München u. Oberbayern (DB Regio, BOB..)

Ostbahnhof: Zweite Stellwerkstörung am Abend behoben SZ.de

Im Jahre 2023 wird das 50 Jahre alte Stellwerk am Ostbahnhof dann doch erneuert…
www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-ostbahnhof-s-bahn-zwei-stellwerkstoerungen-1.4710959

Der Hauptbahnhof will fliegen. Gelingt es?

www.nzz.ch/feuilleton/muenchen-der-hauptbahnhof-will-fliegen-gelingt-es-ld.1513866

Planloses Gelabere: Bayerns Bahnchef Josel und Bundesverkehrsminister Scheuer im BR

YouTube Link: https://youtu.be/3c8UasMoHO8

Die Tage lief im Bayerischen Fernsehen eine Diskussion über den Nahverkehr der Bahn in Bayern, mit am Tisch: Der CSU-Bundesverkehrsminister in Berlin, Andreas Scheuer und der Konzernbevollmächtigte der Bahn in Bayern: Klaus-Dieter Josel.

Die übrigen Diskussionsteilnehmer waren Pendler oder andere Politiker, wobei selbst die Moderatorin der Runde den Eindruck erweckte, mehr mit der Bahn zu fahren, als der Bundesverkehrsminister oder Bayerns Bahn-Chef persönlich.

Konzern-Bevollmächtigter Josel, seit über 15 Jahren in Bayern im Amt, scheint keiner zu sein, der den Freistaat regional gut kennen würde. Außerdem verkehrt Josel mit der Mühldorfer Südostbayernbahn, die trotz völlig überalterter Infrastruktur zwischen München und Mühldorf gute Gewinne für den Konzern Deutsche Bahn in Berlin einfährt und zumindest digital in den Ansagen mitteilt, mit wie viel Verspätung der nächste Bahnhof erreicht wird und welche Anschlusszüge erreicht werden. Von den Anschlusszügen die nicht mehr erreicht werden, kommt kein Wort vom digitalen Band, so ähnlich sind wohl auch Josels Ansichten über das eigene Unternehmen zu interpretieren.

Während Bundesverkehrsminister Scheuer ohnehin nicht als Bahn-Freund gilt, waren Josels Aussagen beinahe bemerkenswert: Warum er zu einem Termin mit Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) nach Berlin fliege und nicht die Bahn nehme, entgegnete der oberste Eisenbahnfürst: Er wäre gerne mit der Bahn gefahren, was zeitlich nicht möglich war, dafür habe er tags zuvor schon etwas mehr als zwei Euro für irgendeine Umweltabgabe entrichtet.

Wenn Josel mit der Bahn nicht pünktlich nach Berlin kam, musste er wohl auch einen Pkw zum Flughafen nehmen, denn die neue Niederbayern-Anbindung an den Airport, die der Niederbayer Scheuer bei den ach so tollen Bahn-Investitionen in Bayern hoch hob, dauert für die Südostbayernbahn-Menschen genauso lange, wie die Fahrt von Mühldorf und dann weiter mit der S8 vom Ostbahnhof zum Flughafen.

Und der Erdinger Ringschluss, der irgendwann Südostoberbayern mit dem Flughafen verbinden soll, ist noch nicht fertig – und erst eines der nächsten Projekte, die angegangen werden sollen. Peinlich für Scheuer, der hob die Neufahrener Kurve hervor, dabei war dieses Projekt das „billigste“ im Konzept der Bayerischen Staatsregierung für den Bahnknoten München vor fast 10 Jahren…

Geplant, mit Filzstiftstrichen auf irgendwelchen Landkarten, seit gefühlt 20 Jahren, wird es da bei manchem Beobachter der Runde geklingelt haben. Das eingeengte Südostbayernbahn-Schema hielt Bahnchef Josel weiter in der Sendung oben: So wäre die Bahnlinie Traunstein-Traunreut, ein völlig unwichtiges Bahn-Lieblingsprojekt von Südostbayernbahn-Chef Kraller aus Mühldorf, der in Traunstein beheimatet ist, genauso defizitär, wie die Buslinie nebenbei. Völlig unangebracht in einer bayernweiten Sendung, was aber Josels Bayern-Horizont widerspiegelt. Da wusste wohl nicht einmal der Bundesverkehrsminister aus Niederbayern, über welch unwichtiges Thema hier der bayerische Bahn-Chef labert.

Diese zur Bahn konkurrierende Buslinie gab es übrigens schon, bevor Josel überhaupt nach Bayern übersiedelte und Josels lokaler Bahn-Mensch Kraller auf die Idee kam, dort mehr Züge fahren zu lassen, als Konkurrenz zum Bus. Anstatt die Bahn dort zu fördern, wo keine Busse fahren.

Bei so viel bayernweitem, regionalem (nicht-)Wissen konnte in der Runde im Bayerischen Fernsehen dann weder Bundesverkehrsminister Scheuer, noch die übrigen Teilnehmer mithalten. So wurde das Schienen-Thema in und um München diskutiert, mit der Stammstrecke, die ja bald kommt, eine verbale Zeitansage, die viel über die Denker und Lenker der Bahn und den Verkehrspolitiker Scheuer in Berlin an Interpretationsspielraum ermöglichen.

Am Ende der Sendung konnten zumindest tägliche Bahn-Nutzer nicht wirklich beruhigt zu Bett gehen. Die Bahn- und Verkehrs-Obrigkeit hatte nur unterstrichen, in welch fremden Welten sie doch leben und wie wenig sie sich darüber im Klaren sind, dass da täglich Millionen Menschen (Fahrgäste/Nutzer) sogar noch Geld für diese Verspätungs-Orgien bezahlen. Für bestens gewartete Technik aus der Kaiserzeit, längst überholte Infrastruktur mit Weichen und Signalen, als wäre Bahnfahren schon lange umsonst und all die Missstände dann doch „bald“ spürbar korrigiert beziehungsweise beseitigt. Eben Teil der Energiewende, als Verkehrswende in dieser Berliner Republik.

Wobei die zweite Stammstrecke als Tiefentunnel unter München wohl doch früher kommt, als alles andere, worüber die hohen Herrschaften die TV-Zuschauer mit vollem Ernst aber dann doch an satirische Züge erinnernd, belaberten: Da hatten die ansonsten vernehmbaren PR-Strategen von Bahn und Politik die Obrigkeit gut vorbereitet. Eben genauso, wie diese Fahrgäste die Deutsche Bahn und deren Infrastruktur täglich besser kennenlernen. Planloses Gelabere das nur offenbart: Besser wird da so schnell nichts!

M. Wengler

Weitere Zugausfälle nach Stromausfall Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/stromausfall-deutsche-bahn-s-bahn-u-bahn-1.4684757

Kommt das 365-Euro-Ticket? Eine Gruppe könnte bald profitieren | München

www.tz.de/muenchen/stadt/muenchen-ort29098/muenchen-kommt-365-euro-ticket-eine-gruppe-koennte-bald-profitieren-13079284.html

Verkehr in München: Raus aus dem Stau Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-verkehr-verkehrswende-zukunft-1.4636557

Bauarbeiten und Stammstreckensperrung – Kritik an U- und SAusfällen Süddeutsche.de

SZ, 18.10.2019: Bauarbeiten und Stammstreckensperrung – Kritik an U- und S-Bahn-Ausfällen – München – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/bauarbeiten-und-stammstreckensperrung-kritik-an-u-und-s-bahn-ausfaellen-1.4646748

Salzburger Verkehrstage

Vielleicht hat jemand von Euch/Ihnen Zeit , morgen nach Sb. bzw. zur Diskussion zu kommen !

Highlights: Montag, 14.10.2019
19.00 Uhr Podiumsdiskussion: Verkehr neu gestalten Lebensadern der Mobilität
mit Verkehrslandesrat Stefan Schnöll, Friday for Future Jolanda Knopf, Sektionschef Herbert Kaiser, Verkehrsministerium, Klaus Garstenauer, ÖBB Vorstandsdirektor; Martin Leitner, Seilbahnen AG u.a. FREIER EINTRITT

PROGRAMM unter —> forum-mobil.at/salzburger-verkehrstage/programm/

Mag. P. Haibach office@forum-mobil.at <mailto:office@forum-mobil.at>
Herausgeber Fachzeitschrift FORUM MOBIL www.forum-mobil.at <www.forum-mobil.at>
Büroanschrift: Markus-Sittikus-Straße 9 5020 Salzburg

Münchner Studenten zeigen vierten Prototyp Süddeutsche.de

SZ, 20.6.19: www.sueddeutsche.de/muenchen/hyperloop-vierter-prototyp-tu-muenchen-1.4492423

Lokführermangel bei der Bahn: Riesen-Pendlerfrust in München | Mühldorf

U.a.: „Wie schlimm die Lage ist, zeigt sich derzeit besonders auf der Strecke München – Mühldorf. Hier lässt die Südostbayernbahn (SOB) seit Wochen ganze Verbindungen ausfallen – weil sie kein Personal hat!“
www.tz.de/muenchen/stadt/muenchen-ort29098/lokfuehrermangel-bei-bahn-riesen-pendlerfrust-in-muenchen-12347049.html

Wann kommt das 365-Euro-Ticket? Bahn-Gipfel – Minimal Ergebnis und Forderungen

München/Mühldorf. Die positive Nachricht des Nahverkehrsgipfels der Bayerischen Regierung: „Als erster Schritt soll ein 365-Euro-Jahresticket für Schüler und Auszubildende kommen“ heißt es dazu im Münchner Merkur.
Was natürlich nicht für ganz Bayern gelten kann, nur für Verkehrsverbünde und die Großstädter. Bleibt abzuwarten, ob das auch regionale Bahnnetze übernehmen können?
Zusätzlich zum ÖPNV-Gipfel durfte auch der Sprecher des Kundenbeirates der Mühldorfer Südostbayernbahn (SOB) seine Wünsche im Oberbayerischen Volksblatt (OVB) äußern.
Wilhelm Mack sieht natürlich den „größten Ausbaubedarf“ auf der Strecke München – Mühldorf – Salzburg. Mack bezeichnet allerding den S-Bahn-Bereich zwischen Markt Schwaben und München Ost als „größten Engpass auf der Strecke“ und regt einen viergleisigen Ausbau an. Der war bis zum Jahr 1999 schon vollständig geplant, wurde dann aber von der damaligen Bundesregierung in Berlin verworfen.
Weiters wird vom Kundenbeirat der SOB „Barrierefreiheit von Haltepunkten“ gefordert, was sich allerdings durch den Ausbau der Strecke Markt Schwaben – Ampfing und zwischen Tüßling und Freilassing auf den entsprechenden Abschnitten ohnehin erledigen sollte. Denn die Bahnhöfe müssen dem zweigleisigen Ausbau samt Elektrifizierung ohnehin angepasst werden.
Mack spricht zudem davon, dass die vom ÖPNV-Gipfel angeregten „Expressverbindungen“ zwischen Mühldorf und München ohnehin im Berufsverkehr schon vorhanden wären. Erstaunlich, dass der Kundenbeirat aus Mühldorf hier mit insgesamt zwei „Expresszügen“ je Richtung die Messlatte nicht besonders hoch hängen will.
Und natürlich wollen Mack und dessen Kollegen die Reaktivierung der Wasserburger Altstadtbahn. Die nach einem Dammrutsch in den 1980er Jahren nicht mehr in Betrieb genommen wurde.
www.merkur.de/politik/wann-kommt-365-euro-ticket-bahn-gipfel-will-vieles-anpacken-12233488.html
< www.merkur.de/politik/wann-kommt-365-euro-ticket-bahn-gipfel-will-vieles-anpacken-12233488.html>

München schlechter als Berlin? Der MVV treibt selbst Berliner Verhältnisse gewohnte Bürger in den „Bahnsinn“

Der Spiegel schreibt einen Artikel über den MVV und die Münchner S-Bahn. An sich nichts Besonderes. Doch der Autor beschreibt, „seit ich von Berlin nach München gezogen bin …“ was dabei alles besser wurde, in seinem Leben und „was sich allerdings eindeutig verschlechtert hat“.
Als quasi Zugereister macht er dann ein Fass auf, schlechter „… ist die Pünktlichkeit im Nahverkehr. Ich habe es für undenkbar gehalten, dass man Berlin beim S-Bahn-Service noch unterbieten könnte. Der MVV schafft das, und zwar um Längen.“
Wer sich bei der Lektüre wiederfindet, wird staunen. Im Nachtrag beschreibt der Autor tatsächlich eine E-Mail von MVV-Geschäftsführer Bernd Rosenbusch. Dem früheren Chef der Bayerischen Oberlandbahn, als Reaktion auf seine Zeilen.
Da hat Verfasser Jahn Fleischhauer wohl großes Glück. Die übrigen Damen und Herren von der DB sind diesbezüglich längst nicht mehr lebendig.
Äußerst lesenswerte Zeilen. Alleine der Vergleich zwischen Berlin und München – das dürfte manchem MVV- und Bahnkunden Tränen in die Augen treiben.
m.spiegel.de/politik/deutschland/schwarzfahren-notwehr-im-nahverkehr-buerger-fahrt-schwarz-kolumne-a-1263363.htm < m.spiegel.de/politik/deutschland/schwarzfahren-notwehr-im-nahverkehr-buerger-fahrt-schwarz-kolumne-a-1263363.html>

 Erster Austausch mit dem MVV | Schongau

www.merkur.de/lokales/schongau/schongau-ort29421/weilheim-schongau-erster-austausch-mit-mvv-12194784.html

Holzkirchen/München: Fahrgäste müssen wegen unsinniger Regelung doppelt bei Meridian und MVV zahlen | Bayern

www.innsalzach24.de/bayern/holzkirchenmuenchen-fahrgaeste-muessen-wegen-unsinniger-regelung-doppelt-meridian-zahlen-11876574.html

Dießen/Landsberg: Wenn der Zug bereits voll ist: Hunderte Schüler kommen zu spät – Nachrichten Landsberg – Augsburger Allgemeine

www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Wenn-der-Zug-bereits-voll-ist-Hunderte-Schueler-kommen-zu-spaet-id53282166.html

Landsberg: Bayerische Regiobahn: Verdruss um Fahrkarten und Anschlusszüge – Nachrichten Landsberg – Augsburger Allgemeine

www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Bayerische-Regiobahn-Verdruss-um-Fahrkarten-und-Anschlusszuege-id53537971.html

Riesen-Ärger wegen Pannen beim Schneechaos: BOB beschwert sich beim Verkehrsminister | Bayern

www.merkur.de/bayern/riesen-aerger-wegen-pannen-beim-schneechaos-bob-beschwert-sich-beim-verkehrsminister-11211195.html

Hauptbahnhof München: Bohrer für zweite Stammstrecke Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/zweite-stammstrecke-hauptbahnhof-muenchen-1.4280955

Nahverkehr in München: Der Nordring ist möglich Süddeutsche.de

SZ, 8.1.19: www.sueddeutsche.de/muenchen/nordring-moeglich-bahn-nahverkehr-zug-1.4277965

Das sind die neuen Pläne für den Bahn-Nordring | Stadt

www.tz.de/muenchen/stadt/muenchen-sind-neuen-plaene-fuer-bahn-nordring-11018292.html

Zweite Stammstrecke: Bahn vergibt Großauftrag Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/zweite-stammstrecke-grossauftrag-marienhof-1.4267016

Bayerische Oberlandbahn betreut „Chiemgau – Berchtesgaden“ | Landkreis Berchtesgadener Land

www.bgland24.de/bgland/region-bad-reichenhall/landkreis-berchtesgadener-land-ort77362/landkreis-bayerische-oberlandbahn-betreut-chiemgau-berchtesgaden-10885129.html

Verkehr in München: Aussicht auf Dauerstaus Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/verkehrsueberlastung-muenchen-1.4243906

„Wir wollen wieder überall Weltklasse werden“? Defekte Züge, Störungen & überall Verspätungen – neue Politiker für eine Infrastruktur in einem Entwicklungsland!

Mit je mehr Leuten man spricht, desto weniger vertrauen die noch der Infrastruktur in Deutschland. Vom Mobilfunk über verstopfte Schlaglochpisten (Straßen??!) bis hin zu einem Schienennetz, das nur eines garantiert: Frust und Verspätungen. Passend dazu der derzeitige Benzinpreis, weil die große (und wohl wichtige) Wasserstraße, der Rhein, in Zeiten des Klimawandels zu wenig Wasser führt, um den Sprit von Rotterdam ins europäische Innere zu transportieren. Während in solchen Zeiten Berliner Politiker in ihren letzten Amts-Zügen von „die Zeit drängt“ und „wir wollen wieder überall Weltklasse werden“ labern, stehen auch in Bayern neue Politiker im Rampenlicht:
Bayerns neuer Bau- und Verkehrsminister glänzt mit seiner Jugend. Damit kennt er verkehrstechnisch im Großraum München quasi nur tägliches Chaos und übernimmt Akten mit Planungen, die an Flickwerk und –Schusterei kaum zu überbieten sind. Noch schlimmer wird sein: In den nächsten fünf Jahren seiner Amtszeit kann es keinerlei Verbesserungen geben, alles hängt vom Bau der 2. Stammstrecke als Tunnel in 40 Meter Tiefe unter München ab, während auf dem freien Feld, den Gleisen im Außenbereich, sich Verspätungen aus der Stadt und zwischen den verschiedenen Zug-Arten (Güter-, Regional- und S-Bahn-Verkehr) gegenseitig steigern.
Das kürzlich in Berlin geöffnete Füllhorn für den Schienen-Ausbau, für Strecken auf den Güter- oder Fernverkehrszüge fahren, existiert ohnehin nur auf dem Papier. Es mangelt schlichtweg schon an Planern für die Planungen, mehr als Skizzen oder Filzstift-Striche in irgendwelchen Landkarten existieren kaum. Manchem Planer selbst dürfte es zudem an Lust und Laune mangeln, nochmals Dinge zu planen, die er vor 15 oder 20 Jahren schon am Tisch hatte und die hinterher einfach nur in Schubläden verstaubten.
Die Jugend weiß von all dem nichts. Sie geht wie immer „frisch, fromm, fröhlich und frei“ an die Projekte der Zukunft heran, obwohl noch nicht einmal die Hausaufgaben aus der Vergangenheit (von vor der Bahn-Reform aus dem Jahre 1996) erledigt wurden. Geredet und laut gedacht wurde viel. Heute zeigt sich: Weder gen Brenner, noch gen östliches Europa wie Wien geht es flott voran und das mitten im eigentlichen Herzen Europas. Die prestige-trächtigen deutschen Schnellstrecken enden quasi am Hauptbahnhof in München, sofern sie überhaupt dorthin führen, die Flughäfen sind nur im Norden gut per Bahn erreichbar und warum so viele Leute mit Diesel-Pkws in die Städte pendeln, dürfte nicht zuletzt daran liegen, dass die Fahrt mit den Öffis weder schneller, noch pünktlicher, schon gar nicht ruhiger und letzten Endes auch nicht bequemer ist (Sitzplätze?). Die zügigen Großraum-Wägen garantieren eigentlich nur eines: Täglich auf eine Sorte Mitmenschen zu treffen, von der man hoffte, sie würde es nur im Internet, Fernsehen oder Kabarett geben…
Und um all die Absurditäten noch völlig ohne neu-modische Ablenkung inhalieren zu müssen, zeugen die meisten Bahnstrecken von Plumper-Offline-Pampa. Diese Funklöcher zu stopfen, ist allerdings Aufgabe einer anderen jungen Dame, die Bayerns Ministerpräsident Markus Söder in sein neues Kabinett berufen hat. Beide „Jung-Minister/in“ stehen eigentlich vor schier unlösbaren Aufgaben und dürften bald in die Fußstapfen der Vorgänger treten: Sich möglichst schadlos aus der Affäre ziehen, in einem hoch-Industrie-Land, dessen Infrastruktur längst mit Entwicklungsländern vergleichbar ist. Das sagen selbst Menschen, die einfach nur nachdenklich geworden sind und bis dato weniger kritisch waren. Die in Berlin sehen das offenbar anders – „wir wollen wieder überall Weltklasse werden“ – Fußballer in der Kreisklasse würden darüber nur den Kopf schütteln.
Kommentar: M. Wengler

Was die Bahn gegen Luftballon-Pannen tun will Süddeutsche.de

Am Flughafen München gibt es eine U-Bahn. Vom Terminal 2 zum sogenannten Satelliten. Dort kann so etwas nicht passieren – es gibt dort „Bahnsteigtüren“, die schirmen den Bahnsteig bis oben hin ab, bis die Türen des Zuges öffnen.
Bahnsteigtüren wurden schon vor Jahren auf der S-Bahn-Stammstrecke von -vor allem- grünen Bahn-Kennern gefordert.
Die Bahn lehnte das immer ab. Nicht machbar. Obwohl in Paris und anderen „Weltstädten“ das durchaus funktioniert. Gut die Bahnsteigtüren müssten bis oben hin dicht sein – um keinen Kontakt von Luftballons zur Oberleitung zu ermöglichen.
In München „tüfteln“ sie hingegen weiter. Die großen Strategen, die wohl noch nie mit der U-Bahn vom Terminal 2 zum Satelliten gefahren sind…
www.sueddeutsche.de/muenchen/s-bahn-muenchen-luftballon-1.4217567

Social Media:
Finde uns auf Twitter

unsere Facebookseite

unsere Youtube-Videosammlung
Achiv: