S-Bahn München 999.x – MVV

Baustelle Sendlinger Tor: Etappenziel erreicht Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-sendlinger-tor-u-bahn-baustelle-1.4185782

MVG will Busverkehr beschleunigen Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/oeffentlicher-nahverkehr-ein-bisschen-freie-fahrt-fuer-muenchens-busse-1.4172702

Neuer Fahrplan: Wieder Regionalzughalte in Bruck um 6:40?

Hoffentlich stimmt es dieses Mal. Genau vor einem Jahr stellt sich dieser Halt allerdings als Fehler auf dem elektronischen Fahrplan heraus. 2x hintereinander sollte allerdings nicht der gleiche Fehler passieren. Ich hab DB Regio um Aufklärung gebeten.
Derzeitige DB-Navigator Abfrage:

DB-Navigator Falschmeldung vor einem Jahr:


Ausschreibung 1. Münchner S-Bahnvertrag: längere Züge schon vor Eröffnung 2. Stammstrecke

Leistungsbeschreibung 1. Münchner S-Bahnvertrag

Ausschreibung Münchner S-Bahn: Grundsatzregeln Tarifpolitik DB Konzern

Müssen andere Wettbewerber wie die Deutsche Bahn deren Grundzüge Tarifpolitik befolgen?

Fahrplan 2. Stammstrecke Netzgrafik mit minutengenauem Fahrplan

Fahrplan S-Bahn München mit 2. Stammstrecke aus den Ausschreibungsunterlagen 1. Münchner S-Bahnvertrag

S-Bahn München lässt Züge künftig zu früh abfahren – München – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/s-bahn-frueher-abfahren-1.4167565

Zuglängen nach Eröffnung der 2. Stammstrecke werden exakt vorgegeben

Minutengenaue Fahrpläne nach Eröffnung der 2. Stammstrecke: Regional-S-Bahn nur ab Mammendorf und nicht Augsburg-Flughafen

Im Rahmen der Ausschreibung des Münchner S-Bahnvertrags wurden die minutengenauen Fahrpläne für das gesamte S-Bahnnetz nach Eröffnung der 2. Stammstrecke veröffentlicht.
Was wie eine Bombe vor den Landtags-Wahlen einschlagen könnte. Im Gegensatz zur Grafik www.2.stammstrecke-muenchen.de/nutzen/startkonzept fährt die Express-S-Bahn S23X nicht ab Mering, und schon gar nicht (wie gestrichelt in der Grafik suggeriert wurde) ab Augsburg, sondern erst ab Mammendorf. Wir oft wurde den Augsburgern Honig ums Maul geschmiert, dass sie eine direkte Verbindung zum Flughafen bekämen. Leider konnte ich am späten Freitagnachmittag weder die Pressestelle der BEG, noch jene des Bayerischen Verkehrsministeriums noch jene der Staatskanzlei erreichen. Unternehmen geben meistens noch Natel-Nr. für ausserhalb der Büroöffnungszeiten an. Aber die bisher erfolgsverwöhnte Staatsregierung hat offensichtlich so einen Service nicht nötig.
Wie kam ich zu den Daten? Sie müssen dabei auf die folgende Seite gehen: www.staatsanzeiger-eservices.de/eu.html
Und in die Felder 2017, 115 und 231852 eingeben. Und dann auf den VU-Download Knopf drücken. Der Einfachheit halber habe ich die Fahrpläne nach Linien getrennt als pdf-Datei heruntergeladen:

S-Bahn in München laut Bundesverkehrsministerium eine der unpünktlichsten in Deutschland | Stadt München

www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/s-bahn-in-muenchen-laut-bundesverkehrsministerium-eine-unpuenktlichsten-in-deutschland-10319013.html

Stammstrecke gesperrt – Handtasche war Grund für Polizeieinsatz

Die Weltstadt mit Herz wird zum Millionen-Dorf, wenn die alte S-Bahn-Stammstrecke aus den 1970er Jahren durch den modernen Menschen zum Erliegen kommt.
Seither wurde viel geredet, geplant und wenig getan.
Beinahe ulkig, wenn dann in der Trambahn, die neben der U5 als einziger Ersatz fungiert, Hektik ausbricht und um Plätze gerungen wird. Da werden die Landeshauptstädter fast zu gewaltätigen Tieren.
Wird alles besser, liebe Münchner & Pendler, mit dem 2. Tunnel. Irgendwann in zehn Jahren 😉
www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.zwischen-hackerbruecke-und-ostbahnhof-polizeieinsatz-am-hauptbahnhof-stammstrecke-gesperrt.4029d08e-8783-4c92-876b-fc16d18f7721.html

Taktfahrplan 2030 beweist: 3-gleisiger Ausbau Pasing-Eichenau ist nicht zukunftsfähig

Gestern hat Bundesverkehrsminister Scheuer mit grossen Brimborium den Taktfahrplan Deutschland 2030 vorgestellt. Dieser enthält eine Netzgrafik für Bayern ( www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/VerkehrUndMobilitaet/Schiene/zielfahrplan-bayern.pdf?__blob=publicationFile ), die auch einen minutengenauen Fahrplan für die S-Bahn, Regionalzüge und Fernverkehrszüge auf der Strecke München-Geltendorf-Buchloe enthält.

Das bayrische Verkehrsministerium hat für 2025 den Baubeginn ( www.stmi.bayern.de/med/pressemitteilungen/pressearchiv/2018/86/index.php ) und für 2030 die Fertigstellung ( www.railblog.info/wp-content/uploads/2018/09/Zeitplan_Bahnausbau-München-für-bereits-in_Planung__Realisierung_befindliche_Maßnahmen.pdf) des 3-gleisigen Ausbaus Pasing-Eichenau und die Blockverdichtung zwischen Eichenau und Buchenau in Aussicht gestellt.

Unabhängig davon, ob der Taktfahrplan 2030 den S4-Ausbau voraussetzt, oder nicht. Es zeigt sich, dass der Fahrplan weder mit der jetzigen Infrastruktur zwischen Pasing und Eichenau noch mit einem nur 3-gleisigen Ausbau zwischen Pasing und Eichenau funktionieren kann.

1. Gegenwärtige Infrasturktur: Im Taktfahrplan 2030 sind der EC aus Zürich und der Regionalexpress aus Lindau-Memmingen zwischen Buchloe und München um 3 bzw. 4 Minuten schneller als im Zielfahrplan 2030 Bayern von Juli 2017 ( www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/VerkehrUndMobilitaet/BVWP/zieilfahrplan-2030-bayern.pdf?__blob=publicationFile). Die Regionalzüge aus Memmingen und Kempten können auf der Strecke Kaufering-Pasing gemäss Taktfahrplan 2030 schneller verkehren als gemäss Zielfahrplan 2030. Diese Beschleunigung ist ohne eine Streckenausbau auf der überlasteten Strecke wohl kaum möglich. Ohne Ausbau der S4 ergeben sich zudem eine Reihe von Fahrplankonflikten: Der Regionalexpress aus Lindau-Memmingen kommt gemäss Taktfahrplan in Pasing nur 2 Minuten (zur Minute 01) hinter der S4 aus Geltendorf (zur Minute 59) an. Die S4 aus Geltendorf kommt gleichzeitig in Pasing zur Minute 59 an wie der Regionalexpress Richtung Memmingen zur Minute 59 abfährt, was auf den gegenwärtig eingleisigen Abschnitt am Westkopf Pasing nicht funktionieren kann. Die Regionalzüge Richtung Kempten und Memmingen fahren in Pasing zur Minute 28 ab, während die S4 aus Geltendorf zur Minute 29 in Pasing ankommt, was unweigerlich zu einer fahrplanmässigen Kollision auf dem gegenwärtig noch 1-gleisigem Abschnitt am Westkopf Pasing führen würde.
2. Ausserdem kann dieser Taktfahrplan weder mit der derzeitigem Infrastruktur noch mit einem nur 3-gleisigen Ausbau, wobei das mittlere Gleis dem Fern- und Regionalverkehr als 1-gleisige Strecke dient, funktionieren. Die Regionalzüge aus Kempten und Memmingen kommen in Pasing zur Minute 33 an, während jene aus Pasing zur Minute 28 Richtung Kempten und Memmingen abfahren, was unweigerlich auf der 1-gleisigen Strecke zur Kollision führt. Das gleiche gilt übrigens für den Regionalexpress aus Lindau-Memmingen: er kommt 01 (gerade Stunde) in Pasing an, während er zur Minute 59 (ungerade Stunde) in Pasing abfährt, und es kommt zu einer Kollision. Ganz ähnlich für den EC aus Zürich: Bei Zugrundelegung einer Fahrzeit von rund 7 Minuten zwischen Pasing und Hauptbahnhof prallen sie zur ungeraden Stunde zur Minute 00 auf dem 1-gleisigem Streckenabschnitt aufeinander. Kann es sein, das man in Hinblick auf den geplanten Taktfahrplan mit dem geplanten 3-gleisigen Ausbau Pasing-Eichenau einer Fehlplanung aufgesessen ist?
3. Des Weiteren fehlt im Taktfahrplan 2030 die Express-S-Bahn aus Geltendorf, welche im Nutzen-Kosten-Gutachten für den 4-gleisigen Ausbau von 2012 ( verkehr.bayern.de/assets/stmi/vum/schiene/bahnausbau_pasing_eichenau_kurzbericht.pdf ) vorgesehen war, und die nach Auskunft der Staatsregierung von 2014 auch bei einem 3-gleisigem Ausbau verkehren wird ( www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/17_0002606.pdf ).

Neue S-Bahnen für München bereits vor Eröffnung der 2. Stammstrecke – Regional-Express-S-Bahnen nur teilweise barrierefrei

Antwort der Staatsregierung vom 13.6.2018 auf eine Landtagsanfrage der Grünen (veröffentlicht am 24.9.2018): www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/17_0022808.pdf
„Bereits vor Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke werden die heutigen S-Bahn-Fahrzeuge sukzessive durch Neufahrzeuge ersetzt. Das Leistungsheft für die neue Fahrzeuggeneration, die auch die Fahrzeuge für die Expressund Regional-S-Bahnen umfasst, wird derzeit erstellt. Die neue S-Bahn-Fahrzeuggeneration wird dem aktuellen technischen Standard und den Erfordernissen des künftigen S-Bahn-Netzes entsprechen.“
„Die S-Bahn-Fahrzeuge einschließlich der Express- und Regional-S-Bahnen sollen eine Fahrzeugfußbodenhöhe von 96 cm (über Schienenoberkante) aufweisen, um im Stammstreckenbereich einen schnellen und stufenlosen Fahrgastwechsel zu ermöglichen. Die Höhenüberbrückung zwischen Fahrzeugfußbodenhöhe 96 cm und Stationen mit Bahnsteighöhe 76 cm wird fahrzeugseitig sichergestellt. Teilweise werden auch Stationen, die nur durch Regional- S-Bahn-Linien bedient werden, auf 96 cm Höhe ausgebaut werden. Grundsätzlich müssen alle Haltepunkte über eine Mindesthöhe von 76 cm verfügen.“
Das heisst, ausserhalb der Stammstrecke muss der Lokführer z.T. Rampen montieren, was einerseits zu Verzögerungen führt und andererseits nicht wirklich barrierefrei ist.

Fürstenfeldbruck – Umweltschützer pochen aufs vierte Gleis – Fürstenfeldbruck – Süddeutsche.de

Fürstenfeldbruck – Umweltschützer pochen aufs vierte Gleis – Fürstenfeldbruck – Süddeutsche.de
SZ, 4.10.18:
www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-umweltschuetzer-pochen-aufs-vierte-gleis-1.4156480

Fahrplan auf der S4-Strecke nach Eröffnung der 2. Stammstrecke ist äusserst eng gestrickt

In der Ausschreibung für die Augsburger Netze befand sich eine Netzgrafik für die Betriebsstufe 3 (nach Eröffnung der 2. Stammstrecke), die auch die Strecke München-Buchloe inklusive der Express-S-Bahn S24X und der S4 enthielt: www.railblog.info/wp-content/uploads/2017/12/Fahrplan-München-Buchloe-Betriebsstufe-3-mit-2ter-Stammstrecke-2017-10-23.pdf . Den Eurocity Zürich-München habe ich aus dem Zielfahrplan Bayern: www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/VerkehrUndMobilitaet/BVWP/zieilfahrplan-2030-bayern.pdf?__blob=publicationFile übernommen.
Aus beiden Netzgrafiken habe ich eine Fahrplangrafik für Buchloe-Pasing gebastelt: www.railblog.info/wp-content/uploads/2018/10/Fahrplangrafik-Buchloe-München-gemäss-Netzgrafik-Augsburger-Netze-Betriebsstufe-3.pdf. Hier sieht man deutlich, wie knapp der Fahrplan gestrickt ist.
Die 15-Minuten-Takt S4 aus Grafrath fährt ganz knapp hinter der S24X ab. Allerdings wird die S4 wohl nur in den Stosszeiten ab Grafrath verkehren, ansonsten ab Buchenau.
In der Fahrplangrafik sieht es zwar so aus, als ob der RE aus Lindau-Memmingen (Abfahrt in Buchloe zur ungeraden Stunde und Minute 29) jeweils die S4 Geltendorf ab zur Minute 42 in Grafrath überholen muss. Es könnte aber auch sein, dass der REX zwischen Buchloe und Geltendorf schneller fährt und danch zwischen Geltendorf und Pasing langsamer und die Überholung vermieden werden kann.
Ähnlich ist die Situation mit dem EC aus Zürich (Abfahrt in Buchloe zur geraden Stunde und Minute 26. Auch hier suggeriert die Fahrplangrafik einen Konflikt mit der S4 Geltendorf ab zur Minute 42 (fast gleichzeitig Abfahrt in Geltendorf).
Auch sieht es so aus, als ob die S4 mit Abfahrt in Geltendorf zur Minute 12 ganz knapp hinter dem Regionalzug (oder sogar gleichzeitig mit dem Regionalzug) aus Memmingen mit Abfahrt zur Minute 3 in Kaufering (ungerade Stunde) bzw. aus Kempten mit Abfahrt zur Minute 2 in Kaufering (gerade Stunde). Auch hier gehe ich davon aus, dass diese Züge zwischen Kaufering und Geltendorf schneller fahren und ab Geltendorf mit niedriger Geschwindigkeit, so dass der Fahrplankonflikt vermieden wird.
Für die Experten: Hier ist der aus den Netzgrafiken abgeleitete Fahrplan für die Strecke Buchloe-München ab Eröffnung der 2. Stammstrecke: www.railblog.info/wp-content/uploads/2017/12/Fahrplan-München-Buchloe-Betriebsstufe-1-Heute-2017-10-23.pdf

Dr. Ralf Wiedenmann Müliwiesstr. 77 CH-8487 Zell ZH Schweiz Tel. +41 79 458 94 02

MdL Martin Runge Abgeordneter fordert vier Gleise bis Fürstenfeldbruck

In Sachen S 4 hat Martin Runge (Grüne) nun seine Forderungen dargelegt beziehungsweise konkretisiert. Vor allem drängt er auf den Bau von vier Gleisen bis Fürstenfeldbruck. Ganzer Artikel des Münchner Merkurs vom 28.9.2018.

Bund Naturschutz fordert 4-gleisigen S4-Ausbau Pasing-Fürstenfeldbruck

Die Kreisgruppen Fürstenfeldbruck und München des Bundes Naturschutz Deutschlands (BN) fordern – trotz einer höheren Flächenversiegelung und Beeinträchtigung von Natur – einen 4-gleisigen Ausbau bis zum Bahnhof Fürstenfeldbruck: Stellungnahme des BN zu den Scoping-Unterlagen zum Ausbau der S4 an das Eisenbahnbundesamt in München vom 26.9.18:

Scheinheilige Forderung Bocklets nach 3-gleisigen Ausbau Pasing-Fürstenfeldbruck statt Eichenau

SZ, 26.9.2018 www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/verkehr-drittes-gleis-bis-bruck-1.4144445 Die Forderung des langjährigen Stimmkreisabgeordneten für Fürstenfeldbruck Ost nach Verlängerung des 3-gleisigen Ausbaus Pasing-Eichenau bis Fürstenfeldbruck ist mehr als scheinheilig. Dieser Mann hat 2010 die durch die Staatsregierung veranlasste Streichung des 4-gleisigen Ausbaus aus dem Bundesfördertopf für Investitionen in den Schienennahverkehr und die Verkürzung des Ausbaus Pasing-Buchenau auf Pasing-Eichenau vehement verteidigt (reinhold-bocklet.de/pdf/stammstrecke12-2010.pdf). Dadurch wurde das vor 2010 gültige Mantra der Staatsregierung, den S4-Ausbau vor oder mindestens gleichzeitig mit der 2.Stammstrecke fertigzustellen, über den Haufen geworfen und die Fertigstellung des Ausbaus um 15 Jahre zurückgeworfen. Dies hat nun zur Folge, dass mit der Eröffnung der 2. Stammstrecke z. B. am Morgen sogar weniger Regional- und S-Bahn-Züge aus Richtung Buchloe und Geltendorf als heute in Pasing ankommen werden, die Überfüllung der Züge sogar noch zunimmt. Ausserdem müssen nach Eröffnung der 2. Stammstrecke die Regional- und Fernzüge hinter S-Bahnzügen hinterherschleichen, und werden deshalb trotz der 2021 feriggestellten Elektrifizierung Lindau-Memmingen-Geltendorf unattraktive Fahrzeiten aufweisen.
Seit 2003 vertritt Bocklet den Stimmkreis Fürstenfeldbruck Ost. Während dieser Zeit hätte er sich für die Pendler einsetzen müssen, anstatt sich an der Selbstbeweihräuchung der Staatsregierung beizutragen, nicht, wenn er in Pension geht.

Bringt Krisengipfel die Wende? MVV-Tarifreform soll jetzt doch gerettet werden | München

www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/muenchen-ort29098/bringt-krisengipfel-wende-mvv-tarifreform-soll-jetzt-doch-gerettet-werden-10233754.html

Podiumsdiskussion in Gröbenzell: Die Themen waren vielfältig. | Gröbenzell

www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/groebenzell-ort28765/podiumsdiskussion-in-groebenzell-themen-waren-vielfaeltig-10254455.html

Ausbau Pasing-Buchenau: Umweltscoping-Gutachten: Kann 10km lange 1-gleisige Regional- & Fernverkehrsstrecke funktionieren?

Gemäss der Umwelt-Socping-Unterlage der DB Netz AG S4-Ausbau Pasing-Buchenau 2018 07 16 ist im Rahmen des 3-gleisigen Ausbaus Pasing-Eichenau vorgesehen, die beiden äusseren Gleise für die S-Bahn zu benutzen, und das innere Gleis für den Fern-, Regional- und Güterverkehr. Die Frage bleibt, ob das auf der rund 10.5 km langen eingleisigen Strecke überhaupt funktionieren kann. Wir bezweifeln dies stark. Einige Zitate aus der Studie:
„Infolge der Siedlungsstruktur entlang der heutigen Mischbetriebsstrecke von München-Pasing nach Buchenau besteht eine sehr hohe Verkehrsnachfrage. Notwendige Angebotsverbesserungen im Schienenverkehr sind jedoch ohne zusätzliche Infrastrukturmaßnahmen nicht möglich.“ (1.1)
„Die Nachfrage nach einer weiteren Verbesserung des ÖPNV im Großraum München erfordert eine Weiterentwicklung der bestehenden Schieneninfrastruktur. Dies kann u.a. dadurch erreicht werden, dass die … noch vorhandenen Mischbetriebsstrecken mehrgleisig ausgebaut und somit eigene S-Bahngleise geschaffen werden.“ (1.1)
„Daher ist geplant, durch eine Ausbaumaßnahme die Streckenleistungsfähigkeit und … Qualität … zu steigern, sowie das Angebot … entsprechend den Bedürfnissen auf dem Streckenabschnitt München-Pasing – Buchenau (- Geltendorf) zu verbessern.“ (1.1)
„Durch den Bau eines 3. Streckengleises zwischen Pasing und Eichenau und eine Blockverdichtung im Abschnitt Eichenau – Buchenau werden zusätzliche Kapazitäten für den Schienenverkehr geschaffen sowie die Betriebsqualität sichergestellt.“ (1.1)
Die vorherigen Ziele sollen „durch eine Trennung des S-Bahnbetriebes vom Fern-, Regional und Güterverkehr … erreicht werden.“ (1.3)
„Die zweigleisige Strecke 5520 wird für den S-Bahnverkehr verwendet. Mittig zwischen den Streckengleisen 5520 wird zusätzlich die eingleisige Strecke 7942 … für den Fern-, Regional- und Güterverkehr vorgesehen.“ (1.3)
„Die Strecke 5520 München-Pasing – Buchloe ist im S-Bahn-Bereich zwischen München-Pasing und Geltendorf aktuell zweigleisig ausgebaut und elektrifiziert. Der vorhandene Mischverkehr bedingt bei Verspätungen eine Übertragung der Verspätungen in das Gesamtnetz der S-Bahn München und führt damit zu einer Verschlechterung der Betriebsqualität insgesamt. Der geplante Ausbau soll zu einer Verbesserung dieses aktuell nicht zufriedenstellenden Betriebsablaufs führen.“ (4.3)

Von der Staatsregierung sollte nun im Rahmen des Planungsverfahrens unbedingt verlangt werden, dass sie die Fahrbarkeit des Fahrplankonzepts, welches der Nutzen-Kosten-Analyse von 2012 zugrundelag,nachzuweisen. Dass dieses Fahrplankonzept auch für den 3-gleisigen Ausbau gilt, hatte die Staatsregierung dem Landtag am 8.7.2014 zugesichert:
„2. Welche Fahrplanangebotskonzepte wurden bei der Prüfung zugrunde gelegt?
3. Wie unterscheiden sich diese Fahrplanangebotskonzepte von denen in der standardisierten Bewertung des Vorhabens ABS München-Pasing – Eichenau vom März 2012, die im Auftrag des MVV erstellt wurde?»
Antworten:
„Zu 2.: Für die Überprüfung des Infrastrukturbedarfs sind im Rahmen des Optimierungsprozesses Fahrplankonzepte unterstellt worden, die pro Stunde und Richtung je zwei Fahrplantrassen für den Schienenpersonenfern- und -nahverkehr sowie bis zu 8 Fahrplantrassen für die S-Bahn vorsehen.
Zu 3.: Die unter 2. dargestellten Fahrplanangebotskonzepte waren auch Grundlage der Nutzen-Kosten-Untersuchung des MVV vom März 2012.“
Wir haben den Zielfahrplan 2030 Bayern des BMVI zugrundegelegt und gehen davon aus, dass der 3-gleisige Ausbau es ermöglicht, dass die Fahrzeit Buchloe (bzw. Geltendorf)-Pasing für die EC-Züge Zürich-München, den Regionalexpress nach Lindau und die Regionalbahnen nach Kempten und Memmingen jeweils um 5 Minuten beschleunigt werden können (ohne S-Bahnausbau müssen diese hinter der S4 hinterherschleichen). Ausserdem gehen wir davon aus, dass der Fahrplan Kempten- bzw. Memmingen-Buchloe gemäss Zielfahrplan fixiert bleibt. Die Züge ab München Richtung Buchloe fahren also gemäss dieser Annahme 5 Minuten später ab, und die Züge aus Richtung Buchloe kommen in München 5 Minuten früher an. Die Fahplangrafik 1-gleisige Strecke Pasing Eichenau Zielfahrplan 2030 minus 5 Minuten (der exemplarische Taktfahrplan wiederholt sich alle 2 Stunden) illustriert, wie knapp dieser Fahrplan gestrickt ist. Es müsste natürlich auch überprüft werden, ob sich der Fahrplan nicht mit dem Werdenfelstakt und nicht auf der weiterhin 2-gleisigen Mischverkehrsstrecke Eichenau-Geltendorf beisst. Und wie die Express-S-Bahn Geltendorf-Leuchtenbergring zusätzlich zur Regional-Express-Linie Buchloe-Leuchtenbergring unterbebracht werden kann, müsste ebenfalls eruiert werden.

Bayernwahl-Propaganda: CSU-Ministerin Aigner lässt 26 neue Zug-Projekte für München prüfen

Diese fast provokante Propaganda-Meldung war schon vor ein paar Tagen auf bayern.de zu lesen. In Sachen Bahn-Ausbau – Fake-News?
Wer die möglichen „Projekte“ der Politiker in Berlin und München seit Jahren zum Thema „Bahn-Ausbau“ verfolgt, kann nur noch den Kopf schütteln: Es ist immer wieder erschreckend, mit welch alten Kamellen vor Wahlen die Politik die Menschen für dumm verkaufen möchte.
In den letzten 20 Jahren regierten von Berlin aus allen möglichen Konstellationen in Koalitionen, die damit für die nötigen Gelder sorgen hätten können: Schwarz, rot, grün und gelb.
Passiert ist..? Versprochen wurde viel! Der Zustand heute?? Gleicht dem aller politischen Versprechen!
Aber, wenn die Medien solche Jubel-Arien sogar noch veröffentlichen und lobend preisen, haben wohl viele die Ereignisse der letzten Jahre geschichtlich – einfach vergessen.
Nach der Wahl sind dann derlei „Ideen“ ohnehin … Nicht finanzierbar. Wie eben seit 20, teils 30 Jahren. Ein Studium vergangener Bundesverkehrswegepläne würde manchem Journalisten in dieser Republik durchaus gut tun.
Die angepriesenen Projekte sind dann erst im Jahr 2050 oder so machbar – wenn überhaupt.
Früher wurden Bahnlinien über zig Kilometer über drei Jahre (nicht Jahrzehnte) gebaut.
Ohne ein Heer von Planern, Gutachtern oder Juristen. Was damals geschaffen wurde, steht und funktioniert heute noch.
Allerdings kam nicht mehr viel mehr dazu. Es mangelt an Planern, Gutachtern und Juristen bei der Bahn, während der politische Wille nur vor Wahlen vorhanden ist …
Auch hier gilt: Niemals vergessen…
www.tz.de/muenchen/stadt/ministerin-aigner-laesst-26-neue-zug-projekte-fuer-muenchen-pruefen-10250784.html

Oktoberfest: Zusätzliche Züge und S-Bahnen – München – Süddeutsche.de

Einmal im Jahr, über einen gewissen Zeitraum, präsentieren sich die Öffis in München so, wie sie die Städter und Speckgürtler gerne das ganze Jahr über hätten.
Quasi ne Moden-Schau. Die S-Bahn als Mager-Model.
So toll könnte München sein… Wenn!
www.sueddeutsche.de/muenchen/oktoberfest-bahn-konzept-1.4133628

Neuhausen: Arnulfsteg schiebt sich über die Bahngleise Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/neuhausen-arnulfsteg-schiebt-sich-meter-ueber-die-gleise-1.4131998

Social Media:
Finde uns auf Twitter

unsere Facebookseite

unsere Youtube-Videosammlung
Achiv: