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Ab dem Jahr 2022 : Südostbayernbahn will von Diesel auf Strom umschalten | Oberbayern | Nachrichten | BR.de

Ab dem Jahr 2022 : Südostbayernbahn will von Diesel auf Strom umschalten | Oberbayern | Nachrichten | BR.de
www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/suedostbayern-bahn-will-von-diesel-auf-strom-umschalten-100.html

Bahnsteig 1 Fürstenfeldbruck ins Programm Bahnausbau München aufgenommen

Siehe: cms.bahnausbau-muenchen.de/projekt.html?PID=77 (heruntergeladen am 24.4.2018)
Bahnsteighöhe: 76 cm
Baurecht soll bereits 2019 beantragt werden.
Kosten: 3 Mio Euro
Ein Inbetriebnahmetermin ist nicht genannt.
Meine grundsätzliche Kritik lautet: Gleis 1 kann von Regionalzügen stadteinwärts am Morgen, wenn die Entlastung der S-Bahn am notwendigsten ist, nur umständlich angefahren werden. Das Gegengleis (Gleis 2) muss dabei 2 mal gekreuzt werden. Das wird man auf der stark ausgelasteten Strecke aus betrieblichen Gründen kaum machen können.
Trotzdem ist dieses Miniprojekt zu begrüssen, aber ich befürchte, dass der Regionslzughalt des RE 57401 aus Memmingen Richtung München um ca. 6:40 in Fürstenfeldbruck kaum je verwirklicht wird.

Vergleich der Bahnelektrifizierungsstrategien von Bayern und Baden-Württemberg

Die Bayerische Bahn-Elektrifizierungsstrategie wurde in der Ministerratssitzung vom 23.1.2018 veröffentlicht: bayern.de/bericht-aus-der-kabinettssitzung-vom-23-januar-2018/?seite=1617 und zwar noch unter dem Bayerischen Verkehrsminister Joachim Herrmann.
Folgende Strecken sollen demnach Priorität elektrifiziert werden:
Aschaffenburg – Miltenberg inkl. Hafenbahn Aschaffenburg (43 km; Unterfranken),
Ebersberg – Wasserburg a. Inn (19 km; Oberbayern),
das Oberlandnetz mit den drei Teilstrecken Holzkirchen – Lenggries, Schaftlach – Tegernsee und Holzkirchen – Bayrischzell (84 km; Oberbayern),
Simmelsdorf-Hüttenbach – Neunkirchen am Sand (10 km; Mittelfranken),
Kaufering – Landsberg a. Lech (5 km; Oberbayern),
Markt Erlbach – Siegelsdorf (18 km; Mittelfranken),
Neu-Ulm – Memmingen – Kempten inklusive der Stichstrecke Senden – Weißenhorn (94 km; Schwaben).
Baden-Württembergs Verkehrsminister hat seine Elektrifizierungsprojekte www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/verkehrsministerium-stellt-schienen-elektrifizierungskonzept-vor-1/ am 13.4.2018 vorgestellt. Er unterteilt die Projekte in 3 Prioritätsstufen und liefert dazu auch eine Karte www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mvi/intern/Dateien/PDF/PM_Anhang/180413_Karte_Elektrifizierungskonzept_Stand_20_03_2018.pdf .

Baden-Württemberg plant Bahnelektrifizierungsinitiative

Hier sind die Details dazu:
Pressemeldung vom 13.4.2018: www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/verkehrsministerium-stellt-schienen-elektrifizierungskonzept-vor-1/
Karte dazu: www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mvi/intern/Dateien/PDF/PM_Anhang/180413_Karte_Elektrifizierungskonzept_Stand_20_03_2018.pdf

Hochrheinbahn: Ausschreibung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung wird vorbereitet

Erfreut habe ich festgestellt, dass gemäss Informationen im Bauinfoportal der Deutschen Bahn bauprojekte.deutschebahn.com/p/hochrhein-strecke die Ausschreibung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung vorbereitet wird.

Eurocity München-Zürich ab Dez. 2018 wird noch 5 Minuten langsamer

Neuer Fahrplan ab Dezember 2018:
Es ist offensichtlich geplant, dass der EC von und nach Zürich künftig zwischen Winterthur und St. Gallen wieder ohne Halt verkehren wird. Trotzdem wird der EC auf Schweizer Staatsgebiet nicht schneller, sondern sogar noch 5 Minuten langsamer! So steht es zumindest in der Netzgrafik des BAV veröffentlicht am 29.1.2018: www.bav.admin.ch/dam/bav/de/dokumente/themen/fabi-step/nnp_netzgrafiken/netzgrafiken_nnp19.pdf.download.pdf/Netzgrafiken%20NNP2019_V1.0.pdf
Demnach sind folgende Zeiten vorgesehen:
St. Margrethen an 18
St. Margrethen ab 29
St. Gallen an 53
St. Gallen ab 55
Winterthur an 31
Winterthur ab 33
Zürich Flughafen an 46
Zürich Flughafen ab 48
Zürich HB an 58
Zürich HB ab 08

In der Gegenrichtung ergeben sich die Fahrzeiten aus der Fahrplansymmetrie.

Und weiter über Lenzburg, Aarau, Liestal nach Basel SBB

Gegenüber heute verlängert sich der Aufenthalt in St. Margrethen von 6 auf 11 Minuten.
Die Fahrzeit zwischen St. Margrethen und St. Gallen steigt von heute 19 Minuten auf 24 Minuten.
Die Fahrzeit zwischen St. Gallen und Winterthur sinkt von heute 41 Minuten auf neu 36 Minuten.

4-gleisiger Ausbau S2-Ost Berg am Laim-Markt Schwaben wurde stillschweigend beerdigt

Traurig aber wahr: Die S2 ab Markt Schwaben soll mit einem einzigen zusätzlichen Langzug abgespeist werden. Der 4-gleisige Ausbau, für den sich Herrmann im November 2015, Dobrindt im Mai 2017 und MdB Burkert im Januar 2017 vehement einsetzen wollten, ist weder auf der Liste Bahnausbau München von DB Netze vom 26.1.2018 noch auf der Liste des STMI vom 15.3.2018 aufgeführt. Das S-Bahnbündnis Ost verharrt weiterhin im Dornröschenschlaf. Selbst Schuld, wenn man sich von den Versprechungen der Minister einlullen lässt, und diese nicht einfordert. Die S2 Ost, die heute als einzige S-Bahnlinie am Morgen einen Express-S-Bahn durch die Stammstrecken und somit sechs Züge pro Stunde aufweist, wird mit Eröffnung der 2. Stammstrecke auf 4 Züge pro Stunde zurückgestutzt. Das zusätzliche Gedränge ab Eröffnung der 2. Stammstrecke kann man sich schon heute ausmalen. Es wird Zeit, dass das Bündnis Ost aufwacht. Die Hoffnung, dass der Bund dieses Projekt im Rahmen der ABS38 (Elektrifizierung München-Mühldorf-Freilassing) als BVWP finanziert, ist nicht realistisch. Bayern sollte dieses Projekt schnellstmöglich als GVFG-Projekt planen lassen (dass ja auch zu 60% vom Bund finanziert wird, zumindest irgendwann, d.h. wenn die Vorfinanzierung des Bundesanteil der 2. Stammstrecke durch Bayern vom Bund zurückgezahlt wird) und nicht weiter Zeit verplempern.

LKW-Verkehrslawine durch die Alpen: Brenner & Gotthard im Vergleich

Schweizer Fernsehen Nachrichtenmagazin 10 vor 10, 15.3.18:
www.srf.ch/play/tv/redirect/detail/cf0a313e-b2c7-4dc5-8e77-c03ec877ac15

Bahnsteig Gleis 1 in Fürstenfeldbruck soll ausgebaut werden

Obwohl nicht aufgeführt unter den Projekten Bahnausbau. München Merkur, 31.1.2018: www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/ausbau-s-bahn-linie-4-deutsche-bahn-beauftragt-planer-9573403.html

S4 Ausbau Pasing–Buchenau: Planungsstand, Terminplan, Finanzierung

Bahnausbau Pasing-Buchenau inzwischen mit eigener Internetseite cms.bahnausbau-muenchen.de/projekt.html?PID=35
Im Rahmen von 50 Bahnprojekten im Grossraum München: www.bahnausbau-muenchen.de/home.html
Hier noch die Pressemeldung dazu
www.deutschebahn.com/presse/muenchen/de/aktuell/presseinformationen/16813054/01_26_Neue_Internetseite.html?start=0&itemsPerPage=50

Aktueller Stand

  • Verständigung auf überarbeiteten Planungsumfang und Abschluss eines Planungsvertrages mit dem Freistaat Bayern im Dezember 2016
  • Aktuell wird die Vorplanung erstellt (HOAI-Leistungsphasen 1+2).
  • Terminplan

  • Abschluss der Vorplanung erfolgt in 2019
  • Einreichung Planfeststellungsverfahren im Dezember 2020
  • Vorlage des Baurechtes und Abschluss des Realisierungs- und Finanzierungsvertrages für 2024 geplant
  • Anschließend folgt die Bauausführung
  • Verlängerung S7 Geretsried immer noch in der Vorplanung

    Vorplanung noch immer nicht abgeschlossen.

  • Vorlage des Baurechtes für die neue Planung vsl. 2021
  • Abschluss eines Realisierungs- und Finanzierungsvertrags zur Bauausführung zwischen Freistaat Bayern und DB Netz AG ebenfalls 2023
  • Ein Inbetriebnahmetermin kann erst mit Abschluss der Vorplanung für die Tieflage des Bahnhofs Wolfratshausen genannt werden.“
  • cms.bahnausbau-muenchen.de/projekt.html?PID=43

    Planungsstand, Terminplan und Finanzierung Überwerfung Westkreuz

    Überwerfung Westkreuz
    Hier www.bahnausbau-muenchen.de/projekt.html?PID=27 wird die Frage weitgehend geklärt:

  • „Im Dezember 2016 erfolgte die Durchfinanzierung der 2. Stammstrecke München. Diese umfasst ein Paket an Infrastrukurmaßnahmen. Dazu gehören sieben sogenannte „netzergänzende Maßnahmen“ (NEM), so auchder Ausbau der Abzweigstelle Westkreuz (NEM 13). Die Planungen werden unter Berücksichtigung der Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke München durchgeführt.
  • Aktuell werden die Planungen der DB Netz AG für die Abzweigstelle Westkreuz und die Planungen der Landeshauptstadt München für die Brückenbauwerke über die Bodenseestraße zusammengeführt.“
  • „Im Dezember 2016 erfolgte die Durchfinanzierung der 2. Stammstrecke München. Diese umfasst ein Paket an Infrastrukurmaßnahmen. Dazu gehören sieben sogenannte „netzergänzende Maßnahmen“ (NEM), so auch der Ausbau der Abzweigstelle Westkreuz (NEM 13). Die Planungen werden unter Berücksichtigung der Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke München durchgeführt.
  • Aktuell werden die Planungen der DB Netz AG für die Abzweigstelle Westkreuz und die Planungen der Landeshauptstadt München für die Brückenbauwerke über die Bodenseestraße zusammengeführt.“
  • Gute Übersicht der Planungsstände, Finanzierung und Terminpläne Bahnausbau München

    www.bahnausbau-muenchen.de/Massnahmen.html

    3 Züge pro Stunde auf S-Bahnlinie Nürnberg-Erlangen

    Pressmeldung BMVI vom 26.1.2018:
    „Bund, Freistaat Bayern, Stadt Fürth und Deutsche Bahn haben sich auf Verbesserungen des S-Bahn-Verkehrs im Raum Nürnberg verständigt. An den Gesprächen in Berlin nahmen der geschäftsführende Bundesverkehrsminister Christian Schmidt, der bayerische Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann, Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung, Deutsche Bahn-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla und weitere Vertreter der DB teil.

    Ergebnisse:
    Bis zur Inbetriebnahme neuer S-Bahn-Gleise im Raum Nürnberg (Bereich Fürth-Eltersdorf) soll zusätzlicher S-Bahn-Verkehr entlang der bestehenden ICE-Trasse ermöglicht werden.
    Ziel ist, durch eine Interims-lösung die bisher zwei Züge pro Stunde für die S-Bahn Nürnberg-Erlangen auf drei Züge zu erhöhen und damit einem annähernden 20 Minuten-Takt zu schaffen. Dazu sollen bis zum Fahrplanwechsel 2020 die baulichen Voraussetzungen für die Nutzung der bereits erstellten S-Bahn-Gleise im Bereich Fürth-Unterfarrnbach geschaffen werden.

    Als Auftrag aus dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes vom 9. November 2017 zum Fürther Verschwenk ergibt sich, dass eine ergebnisoffene Prüfung beider Varianten, S-Bahn-Verschwenk oder Ausbau auf Bestandstrasse (Bündelungstrasse), durchgeführt werden muss.
    Bundesverkehrsminister Christian Schmidt:

    Ich freue mich, dass wir gemeinsam mehr Bewegung und Dynamik für den Verkehr in der Region vereinbaren konnten. Die S-Bahn im Raum Nürnberg wird leistungsfähiger. Kurzfristig werden die Voraussetzungen für einen annähernden 20-Minuten-Takt geschaffen. Im Zuge dieser Interimslösung wird auch die Behelfsbauweise des Bahnhof Unterfarrnbach ein schnelles Ende finden. Darüber hinaus brauchen wir einen leistungsfähigen Nord-Ast. Für alle Beteiligten ist klar, dass die Trassenvarianten für neue S-Bahn-Gleise ergebnisoffen geprüft werden.
    Das ist ein gutes Signal für Fürth und seine Pendler. Damit ist klar: Die Bündelungstrasse entlang der Bestandsstrecke ist und bleibt eine gleichberechtigte Option. Diesen Beitrag weiterlesen »

    Landeshauptstadt schuld an Verzögerungen bei der Überwerfung Westkreuz

    Nachdem in Railblog am 24.1.2018 über die von der Landeshauptstadt verursachte Verzögerung beim Ausbau der Strecke Daglfing-Johanneskirchen berichtet wurde (www.railblog.info/?p=17130) wurde heute schon wieder ein S-Bahnprojekt bekannt, welches wegen der Landeshauptstadt München nicht vorwärts kommt. Die Überwerfung Westkreuz, die ein kreuzungsfreies Ausfädelns der Strecke nach Herrsching von der Strecke nach Tutzing ermöglicht. „… Abzweigstelle Westkreuz; da ist eine Eisenbahnüberführung über die Bodenseestraße zu gestalten. Hier wartet die Bahn seit zwei Jahren auf die Einigung mit der Landeshauptstadt über die Ausgestaltung dieser Eisenbahnüberführung.“ (siehe Protokollauszug aus einer Sitzung des Bayerischen Landtags, 7.12.2017: www.bayern.landtag.de/webangebot2/Vorgangsmappe?wp=17&typ=V&drsnr=19493&intranet=#pagemode=bookmarks )

    Es reicht also nicht den schwarzen Peter immer bei der Deutschen Bahn und dem Freistaat zu suchen.

    S-Bahnausbau zwischen Daglfing und Johanneskirchen: Stadt muss endlich Farbe bekennen – Puchheim – myheimat.de

    S-Bahnausbau zwischen Daglfing und Johanneskirchen: Stadt muss endlich Farbe bekennen – Puchheim – myheimat.de, 24.1.2018

    www.myheimat.de/puchheim/politik/s-bahnausbau-zwischen-daglfing-und-johanneskirchen-stadt-muss-endlich-farbe-bekennen-d2849883.html

    Elektrifizierung Lindau-München: Zwei zusätzliche Abschnitte erhalten Baurecht

    Sontheim – Memmingen: 9.1.2018
    Türkheim – Stetten: 19.1.2018: www.eba.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/PF/Beschluesse/Bayern/51_ABS_48_PFA_5.pdf?__blob=publicationFile&v=6
    Von insgesamt 21 Planfeststellungsabschnitten sind nun 12 mit Baurecht und für 9 ist das Baurecht noch ausstehend.
    Siehe: www.abs48.com/Projektstatus

    Münchens OB Reiter setzt sich für höhere GVFG-Mittel ein

    Rathaus-Umsatz, 12.1.2018:
    OB Reiter wendet sich an die Spitzen von SPD, CDU und CSU
    Nachdem sich heute morgen die Spitzen von SPD, CDU und CSU darauf verständigt haben, nach den Sondierungen in Koalitionsverhandlungen eintreten zu wollen, wendet sich Oberbürgermeister Dieter Reiter als Vertreter der größten Kommune in Deutschland mit einem Schreiben an die Vorsitzenden. Nachdem fast drei Viertel der Deutschen in Städten und in den großen Ballungszentren leben, appelliert der Oberbürgermeister, die Bedürfnisse und Lebensrealitäten der betroffenen Menschen vorrangig in den Blick zu nehmen: „Entscheidend ist, dass sich die Menschen das Leben in unserem Land und in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld noch leisten können, dass die soziale Infrastruktur stimmt, dass die kulturelle und bildungspolitische Teilhabe hinreichend gewährleistet ist und die individuelle Mobilität durch öffentliche Verkehrsinfrastruktur sichergestellt ist. Dies bestimmt nicht nur die persönliche Zufriedenheit und die wahrgenommene Beurteilung von Verteilungsgerechtigkeit, sondern auch den Bestand unseres gesellschaftlichen Friedens.“

    Hier ein Auszug aus dem Brief an die Parteivorsitzenden:

    „Ebenfalls einer umfassenden Neuordnung und deutlichen Aufstockung bedarf der gesamte Komplex der Bundesförderung der verkehrlichen Infrastruktur, hier vorrangig des öffentlichen Personennahverkehrs. Hierzu ist das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) inhaltlich auf neue Füße zu stellen und finanziell an die realen Ausbaubedarfe des ÖPNV anzupassen. Selbst vergleichsweise gut ausgestatteten Kommunen wie München ist es nicht im Ansatz möglich, die anstehenden Investitionen in Netze und Linien allein zu stemmen.“

    Wegen zweiter Stammstrecke – Ausbau der S 4 liegt in weiter Ferne – Fürstenfeldbruck – Süddeutsche.de

    SZ, 14.1.18: Wegen zweiter Stammstrecke – Ausbau der S 4 liegt in weiter Ferne – Fürstenfeldbruck – Süddeutsche.de

    www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/wegen-zweiter-stammstrecke-ausbau-der-s-liegt-in-weiter-ferne-1.3824939

    Ergebnis der GroKo-Sondierung: Erhöhung der GVFG-Mittel auf 1 Mrd. Euro ist offiziell

    Ergebnisse der Sondierungsgespräche von CDU, CSU und SPD. Finale Fassung 12.01.2018 :

    Hier die relevanten Textstellen:
    Seite 7: „Wir werden die Mittel für das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) erhöhen und dynamisieren.“ Hier steht allerdings nichts von einem Zeitraum und auch nichts von einem Zielwert. Dazu muss man weiterlesen:
    Seite 16: „Erhöhung der Mittel Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) 2020/21: Summe 2018-21: 1 Mrd. Euro“

    So könnte es gemeint gewesen sein (alle Zahlen in Mio €):
    GVFG-Mittel / Bisher / Neu / Aufstockung
    2018 / 333 / 333 / 000
    2019 / 333 / 333 / 000
    2020 / 333 / 666 / 333
    2021 / 333 / 1000 / 667
    ————————————————————————————————
    Aufstockung 2018-2021: 1000

    BEG veröffentlicht Studie zum Bahnausbau München-Prag

    „Im Rahmen der Studie „Beschleunigung der Verkehre München – Praha“ haben die Bietergemeinschaft SMA, Schüßler-Plan und SUDOP mehrere Varianten mit unterschiedlichen Ausprägungen (mit/ohne Neigetechnik, mit/ohne Kurve Schwandorf etc.) für eine Fahrzeitverkürzung der Relation München – Regensburg – Plzeň – Praha ausgearbeitet. Die Zielfahrzeit liegt bei allen Varianten bei 4 Stunden 15 Minuten. Dies ist gegenüber dem heutigen Fahrplan eine Einsparung von rund eineinhalb Stunden. Die Untersuchungsergebnisse der Sudop-Studie, welche den Infrastrukturausbau in Tschechien untersucht hat, sind in diese Studie mit eingeflossen.“

    Hier die gesamte Studie Beschleunigung der Verkehre München – Praha von Januar 2018

    Hoffnung für Schienennahverkehr in Deutschland: GroKo will GVFG-Mittel auf 1 Mrd. Euro verdreifachen. Aber erst ab 2021!

    Aus den Verhandlungen zur GroKo: Verdreifachung der GVFG-Mittel auf 1 Mrd. Euro geplant. Aber leider erst ab 2021! Das kann man gut versprechen, ist zum Ende der 4-jährigen Legislaturperiode. Da kann leider noch viel dazwischenkommen. Siehe Nahverkehr Hamburg, 11.1.2017: „Bekommt Hamburg mehr Fördergeld für U- und S-Bahn-Ausbau?

    Entsprechende News sind auch in den Kieler Nachrichten vom 11.1.2017.

    Die ursprüngliche Meldung der FAZ, „1 MILLIARDE VON DER GROKO: Geldregen für Busse und Bahnen“ vom 10.1.2017 ist natürlich falsch. Die Mittel nach dem GVFG sind nur für Schienenprojekte im Nahverkehr. $

    Nun ist es höchste Eisenbahn, dass sich die Damen und Herren MdBs auf die Hinterfüsse stellen, und den Sondierern richtig Dampf machen. Bis 2021 können die Ballungsräume nicht mehr warten.

    5,5 Mrd Euro für U-Bahn und Tram in München

    München Merkur, 11.1.2018: „5,5 Milliarden Budget: München geht U9 und Tramtangente im Eiltempo an

    Und SZ, 11.1.2018: „München will 5,5 Milliarden Euro für Ausbau des Nahverkehrs ausgeben“
    Zitat aus SZ-Artikel: „Noch im Januar will sich der Stadtrat mit U-Bahn-Entlastungsspange U9 und der Tram-Nordtangente durch den Englischen Garten befassen. Im Frühjahr soll der Beschluss zur Tram-Westtangente auf die Tagesordnung kommen. Auch über die U4 nach Englschalking im Osten wollen die Stadträte entscheiden, ebenso über die Erschließung von Freiham im Westen mit der U5 sowie den U-Bahn-Ausbau im Münchner Norden (U26) zwischen Kieferngarten und Am Hart. … Er hält die Umsetzung der Vorhaben in den nächsten 20 Jahren für realistisch. Allerdings ist die Finanzierung des Milliardenprojekts noch unsicher. Die Stadt kann diese laut Reiter nicht alleine schultern. Sie ist auf Geld vom Bund und Freistaat angewiesen. SPD und CSU fordern deshalb eine massive Aufstockung der Mittel für den ÖPNV.“

    Fette Stellen nicht im Original, sondern durch den Autor hervorgehoben.

    Wenn das die Stadtratsfraktionionen von SPD und CSU wirklich ernst meinen, dann müssten sie schleunigst versuchen, in den GroKO-Koalitionsverhandlungen Einfluss zu nehmen. Von der CSU hat man schon eine Stellungnahme in diese Richtung gehört, von der SPD habe ich noch nichts gesehen.

    Ausserdem müssten die Stadtratsmitglieder schleunigst ihre Bundestags- und Landtagskollegen angehen, damit die entsprechenden Schienenverkehrsprojekte in die GVFG-Liste aufgenommen werden. In der neusten mir verfügbaren GVFG-Liste 2016-2020 (GVFG-Bundesprogramm 2016-2020 Bayern) sind nur enthalten:
    Verlängerung der U5 von Laimer Platz bis Pasing, der U4 bis Engelschalking und der U6 bis Martinsried. Münchner Tramprojekte sind keine enthalten, ebenso fehlen die U9 und die U5 zwischen Pasing und Freiham.

    Kommentar – Projekt Bahnhof Breitenau mit langer Wartezeit

    Kommentar – Projekt mit langer Wartezeit – Dachau – Süddeutsche.de
    SZ, 9.1.18:
    www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/kommentar-projekt-mit-langer-wartezeit-1.3818366

    Ein neuer Halt Breitenau an der S-Bahn nach Altomünster

    Nahverkehr – Guter Plan, ohne die Bahn – Dachau – Süddeutsche.de SZ, 9.1.18: www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/nahverkehr-guter-plan-ohne-die-bahn-1.3818356
    Und SZ-Kommentar dazu

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