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Planloses Gelabere: Bayerns Bahnchef Josel und Bundesverkehrsminister Scheuer im BR

YouTube Link: https://youtu.be/3c8UasMoHO8

Die Tage lief im Bayerischen Fernsehen eine Diskussion über den Nahverkehr der Bahn in Bayern, mit am Tisch: Der CSU-Bundesverkehrsminister in Berlin, Andreas Scheuer und der Konzernbevollmächtigte der Bahn in Bayern: Klaus-Dieter Josel.

Die übrigen Diskussionsteilnehmer waren Pendler oder andere Politiker, wobei selbst die Moderatorin der Runde den Eindruck erweckte, mehr mit der Bahn zu fahren, als der Bundesverkehrsminister oder Bayerns Bahn-Chef persönlich.

Konzern-Bevollmächtigter Josel, seit über 15 Jahren in Bayern im Amt, scheint keiner zu sein, der den Freistaat regional gut kennen würde. Außerdem verkehrt Josel mit der Mühldorfer Südostbayernbahn, die trotz völlig überalterter Infrastruktur zwischen München und Mühldorf gute Gewinne für den Konzern Deutsche Bahn in Berlin einfährt und zumindest digital in den Ansagen mitteilt, mit wie viel Verspätung der nächste Bahnhof erreicht wird und welche Anschlusszüge erreicht werden. Von den Anschlusszügen die nicht mehr erreicht werden, kommt kein Wort vom digitalen Band, so ähnlich sind wohl auch Josels Ansichten über das eigene Unternehmen zu interpretieren.

Während Bundesverkehrsminister Scheuer ohnehin nicht als Bahn-Freund gilt, waren Josels Aussagen beinahe bemerkenswert: Warum er zu einem Termin mit Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) nach Berlin fliege und nicht die Bahn nehme, entgegnete der oberste Eisenbahnfürst: Er wäre gerne mit der Bahn gefahren, was zeitlich nicht möglich war, dafür habe er tags zuvor schon etwas mehr als zwei Euro für irgendeine Umweltabgabe entrichtet.

Wenn Josel mit der Bahn nicht pünktlich nach Berlin kam, musste er wohl auch einen Pkw zum Flughafen nehmen, denn die neue Niederbayern-Anbindung an den Airport, die der Niederbayer Scheuer bei den ach so tollen Bahn-Investitionen in Bayern hoch hob, dauert für die Südostbayernbahn-Menschen genauso lange, wie die Fahrt von Mühldorf und dann weiter mit der S8 vom Ostbahnhof zum Flughafen.

Und der Erdinger Ringschluss, der irgendwann Südostoberbayern mit dem Flughafen verbinden soll, ist noch nicht fertig – und erst eines der nächsten Projekte, die angegangen werden sollen. Peinlich für Scheuer, der hob die Neufahrener Kurve hervor, dabei war dieses Projekt das „billigste“ im Konzept der Bayerischen Staatsregierung für den Bahnknoten München vor fast 10 Jahren…

Geplant, mit Filzstiftstrichen auf irgendwelchen Landkarten, seit gefühlt 20 Jahren, wird es da bei manchem Beobachter der Runde geklingelt haben. Das eingeengte Südostbayernbahn-Schema hielt Bahnchef Josel weiter in der Sendung oben: So wäre die Bahnlinie Traunstein-Traunreut, ein völlig unwichtiges Bahn-Lieblingsprojekt von Südostbayernbahn-Chef Kraller aus Mühldorf, der in Traunstein beheimatet ist, genauso defizitär, wie die Buslinie nebenbei. Völlig unangebracht in einer bayernweiten Sendung, was aber Josels Bayern-Horizont widerspiegelt. Da wusste wohl nicht einmal der Bundesverkehrsminister aus Niederbayern, über welch unwichtiges Thema hier der bayerische Bahn-Chef labert.

Diese zur Bahn konkurrierende Buslinie gab es übrigens schon, bevor Josel überhaupt nach Bayern übersiedelte und Josels lokaler Bahn-Mensch Kraller auf die Idee kam, dort mehr Züge fahren zu lassen, als Konkurrenz zum Bus. Anstatt die Bahn dort zu fördern, wo keine Busse fahren.

Bei so viel bayernweitem, regionalem (nicht-)Wissen konnte in der Runde im Bayerischen Fernsehen dann weder Bundesverkehrsminister Scheuer, noch die übrigen Teilnehmer mithalten. So wurde das Schienen-Thema in und um München diskutiert, mit der Stammstrecke, die ja bald kommt, eine verbale Zeitansage, die viel über die Denker und Lenker der Bahn und den Verkehrspolitiker Scheuer in Berlin an Interpretationsspielraum ermöglichen.

Am Ende der Sendung konnten zumindest tägliche Bahn-Nutzer nicht wirklich beruhigt zu Bett gehen. Die Bahn- und Verkehrs-Obrigkeit hatte nur unterstrichen, in welch fremden Welten sie doch leben und wie wenig sie sich darüber im Klaren sind, dass da täglich Millionen Menschen (Fahrgäste/Nutzer) sogar noch Geld für diese Verspätungs-Orgien bezahlen. Für bestens gewartete Technik aus der Kaiserzeit, längst überholte Infrastruktur mit Weichen und Signalen, als wäre Bahnfahren schon lange umsonst und all die Missstände dann doch „bald“ spürbar korrigiert beziehungsweise beseitigt. Eben Teil der Energiewende, als Verkehrswende in dieser Berliner Republik.

Wobei die zweite Stammstrecke als Tiefentunnel unter München wohl doch früher kommt, als alles andere, worüber die hohen Herrschaften die TV-Zuschauer mit vollem Ernst aber dann doch an satirische Züge erinnernd, belaberten: Da hatten die ansonsten vernehmbaren PR-Strategen von Bahn und Politik die Obrigkeit gut vorbereitet. Eben genauso, wie diese Fahrgäste die Deutsche Bahn und deren Infrastruktur täglich besser kennenlernen. Planloses Gelabere das nur offenbart: Besser wird da so schnell nichts!

M. Wengler

Bahn – Bahnchef Lutz sieht Fortschritte für bessere Bahn – Wirtschaft – Süddeutsche.de

Irgendwie erinnern deren gegenseitige Briefe an ein Lied von Pippi Langstrumpf…
www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bahn-bahnchef-lutz-sieht-fortschritte-fuer-bessere-bahn-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-191113-99-715605

Erding Bundespolizei Baum in Bahnleitung – stundenlang keine S-Bahn | Wörth

www.merkur.de/lokales/erding/woerth-ort377245/erding-bundespolizei-baum-in-bahnleitung-stundenlang-keine-s-bahn-13217313.html

Forsa Umfrage Deutsche Bahn Verkehr zwischen Rosenheim Brenner: Vorstellung der Ergebnisse | Landkreis Rosenheim

www.rosenheim24.de/rosenheim/rosenheim-land/landkreis-rosenheim-ort51031/forsa-umfrage-deutsche-bahn-verkehr-zwischen-rosenheim-brenner-vorstellung-ergebnisse-13217530.html

Milliarden für Bahn und Busse: Bund stockt Zuschüsse für regionalen Nahverkehr auf – Wirtschaft – Stuttgarter Zeitung

www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.milliarden-fuer-bahn-und-busse-bund-stockt-zuschuesse-fuer-regionalen-nahverkehr-auf.7f313c37-084d-4bc2-876d-d1794ac3d8ef.html

Bundesrechnungshof mahnt: Parlament soll Bahn stärker kontrollieren – SPIEGEL ONLINE

m.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bundesrechnungshof-mahnt-parlament-soll-bahn-staerker-kontrollieren-a-1295955.html

Sitzung u. Termine 11-19

Siehe www.probahn.at/sitzung-u-termine-11-19/ !
Die Aussendung ist dort bereits seit 1.11. abrufbar, wegen Installation eines neuen Internet-Zugangs kann die Versendung dieses Verweises erst jetzt erfolgen – dafür aber bereits mit der Sitzungs-Tagesordnung . Bitte um Verständnis!

Verkehr – Frankfurt am Main – „FR“: Regionaltangente West wird viel teurer als geschätzt – Wirtschaft – Süddeutsche.de

Verkehr – Frankfurt am Main – „FR“: Regionaltangente West wird viel teurer als geschätzt – Wirtschaft – Süddeutsche.de, 26.10.19:

www.sueddeutsche.de/wirtschaft/verkehr-frankfurt-am-main-fr-regionaltangente-west-wird-viel-teurer-als-geschaetzt-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-191026-99-456865

Verkehr – Bahn und Lufthansa baduen gemeinsames Angebot aus – Wirtschaft – Süddeutsche.de

SZ, 24.10.2019: www.sueddeutsche.de/wirtschaft/verkehr-bahn-und-lufthansa-bauen-gemeinsames-angebot-aus-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-191023-99-417412

Öffentlicher Nahverkehr: Wo die Investitionen landen – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/auto/oeffentlicher-nahverkehr-investitionen-1.4644714

S7-Verlängerung nach Geretsried: Jetzt ist Berlin ist am Zug | Geretsried

Merkur, 22.20.19: www.merkur.de/lokales/wolfratshausen/geretsried-ort46843/s7-verlaengerung-nach-geretsried-jetzt-ist-berlin-ist-am-zug-13146680.html

Zugausfälle bei Alex und Oberpfalzbahn wegen Lokführermangel | BR24

www.br.de/nachrichten/bayern/zugausfaelle-bei-alex-und-oberpfalzbahn-wegen-lokfuehrermangel,RWJnYQT

Bahn und Klimawandel: Ist der Platz neben Ihnen frei? – Gesellschaft – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/leben/bahn-fahren-klimawandel-1.4641299?reduced=true

Warum ist Zugfahren so teuer und Fliegen so billig? – EditionZukunft – derStandard.at › EditionZukunft

www.derstandard.at/story/2000109909641/warum-ist-zugfahren-so-teuer-und-fliegen-so-billig?utm_source=pocket-newtab

Pilotprojekt Wasserstoff für Bahnstrecke Mühldorf-Simbach

PNP, 18.10.2019:
plus.pnp.de/lokales/landkreis_altoetting/3484531_Bahn-unter-Strom.html

Kosten der Klimaerwärmung – Klimawandel wird Infrastruktur massiv stressen – News – SRF

Wenn das schon die Schweizer mutmaßen, kann D den Laden dicht machen.
Da läuft vieles ja schon ohne Natur-Katastrophen außerhalb der Fahrplan-Aushänge 😉
Fragt sich nur, wenn der Mittelpunkt der EU, als D, seine Lebensadern nicht im Griff haben sollte, was dann die außen oder darum herum machen werden/müssen?
www.srf.ch/news/schweiz/kosten-der-klimaerwaermung-klimawandel-wird-infrastruktur-massiv-stressen?utm_source=pocket-newtab

Planungsstau: Merkel will neue Schienen per Gesetz

www.faz.net/aktuell/wirtschaft/planungsstau-merkel-will-neue-schienen-per-gesetz-16426900.html

Verkehr – Frankfurt am Main – Saar-Ministerin: Bund muss Investitionen für Bahn verdoppeln – Wirtschaft – Süddeutsche.de

SZ, 8.10.19: www.sueddeutsche.de/wirtschaft/verkehr-frankfurt-am-main-saar-ministerin-bund-muss-investitionen-fuer-bahn-verdoppeln-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-191008-99-201359

Sitzung am 16.10. in Linz, Terminliste 10-19

s. www.probahn.at/sitzung-u-termine-10-19/ – konnte aus EDV-techn. Gründen erst jetzt verschickt werden – wird lfd. aktualisiert !

M.f.G. P. B.

S4Buchenau: Protest am Bahnsteig

SZ, 6.10.19: Aubing/Fürstenfeldbruck – Protest am Bahnsteig – München – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/aubing-fuerstenfeldbruck-protest-am-bahnsteig-1.4628855

Bayern/CSU: Belegen diese Zahlen eine Verkehrs-„Katastrophe“ auf dem bayerischen Land? | Politik

www.merkur.de/politik/bayern-csu-belegen-diese-zahlen-eine-verkehrs-katastrophe-auf-bayerischen-land-13062181.html

Deutsche Bahn investiert Milliarden bis 2030 – Wirtschaft – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-bahn-investitionen-schienennetz-1.4616897

Paukenschlag bei der 2. Stammstrecke: Drastische Konsequenz nach Fehlplanung

„Nach Pannen und Fehlplanung bei der 2. Stammstrecke in München gibt es nun personelle Konsequenzen.“ berichtet der Münchner Merkur.
www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/muenchen-paukenschlag-bei-2-stammstrecke-projektleiter-muss-gehen-9938224.html

Verkehrsministerium befürwortet Machbarkeitsstudie 4-gleisiger S4-Ausbau

miskowitsch.de/wp-content/uploads/2019/10/191002S4Machbarkeitsstudie.pdf

Von Euphorie ist jedoch zu warnen! Eine Machbarkeitsstudie ist immer erst der allererste Planungsschritt. Bis zur Bauausführung dauert es mindestens 15 Jahre, meistens 30 Jahre. Ausserdem ist ja bereits 2012 die Vorplanung für einen 4-gleisigen Ausbau abgeschlossen.

Weshalb muss man nun wieder mit einer Machbarkeitsstudie startet. Es könnte also wieder nur ein Abkenkungsmanöver sein!

WG: Einladung zur einzigartigen Projektpräsentation ABS 38 Mühldorf – Freilassing – Salzburg

s. auch www.oevg.at/fileadmin/user_upload/Editor/Dokumente/Veranstaltungen/20 19/Einladung_ABS_38_02.10.19.pdf !
M.f.G. P. Baalmann

Von: Richard Fuchs Gesendet: Freitag, 13. September 2019 23:30 An: office@bahn.co.at Betreff: Einladung zur einzigartigen Projektpräsentation ABS 38 Mühldorf – Freilassing – Salzburg

Liebe Eisenbahn-Freunde, es ist notwendig, dass von uns so viele Personen, als möglich, diese eigene Veranstaltung besuchen!

Einladung Projektpräsentation ABS 38
Die Würfel sind gefallen; die Bahnstrecke Mühldorf/Inn – Freilassing wird als Ausbaustrecke ABS 38 und Teil der „Magis­trale für Europa“ (Paris – München – Salzburg – Budapest) zweigleisig ausgebaut und elektrifiziert. Was vor rund 85 Jah­ren, als „Bayerische Tauernbahn“ erstmals angedacht wurde und vor 40 Jahren erstmals als Beschluß des Bundeska­bi­netts Berlin am 07.11.1979 in den deutschen Bundesverkehrswegeplan gekommen ist, wird nun Realität.
Im Herbst 2018 kam der Beschluss aus Berlin zu Planung und Ausbau der ABS 38. Seit damals ist die DB-Netz-Abteilung „Großprojekt ABS 38“ aktiv und ist bereits mitten in der Planung.
Da viele Leute es schon nicht mehr glauben konnten, dass dieses Projekt doch noch Realität wird und weil es für den Wirtschafts- und Tourismusraum Salzburg so immens wichtig ist, soll dies nun in einer Informationsveranstaltung, auch auf der österreichischen Seite, von kompetenter Stelle von Projektleiter der DB-Netz-Abteilung „Großprojekt ABS 38“ KLAUS-PETER ZELLMER vorgestellt werden. Als Sprecher der IHK-München (Industrie- & Handelskammer) und Sprecher der Industrie im Chemiedreieck um Burghausen wird GERHARD WIELAND die Argumente der Industrie darlegen.
Dazu haben sich der Verein „Die Rote Elektrische“, das Verkehrsforum Berchtesgadener Land & Rupertiwinkel e.V., mit der Österreichischen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft Landesstelle Salzburg in der Salzburger Wirtschaftskammer zusammengeschlossen, um diese Veranstaltung zu organisieren.
Die Veranstaltung findet am
2. Oktober 2019 ab 16:30 Uhr
im Plenarsaal der Wirtschaftskammer Salzburg
Julius-Raab-Platz 1 statt. Der Veranstaltungsort ist in 5 Gehminuten vom Salzburger Hauptbahnhof zu erreichen. Um die Räumlichkeiten dem Besuch entsprechend adaptieren zu können, ist unbedingt empfohlen Ihren Besuch an < mailto:office@bahn.co.at> office@bahn.co.at anzumelden. Wir ersuchen unbedingt um Voranmeldung!

Aus zeitökonomischen Gründen werden Fragen aus dem Publikum vorab schriftlich auf einem Formular abgesammelt und dann ggf. auch zusammengefasst vorgetragen und beantwortet. Der Zeitpunkt der Veranstaltung ist so gewählt, dass auch Besucher von auswärts noch rechtzeitig mit dem Zug nach Hause kommen (siehe Tabelle unten). Für Pressevertreter ist ab 15:30 Uhr ein Mediengespräch geplant, zu dem auch noch extra eingeladen werden wird.

Wir ersuchen Sie, zu dieser einzigartigen und wirklich wichtigen Veranstaltung zu kommen. Sie ist sicher ein Meilenstein in der Zukunft der Mobilität in den Regionen in und um Salzburg. Informieren Sie Ihre Freunde und sonstige Interessierte.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

RICHARD FUCHS
Obmann Verein „Die Rote Elektrische“
2. Vorsitzender Verkehrsforum Berchtesgadener Land & Rupertiwinkel e.V.

LETZTER ZUG ab Salzburg Hbf 02.10.2019
Richtung
Abfahrt
Zug
Linz, St.Pölten, Wien
20:08
RJX 169
Traunstein, Rosenheim, München
20:15
M 79044
Kufstein, Wörgl, Innsbruck
21:56
RJX 762
Selzthal, Leoben, Graz
18:15
EC 219
Schwarzach, Villach, Klagenfurt
20:12
EC 117
Fußweg WKO Richtung Hauptbahnhof 5-7 Minuten

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