Breisgau S-Bahn

Vergleich der Bahnelektrifizierungsstrategien von Bayern und Baden-Württemberg

Die Bayerische Bahn-Elektrifizierungsstrategie wurde in der Ministerratssitzung vom 23.1.2018 veröffentlicht: bayern.de/bericht-aus-der-kabinettssitzung-vom-23-januar-2018/?seite=1617 und zwar noch unter dem Bayerischen Verkehrsminister Joachim Herrmann.
Folgende Strecken sollen demnach Priorität elektrifiziert werden:
Aschaffenburg – Miltenberg inkl. Hafenbahn Aschaffenburg (43 km; Unterfranken),
Ebersberg – Wasserburg a. Inn (19 km; Oberbayern),
das Oberlandnetz mit den drei Teilstrecken Holzkirchen – Lenggries, Schaftlach – Tegernsee und Holzkirchen – Bayrischzell (84 km; Oberbayern),
Simmelsdorf-Hüttenbach – Neunkirchen am Sand (10 km; Mittelfranken),
Kaufering – Landsberg a. Lech (5 km; Oberbayern),
Markt Erlbach – Siegelsdorf (18 km; Mittelfranken),
Neu-Ulm – Memmingen – Kempten inklusive der Stichstrecke Senden – Weißenhorn (94 km; Schwaben).
Baden-Württembergs Verkehrsminister hat seine Elektrifizierungsprojekte www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/verkehrsministerium-stellt-schienen-elektrifizierungskonzept-vor-1/ am 13.4.2018 vorgestellt. Er unterteilt die Projekte in 3 Prioritätsstufen und liefert dazu auch eine Karte www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mvi/intern/Dateien/PDF/PM_Anhang/180413_Karte_Elektrifizierungskonzept_Stand_20_03_2018.pdf .

Baden-Württemberg plant Bahnelektrifizierungsinitiative

Hier sind die Details dazu:
Pressemeldung vom 13.4.2018: www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/verkehrsministerium-stellt-schienen-elektrifizierungskonzept-vor-1/
Karte dazu: www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mvi/intern/Dateien/PDF/PM_Anhang/180413_Karte_Elektrifizierungskonzept_Stand_20_03_2018.pdf

Hoffnung für Schienennahverkehr in Deutschland: GroKo will GVFG-Mittel auf 1 Mrd. Euro verdreifachen. Aber erst ab 2021!

Aus den Verhandlungen zur GroKo: Verdreifachung der GVFG-Mittel auf 1 Mrd. Euro geplant. Aber leider erst ab 2021! Das kann man gut versprechen, ist zum Ende der 4-jährigen Legislaturperiode. Da kann leider noch viel dazwischenkommen. Siehe Nahverkehr Hamburg, 11.1.2017: „Bekommt Hamburg mehr Fördergeld für U- und S-Bahn-Ausbau?

Entsprechende News sind auch in den Kieler Nachrichten vom 11.1.2017.

Die ursprüngliche Meldung der FAZ, „1 MILLIARDE VON DER GROKO: Geldregen für Busse und Bahnen“ vom 10.1.2017 ist natürlich falsch. Die Mittel nach dem GVFG sind nur für Schienenprojekte im Nahverkehr. $

Nun ist es höchste Eisenbahn, dass sich die Damen und Herren MdBs auf die Hinterfüsse stellen, und den Sondierern richtig Dampf machen. Bis 2021 können die Ballungsräume nicht mehr warten.

Umsteigefrei mit der S-Bahn nach Freiburg | SÜDKURIER Online

Südkurier, 16.9.2016

Breisgau S-Bahn Müllheim-Neuenburg | DB – Pressestelle – Stuttgart

PM DB, 2.8.2016: www.deutschebahn.com/presse/stuttgart/de/aktuell/presseinformationen/11826578/2016-214_pi_ausbau_breisgau_s_bahn_fliegende_mastenaufstellung.html

Breisgau-S-Bahn 2020: Offizieller Spatenstich auf dem Streckenabschnitt Müllheim-Neuenburg

Pressemitteilung der DB vom 5.7.2016: www.deutschebahn.com/presse/stuttgart/de/aktuell/presseinformationen/11617222/2016-186_pi_ausbau_breisgau_s_bahn_offizieller_spatenstich.html?start=0&itemsPerPage=10 Und hier noch im Wortlaut: „05.07.2016: Stuttgart Ausbau Breisgau-S-Bahn 2020: Offizieller Spatenstich auf dem Streckenabschnitt Müllheim-Neuenburg Baukosten für diesen Teilabschnitt rund 10 Millionen Euro: Komplettsperrung der Strecke Müllheim-Mulhouse vom 19. Juli bis 17. September 2016 Die Deutsche Bahn beginnt ab 19. Juli mit den Hauptbauarbeiten zum Ausbau der Infrastruktur auf dem Streckenabschnitt zwischen Müllheim und Neuenburg Grenze. Damit kann nach dem Ausbau auf der Strecke Titisee-Seebrugg (Drei-Seen-Bahn) im Rahmen des Gesamtvorhabens Breisgau-S-Bahn 2020 eine weitere Teilbaumaßnahme im Netz der Deutschen Bahn realisiert werden. Heute gaben am Bahnhof Neuenburg (Baden) Dr. Kristian Weiland, Leiter Großprojekte Regionalbereich Südwest, DB Netz AG, Prof. Dr. Uwe Lahl, Ministerialdirektor im Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, Frau Landrätin Dorothea Störr-Ritter, stellvertretende Verbandsvorsitzende des Zweckverbands Regio-Nahverkehr Freiburg, Francis Kleitz, Abgeordneter der Région Alsace Champagne-Ardenne Lorraine und Bürgermeister von Guebwiller und Joachim Schuster, Bürgermeister der Stadt Neuenburg am Rhein, mit einem Spatenstich das offizielle Startsignal für die Arbeiten in den kommenden Monaten. Die Arbeiten sind insgesamt bis zum Jahresende 2016 geplant, die Strecke kann aber bereits ab dem 18. September 2016 wieder in Betrieb genommen werden. Bereits in den letzten Monaten wurden verschiedene bauvorbereitende Maßnahmen beispielsweise für den Kabeltiefbau oder für den Naturschutz durchgeführt. Während der zweimonatigen Vollsperrung vom 19. Juli bis 17. September 2016 werden für das Projekt Breisgau-S-Bahn 2020 jetzt die Hauptbauarbeiten zwischen Müllheim und der Grenze zum französischen Netz in Neuenburg am Rhein durchgeführt. Durch eine zeitliche Bündelung der Bauarbeiten kann die Streckensperrung auf ein Mindestmaß reduziert und die Infrastruktur in diesem Zeitraum umfassend modernisiert und barrierefrei ausgebaut werden. Im Bahnhof Neuenburg (Baden) wird so der vorhandene Bahnsteig um rund 70 Meter verlängert. Auf insgesamt 210 Metern Länge ermöglicht dann der auf 55 Zentimeter erhöhte Bahnsteig ein stufenloses Ein- und Aussteigen in die Züge. Für den künftigen Stundentakt auf der Gesamtstrecke von Müllheim nach Mulhouse werden auf insgesamt rund zwei Kilometer langen Teilstücken die Gleise neu trassiert. Damit wird in diesem Bereich eine Erhöhung der Streckengeschwindigkeit von heute 40 bis 60 auf 100 Kilometer pro Stunde möglich. Zudem entstehen in Neuenburg am Rhein eine 230 Meter lange Lärmschutzwand und ein modernes Elektronisches Stellwerk. Darüber hinaus werden zwei Bahnübergänge modernisiert und an einem dritten Gleisbauarbeiten durchgeführt. „Vor kurzem haben wir auf der Drei-Seen-Bahn mit der Modernisierung begonnen und diese inzwischen erfolgreich abgeschlossen. Mit dem heutigen Spatenstich setzen wir jetzt auf einem weiteren Abschnitt der Breisgau-S-Bahn 2020 die intensive Planung der Vorjahre zum Nutzen der Fahrgäste in der Region konsequent um. Und die Genehmigungsverfahren für vier weitere Ausbauabschnitte der Breisgau-S-Bahn laufen!“, freute sich Dr. Kristian Weiland. Ministerialdirektor Prof. Dr. Lahl wies auf die Bedeutung des Projektes Breisgau-S-Bahn 2020 für die Region hin: „Alle Beteiligten, darunter auch das Land, haben hier Großes vor: Den Ausbau der regionalen Schienenstrecken zu einem S-Bahn-System mit einem nachfragegerechten Angebot, das z.B. auf den Zulaufstrecken nach Freiburg künftig mindestens den Halbstundentakt umfasst.“ Lahl wies außerdem darauf hin, dass das Land sich nicht nur mit Zuschüssen in Höhe von rund 50 Millionen Euro an den Baukosten beteilige, sondern auch den wesentlichen Teil der Betriebskosten finanziere. „Neben dem Berufspendler- und Schülerverkehr hat dieser Streckenabschnitt mit der Anbindung nach Frankreich auch eine wichtige grenzüberschreitende Bedeutung, die weiter gestärkt werden muss, um hier eine attraktive Anbindung nach Mulhouse anbieten zu können“, so die stellvertretende Verbandsvorsitzende des Zweckverbands Regio-Nahverkehr Freiburg, Frau Landrätin Störr-Ritter. „Die Modernisierung bringt nicht nur eine begrüßenswerte Verbesserung für die einheimische Bevölkerung, sondern auch eine bedeutende Qualitätssteigerung zur Nutzung der touristischen Angebote auf beiden Seiten des Rheins.“ „Die bedeutenden Bauarbeiten auf französischer Seite zwischen Mulhouse und der Grenze ermöglichten bereits ab dem Jahr 2012 die Reaktivierung der Linie für den grenzüberschreitenden Schienenpersonennahverkehr“, führt Herr Kleitz der Région Alsace aus. „Die Baumaßnahmen in Neuenburg stellen eine weitere Etappe dar, die nochmals zu einer Verbesserung der Verbindung zwischen dem Elsass und Baden führen wird.“ Modernisierung Müllheim-Neuenburg – Zahlen – Daten – Fakten Bahnhof Neuenburg (Baden) *Modernisierung/barrierefreier Ausbau, Neubau des Bahnsteiges (210 Meter lang, 55 Zentimeter hoch) Bahnübergänge *Modernisierung von zwei Bahnübergängen („Basler Straße“ in Neuenburg am Rhein, „Im Wässerefeld“ an der Strecke zwischen Müllheim und Neuenburg am Rhein) *Gleisbauarbeiten und technische Anpassungen am Bahnübergang „Pommernstraße/Gutnauweg“ am Kreisverkehr in Neuenburg am Rhein Oberbau Gleis (Materialmengen / Logistik) *Neuschotter rund 6.000 Tonnen *Altschotter/Aushub rund 6.000 Tonnen *Neuschwellen rund 2.900 Stück *Neuschienen rund 4.280 Meter *Oberleitung neu rund 4.200 Meter *Oberleitungsmasten 50 Stück Weitere Maßnahmen *Kabeltiefbau und Naturschutzmaßnahmen *Neubau Elektronisches Stellwerk *Lärmschutzwand Neuenburg am Rhein (Länge 230 Meter, Höhe 1,50 Meter) Baukosten *Insgesamt rund 10 Millionen Euro. Weitere Informationen zum Bauprojekt: Bauinfoportal der Bahn: www.bauprojekte.deutschebahn.com/p/breisgau-s-bahn sowie Informationen zum Gesamtprojekt Breisgau-S-Bahn 2020 unter: www.bsb2020.de

Planfeststellungsunterlagen für alle DB-Strecken bei der Breisgau-S-Bahn eingereicht – erste Vorarbeiten starten bereits auf dem Streckenabschnitt Müllheim-Neuenburg | DB Konzern

Presseinformation Deutsche Bahn vom 31.8.2015: http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/9940454/bw20150831.html?start=0&itemsPerPage=20

Winfried Hermann: Entscheidender Schritt zur Realisierung der Breisgau-S-Bahn

Pressemeldung vom 13.7.2015: http://winnehermann.de/site/entscheidender-schritt-zur-realisierung-der-breisgau-s-bahn/ Entscheidender Schritt zur Realisierung der Breisgau-S-Bahn 13.07.2015 – Die Realisierungs- und Finanzierungsverträge zwischen dem Land, der Deutsche Bahn AG und dem Zweckverband Regio-Nahverkehr Freiburg (ZRF) sollen die Qualität und Attraktivität des regionalen Nahverkehrs erheblich verbessern. Sie regeln die Ausbaumaßnahmen zur Breisgau-S-Bahn 2020 auf den Strecken der DB AG. Die wichtigsten Maßnahmen: Breisacher Bahn und Elztalbahn sowie die östlichen Höllentalbahn werden elektrifiziert. Die Haltepunkte der Breisgau-S-Bahn werden barrierefrei ausgebaut und dort wo nötig Bahnsteige verlängert. Alle Ausbaumaßnahmen dienen dem Ziel ein verbessertes Angebot zu ermöglichen. Die Fahrgastkapazität wird durch längere Züge erhöht und das Angebot auf allen Strecken, insbesondere auch am Abend und am Wochenende, verbessert. Durch die Durchbindung der Ost-West-Achse mit der Breisacher Bahn ab Breisach und der Höllentalbahn bis Donaueschingen und Villingen werden die Umstiege in Gottenheim, Freiburg, Titisee und Neustadt zukünftig entfallen. Fahrgäste können mit einem Zug zum Beispiel durchgehend von Breisach bequem bis Neustadt fahren. Der Verbandsvorsitzende des von der Stadt Freiburg und den beiden Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen getragenen Zweckverbands, Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon, betonte die Bedeutung des Projektes für den öffentlichen Personennahverkehr und als Baustein für die gute regionale Zusammenarbeit. „Die Breisgau-S-Bahn 2020 ist kein Luxusprojekt. Wir brauchen ein leistungsfähiges S-Bahn-Netz und gutes Fahrplanangebot, um den Menschen eine attraktive und preisgünstige Alternative zum Individualverkehr bieten zu können.“ Salomon wies darauf hin, dass kein anderes Projekt in der Region über so viele Jahre hinweg bei allen politischen Parteien und Gruppierungen über Kreis-, Gemeinde- und Stadtgrenzen hinaus sowie in der Bevölkerung so uneingeschränkt unterstützt und akzeptiert werde wie der Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs. Allerdings sei die Breisgau-S-Bahn 2020 auch ein sehr ambitioniertes Projekt. OB Salomon: „Ambitioniert bedeutet, an die Grenze dessen gehen, was innerhalb eines relativ kurzen Zeitraum überhaupt finanzierbar und planerisch machbar ist“. Dies gelte für alle Projektpartner, die sich über das übliche Maß hinaus engagiert hätten: „Dies ist ein großartiger Tag für unsere Region!“ Hermann: Ausbau im ÖPNV führt zu deutlich mehr Fahrgästen Nach den Worten von Verkehrsminister Winfried Hermann sei bereits die bisherige Entwicklung der Breisgau-S-Bahn ein Vorzeigebeispiel für das politische Ziel, Baden-Württemberg zu einer Modellregion für nachhaltige Mobilität auszubauen. Der Ausbau der Infrastruktur und ein verbessertes Angebot im ÖPNV hätten, so Hermann, zu erheblichen Fahrgastzuwächsen geführt. Mit dem Konzept der Breisgau-S-Bahn 2020 werde eine neue Grundlage geschaffen, dieses Erfolgsmodell deutlich auszubauen. „Ich freue mich auch ganz persönlich, dass ich für die 1. Stufe 2018 der Breisgau-S-Bahn 2020 alle notwendigen Mittel des Landes zusagen kann“, sagte Hermann. Die Landesregierung setze sich mit Nachdruck beim Bund dafür ein, so schnell wie möglich eine tragfähige und auskömmliche Nachfolgeregelung für die Regionalisierungsmittel auf den Weg zu bringen, um den Ausbau des ÖPNV und die Bestellung von Zügen zu finanzieren. „Der Bund muss seine Verantwortung wahrnehmen und darf die anstehenden Projekte nicht gefährden“, sagte Hermann abschließend. Das Land bezuschusse nicht nur den Ausbau, sondern stelle darüber hinaus auch über die Ausschreibung der Schienenverkehrsleistungen deren Finanzierung mit einem für die nächsten Jahre verbesserten Fahrplanangebot im S-Bahnverkehr in der Region sicher. Seitens der Deutschen Bahn AG hob Frank Sennhenn, Vorstandsvorsitzender der DB Netz AG, hervor, dass die Deutsche Bahn als Infrastrukturbetreiber alles daran setzen werde, die Ausbaumaßnahmen im abgestimmten Zeitrahmen umzusetzen. „Auch für die DB AG ist die Breisgau-S-Bahn 2020 eines der wichtigsten Projekte in Baden-Württemberg, von dem die Fahrgäste im Nahverkehr spürbar profitieren werden. Um das Projekt wie geplant umsetzen zu können, müssen alle Beteiligten Hand in Hand arbeiten. Ich freue mich daher, dass die Breisgau-S-Bahn breite Zustimmung und Unterstützung der Region und des Landes erfährt „, so Sennhenn. Die Breisgau-S-Bahn 2020 wird im Rahmen des GVFG-Bundesprogramms realisiert. Die vertraglichen Grundlagen bilden der Kooperationsvertrag zwischen der DB AG, der Südwestdeutschen Verkehrs-AG (SWEG), dem Land und dem ZRF vom 9. März 2009 sowie die Absichtserklärung vom 03.03.2014 zwischen dem Land, ZRF und den Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU). Insgesamt fließen Mittel von 240 Millionen Euro in den Ausbau der Breisgau S-Bahn. Quelle: Deutsche Bahn, ZRF und Ministerium für Verkehr und Infrastruktur

Höllentalbahn als Teil der Breisgau S-Bahn: 62 Millionen für besseren Zugverkehr

Südkurier, 8.5.2015: http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/loeffingen/62-Millionen-fuer-besseren-Zugverkehr;art372525,7839335

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