Südostbayern – Mühldorf

Markt Schwaben-Mühldorf-Freilassing: Elektrifizierung & durchgängiger 2-gleisiger Ausbau

Nun ist es offiziell: www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/Presse/bewertung-schienenwegeausbau-des-potentiellen-bedarfs-bvwp-2030.pdf?__blob=publicationFile
„Das Projekt beinhaltet ergänzend zu den bereits im Vordringlichen Bedarf enthaltenen Maßnahmen noch Reisezeitverkürzungen, die Walpertskirchner Spange (für Verkehre Flughafen MUC – Salzburg) und den zweigleisigen Ausbau Tüßling – Freilassing“ Seite 7

Verzögern Lokalpolitiker und Kommunen den Ausbau der Bahn? Dorfen verharrt im Dornröschenschlaf | Dorfen

Merkur-Online, 05.11.18:
„Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags habe schon vor über einem Jahr festgestellt, dass die Stadt gefordert sei, wenn diese eine eigene Alternative plane. Bislang seien immer noch keine ausgereiften Unterlagen durch den von der Bürgerinitiative ins Spiel gebrachten Berater in Berlin eingereicht worden.“
www.merkur.de/lokales/erding/dorfen-ort28598/dorfen-verharrt-im-dornroeschenschlaf-10491967.html

Südostbayernbahn rutscht bei Qualitätsranking um acht Plätze ab

www.pnp.de/lokales/landkreis_altoetting/altoetting/3117011_Suedostbayernbahn-rutscht-bei-Qualitaetsranking-ab.html

Südostbayernbahn: Absage an schnellen Einsatz von Hybrid-Loks

www.pnp.de/lokales/landkreis_altoetting/burghausen/3115822_Suedostbayernbahn-Absage-an-schnellen-Einsatz-von-Hybrid-Loks.html
Dabei hieß es in einer Presseerklärung der DB vom Januar 2018:
„Das Projekt „Eco DeMe Train“, eine umweltfreundliche Zweikraft-Lok der DB-Tochter Südostbayernbahn (SOB), trägt zur Verringerung der Umweltbelastung im Großraum München bei. Es ist zudem Bestandteil des von der Staatsregierung beschlossenen Maßnahmenpakets zur Luftreinhaltung in bayerischen Städten.“
www.deutschebahn.com/pr-muenchen-de/aktuell/presseinformationen/01_25_Innovative_Lok_SOB-1328782

Burghausen: „Von der Straße auf die Schiene“ – Klingt gut, ist aber nicht ganz einfach. | Stadt Burghausen

www.innsalzach24.de/innsalzach/region-burghausen/burghausen-ort481637/burghausen-von-strasse-schiene-klingt-gut-aber-nicht-ganz-einfach-10311463.html

Zug-Ausfälle: Ein nervöser Söder in Nürnberg – geplagte Pendler aus Mühldorf

Nürnberg/Mühldorf. Keine zehn Minuten war die Bahn am Montagmorgen vom Startbahnhof in Mühldorf aus in Südost-Oberbayern unterwegs, da meldete der Lokführer mal wieder „Probleme“. Mit stark eingeschränkter Geschwindigkeit fuhr der Zug nach München weiter bis Schwindegg, im Isental. Dort gaben die Mitarbeiter der Mühldorfer Südostbayernbahn bekannt: Die vordere Lok „überheize“, wenn denn an eine Weiterfahrt zu denken wäre, dann nur mit 40 km/h. So mussten die Fahrgäste nach München auf den nächsten Zug warten, der entsprechend prall gefüllt war. Die Fahrt endete am Münchner Ostbahnhof mit 40 Minuten Verspätung.
Mancher Fahrgast stellte sich da durchaus die Frage, wie es denn sein könne, dass eine Lok am Montagmorgen, nach einem Wochenende (bei dem beileibe nicht so viele Züge verkehren) schon nach zehn Minuten Fahrzeit ihren Dienst verweigert. Mangelnde Wartung und Instandhaltung?
Ähnliche Fragen dürfte sich auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, Chef der CSU-Staatsregierung gestellt haben. Söder soll fast zur selben Zeit ziemlich nervös am Bahnsteig in Nürnberg entlanggelaufen sein. Wartend auf einen Zug nach München.
Am Bahnsteig in Nürnberg soll ein erster ICE nach München ausgefallen sein, der zweite Zug war verspätet. Als hoch nervös und aufgeregt sollen Augenzeugen das Szenario geschildert haben, Söder lief auf und ab. Wartend auf den Zug nach München.
Sind Politiker am Ende doch nur Menschen? Zumindest als Fahrgäste der Bahn. Normalerweise wäre die schneller, als das Auto, zwischen N und M., wenn sie verkehren bzw. einer fährt, also die Züge.
Für Bahn-Pendler sind solche Meldungen eine Genugtuung.
Für die aus Mühldorf doppelt: Bayerns oberster Bahn-Chef (& damit oberster Kopf der Bahn in Bayern) Klaus-Dieter Josel fuhr lange aus Mühldorf gen München und der Chef der Mühldorfer Südostbayernbahn ist auch von der CSU, zumindest wollte er Bürgermeister für die Schwarzen in Traunstein werden. Traunstein ist zudem der Wahlkreis von Ex-CSU-Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer.
Zumindest weiß ein Söder als Bayerischer Ministerpräsident nun: Alles was die Bahn verkündet, seine Partei-Kollegen mit „läuft schon“ verkauft haben, ist dann doch nicht so, wie Kollegen, die Bahn Presse-Organe und deren Management es immer darstellen.

Freistaat will SOB-Ideenzug Realität werden lassen

www.pnp.de/lokales/landkreis_altoetting/altoetting/3079071_Freistaat-will-SOB-Ieenzug-Realitaet-werden-lassen.html

ABS38: Vollständiger 2-gleisiger Ausbau Markt-Schwaben-Freilassing nun im vordringlicher Bedarf des BVWP 2030 oder nicht?

Die Bayerische Staatsregierung berichtet aus ihrer Ministerratssitzung vom 25.9.2018, dass das Bahnprojekt „München – Mühldorf – Tüßling – Freilassing (vollständig zweigleisig)“ vom potenziellen in den vordringlichen Bedarf hochgestuft wurde: bayern.de/bericht-aus-der-kabinettssitzung-vom-25-september-2018/?seite=1617
Im Projektinformationssystem des BMVI ist jedoch von einem vollständigen 2-gleisigen Ausbau noch keine Rede: www.bvwp-projekte.de/schiene/2-008-V02/2-008-V02.html
Hier wird immer noch erläutert, dass der durchgängig 2-gleisige Ausbau nicht wirtschaftlich sei: www.bvwp-projekte.de/schiene/2-008-V01/2-008-V01.html: „Dringlichkeitseinstufung Kein Bedarf (KB) … „Begründung der Dringlichkeitseinstufung zu niedriges NKV, Wirtschaftlichkeit ist nicht gegeben“
Und, wenn dann wird allenfalls von 2-gleisigen Begegnungsabschnitten, und keinesfalls von einem durchgängig 2-gleisigen Ausbau gesprochen: www.bvwp-projekte.de/schiene/2-008-V03/2-008-V03.html: „Maßnahmenbeschreibung: Umfasst zusätzlich zu 2-008-V02 (siehe VB) 2-gleisige Begegnungsabschnitte Tüßling – Freilassing; kann bei positiver Bewertung 2-008-V02 ergänzen“
Handelt es sich hierbei nur um Wahlhilfe von Scheurer an Söders Landtagswahlkampf, oder können wir uns wirklich Hoffnung machen?
Selbst, wenn der durchgängig 2-gleisige Ausbau nun im vordringlichen Bedarf des BVWP wäre, die vielen enthusiastischen Pressemeldungen verschweigen, wie viele Projekte schon im VB des BVWP 2003 waren und bei denen über Jahrzehnte rein gar nichts passiert ist.

Freilassing: Knoblauch: „Ohne unseren ständigen Druck und das Datensammeln wäre ein Umdenken nicht erfolgt!“ | Freilassing

Jubelmeldung von der SPD
www.innsalzach24.de/bayern/freilassing-ort46550/freilassing-knoblauch-ohne-unseren-staendigen-druck-datensammeln-waere-umdenken-nicht-erfolgt-10275388.html

„Zweigleisig“: Grünes Licht für Bahnstrecke München-Freilassing

Jubelmeldung von der CSU
www.pnp.de/lokales/berchtesgadener_land/3083664_Zweigleisig-Gruenes-Licht-fuer-Bahnstrecke-Muenchen-Freilassing.html

Gute Aufstellung bezüglich Planungsstände des Programm Bahnausbau München vom 15.3.2018

Einige Massnahmen sollten schon bald in Betrieb gehen (immer unter der Annahme von keinen Klagen, was jedoch bei einer Bahnsteigerhöhung wohl sehr unwahrscheinlich ist, bei barrierefreien Ausbau bin ich mir da nicht immer so sicher) einige werden erst frühestens 2031 in Betrieb gehen.
Ende 2020:
– zusätzlicher Bahnsteig Markt Schwaben
Ende 2021:
– Barrierefreier Ausbau Puchheim
Ende 2022:
– Bahnsteig am Gleis 1 Fürstenfeldbruck
– Sendlinger Spange (Baustufe 1): Überleitverbindung Laim Tief zur Stammstrecke
Ende 2023:
– Wendegleis Weßling
Ende 2024:
– Flughafen – Schwaigerloh (Teil des Lückenschlusses Flughafen – Erding)
– Sendlinger Spange (Baustufe 1): Stations-ausbau Heimeranplatz
– Neubau Bahnsteigquerung München Hbf
Ende 2025:
– Ausbau Abzweigstelle Flughafen West
Ende 2026:
– 2. Stammstrecke
– Regionalzughalt Poccistraße
– LZB westlich Pasing
– Ausbau Abzweigstelle Westkreuz
– Fahrzeitverkürzung zum Flughafen
– zweites Gleis Steinebach – Seefeld-Hechendorf
– zweites Gleis im Bereich St. Koloman
– Bahnsteigertüchtigung für Regional-S-Bahnen nach Buchloe und Landshut
– Elektrifizierung Ebersberg – Wasserburg
Ende 2028
– S7-Verlängerung Geretsried
Ende 2029
– Lückenschluss Flughafen – Erding
– Walpertskirchner Spange
– Neubau Empfangsgebäude München Hbf
Ende 2030
– Ausbau S4 Pasing – Eichenau
– ABS 38 Markt Schwaben – Mühldorf – Freilassing
Ende 2031:
– Ausbau Daglfing – Johanneskirchen (oberirdischer Ausbau). Völlig offen sind offen sind Planungen für unterirdischen Streckenausbau (Forderung LH München)

Genauere Beschreibung der Machbarkeitsstudie Bahnausbau München vom 23.8.2018

Interessant sind vor allem:
„Einbindung weiterer Regional-S-Bahnen: Mit der IBN der 2. Stammstrecke sind erste Regional-S-Bahnen vorgesehen (Landshut, Augsburg, Buchloe). Um auch auf anderen Pendler-Relationen die direkte Erreichbarkeit der Münchner Innenstadt ermöglichen zu können, sind weitere Regional-S-Bahnen aus der Metropolregion zu untersuchen (z.B. Rosenheim, Dorfen, Pfaffenhofen, Kochel, Weilheim). Die verkehrliche Wirkung sowie Angebotskonzepte und Infrastrukturbedarf sind zu ermitteln.“
Es wird bereits nachgedacht, dass auf den Linien nach Petershausen, Geretsried, Kreuzstrasse und Holzkirchen ebenfalls auf den 15-Minuten-Takt und Express-S-Bahnen umgestellt wird:
„Südast 2. Stammstrecke mit weiteren netzergänzenden Maßnahmen: Die 2. Stammstrecke sieht auch die Nachbaubarkeit eines Südastes in Richtung Giesing vor. Der Südast schafft die Voraussetzungen, um auch Richtung Kreuzstraße und Holzkirchen einen 15-Minuten-Takt der S-Bahn und Express-S-Bahnen ermöglichen zu können. Auch mögliche Regional-S-Bahnen aus dem Oberland sollen über Holzkirchen und Giesing in die 2. Stammstrecke fahren können. Die verkehrliche Wirkung sowie Angebotskonzepte und Infrastrukturbedarf sind zu ermitteln.“

„Ausbau S2 West Dachau – Petershausen: Um einen 15-Minuten-Takt und Express-S-Bahnen auf der S2 ermöglichen zu können, bedarf es voraussichtlich zusätzlicher Infrastruktur.
Die verkehrliche Wirkung sowie Angebotskonzepte und Infrastrukturbedarf sind zu ermitteln.“
„Elektrifizierung Kaufering – Landsberg/Lech: Mit der IBN der 2. Stammstrecke sind erste Regional-S-Bahnen vorgesehen, so auch nach Buchloe. Um auch den starken Pendlerströmen aus Landsberg die direkte Erreichbarkeit der Münchner Innenstadt ermöglichen zu können, sind die verkehrliche Wirkung sowie Ange-botskonzepte und Infrastrukturbedarf zu ermitteln.“
Beim Ausbau der Strecke München-Freising ist die Bestandsstrecke neben der Strecke entlang der A92 noch nicht aus dem Rennen:
„Ausbau München – Freising – Landshut: Hier liegt bereits eine Machbarkeitsstudie für eine Neubaustrecke vor. Ungeachtet dessen sind auch leistungssteigernde Maßnahmen entlang der Bestandsstrecke zu prüfen. Die verkehrliche Wirkung sowie Angebotskonzepte und Infrastrukturbedarf sind zu ermitteln.“
Ausbau Südring wird auch für S-Bahn in Betracht gezogen:
„Ausbau Südring: Zur noch besseren ÖV-Erschließung südlicher Stadtquartiere soll auch S-Bahnverkehr auf dem Südring in Betracht gezogen werden. Die verkehrliche Wirkung sowie Angebotskonzepte und Infrastrukturbedarf sind zu ermitteln.“
Schade ist, dass der Bahnhof Menterschwaige erwähnt wird, der Bahnhof Harras jedoch nicht:
„Bahnhalt Menterschwaige: SPNV-Erschließung von Untergiesing-Harlaching und Grünwald, Verknüpfung mit der Tram 25. Die verkehrliche Wirkung sowie Angebotskonzepte und Infrastrukturbedarf sind zu ermitteln.“

Verwirrung um Planungsstand Bahnausbau Region München

Ich habe heute eine Email an DB Netze und Verkehrsministerin Ilse Aigner abgeschickt mit der Bitte um Klarstellung:
Ich bin etwas verwundert. In der Liste Bahnausbau München www.bahnausbau-muenchen.de/Massnahmen.html haben die folgenden 11 Projekte den Planungsstand „Projektidee/Machbarkeitsprüfung“. Ich ging also davon aus, dass für diese Projekte bereits eine Machbarkeitsstudie am Laufen ist.
1. 2. Stammstrecke München (Südast Richtung Giesing)
2. ABS/NBS 36: München–Rosenheim–Kiefersfelden–Grenze D/A
3. Ausbau S2 Dachau–Petershausen
4. Elektrifizierung Ebersberg–Wasserburg
5. Elektrifizierung Oberland-Netz
6. Ertüchtigung der Stationen zwischen Freising und Landshut (Bay) Hbf für die Regional-S-Bahn
7. Ertüchtigung der Stationen zwischen Geltendorf und Buchloe für die Regional-S-Bahn
8. München Hbf – Bahnhofssteg
9. München Pasing – nördliche Erweiterung
10. SPNV-Ertüchtigung Nordring
11. Truderinger Spange
Allerdings erfahre ich nun, dass die Regierung von Oberbayern per 23.8.2018 eine „Machbarkeitsstudie zum Bahnausbau in der Region München“ ausgeschrieben hat: www.eprocurement.bayern.de/mwg-internal/de5fs23hu73ds/progress?id=31Ij5Px5GJZL1qZu1p7OKz80bWGenJgSTLOPv2Z_RPM,&dl
In dieser Liste sind die folgenden Projekte ein zweites Mal enthalten:
1. Südast 2. Stammstrecke mit weiteren netzergänzenden Maßnahmen
2. ABS 38 München Ost – Markt Schwaben
3. Ausbau S2 West Dachau – Petershausen
4. Elektrifizierung Oberlandnetz
5. Bahnhof Pasing – nördliche Erweiterung mit Anschluss an 2. Stammstrecke
6. Ausbau Nordring
Ich bin der Meinung, dass Ihre Liste Bahnausbau München für diese 6 Projekte verwirrend war. Solange die Ausschreibungen der Regierung von Oberbayern für eine Machbarkeitsstudie noch nicht vergeben sind, sind diese Projekte nach meinem Verständnis eben nicht schon in der Planungsphase Machbarkeitsprüfung. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?
Ich bitte Sie um Klarstellung.

Machbarkeitsstudie Bahnhausbau München ausgeschrieben: 26 Projekte darunter München Ost-Markt Schwaben und München-Freising-Landshut

Am 23.08.2018 hat die Regierung eine Machbarkeitsstudie zum Bahnausbau München ausgeschrieben:
Folgende Massnahmen sind dabei enthalten
1 Anbindung BMW−Forschungs− und Innovationszentrum (FIZ) mit Pendelzügen
2 ABS 38 München Ost – Markt Schwaben
3 Einbindung weiterer Regional−S−Bahnen
4 Südast 2. Stammstrecke mit weiteren netzergänzenden Maßnahmen
5 Ausbau S2 West Dachau – Petershausen
6 S−Bahnhalt Berduxstraße (S2)
7 Bahnhof Pasing – nördliche Erweiterung mit Anschluss an 2. Stammstrecke
8 Elektrifizierung Oberlandnetz
9 Elektrifizierung Kaufering – Landsberg/Lech
10 Ausbau München – Freising – Landshut
11 Ausbau Nordring
12 Ausbau Südring
13 zweigleisiger Ausbau von Dachau bis Altomünster (gegebenenfalls auch abschnittsweise), Verlängerung bis Aichach, S−Bahnhalt Breitenau
14 Neubaustrecke München – Odelzhausen –Dasing
15 Bahnsteig Gleis 4 am Bahnhof Fürstenfeldbruck; zweiter Fußgängertunnel
16 zweigleisiger Ausbau von Höllriegelskreuth bis Wolfratshausen (gegebenenfalls auch abschnittsweise), Bahnsteigverlängerungen auf 210m
17 Infrastrukturmaßnahmen von Giesing bis Kreuzstraße (Bahnsteigverlängerungen, Streckenausbau)
18 Bahnsteigverlängerungen auf 210m von Markt Schwaben bis Erding
19 zweigleisiger Ausbau Grafing Bahnhof – Ebersberg
20 Neubaustrecke Riem – Messe – Aschheim – Kirchheim – Pliening
21 S−Bahnhalt Emmering (S4)
22 S−Bahnanschluss Fliegerhorst Fürstenfeldbruck (S3)
23 Bahnhalt Föching (Mangfalltalbahn)
24 Bahnhalt Menterschwaige
25 S-Bahnhalt Weichselbaum (S8)
26 Neubaustrecke Bobingen – Mering

„Der Leistungszeitraum beginnt am 01.12.2018 und endet nach vier Jahren ohne dass es einer Kündigung bedarf.“

Alles sehr sinnvolle Projekte Ist das jetzt nur Wahlpropaganda, oder hat das wirklich Hand und Fuss? Da müssten die Mittel mindestens verfünfacht werden. Bedauerlicherweise fehlt die Anbindung des Bahnhof Harras an die Sendlinger Spange.

Burghausen/Mühldorf: Günther Knoblauch (SPD) plädiert für Bahnlinie für Hybridloks | Mühldorf am Inn

www.innsalzach24.de/innsalzach/region-muehldorf/muehldorf-am-inn-ort29093/burghausenmuehldorf-guenther-knoblauch-spd-plaediert-bahnlinie-hybridloks-10147183.html

Dorfen Bayern Wachstumsschmerzen im Isental | Dorfen

www.merkur.de/lokales/erding/dorfen-ort28598/wachstumsschmerzen-im-isental-10121433.html

Das große Ziel 2030 | Mühldorf

Ovb, 13.8.2018: www.ovb-online.de/muehldorf/grosse-ziel-2030-10116024.html

Unwetter bei Dorfen: Gleise Mühldorf-München drei Stunden lang blockiert | Dorfen

www.merkur.de/lokales/erding/dorfen-ort28598/unwetter-bei-dorfen-gleise-drei-stunden-lang-blockiert-10089354.html

Kein Geld für Sonderwünsche | Dorfen

www.merkur.de/lokales/erding/dorfen-ort28598/kein-geld-fuer-sonderwuensche-10073101.html

Walpertskirchner Spange: Bundesverkehrsminister verspricht Fortschritte außer bei der Anbindung an Münchener Flughafen  | Flughafen München

www.innsalzach24.de/innsalzach/region-muehldorf/flughafen-muenchen-ort60188/landkreise-guenther-knoblauch-verspricht-fortschritte-bei-a94-anbindung-muenchener-flughafen-10047193.html

Elektrifizierung München-Mühldorf-Freilassing: 2-gleisige Begegnungsabschnitt Tüssling-Freilassing werden geprüft

Siehe im Prins des BMVI: www.bvwp-projekte.de/schiene/2-008-V03/2-008-V03.html
Das Projekt ist nun im potenziellen Bedarf: „1-008-V01 ABS München – Mühldorf – Freilassing Projekt ist in diesem Zuschnitt unwirtschaftlich. Wegen zu niedrigem Nutzen-Kosten-Verhältnis ausgeschieden. Projekt wurde optimiert und erneut als Variante 2-008-V02 bewertet und in VB aufgenommen. Zusätzlich wurden 2-gleisige Begegnungsabschnitte Tüßling – Freilassing in den PB (2-008-V03) aufgenommen.“ (siehe: www.bvwp-projekte.de/kb_schiene.html)
Die Bewertung von Projekten des potenziellen Bedarfs soll bis zum Ende des 3. Quartal 2018 erfolgen, also bis Ende September. Siehe: dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/016/1901644.pdf. Also müssen wir Ende September dem BMVI wieder auf die Finger schauen.

Mühldorf: Projektbeirat diskutiert über Ausbau der Bahnstrecke München-Freilassing | Mühldorf am Inn

Mühldorf: Projektbeirat diskutiert über Ausbau der Bahnstrecke München-Freilassing | Mühldorf am Inn
www.innsalzach24.de/innsalzach/region-muehldorf/muehldorf-am-inn-ort29093/muehldorf-projektbeirat-diskutiert-ueber-ausbau-bahnstrecke-muenchen-freilassing-10043495.html

Ausschreibung Riem-Markt Schwaben mit Messeverschwenk 2007 für Grundlagenermittlung & Vorplanung

Siehe: www.competitionline.com/de/ausschreibungen/8182
Was war eigentlich das Ergebnis dieser Ausschreibung?
Beginn: vsl. Oktober 2007
Ende: vsl. Juli 2008
Wieviel hat diese Ausschreibung gekostet und wer hat diese Kosten getragen.
In 11 Jahren ist nichts und rein gar nichts passiert im Planungsfortschritt. Armutszeugnis für den Freistaat des sich rühmt, die beste Infrastruktur aufzuweisen

Noch zu untersuchende Massnahmen Bahnausbau München

Unbeachtet von Öffentlichkeit und Presse wurde an der Sitzung des Wirtschaftsauschusses vom 15.3.2018 neben den bereits im Internet veröffentlichten Programm Bahnausbau München noch eine Reihe von noch zu untersuchenden Massnahmen zum Bahnausbau München vorgestellt. Einen Zeitplan dafür gibt es noch nicht.

Unter anderen werden dabei erwähnt:
München Pasing – Odelzhausen – Dasing
S4 Halt im Emmering
S3 Abzweiger Gerlinden Fürstenfeldbruck Fliegerhorst
Bahnsteig Gleis 4 Fürstenfeldbruck, zweiter Fussgängertunnel
Elektrifizierung Kaufering-Landsberg
S-Bahnhalt Weichselbaum S8
Einbindung Regional-S-Bahnen nach Kochel und Weilheim(?)
2-gleisiger Ausbau bis Wolfratshausen
Elektrifizierung Oberlandnetz für Regional-S-Bahnen
Einbindung Regional-S-Bahn aus dem Mangfalltal
Bahnsteigverlängerung, Streckenausbau S7 Ost
2-gleisiger Ausbau Grafing-Ebersberg
Neubaustrecke Riem-Messe-Aschheim-Kirchheim-Pliening
Ausbau Südring
Regional-S-Bahn nach Rosenheim(?)
Regional-S-Bahn nach Dorfen oder Mühldorf
Ausbau München-Freising-Landshut (es wird nicht konkretisiert, ob darin der 3- oder 3-gleisige Ausbau Moosach-Freising enthalten ist)
Einbindung Regional-S-Bahn von Ingolstadt (?)
Streckenausbau, Bahnsteigverlängerungen nach Altomünster
Ein 3- oder 4-gleisiger Ausbau Berg am Laim Markt Schwaben ist nicht explizit erwähnt. Er wird einfach dem ABS 38 München-Mühldorf zugeordnet (ABS 38 München Ost- Markt Schwaben) . Allerdings ist im gegenwärtigen BVWP 2030-Projekt ABS38 der Abschnitt Berg am Laim – Markt Schwaben nicht enthalten.

Angeblich wird die Planung (wahrscheinlich erst einmal Machbarkeitsstudie) für diese Projekt an ein Planungsbüro ausgeschrieben. Siehe Antwort der Staatsregierung vom 13.6.2018 auf eine Landtagsanfrage der SPD: www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/17_0021965.pdf

Wir sollten also genau beobachten wie diese Projekte europaweit ausgeschrieben werden. Hoffentlich gibt es wegen den Wechsel von Herrmann zu Aigner keine Verzögerungen.

Erneut traurige Woche mit der Bahn zwischen Mühldorf und München

Freitag, Wochenende. Da spotteten die Pendler der Mühldorfer Südostbayernbahn: Wann denn in dieser Woche die Züge einmal keine nennenswerte Verspätung gehabt hätten. Nennenswert, das bezeichnen Pendler bei 60 Minuten plus „X“ fahrplanmäßiger „Reise-Zeit“ längst nicht mehr in Minuten, sondern ab 10 Minuten. Aber von den weniger als 10 Minuten Pünktlichkeit, waren die Züge mindestens soweit entfernt, wie Bayerns Regierungschef Markus Söder mit seinen CSU-Abgeordneten im Landtag in Umfragen derzeit vor der Wahl im Oktober, von der Mehrheit.
Die Woche begann, für die potentielle Wähler- und Bahn-Stammkundschaft mit 30 Minuten Verspätung, am Montag. Wieder einmal zwickte eine Weiche in Feldkirchen, wie so oft in den vergangenen Wochen.
Dienstag war die Südostbayernbahn zwischen Mühldorf und München pünktlich, meint einer. Oder war es Mittwoch? Oder gar Dienstag und Mittwoch? Morgens zumindest? Abends fiel am Dienstag ein Zug aus, wegen Lokschaden oder „technischer Probleme“. Natürlich musste der Folge-Zug alle Haltestellen bedienen, die der ausgefallene Zug passiert hätte – die Verspätungsfolge lag bei ca. 15 Minuten.
Am Donnerstag kam es dicker: Während sich die einen Züge gen München verspäteten, wegen einer Bahnübergangsstörung in München-Riem wie es hieß (immerhin scheinen die Züge zuvor zumindest an den Stellwerken und Weichen an den Bahnhöfen Feldkirchen und Riem einigermaßen ohne Störungen vorbeigefahren zu sein), fiel ein anderer Zug mehrmals aus:
Gerade einmal in Mühldorf gestartet, gab es in Ampfing einen Lokschaden. Der Lokführer versuchte das Vehikel in 10, 15, ja fast 20 Minuten wieder in Gang zu setzen, doch am Ende mussten die Fahrgäste auf den darauffolgenden Zug aus Mühldorf umsteigen, der zwar nur 15 Minuten später startet, aber auch schon wieder 20 Minuten Verspätung mit sich brachte.
Als ob all das noch nicht genug gewesen wäre, bat die Bahn die Kundschaft in Schwindegg, auf den vorher liegen gebliebenen Zug zu warten, laut Augenzeugen, da dort mehr Platz wäre. Oh Wunder. Außerdem sollten die zusätzlichen Haltestellen nach München entfallen, in dem verspäteten Zug, der nach dem liegengebliebenen Zug fuhr. Hieß es. Bis Dorfen. Dort erklärten die Mitarbeiter der Bahn den Fahrgästen, der in Ampfing liegengebliebene und zwischenzeitlich wieder auferstandene Zug, wäre erneut liegen geblieben. Deshalb würden nun doch alle Haltestellen angefahren werden.
Als sich am Freitagmorgen die Stammkunden der Bahn nun über all das unterhielten, wann denn ein Zug pünktlich gewesen wäre, an welchen Tagen, hatten sie gerade einmal wieder nicht ganz 10 Minuten Verspätung, bei ihrer Ankunft am Münchner Ost und Hauptbahnhof.
Die Heimfahrt – vor dem Wochenende – wurde auch nicht besser:
Bei der Rückfahrt am Freitag sorgte ein „Güterzug mit Überlänge“ für fast 15 Minuten Verspätung – zumindest hier durften die Bahn-Kunden dem Unternehmen „Vorsatz“ unterstellen: Denn wer zu lange Züge auf eine Strecke schickt, deren Gleise an den Bahnhöfen für sogenannte Zug-Kreuzungen zu lange sind, der will offensichtlich Geld sparen, um den Zug nicht teilen zu müssen. Zwei Züge inklusive Loks kosten mehr Geld und … Fahrzeit. Gegenüber einem.
Zumindest die hochmodernen Zugdurchsagen funktionieren noch, bei der Südostbayernbahn, die kündigten Haltestellen und dergleichen an, während das Personal nur noch um „Verständnis“ bat. Der Güterzug mit Überlänge hatte übrigens Güter geladen, die sicherlich nicht für das Chemiedreieck bestimmt waren. Pkws zum Beispiel.
Das zeugt zwar davon, welche Fracht der Bahn wichtiger ist, denn Pendlern dürfte es letztlich egal sein, aus welchen Gründen sie seit Monaten vom „Staatskonzern Bahn“ für dumm verkauft werden.
Die 50 Euro Erstattung, vom Güterzug-Drama in Riem, so spotten einige, wäre seither eigentlich jeden Monat angebracht. Während andere den Politikern die Schuld geben: Die Bahnsteig-Sanierungen mit den daraus folgenden Weichenstörungen wären längst nicht mehr nötig, hätten ein Bundeskanzler Gerhard Schröder von der SPD und die Grünen den viergleisigen Ausbau zwischen Riem und Markt Schwaben nicht bei ihrer Regierungsübernahme 1999 auf Eis gelegt und die Pläne verschrottet. Diese Pläne gab es damals bereits – fertige Bau-Pläne, keine bloßen Striche auf Landkarten.
Dummerweise haben sich die CSU-Politiker im Bundesverkehrsministerium in den Jahren ab 2008 dahingehend auch nicht mit Ruhm bekleckert: Der Traunsteiner Peter Ramsauer beerdigte mit einer Untersuchung zum Bahnknoten München den viergleisigen Ausbau im S-Bahn-Bereich endgültig und alles was die CSU-Macher nach Ramsauer im Bundesverkehrsministerium erreichten, ist das, was die Pendler derzeit täglich auf dieser am meisten befahrenen, eingleisigen und immer noch nicht elektrifizierten Bahnlinie Bayerns erleben müssen: Alles andere als die, von den heimischen Politikern oft betitelte, „Vorstufe zum Paradies“.
Besonders unglücklich sind die Verspätungen vor allem für alle Bahn-Kunden, die in Mühldorf Anschlusszüge benötigen.
Doch auch hier hat die Bahn Überraschungen parat: Man kündigt früh an, zu informieren und macht das dann umso später – kurz vor Mühldorf. So dass niemand mehr die Möglichkeit hat, sich ein privates „Taxi“ zu organisieren. Zum Wochenende warteten ausnahmsweise alle Anschlusszüge – die Wut auf Bahn und Politik dürften dennoch einige Pendler mit ins Wochenende genommen haben. Fortsetzung folgt dann wohl ab Montag… Und die Quittung gibt es für die Politiker dann vielleicht bei der Landtagswahl im Oktober.

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