München u. Oberbayern (DB Regio, BOB..)

MVG will Busverkehr beschleunigen Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/oeffentlicher-nahverkehr-ein-bisschen-freie-fahrt-fuer-muenchens-busse-1.4172702

Mit diesem Trick soll die S-Bahn auf der Stammstrecke pünktlicher werden | München

www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/muenchen-ort29098/muenchen-mit-diesem-trick-soll-s-bahn-auf-stammstrecke-puenktlicher-werden-10322376.html

Neue S-Bahnen für München bereits vor Eröffnung der 2. Stammstrecke – Regional-Express-S-Bahnen nur teilweise barrierefrei

Antwort der Staatsregierung vom 13.6.2018 auf eine Landtagsanfrage der Grünen (veröffentlicht am 24.9.2018): www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/17_0022808.pdf
„Bereits vor Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke werden die heutigen S-Bahn-Fahrzeuge sukzessive durch Neufahrzeuge ersetzt. Das Leistungsheft für die neue Fahrzeuggeneration, die auch die Fahrzeuge für die Expressund Regional-S-Bahnen umfasst, wird derzeit erstellt. Die neue S-Bahn-Fahrzeuggeneration wird dem aktuellen technischen Standard und den Erfordernissen des künftigen S-Bahn-Netzes entsprechen.“
„Die S-Bahn-Fahrzeuge einschließlich der Express- und Regional-S-Bahnen sollen eine Fahrzeugfußbodenhöhe von 96 cm (über Schienenoberkante) aufweisen, um im Stammstreckenbereich einen schnellen und stufenlosen Fahrgastwechsel zu ermöglichen. Die Höhenüberbrückung zwischen Fahrzeugfußbodenhöhe 96 cm und Stationen mit Bahnsteighöhe 76 cm wird fahrzeugseitig sichergestellt. Teilweise werden auch Stationen, die nur durch Regional- S-Bahn-Linien bedient werden, auf 96 cm Höhe ausgebaut werden. Grundsätzlich müssen alle Haltepunkte über eine Mindesthöhe von 76 cm verfügen.“
Das heisst, ausserhalb der Stammstrecke muss der Lokführer z.T. Rampen montieren, was einerseits zu Verzögerungen führt und andererseits nicht wirklich barrierefrei ist.

Tarifreform – Neuer MVV-Innenraum soll größer werden Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/tarifreform-neuer-mvv-innenraum-soll-groesser-werden-1.4157230

25 neue Züge für die Oberlandbahn | Bayern

www.ovb-online.de/bayern/neue-zuege-oberlandbahn-10229599.html

Bayernwahl-Propaganda: CSU-Ministerin Aigner lässt 26 neue Zug-Projekte für München prüfen

Diese fast provokante Propaganda-Meldung war schon vor ein paar Tagen auf bayern.de zu lesen. In Sachen Bahn-Ausbau – Fake-News?
Wer die möglichen „Projekte“ der Politiker in Berlin und München seit Jahren zum Thema „Bahn-Ausbau“ verfolgt, kann nur noch den Kopf schütteln: Es ist immer wieder erschreckend, mit welch alten Kamellen vor Wahlen die Politik die Menschen für dumm verkaufen möchte.
In den letzten 20 Jahren regierten von Berlin aus allen möglichen Konstellationen in Koalitionen, die damit für die nötigen Gelder sorgen hätten können: Schwarz, rot, grün und gelb.
Passiert ist..? Versprochen wurde viel! Der Zustand heute?? Gleicht dem aller politischen Versprechen!
Aber, wenn die Medien solche Jubel-Arien sogar noch veröffentlichen und lobend preisen, haben wohl viele die Ereignisse der letzten Jahre geschichtlich – einfach vergessen.
Nach der Wahl sind dann derlei „Ideen“ ohnehin … Nicht finanzierbar. Wie eben seit 20, teils 30 Jahren. Ein Studium vergangener Bundesverkehrswegepläne würde manchem Journalisten in dieser Republik durchaus gut tun.
Die angepriesenen Projekte sind dann erst im Jahr 2050 oder so machbar – wenn überhaupt.
Früher wurden Bahnlinien über zig Kilometer über drei Jahre (nicht Jahrzehnte) gebaut.
Ohne ein Heer von Planern, Gutachtern oder Juristen. Was damals geschaffen wurde, steht und funktioniert heute noch.
Allerdings kam nicht mehr viel mehr dazu. Es mangelt an Planern, Gutachtern und Juristen bei der Bahn, während der politische Wille nur vor Wahlen vorhanden ist …
Auch hier gilt: Niemals vergessen…
www.tz.de/muenchen/stadt/ministerin-aigner-laesst-26-neue-zug-projekte-fuer-muenchen-pruefen-10250784.html

Oktoberfest: Zusätzliche Züge und S-Bahnen – München – Süddeutsche.de

Einmal im Jahr, über einen gewissen Zeitraum, präsentieren sich die Öffis in München so, wie sie die Städter und Speckgürtler gerne das ganze Jahr über hätten.
Quasi ne Moden-Schau. Die S-Bahn als Mager-Model.
So toll könnte München sein… Wenn!
www.sueddeutsche.de/muenchen/oktoberfest-bahn-konzept-1.4133628

Neuhausen: Arnulfsteg schiebt sich über die Bahngleise Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/neuhausen-arnulfsteg-schiebt-sich-meter-ueber-die-gleise-1.4131998

Großveranstaltungen trotz S-Bahn Sperrung Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/s-bahn-eine-pause-die-ungelegen-kommt-1.4122566

Gute Aufstellung bezüglich Planungsstände des Programm Bahnausbau München vom 15.3.2018

Einige Massnahmen sollten schon bald in Betrieb gehen (immer unter der Annahme von keinen Klagen, was jedoch bei einer Bahnsteigerhöhung wohl sehr unwahrscheinlich ist, bei barrierefreien Ausbau bin ich mir da nicht immer so sicher) einige werden erst frühestens 2031 in Betrieb gehen.
Ende 2020:
– zusätzlicher Bahnsteig Markt Schwaben
Ende 2021:
– Barrierefreier Ausbau Puchheim
Ende 2022:
– Bahnsteig am Gleis 1 Fürstenfeldbruck
– Sendlinger Spange (Baustufe 1): Überleitverbindung Laim Tief zur Stammstrecke
Ende 2023:
– Wendegleis Weßling
Ende 2024:
– Flughafen – Schwaigerloh (Teil des Lückenschlusses Flughafen – Erding)
– Sendlinger Spange (Baustufe 1): Stations-ausbau Heimeranplatz
– Neubau Bahnsteigquerung München Hbf
Ende 2025:
– Ausbau Abzweigstelle Flughafen West
Ende 2026:
– 2. Stammstrecke
– Regionalzughalt Poccistraße
– LZB westlich Pasing
– Ausbau Abzweigstelle Westkreuz
– Fahrzeitverkürzung zum Flughafen
– zweites Gleis Steinebach – Seefeld-Hechendorf
– zweites Gleis im Bereich St. Koloman
– Bahnsteigertüchtigung für Regional-S-Bahnen nach Buchloe und Landshut
– Elektrifizierung Ebersberg – Wasserburg
Ende 2028
– S7-Verlängerung Geretsried
Ende 2029
– Lückenschluss Flughafen – Erding
– Walpertskirchner Spange
– Neubau Empfangsgebäude München Hbf
Ende 2030
– Ausbau S4 Pasing – Eichenau
– ABS 38 Markt Schwaben – Mühldorf – Freilassing
Ende 2031:
– Ausbau Daglfing – Johanneskirchen (oberirdischer Ausbau). Völlig offen sind offen sind Planungen für unterirdischen Streckenausbau (Forderung LH München)

Genauere Beschreibung der Machbarkeitsstudie Bahnausbau München vom 23.8.2018

Interessant sind vor allem:
„Einbindung weiterer Regional-S-Bahnen: Mit der IBN der 2. Stammstrecke sind erste Regional-S-Bahnen vorgesehen (Landshut, Augsburg, Buchloe). Um auch auf anderen Pendler-Relationen die direkte Erreichbarkeit der Münchner Innenstadt ermöglichen zu können, sind weitere Regional-S-Bahnen aus der Metropolregion zu untersuchen (z.B. Rosenheim, Dorfen, Pfaffenhofen, Kochel, Weilheim). Die verkehrliche Wirkung sowie Angebotskonzepte und Infrastrukturbedarf sind zu ermitteln.“
Es wird bereits nachgedacht, dass auf den Linien nach Petershausen, Geretsried, Kreuzstrasse und Holzkirchen ebenfalls auf den 15-Minuten-Takt und Express-S-Bahnen umgestellt wird:
„Südast 2. Stammstrecke mit weiteren netzergänzenden Maßnahmen: Die 2. Stammstrecke sieht auch die Nachbaubarkeit eines Südastes in Richtung Giesing vor. Der Südast schafft die Voraussetzungen, um auch Richtung Kreuzstraße und Holzkirchen einen 15-Minuten-Takt der S-Bahn und Express-S-Bahnen ermöglichen zu können. Auch mögliche Regional-S-Bahnen aus dem Oberland sollen über Holzkirchen und Giesing in die 2. Stammstrecke fahren können. Die verkehrliche Wirkung sowie Angebotskonzepte und Infrastrukturbedarf sind zu ermitteln.“

„Ausbau S2 West Dachau – Petershausen: Um einen 15-Minuten-Takt und Express-S-Bahnen auf der S2 ermöglichen zu können, bedarf es voraussichtlich zusätzlicher Infrastruktur.
Die verkehrliche Wirkung sowie Angebotskonzepte und Infrastrukturbedarf sind zu ermitteln.“
„Elektrifizierung Kaufering – Landsberg/Lech: Mit der IBN der 2. Stammstrecke sind erste Regional-S-Bahnen vorgesehen, so auch nach Buchloe. Um auch den starken Pendlerströmen aus Landsberg die direkte Erreichbarkeit der Münchner Innenstadt ermöglichen zu können, sind die verkehrliche Wirkung sowie Ange-botskonzepte und Infrastrukturbedarf zu ermitteln.“
Beim Ausbau der Strecke München-Freising ist die Bestandsstrecke neben der Strecke entlang der A92 noch nicht aus dem Rennen:
„Ausbau München – Freising – Landshut: Hier liegt bereits eine Machbarkeitsstudie für eine Neubaustrecke vor. Ungeachtet dessen sind auch leistungssteigernde Maßnahmen entlang der Bestandsstrecke zu prüfen. Die verkehrliche Wirkung sowie Angebotskonzepte und Infrastrukturbedarf sind zu ermitteln.“
Ausbau Südring wird auch für S-Bahn in Betracht gezogen:
„Ausbau Südring: Zur noch besseren ÖV-Erschließung südlicher Stadtquartiere soll auch S-Bahnverkehr auf dem Südring in Betracht gezogen werden. Die verkehrliche Wirkung sowie Angebotskonzepte und Infrastrukturbedarf sind zu ermitteln.“
Schade ist, dass der Bahnhof Menterschwaige erwähnt wird, der Bahnhof Harras jedoch nicht:
„Bahnhalt Menterschwaige: SPNV-Erschließung von Untergiesing-Harlaching und Grünwald, Verknüpfung mit der Tram 25. Die verkehrliche Wirkung sowie Angebotskonzepte und Infrastrukturbedarf sind zu ermitteln.“

Machbarkeitsstudie Bahnhausbau München ausgeschrieben: 26 Projekte darunter München Ost-Markt Schwaben und München-Freising-Landshut

Am 23.08.2018 hat die Regierung eine Machbarkeitsstudie zum Bahnausbau München ausgeschrieben:
Folgende Massnahmen sind dabei enthalten
1 Anbindung BMW−Forschungs− und Innovationszentrum (FIZ) mit Pendelzügen
2 ABS 38 München Ost – Markt Schwaben
3 Einbindung weiterer Regional−S−Bahnen
4 Südast 2. Stammstrecke mit weiteren netzergänzenden Maßnahmen
5 Ausbau S2 West Dachau – Petershausen
6 S−Bahnhalt Berduxstraße (S2)
7 Bahnhof Pasing – nördliche Erweiterung mit Anschluss an 2. Stammstrecke
8 Elektrifizierung Oberlandnetz
9 Elektrifizierung Kaufering – Landsberg/Lech
10 Ausbau München – Freising – Landshut
11 Ausbau Nordring
12 Ausbau Südring
13 zweigleisiger Ausbau von Dachau bis Altomünster (gegebenenfalls auch abschnittsweise), Verlängerung bis Aichach, S−Bahnhalt Breitenau
14 Neubaustrecke München – Odelzhausen –Dasing
15 Bahnsteig Gleis 4 am Bahnhof Fürstenfeldbruck; zweiter Fußgängertunnel
16 zweigleisiger Ausbau von Höllriegelskreuth bis Wolfratshausen (gegebenenfalls auch abschnittsweise), Bahnsteigverlängerungen auf 210m
17 Infrastrukturmaßnahmen von Giesing bis Kreuzstraße (Bahnsteigverlängerungen, Streckenausbau)
18 Bahnsteigverlängerungen auf 210m von Markt Schwaben bis Erding
19 zweigleisiger Ausbau Grafing Bahnhof – Ebersberg
20 Neubaustrecke Riem – Messe – Aschheim – Kirchheim – Pliening
21 S−Bahnhalt Emmering (S4)
22 S−Bahnanschluss Fliegerhorst Fürstenfeldbruck (S3)
23 Bahnhalt Föching (Mangfalltalbahn)
24 Bahnhalt Menterschwaige
25 S-Bahnhalt Weichselbaum (S8)
26 Neubaustrecke Bobingen – Mering

„Der Leistungszeitraum beginnt am 01.12.2018 und endet nach vier Jahren ohne dass es einer Kündigung bedarf.“

Alles sehr sinnvolle Projekte Ist das jetzt nur Wahlpropaganda, oder hat das wirklich Hand und Fuss? Da müssten die Mittel mindestens verfünfacht werden. Bedauerlicherweise fehlt die Anbindung des Bahnhof Harras an die Sendlinger Spange.

Wahlkampfthema Verkehr in Bayern: Auto, Zug und dritte Startbahn | BR24

www.br.de/nachrichten/bayern/wahlkampfthema-verkehr-auto-zug-und-dritte-startbahn,R0fTDkZ

Ausbau der Bahnstrecke zwischen München und Freising Süddeutsche.de

Im Jahre 2030 in die Planungen aufnehmen oder so. Vollendung dann 2050 oder so.
www.sueddeutsche.de/muenchen/s-muenchen-freising-neubaustrecke-1.4091722

S-Bahn in München soll schneller ausgebaut werden – München – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-s-bahn-ausbau-schneller-1.4088934

GFVG-Bundesfördermittel 2019 unverändert bei 333 Mio Euro.

Am 10.8.2018 wurde der Entwurf für den Bundeshaushalt 2019 veröffentlicht: dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/034/1903400.pdf

Wie im letzten Jahr wurden 332,567 Euro für Bundeszuschüsse für Investitionen in die Schienenwege des Nahverkehrs in Ballungsräumen eingestellt (siehe S. 75-76 des Einzelplans 12 bzw. S. 1705-1706 gemäss pdf-Nummerierung). Die Aufstockung auf 1 Mrd. Euro pro Jahr erfolgt erst in den letzten zwei Jahren der Legislaturperiode, also in den Jahre 2020 auf 665 Mio Euro und 2021 auf 1 Mrd. Euro (siehe dipbt.bundestag.de/dip21/btd/19/027/1902797.pdf).

Interessant ist, dass die GVFG-Mittel 2017 nicht ausgeschöpft wurden: 2017 wurden nur 286,480 Mio Euro ausgezahlt (185,676 Mio Euro für Strassenbahnen und U-Bahnen und 100,804 Mio Euro für Vorhaben des öffentlichen Personennahverkehrs der Deutschen Bahn). Übrigens: Im Jahr 2016 wurden sogar nur 271,797 Euro ausgezahlt (siehe dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/017/1901700.pdf, S. 76-77, bzw. 1726-1727 gemäss pdf-Nummerierung).

Für 2017 standen angehäufte Ausgabenreste von 373,655 Euro zu Verfügung, für 2018 waren es schon Ausgabenreste von 419,742 Euro. Trotzdem wird immer wieder behauptet, man hätte für zusätzliche Projekte kein Geld. Mit diesen Ausgabenresten könnte beispielsweise das Münchner Projekt S4-Ausbau West finanziert werden. Die zuwendungsfähigen Kosten betragen 418 Mio Euro, das Land müsste dabei 40% und der Bund 60% der Kosten tragen. Der Bund müsste also 250,9 Mio Euro beisteuern (siehe www.railblog.info/wp-content/uploads/2018/07/Münchner-GVFG-Projekte-2017-2021.pdf ).

Flughafen-Reisende: Keine S-Bahn wegen Streckensperrung Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/s-bahn-muenchen-flughafen-stammstrecke-beeintraechtigungen-1.4077316

Bahnstrecke nach Ostbayern sechs Wochen dicht – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/gleisarbeiten-sommer-sonne-s-bahn-pause-1.4069463

Heftige Kritik an MVV-Tarifreform – München – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/mvv-tarifreform-der-grosse-wurf-ist-es-nicht-1.4064891

Neue MVV-Tarife – So einen großen Unterschied kann eine Haltestelle machen Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/neue-mvv-tarife-so-einen-grossen-unterschied-kann-eine-haltestelle-machen-1.4064893

Ausschreibung Riem-Markt Schwaben mit Messeverschwenk 2007 für Grundlagenermittlung & Vorplanung

Siehe: www.competitionline.com/de/ausschreibungen/8182
Was war eigentlich das Ergebnis dieser Ausschreibung?
Beginn: vsl. Oktober 2007
Ende: vsl. Juli 2008
Wieviel hat diese Ausschreibung gekostet und wer hat diese Kosten getragen.
In 11 Jahren ist nichts und rein gar nichts passiert im Planungsfortschritt. Armutszeugnis für den Freistaat des sich rühmt, die beste Infrastruktur aufzuweisen

Bahn verspricht weniger Belastungen für Münchner Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/zweite-stammstrecke-bahn-verspricht-weniger-belastungen-fuer-innenstadt-1.4052014

Tunnel für S-Bahn wird nach Kostenexplosion zum Milliardengrab | Bogenhausen

www.merkur.de/lokales/muenchen/bogenhausen-ort43345/muenchen-tunnel-fuer-s-bahn-wird-nach-kostenexplosion-zum-milliardengrab-10026584.html

Noch zu untersuchende Massnahmen Bahnausbau München

Unbeachtet von Öffentlichkeit und Presse wurde an der Sitzung des Wirtschaftsauschusses vom 15.3.2018 neben den bereits im Internet veröffentlichten Programm Bahnausbau München noch eine Reihe von noch zu untersuchenden Massnahmen zum Bahnausbau München vorgestellt. Einen Zeitplan dafür gibt es noch nicht.

Unter anderen werden dabei erwähnt:
München Pasing – Odelzhausen – Dasing
S4 Halt im Emmering
S3 Abzweiger Gerlinden Fürstenfeldbruck Fliegerhorst
Bahnsteig Gleis 4 Fürstenfeldbruck, zweiter Fussgängertunnel
Elektrifizierung Kaufering-Landsberg
S-Bahnhalt Weichselbaum S8
Einbindung Regional-S-Bahnen nach Kochel und Weilheim(?)
2-gleisiger Ausbau bis Wolfratshausen
Elektrifizierung Oberlandnetz für Regional-S-Bahnen
Einbindung Regional-S-Bahn aus dem Mangfalltal
Bahnsteigverlängerung, Streckenausbau S7 Ost
2-gleisiger Ausbau Grafing-Ebersberg
Neubaustrecke Riem-Messe-Aschheim-Kirchheim-Pliening
Ausbau Südring
Regional-S-Bahn nach Rosenheim(?)
Regional-S-Bahn nach Dorfen oder Mühldorf
Ausbau München-Freising-Landshut (es wird nicht konkretisiert, ob darin der 3- oder 3-gleisige Ausbau Moosach-Freising enthalten ist)
Einbindung Regional-S-Bahn von Ingolstadt (?)
Streckenausbau, Bahnsteigverlängerungen nach Altomünster
Ein 3- oder 4-gleisiger Ausbau Berg am Laim Markt Schwaben ist nicht explizit erwähnt. Er wird einfach dem ABS 38 München-Mühldorf zugeordnet (ABS 38 München Ost- Markt Schwaben) . Allerdings ist im gegenwärtigen BVWP 2030-Projekt ABS38 der Abschnitt Berg am Laim – Markt Schwaben nicht enthalten.

Angeblich wird die Planung (wahrscheinlich erst einmal Machbarkeitsstudie) für diese Projekt an ein Planungsbüro ausgeschrieben. Siehe Antwort der Staatsregierung vom 13.6.2018 auf eine Landtagsanfrage der SPD: www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/17_0021965.pdf

Wir sollten also genau beobachten wie diese Projekte europaweit ausgeschrieben werden. Hoffentlich gibt es wegen den Wechsel von Herrmann zu Aigner keine Verzögerungen.

Neuer MVV-Chef hat keine Ahnung über 2. Stammstrecke

Am 1. Oktober löst Dr. Bernd Rosenbusch, der gegenwärtige Chef der BOB, jenes Unternehmen, welche die Züge von München nach Lengries, Tegernsee und Bayrischzell betreibt, Alexander Freitag als MVV-Geschäftsführer ab. Allerdings verbreitet er in seiner jetzigen Funktion Illusionen über die Zukunft der BOB. Als Argument für die Elektrifizierung der BOB bringt er an, dass er die BOB durch die 2. Stammstrecke führen möchte. Siehe Merkur vom 1.7.2018: www.merkur.de/lokales/bad-toelz/bad-toelz-ort28297/infrastruktur-bob-setzt-auf-neue-dieselloks-ab-2020-9996337.html Eine Einfädlung der Bayerischen Oberlandbahn in die 2. Stammstrecke ist jedoch unmöglich. Diese taucht bereits vor der Donnersberger Brücke in den Untergrund ab, eine Einmündung der Strecke aus Holzkirchen über Solln ist nicht vorgesehen. Auch über den Ostbahnhof kann die BOB nicht in die 2. Stammstrecke fahren, denn diese erreicht erst am Leuchtenbergring das Ende des Tunnels. Eine Abzweigstelle von der 2. Stammstrecke zur St. Martin-Str. wird zumidest in den nächsten 30 Jahren wohl nicht realisiert.

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