die Gesamtkosten des Projekts werden von der Deutsche Bahn auf 440 Mio Euro veranschlagt. 50 Millionen Euro schiesst die Schweiz vor, welche jedoch bis spätestens 2025 vom Bund wieder zurückbezahlt werden müssen. 220 Millionen finanziert der Bund (in diesem ist auch das rückzahlbare Darlehen der Schweiz enthalten) und 160 Millionen der Freistaat Bayern. Die restlichen 60 Millionen Euro finanziert die Deutsche Bahn aus Eigenmitteln bzw. wird ihr aus Finanzierung von Kreuzungsmassnahmen von Dritten (Gemeinden, Land) mitfinanziert. Siehe: abs48.com/gesamtprojekt/finanzierung

Von der Kostensteigerung auf 440 Million Euro berichtete die Deutschen Bahn erstmals in einer Pressemitteilung vom 16.2.2017: abs48.com/aktuelles/signale-fuer-baustart-auf-gruen-erster-abschnitt-fuer-ausbaustrecke-muenchen-lindau.

Zur Geschichte der Kostensteigerungen und Terminverzögerungen siehe: www.railblog.info/?p=7581 und www.railblog.info/?p=7535

Express S-Bahn Buchloe-München ab 2026: Fluch oder Segen?

Leserbrief zu Augsburger Allgemeine, 23.6.2017, „Das dritte Gleis kommt nicht vor 2026

Trotz der erneuten Verschiebung beim S-Bahn Ausbau zwischen Pasing und Buchenau werden den Pendlern zwischen Buchloe und Geltendorf 2026 Verbesserungen versprochen. Welche Veränderungen kommen auf die Pendler aus Buchloe, Kaufering und Geltendorf wirklich zu?

Weniger Züge von Kaufering und Geltendorf nach München, dafür ohne Umsteigen zum Marienplatz, Ostbahnhof und Leuchtenbergring

Zunächst die Veränderungen am Morgen: Buchloe: Statt wie heute drei Regionalzüge nach München wird es künftig zwei Regionalzüge und zwei Express-S-Bahnen geben, also einen Zug pro Stunde mehr. Die zwei Regionalexpresszüge pro Stunde werden München schneller erreichen, da sie ab Buchloe ohne Halt bis Pasing verkehren. Die Express-S-Bahnen brauchen dagegen länger, da sie zusätzlich in Fürstenfeldbruck, Puchheim und Laim einen Halt einlegen. Dafür werden die Stationen Marienhof, Ostbahnhof und Leuchtenbergring ohne Umsteigen erreicht.
Kaufering: Statt heute drei Regionalzüge pro Stunde Richtung München, gibt es 2026 nur noch zweimal die Express-S-Bahn.
Ab Geltendorf verkehren in der Spitzenstunde derzeit drei Regionalzüge und vier S-Bahnzüge, also sieben Züge pro Stunde. Ab 2026 werden dort nur noch vier Züge pro Stunde halten, zwei reguläre S4 und zwei Express-S-Bahnen.

Am Nachmittag ist künftig Stehen in den Zügen angesagt
In der Stosszeit am Nachmittag haben die Pendler Richtung Buchloe derzeit am Münchner Hauptbahnhof drei Mal pro Stunde praktisch eine Sitzplatzgarantie. Diese haben ab 2026 nur noch die Pendler nach Buchloe und nur noch zwei Mal pro Stunde. Etliche Pendler nach Geltendorf und Kaufering müssen ab 2026 in den Express-S-Bahnzügen, welche ab Leuchtenbergring eingesetzt werden, die Stehplätze mit den anderen S-Bahnpassagieren Richtung Puchheim und Fürstenfeldbruck teilen, und können es sich wohl erst ab Fürstenfeldbruck auf den Sitzplätzen bequem machen. Das heisst, wie müssen ab Marienplatz 21 Minuten stehend pendeln.

Dieser Beitrag wurde auch als Leserbrief im Landsberger Tagblatt vom 8.7.2017 veröffentlicht.

Regio-S-Bahn: Mehr Haltestellen: Sechs neue Stationen zwischen Memmingen und Ulm geplant

Augsburger Allgemeine, 7.7.2017: www.augsburger-allgemeine.de/illertissen/Regio-S-Bahn-Mehr-Haltestellen-id41967091.html

Fortführung Elektrifizierung Lindau-München 2019

•Elektrifizierung und GE Geltendorf – Kaufering, 02.03.-10.06.2019
•Elektrifizierung und GE Kaufering – Buchloe, 10.06.-10.09.2019
•Erneuerung EÜ Igling Schlosstr., 29.07.-04.08.2019
•Elektrifizierung Aichstetten Shell – Hergatz (mit GE Kißlegg – Wangen und GE Kißlegg Gl. 3, Erneuerung 2x EÜ Hergatz – Wangen, Erneuerung FÜ Hergatz), 12.04.-06.10.2019
•Elektrifizierung Hergatz – Üst Weißensberg und Gegenrichtung, 24.02.-04.11.2019
•Spurplanumbau Westkopf Li-Reutin mit Ibn ESTW Lindau, 22.07.-09.09.2019
•Erneuerung Seedamm Li-Aeschach – Lindau Hbf, 10.09.-14.12.2019 (nach Fpl-Wechsel weiter bis 21.06.2020)
•Bahnsteigneubau Vst Li-Reutin, 16.09.-14.12.2019 (nach Fpl-Wechsel weiter bis 28.02.2020)

Siehe: fahrweg.dbnetze.com/file/fahrweg-de/13590296/crFCIMhM8ibnOuqTJPW1dVqzI5c/14496650/data/korridorsteckbrief_teilnetz_nordsued.pdf
Ab Seite 84. — Dr. Ralf Wiedenmann Müliwiesstr. 77 CH-8487 Zell ZH Schweiz Tel. +41 79 458 94 02

Kisslegg: Allgäubahn-Fahrplan wird verbessert

Schwäbische, 29.6.2017 m.schwaebische.de/region_artikel,-Allgaeubahn-Fahrplan-wird-verbessert-_arid,10692623_toid,719.html

Barrierefreier Bahnhof Kaufering: Jetzt geht es um die Rampe

Augsburger Allgemeine, 20.6.17: www.augsburger-allgemeine.de/schwabmuenchen/Jetzt-geht-es-um-die-Rampe-id41783916.html

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