Autorenarchiv

Bahnstrecke Lindau – Memmingen: Elektrisch, aber unpünktlich – Aktuelle Allgäu-Nachrichten – Allgäuer Zeitung

Bahnstrecke Lindau – Memmingen: Elektrisch, aber unpünktlich – Aktuelle Allgäu-Nachrichten – Allgäuer Zeitung
Allgäuer Zeitung, 20.1.22: www.allgaeuer-zeitung.de/allgaeu/bahnstrecke-lindau-memmingen-elektrisch-aber-unp%C3%BCnktlich_arid-370993

Digitale automatische Kupplung soll Güterverkehr in Europa revolutionieren

BMDV – Digitale Revolution im Güterverkehr: Testzug startet zu Fahrt durch Europa
Pressemeldung des BMDV vom 19.1.22: www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2022/005-digitale-revolution-im-gueterverkehr.html

MVV-Gesellschafter kritisieren Deutsche Bahn – Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr

MVV-Gesellschafter kritisieren Deutsche Bahn – Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr PM des StMB vom 19.1.22: www.stmb.bayern.de/med/pressemitteilungen/pressearchiv/2022/9/index.php
Natürlich wird kein Wort darüber verloren, dass gerade der Freistaat jahrzehntelang den Bahnausbau verschlafen und verzögert hat.

Ausbau S4 West: Die CSU ist schuld am verzögerten Bahnausbau

Fürstenfeldbruck: Der Freistaat ist schuld am verzögerten Bahnausbau – Fürstenfeldbruck – SZ.de
SZ, 17.1.22: www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-ausbau-s-bahn-1.5509292

StMB hat beim 3-gleisigen Ausbau Pasing-Eichenau den Überblick verloren

Die Antwort der Staatsregierung von 16.9.21 www.bayern.landtag.de/webangebot2/webangebot/vorgangsanzeige?wp=18&vorlage=59014 widerspricht sich:
Gemäss oben zitierter Antwort auf Frage 4.1 hält die *Express-S-Bahn Geltendorf – München* nur in *Buchenau* und *Puchheim*. In Antwort auf Frage 4.3 heisst es, dass die *Express-S-Bahn aus Geltendorf *gemäss 3. Gutachterentwurf um 7 Minuten langsamer sei, weil sie zusätzlich in Türken feld, Grafrath, Schöngeising und *Puchheim *halten würde. Gemeint ist wohl *Fürstenfeldbruck*. Gemäss Antwort der Staatsregierung vom 14.9.21 (also nur 2 Tage vorher) www.bayern.landtag.de/ElanTextAblage_WP18/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/18_0017804.pdf hält die Express-S-Bahn jedoch in *Fürstenfeldbruck* und *Puchheim*. Was stimmt jetzt?
Ausserdem widerspricht die Antwort vom 16.9.21 zur Frage 4.1 bezüglich der Halte der *Regional-S-Bahn S24X Buchloe – München *(Kaufering, Geltendorf, *Buchenau*, Fürstenfeldburck, Puchheim) der Antwort der Staatsregierung vom 14.9.21 www.bayern.landtag.de/ElanTextAblage_WP18/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/18_0017804.pdf (Kaufering, Geltendorf, Fürstenfeldbruck, Puchheim).
Es sieht so aus, dass das StMB den Überblick verloren hat.
Sowieso widerspricht die geplante Haltepolitik der Express-S-Bahn Geltendorf-München den Konzept der Express-S-Bahnen. „Die Züge der Express-S-Bahn starten im 30-Minuten-Takt an den äußeren Endpunkten und bedienen bis zu den sogenannten Mittelzentren sämtliche Zwischenstationen. Am Mittelzentrum bestehen Anschlüsse zur S-Bahn im 15-Minuten-Takt.“ Siehe: www.2.stammstrecke-muenchen.de/nutzen-fuer-muenchen-und-die-metropolregion.html Die Express-S-Bahn ab Geltendorf lässt jedoch gemäss den Planungen des StMB sämtliche Stationen zwischen Geltendorf und Fürstenfeldbruck (bzw. Buchenau) aus. Insofern folgen die Planungen des Deutschlandtakts dem Express-S-Bahn-Konzepts der 2. Stammstrecke, die Planungen des Freistaats dagegen nicht.

S4 Ausbau Pasing – Buchenau: Grüne empört über CSU – Fürstenfeldbruck – SZ.de

SZ, 14.1.22: Fürstenfeldbruck – Grüne empört über CSU – Fürstenfeldbruck – SZ.de
www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-gruene-empoert-ueber-csu-1.5507796

Details zum geplanten 4-gleisigen Ausbau Ostbahnhof – Markt Schwaben

DB schreibt am 20.12.21 die Erstellung der Betriebliche Aufgabenstellung (BAST) *ABS 38 – München Ost – Markt Schwaben* (Teilausbau) aus: Auftragsdauer von 14.03.2022 bis 01.05.2023 Siehe: bieterportal.noncd.db.de/evergabe.bieter/eva/supplierportal/portal/subproject/c6fbab08-d3e4-4541-a049-573ce8bc8438/details Aus Anlage 01.1 Projektbeschreibung: „Mit Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke wird die S-Bahn bis Markt Schwaben auf einen 15-Minuten-Grundtakt verdichtet. Dies führt bereits in diesem Zustand (d. h. noch ohne Ausbau Markt Schwaben – Mühldorf – Freilassing) dazu, dass die die Regionalverkehrszüge München – Mühldorf sowie die Güterzüge im Abschnitt München Ost bzw. München Ost Rbf – Markt Schwaben z. T. um mehrere Minuten verlangsamt werden müssen, da Überholungen der S-Bahn nicht möglich sind. Insbesondere in der HVZ sind die zwischen München-Riem und Markt Schwaben dann vorgesehenen Trassen nur mit einer Homogenisierung der Geschwindigkeiten von S-Bahn, Regional- und Güterverkehr umsetzbar. Zudem sind praktisch keine Pufferzeiten für eine Erholung des Fahrplans vorhanden und es besteht infolgedessen ein hohes Risiko für Verspätungsübertragungen, eine schlechte Betriebsqualität sowie länger andauernde Erholungsphasen nach Störungen. Mit Umsetzung der vorgenannten Projekte ABS 38 aus dem Vordringlichem Bedarf des BVWP 2030 wird sich der Engpass im Abschnitt München Ost – Markt Schwaben weiter verschärfen. Es kommen dann eine zweistündliche (Deutschlandtakt fordert stündlich) SPFV-Linie (München – Wien) sowie zusätzliche Güterzüge (Verlagerung des SGV München – Salzburg von der Strecke über Rosenheim) dazu. Laut BVWP 2030 wird für diesen Abschnitt dann eine Streckenvollauslastung prognostiziert. Ohne Ausbau – ggf. zunächst in Etappen – des Abschnitts München-Riem – Markt Schwaben gibt es keine weitere Entwicklungsperspektive für (über die dem BVWP 2030 zugrunde liegende Prognose hinausgehende) Angebotsverbesserungen. Betroffen sind vorrangig Angebotsverdichtungen (zusätzliche Züge bei S-Bahn, Regionalverkehr, Fernverkehr), aber auch Reisezeitverkürzungen durch Wegfall von Fahrzeitüberschüssen sowie eine Verbesserung der Betriebsqualität und Robustheit insbesondere auch im Störfall. Dies betrifft somit alle Zuggattungen und neben dem Schienenpersonen- auch den Schienengüterverkehr. Aus diesen Gründen sind im Bereich zwischen München Ost und Markt Schwaben Infrastrukturmaßnahmen erforderlich, um ein bedarfsgerechtes Angebotskonzept umsetzen zu können. Ziel der Maßnahme ist es, den Abschnitt München Ost – Markt Schwaben so zu ertüchtigen, dass die über die Prognose des BVWP 2030 hinausgehenden Zugleistungen des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) der Relationen München – Erding – Flughafen und München – Mühldorf – Freilassing – Salzburg sowie der zusätzliche Schienenpersonenfern- und Schienengüterverkehr quantitativ und in guter Qualität fahrbar sind. Daneben soll die Messe München an das S-Bahn-Netz angeschlossen werden. Insbesondere soll damit eine direkte und umsteigefreie Fahrmöglichkeit vom Flughafen München zur Messe geschaffen werden (über Erding). Dies erfordert zwischen München-Riem und Feldkirchen den Bau einer Neubaustrecke, d. h. eine Führung der S-Bahn südlich der Bestandsstrecke über das Messegelände. Um den bestehenden Engpass im Bereich München Ost bis Markt Schwaben zu beseitigen, hat der Freistaat Bayern eine Untersuchung in Auftrag gegeben, welche in einem ersten Schritt Entwicklungsperspektiven im Schienenverkehr untersucht hat. Die Perspektiven umfassen ausdrücklich *nicht nur einen viergleisigen Vollausbau*, sondern auch *aufwärtskompatible Teilertüchtigungen*. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass sich durch die Umsetzung der in dem Gutachten genannten Infrastrukturmaßnahmen, welche in Etappenlösungen umsetzbar sind (sogenannte Ausbaustufen), sich deutliche Verbesserungen im Schienenpersonennah-, Schienenpersonenfern- und Schienengüterverkehr erzielen lassen. Der darin noch vorgesehene etappenweise Ausbau in insgesamt drei Ausbaustufen wurde vereinfacht und wird nunmehr in zwei Ausbaustufen dargestellt. Die zwei Ausbaustufen sind im Rahmen der *Vorplanung* parallel zu untersuchen. Die betriebliche Aufgabenstellung umfasst, wie in der verkehrlichen Aufgabenstellung der BEG hinterlegt die Betriebsprogramme für zwei Ausbaustufen: 1. *viergleisiger Teilausbau von Riem bis Feldkirchen* (mit Blockverdichtung im zweigleisigen verbleibenden Abschnitt Feldkirchen-Markt Schwaben) 2. *viergleisiger Vollausbau von Riem bis Markt Schwaben* Je Ausbaustufe wird zwischen Riem und Feldkirchen jeweils eine *Streckenführung über die Münchner Messe* (zweigleisige Neubaustrecke) und ein *bestandsparalleler Ausbau* (zwei weitere Gleise entlang der bestehenden Trasse) betrachtet, so dass für jede Ausbaustufe 2 Varianten zu betrachten sind. Durch den Ausbau können zusätzliche Express S-Bahnen im 30 Minuten Takt verkehren zwischen München-Erding über Markt Schwaben. Eine Aufrechterhaltung des bestehenden Streckengleises während der Bauzeit ist weitestgehend zu gewährleisten.“ In der Ausschreibung wurde auch die verkehrliche Aufgabenstellung veröffentlicht: www.railblog.info/wp-…/uploads/2021/12/Anlage-18-Verkehrliche-Aufgabenstellung-Mènchen-Ost-Markt-Schwaben.pdf “ Die Aufteilung der Züge auf die Strecken ist nicht bindend, sondern nur exemplarisch dargestellt. Abhängig von einem Verkehrswachstum im Personenfern- sowie insb. im Güterverkehr und/oder der Verkehrsstation Poing West kann es zwecks fliegender Überholungen von Güterzügen oder S-Bahnen erforderlich werden, nicht nach Verkehrsarten, sondern nach Geschwindigkeiten zu entmischen, so daß zumindest abschnittsweise Güterzüge die Ortsgleise und Expreß-S-Bahnen die Ferngleise nutzen (müssen). Das heißt: Alle vier Streckengleise müssen voll tauglich für Personen- und Güterverkehr sein. … Das Ergebnis zeigt, dass bei einem Teilausbau, der westlich von Feldkirchen endet, zwischen den 15-Min.-Grundtakt-S-Bahnen und den ebenfalls im 15.-Min.-Takt verkehrenden Express-S-Bahnen keine weitere Trasse konstruierbar ist. … Infrastrukturbasis bildet neben dem 4-gleisigen Ausbau bis westlich Feldkirchen auch eine Blockverdichtung Feldkirchen – Markt Schwaben. Die Untersuchung belegt daher, dass bei einem 4-gleisigen Ausbau ab Riem bis westlich Feldkirchen und eine Blockverdichtung Feldkirchen – Markt Schwaben über die 8 S-Bahnen pro Stunde und Richtung keine weiteren Trassen mehr regelkonform konstruierbar sind. … Im Folgenden wird unterstellt, daß zumindest die folgenden korrespondierenden Projekte realisiert wurden: – … – in Markt Schwaben die Realisierung des 2-gleisigen Ausbaus der Strecke 5600 bis Mühldorf inkl. eines *Überwerfungsbauwerkes im Ostkopf des Bahnhofs Markt Schwaben*. … Hierauf aufbauend werden in dieser VAst nur noch die Anforderungen an einen durchgehend 4- gleisigen Ausbau des Abschnittes von den Abzw Riem West bzw. Berg am Laim bis Markt Schwaben beschrieben. Dabei wird unterschieden nach den Streckengleisen, die überwiegend von S-Bahnen befahren werden (Punkt 4.1, „Ortsgleise“) und denen für alle übrigen Verkehre (4.2, „Ferngleise“). Es ist vorgesehen, dass ab Abzw Riem West die Ortsgleise unter der Streckennummer 5553 in mittiger Lage bis Markt Schwaben weitergeführt werden. … Bei Realisierung des Messeverschwenks ist eine höhenfreie Überwerfung Richtung Süden zur Messe und vor Feldkirchen wieder in die mittige Lage vorzusehen. … Der 4-gleisige Ausbau der Strecke München Ost -Markt Schwaben soll so bald wie möglich erfolgen. Er könnte bereits vor Fertigstellung der Großprojekte – 2. Stammstrecke – DTK (Daglfinger / Truderinger Kurve) – ABS 38 Nutzen generieren, da aus Kundensicht dieser Streckenabschnitt schon heute einen erheblichen Engpass darstellt. Ohne Beseitigung dieses Engpasses würden die positiven Effekte der genannten Projekte erheblich verringert werden“

Werden weitere Umplanungen bei der 2. Stammstrecke notwendig?

Die Deutsche schreibt Beratungsdienstleistungen im Bereich Spezialtiefbau in der Planungs- und Realisierungsphase aus. Ist das ein Indiz dafür, dass weitere zeitaufwendige Umplanungen anstehen?
Die Deutsche Bahn schreibt am 13.1.22 Beratungsleistungen im Bereich Spezialtiefbau in der Planungs- und Realisierungsphase aus: bieterportal.noncd.db.de/evergabe.bieter/eva/supplierportal/portal/subproject/768740fb-a006-4f2e-8bf6-e88b9d30e21d/details „Gegenstand der Ingenieurleistungen des Auftragnehmers (AN) sind Beratungsleistungen für Geotechnik bei den uPva [unterirdische Personenverkehrsanlage] HBF, MHF [Marienhof] und OBF [Ostbahnhof] sowie bei den Streckentunneln vom Portal westlich der Donnersbergerbrücke bis zum östlichen Portal zwischen den uPva OBF und der Station Leuchtenbergring. Der AN hat Beratungsleistungen im Bereich Spezialtiefbau sowohl während der Entwurfsplanung, der Ausführungsplanung, als auch in der Ausführungsphase zu erbringen. Der aktuelle Planungs- und Ausführungsstand ist in den verschiedenen Projektabschnitten unterschiedlich, sodass Leistungsphasen zum Teil parallel laufen werden. Die jeweiligen Planungsstände werden dem AN fortlaufend gemäß dem aktuellen Planungs- und Ausführungsstand übergeben und bilden die Grundlagen für die Leistungen des AN. Der jeweils aktuelle Planungsstand ist als verbindliche Grundlage für die Leistungserbringung anzusehen, Änderungen des aktuellen Planungsstandes bedürfen der Zustimmung des Auftraggebers (AG). Die Leistung des AN setzt sich im Wesentlichen aus zwei Komponenten zusammen: Zum einen berät der AN die Projektleitung im Hinblick auf planerische bzw. bautechnische Entscheidungen. Dies nicht nur im Hinblick auf die Entwurfsplanung, sondern auch in der Übergangsphase zwischen Entwurfsplanung und Ausführungsplanung sowie während der Ausführungsphase. Zum anderen werden bei Bedarf Sitzungen in einem kleineren Kreis für definierte Aufgabenstellungen abgehalten. Hierzu werden vom AG Agenden erstellt, welche vorab AG-seitig mit den technischen Leitern der Bauabschnitte abgestimmt wurden.“
Einreichungsfrist: 15.02.2022 Auftragsdauer von: 09.05.2022 bis 31.12.2023 Ich interpretiere das folgendermassen: *Offensichtlich sind noch weitere Umplanungen notwendig*. Denn normalerweise wird die Entwurfsplanung vor der Genehmigungsplanung abgeschlossen und weit vor der Ausführungsplanung. Bis auf den Planungsabschnitt PFA 3 Ost ist die Planfeststellung für alle anderen Abschnitte genehmigt. Wenn man wieder auf den Entwurfsplanung zurückkommen muss, kann es sich ja wohl nur um Umplanungen handeln (die wahrscheinlich wieder planfestgestellt werden müssen). Hat für mich den fahlen Beigeschmack von Verzögerungen. Leider! Für jene, die sich weiter vertiefen wollen habe ich die 4 Anlagen Projektbeschreibungen hier abgelegt: 1. Unterirdische Personenverkehrsanlage Hauptbahnhof: www.railblog.info/wp-content/uploads/2022/01/Anlage-01_1_Projektbeschreibung_uPva_Hbf.pdf 2. uPva Marienhof: www.railblog.info/wp-content/uploads/2022/01/Anlage-01_2_Projektbeschreibung_uPva_Mhf.pdf 3. uPva Ostbahnhof: www.railblog.info/wp-content/uploads/2022/01/Anlage-01_3_Projektbeschreibung_uPva_Obf.pdf 4. Tunnel: www.railblog.info/wp-content/uploads/2022/01/Anlage-01_4_Projektbeschreibung_Tunnel.pdf Sobald die Ausschreibung vergeben ist, verschwinden diese Dateien sonst wieder.

DB schreibt Projektsteuerungsleistung für den Westkopf Pasing aus

Am 22.12.2021 hat die Deutsche Bahn Projektsteuerungsleistungen für den Westkopf Pasing ausgeschrieben: bieterportal.noncd.db.de/evergabe.bieter/eva/supplierportal/portal/subproject/31535150-36b8-40ea-b413-e94c0d6eefb8/details Die Auftragsdauer läuft vom 01.05.2022 bis 30.06.2024. Einige interessante Details aus der Allgemeinen Projektbeschreibung: „Das Projekt „Ausbau S4 West Pasing – Buchenau“ ist bei der DB im Auftrag des Freistaats Bayern initiiert worden, mit dem Ziel, das Nahverkehrsangebot auf dem westlichen Streckenast der Linie S4 zwischen München-Pasing und Buchenau zu verbessern. Der in dieser Ausschreibung zu berücksichtigende Projektabschnitt „Westkopf Pasing“ war bisher Teil des aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) finanzierten Projektes „Ausbaus S4 West Pasing – Buchenau“. Im Rahmen der Bewertung des Knoten München im Bundesverkehrswegeplans 2030 (BVWP 2030) wurde u.a. die Engpassbewertung des Westkopfes Münchens neu bewertet und als Teil dieser in den vordringlichen Bedarf des BVWP aufgenommen. Fortan wird der Westkopf Pasing über die Bedarfsplanumsetzungsvereinbarung (BUV) finanziert. … Auf Basis einer erstellten Machbarkeitsstudie wurde vom Freistaat in 2015 eine Verkehrliche Aufgabenstellung (VAst) unter der Prämisse eines dreigleisigen Ausbaus zwischen Mü-Pasing und Eichenau in Verbindung mit einer Blockverdichtung zwischen Eichenau und Buchenau der DB vorgelegt. … In 2019 konnte die Vorplanung für den gesamten Streckenabschnitt Pasing – Buchenau abgeschlossen werden, sodass in 2020 die Entwurfsplanung startete. Die Planung des „Westkopfs Pasing“ war bisher auf einen Anschluss an eine Dreigleisigkeit der Strecke in Richtung Buchenau ohne Aufwärtskompatibilität ausgelegt. … Im Sinne einer zukunftsfähigen Lösung soll die Planung aufwärtskompatibel gestaltet und die Bauwerke entsprechend für eine 4-Gleisigkeit ausgelegt werden Eine diesbezügliche Fortschreibung des Projektauftrages, sowie Planungsgrundlagen wie angepasste Gutachten, *VAst, BAst sind bis Mitte 2022* vorgesehen. … Die Ingenieurleistungen nach HOAI der Vorplanung (Lph 1+2) und auch die Entwurfs- und Genehmigungsplanung (Lph 3+4) werden durch ein bereits gebundenes Ingenieurbüro für das gesamte Projekt neu erstellt. Durch die Änderungen des Projektauftrages ist eine neue Vorplanung und Entwurfsplanung/ Genehmigungsplanung zu erstellen. Für den Westkopf Pasing ist aufgrund der weitreichenden Umplanung für die Berücksichtigung einer späteren Viergleisigkeit und der daraus resultierenden „Neu-Sortierung“ der Gleislagen das Vorplanungsheft neu aufzustellen.“
Bemerkung: Meines Wissens ist das Ingenieurbüro Grotz | Projekt und Realisierungsmanagement, Neptunweg 1,82205 Gilching mit der Entwurfs- u. Genehmigungsplanung beauftragt.
“ Für das Projekt werden derzeit folgende Planungsgrundlagen bis vrsl. Mitte 2022 überabreitet: – Verkehrliche Aufgabenstellung DB Netz AG (VAST) – Betriebliche Aufgabenstellung DB Netz AG (BAST) – Projektauftrag DB Netz – Kartierbericht Umwelt – Baugrundgutachten – Entwurfsvermessung … Tangierende Projekte … “ Neubau Nordbahnsteig Mü-Pasing Nach derzeitigem Stand ist die bauliche Umsetzung der Maßnahme für die Jahre *2026-2027 *vorgesehen. Im Zuge dieses Projektes erfolgen ebenso bauliche Eingriffe in Pasing. Da der Umbau zeitlich vorab realisiert wird, ist dieser für das Projekt „Westkopf Pasing“ als Bestand anzusetzen. „Südbahnsteig“: Bau eines neuen Bahnsteiges „0“ Gleis 1/2 im Bf München-Pasing Im Bereich der Gleise 1 + 2 soll ein neuer Bahnsteig für Nahverkehrszüge von/nach Buchloe entstehen. Die bauliche Umsetzung erfolgt im Anschluss der Verlängerung der U5. Sendlinger Spange Baustufe 2 Langfristig ist ein zweigleisiger Ausbau der Strecke 5521 geplant. Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 bis Pasing Durch die Landeshauptstadt München wird die U-Bahn-Linie „U5″ vom Laimer Platz bis München-Pasing verlängert. Die U-Bahn soll unter dem künftigen Gleis 1 in Tieflage errichtet werden. Das Projekt U5 befindet sich in der Planfeststellung. U5 – Baufeldfreimachung Infolge der geplanten Baumaßnahmen der Landeshauptstadt in Zusammenhang mit dem U5-Ausbau müssen im Bf München-Pasing umfangreiche Anpassungsmaßnahmen des Bestands vorgenommen werden. Darunter zählen aufwändige Verlegungen von Leitungen im Bereich OLA, 50 Hz, TK und LST. … Für die Projektabwicklung kann vom folgenden Zeitplan ausgegangen werden: – Grundlagenermittlung bis Mitte 2022 – Erstellung der Vorplanung bis Ende 2022 – Abschluss Variantenentscheid/ Prüfung/ Freigabelau-f/ GWP/ QG bis Mitte 2023 – Abschluss Wirtschaftlichkeitsrechnung/ Beschlussvorlage bis Ende 2023 – Abschluss *Parlamentarische Befassung bis Mitte 2024*“
Anbei auch der Gleisplan für den Westkopf Pasing mit aufwärtskompatiblem 4-gleisigem Ausbau. Mit integriert ist das neue Gleis 1 am Bahnsteig 0 und der neue Nordbahnsteig Fernverkehr. Er wäre dann auch kreuzungsfrei für die Regional- u. Fernzüge aus dem Allgäu erreichbar.
Interessant ist, dass offensichtlich langfristig die Sendlinger Spange mit 2 Gleisen im Süden ausgebaut werden soll. Es scheint so, dass (im Rahmen des Projekts Nordbahnsteig Fernverkehr) eine Überwerfung zur Anbindung der S3 an den Fernverkehrsbahnsteig angedacht ist. Ebenfalls interessant, dass am Heimeranplatz angedacht ist, dass der Bahnsteig der Sendlinger Spange über eine Weichenverbindung an den Südring angeschlossen wird. Danit könnten Umleiter-S-Bahnen von Pasing über den Südring am Heimeranplatz anhalten. Gut, das ist alles nur Zukunftsmusik. Was heisst schon langfristig.

Verkehrsexperten schicken Brandbrief an den DB-Chef: „Das Image der S-Bahn München ist desaströs“

München: Verkehrsexperten schicken Brandbrief an den DB-Chef: „Das Image der S-Bahn München ist desaströs“
tz, 19.12.21:
www.tz.de/muenchen/stadt/muenchen-sbahn-deutsche-bahn-db-mvv-mvg-brandbrief-verspaetungen-zr-91187743.html www.merkur.de/lokales/muenchen/muenchen-sbahn-deutsche-bahn-db-mvv-mvg-brandbrief-verspaetungen-zr-91187743.html

Stand der Eisenbahnprojekte München-Mühldorf-Freilassing, Walpertskirchener Spange und Erdinger Ringschluss

Am 17.12.2021 informierte die Bayerische Verkehrsministerin Kerstin Schreyer über den Stand der Projekte des Programms Bahnausbau Region München. Hier zitiere ich aus der Präsentation „Dialogforum Region Nordost 2021“: www.stmb.bayern.de/assets/stmi/vum/schiene/211217_dialogforum_nordost_internet.pdf Flughafen – Schwaigerloh (Teil des Lückenschlusses Flughafen – Erding Der Freistaat Bayern und die DB arbeiten mit allen Beteiligten daran, dass der Terminplan mit einer Inbetriebnahme 2025 auch unter den Rahmenbedingungen der neuen Aufgabenstellungen ermöglicht werden kann
Überwerfungsbauwerk Flughafen München West – Die technische Planung für das neue elektronische Stellwerk ist in die bestehende Entwurfsplanung eingearbeitet – Das Planänderungsverfahren wird Anfang 2022 eingeleitet – Die DB verhandelt mit dem Freistaat Bayern den Finanzierungsvertrag
Lückenschluss Flughafen – Erding – Das Genehmigungsverfahren ist eingeleitet – Der Freistaat Bayern erarbeitet derzeit die Stellungnahmen zu den Einwendungen – Die Bearbeitung wird vsl. in 2022 abgeschlossen – danach erfolgt die Übergabe an die Regierung von Oberbayern zur weiteren Bearbeitung im Rahmen des Anhörungsverfahrens
Walpertskirchener Spange – Das Planfeststellungsverfahren für die Maßnahme ist eingeleitet – Freistaat Bayern, Bund und DB diskutieren derzeit, ob und in weit die Planung im Einbindungsbereich der ABS 38 auf eine höhere Geschwindigkeit angepasst werden muss – Danach richtet sich u.a. der Verlauf des Genehmigungsverfahrens
Regionalzughalt Poccistraße – DB und Freistaat Bayern haben gemeinsam eine Lösung erarbeitet, um den Regionalzughalt auf dem hochbelasteten Südring vor dem Ausbau des Nordrings zu realisieren – vsl. Mitte 2022 wird das Planrechtsverfahren für die Poccistraße eingeleitet
ABS 38: Markt Schwaben – Mühldorf – Feilassing Derzeit werden die einzelnen Planfeststellungsabschnitte für die Genehmigungsverfahren vorbereitet und eingeleitet
München Ost – Markt Schwaben – Freistaat Bayern und DB haben sich über das weitere Vorgehen vereinbart – Die DB wird im ersten Schritt eine Betriebliche Aufgabenstellung erarbeiten lassen – Neben der Streckenbetrachtung bildet der Bahnhof Markt Schwaben einen Schwerpunkt in der Untersuchung
Ausbau Daglfing – Johanneskirchen – Die technische Fertigstellung beider Vorplanungen (Tunnel und ebenerdige Variante) wird Mitte 2023 erfolgen -Anschließend folgen Abstimmungen zur Finanzierung und Realisierung zwischen Bund, LHM und DB
Verlängerung der Bahnsteige Markt Schwaben – Erding (U17) und Großhesselohe – Höllriegelskreuth – Die Maßnahme sollte weiterverfolgt werden. – Planungsvereinbarung wird derzeit zwischen Freistaat und DB verhandelt.

Machbarkeitsstudie 3- vs. 4-gleisiger Ausbau Pasing-Eichenau (oder Fürstenfeldbruck): Quo vadis?

Am 17.12.2021 veröffentlichte das Bayerische Staatsministerium für Bau und Verkehr eine Presseerklärung mit der Überschrift “ Dialogforen zum Programm „Bahnausbau Region München“: www.stmb.bayern.de/med/pressemitteilungen/pressearchiv/2021/253/index.php In dieser Medienmitteilung informiert das StMB über den Zwischenstand der Machbarkeitsstudie zum Bahnausbau München. Wenn man sich deshalb Aufschluss darüber erhofft hat, ob nun ein 3-oder 4-gleisiger Ausbau Pasing-Eichenau verfolgt wird, wird man enttäuscht. Zwar wird in der Medienmitteilung der Ausbau Pasing-Eichenau unter den weiter zu verfolgenden Projekten aufgeführt, aber ob dieser nun 3- oder 4-gleisig zu erfolgen hat, wird nicht erklärt. Aufschluss darüber erhält man erst, wenn man tiefer gräbt, und die Präsentation von Ministerin Kerstin Schreyer vor dem Dialogforum Region West studiert: www.stmb.bayern.de/assets/stmi/vum/schiene/211217_dialogforum_west_internet.pdf Demnach ist der aufwärtskompatible 3-gleisige Ausbau bereits in Planung. Allerdings ist die Planung derzeit gestoppt: „- Am 18. August 2021 hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) das Ergebnis der volkswirtschaftlichen Bewertung des Deutschlandtakts veröffentlicht. Durch die positive Bewertung steigt der Deutschlandtakt aus dem bisherigen „Potenziellen Bedarf“ in den „Vordringlichen Bedarf“ des Bedarfsplans Schiene auf. Der bewertete „Planfall“ des Deutschlandtaktes enthält neben bundesweit fast 180 bedarfsplanrelevanten Maßnahmen auch den viergleisigen Ausbau der Strecke Pasing – Eichenau -Ein gemeinsames Verständnis und ein abgestimmtes weiteres Vorgehen zwischen Bund, Freistaat und DB ist Voraussetzung, um die Planungen fortführen zu können. Die dafür erforderlichen Abstimmungen wurden eingeleitet“. Der Westkopf Pasing, welcher bisher Teil des GVFG-Projekts Pasing-Eichenau war (und von Bund und Land gemeinsam finanziert worden wäre), ist inzwischen Teil des Bedarfsplanvorhabens „Knoten München; Ausbau Westkopf Pasing“, welches vom Bund alleine finanziert wird. Der Widerspruch, dass die gleichen Gutachter, welche im Auftrag des Bayerischen Verkehrsministeriums einen 3-gleisigen Ausbau für ausreichend empfahlen im Auftrag des Bundesverkehrsministerium sich jedoch für einen 4-gleisigen Ausbau aussprachen, wird aufgelöst: “ Mit dem im maximalen Bezugsfall unterstellten dreigleisigen Ausbau Pasing – Eichenau (R26) ist bereits das Maximalangebot bei der S-Bahn bestehend aus einer Grundtakt-S-Bahn im Viertelstundentakt und je einer Regional- und Express-S-Bahn im Halbstundentakt umsetzbar. Mit einem viergleisigen Ausbau zwischen *Fürstenfeldbruck* und Pasing lässt sich das Angebot gegenüber dem maximalen Bezugsfall um 2 zusätzliche Trassen pro Stunde und Richtung im Fern-/Regionalverkehr erhöhen und die Fahrplanrobustheit verbessern.“ Bitte wirken Sie über die Bundestagsabgeordneten und den neuen Bundesverkehrsminister Volker Wissing darauf ein, dass die neue Bundesregierung sich möglichst schnell mit der Staatsregierung einigt, damit die 4-gleisige Planung rasch vorangetrieben werden kann. Es sei daran erinnert, dass bereits im März 2012 die Vorplanung des 4-gleisigen Ausbaus Pasing – Eichenau abgeschlossen war. Ein kleiner Lichtpunkt ist dabei, dass die neue Bundesregierung den Bahnknoten München unter „Konkrete Bahnprojekte und deren Beschleunigung“ genannt hat. Siehe: www.matthias-gastel.de/enttaeuschung-ueber-kuenftige-parteifarbe-im-verkehrsministerium/

Dr. Ralf Wiedenmann Müliwiesstr. 77 CH-8487 Zell ZH Schweiz Tel. +41 79 458 94 02

Elektrifizierung Kaufering – Landsberg: ja – RegionalBahn München-Landsberg: Nein

Erste Ergebnisse des Gutachters (SMA & Partner, Zürich) zur Machbarkeitsstudie Bahnausbau München. Pressemitteilung der BEG vom 17.12.2021: Dialogforen zum Programm „Bahnausbau Region München“ – Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr
www.stmb.bayern.de/med/aktuell/archiv/2021/211217dialogforen/

Program Nördliche Erweiterung Bahnhof Pasing, neuer Fernbahnsteig

Ergänzend zu den Informationen auf bahnausbau-muenchen.de zum Projekt München-Pasing Neubau eines Nordbahnsteige: www.bahnausbau-muenchen.de/projekt.html?PID=95 erhielt ich vom Kommunikationsteam Bahnausbau München die folgenden Informationen: – Das Gleis 11 bleibt als Durchfahrtsgleis bestehen. – Der neue Bahnsteig wird in Lage des heutigen Gleis 13 errichtet. Hierzu wird das Gleis 13 zurückgebaut. – Eine Leistungssteigerung im Rahmen des Vorhabens Halbstundentakt (HST) München Pasing Nordbahnsteig ist grundsätzlich nur für die Relation von/nach Augsburg gegeben. – Es ist nicht vorgesehen, den gesamten Regional- und Fernverkehr ins Allgäu künftig über den bestehenden und/oder künftigen Fernbahnsteig (Gleise 9-10, 12 und 14) abzuwickeln. – Grundsätzlich verbleiben die ECEs Richtung Zürich weiterhin im Starnberger Flügelbahnhof. – Es ist auch weiterhin geplant, dass der neue nördliche Bahnsteig auch den Regional-S-Bahnen (von/nach Augsburg, perspektivisch auch von/nach Buchloe denkbar) dient. – Eine Weichenverbindung von den Gleisen 9-14 zur S-Bahnstammstrecke ist im Zuge der Maßnahme nicht geplant. – Die Maßnahme „Bahnhof Pasing – nördliche Erweiterung mit Anschluss an die 2. Stammstrecke“ wird derzeit im Programm „Bahnausbau Region München“ auf verkehrliche Wirksamkeit, bautechnische Machbarkeit und wirtschaftliche Darstellbarkeit untersucht. – Für den Nordbahnsteig in München Pasing ist eine Bahnsteighöhe von 76 cm geplant. -S ofern eine Verlängerung der 2. S-Bahn-Stammstrecke bis Pasing erfolgt, kann der neue nördliche Bahnsteig grundsätzlich auch einer Kapazitätserhöhung zwischen Pasing und Laim für eine Verdichtung des S-Bahn-Verkehrs dienen.

Geretsried: Rechnet sich die S-Bahn Verlängerung ? | Geretsried

Geretsried: Rechnet sich die S-Bahn-Verlängerung ? | Geretsried
Merkur, 26.11.21: www.merkur.de/lokales/wolfratshausen/geretsried-ort46843/geretsried-rechnet-sich-die-bahn-verlaengerung-91138780.html

BEG bestellt Stundentakt zwischen Zwiesel und Grafenau – Die BEG

BEG bestellt Stundentakt zwischen Zwiesel und Grafenau – Die BEG
Pressemeldung der BEG vom 29.9.21: beg.bahnland-bayern.de/de/pressemitteilungen/beg-bestellt-stundentakt-zwischen-zwiesel-und-grafenau

Drama um gestrichenen Regionalzughalt in Fürstenfeldbruck: 5. Akt. Zu viele Köche haben den Brei verdorben

Regionalstadtbahn Neckar-Alb: Tübinger Votum gegen Innenstadtbahn bringt Palmer in Not

Tübinger Bürgerentscheid gegen Innenstadtbahn bringt Palmer in Not, SZ, 27.9.21: www.sueddeutsche.de/wirtschaft/verkehr-tuebingen-tuebinger-votum-gegen-innenstadtbahn-bringt-palmer-in-not-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210927-99-380698

Neuer Fahrplan ab 2022: 22% weniger Züge am Nachmittag. Engpass Pasing-Buchenau muss schnell aufgeweitet werden

Am Nachmittag und frühen Abend wird das Regionalzugangebot München-Buchloe um 22% reduziert. Ich frage mich, was sich die BEG bei der Ausschreibung vom E-Netz Allgäu und Vorortverkehr München-Buchloe gedacht hat.
Regionalzüge am München Hbf nach Buchloe heute zwischen 16:00 und 19:00:
16:03: RE72 nach Memmingen
16:20: RE72 nach Memmingen
16:39: RE72 nach Memmingen
17:05: RE74 nach Kempten
17:12: RE76 nach Oberstdorf
17:39: RE72 nach Memmingen/RE70 nach Kempten
17:51: RB68 nach Füssen
18:20: RE72 nach Memmingen-Lindau/RE70 nach Kempten
18:40: RE70 nach Immenstadt

Ab Dezember 2021:
16:20: RE72 Memmingen
16:39: RB74 Buchloe
17:19: RE70 Kempten-Lindau
17:39: RB74 Buchloe
17:52: RE96 Memmingen-Lindau
18:20: RE72 Memmingen
18:39: RB74 Buchloe

Ab dem neuen Fahrplan im Dezember 2021 wurde bei einem Zug vom bewährten Konzept Abstand genommen, dass in der morgendlichen Stoßzeit die Regionalzüge praktisch im 20-Minuten-Takt verkehren, so dass keine Überholungen von S-Bahnzügen notwendig sind und die Verstärkerzüge der S4 Platz haben.

Der RE72 von Memmingen nach München mit Abfahrt in Geltendorf um 5:38 wird in Buchenau auf die S4 Geltendorf ab 5:34 auflaufen. Wahrscheinlich wird diese S4 im Geltendorf bereits um 5:30 abfahren, um die Überholung in Buchenau zu ermöglichen.DIe S-Bahn Geltendorf ab 8:34 muss in Buchenau vom RE96 aus Lindau-Memmingen überholt werden, und deshalb wohl bereit um 8:30 abfahren. Dies gilt für alle Stunden, in denen 3-S-Bahnen pro Stunde ab Geltendorf verkehren, also auch für die S4 Geltendorf ab 13:30 statt 13:34.
Knapp wird es auch für die Verstärker S4 Buchenau ab 6.23. Der RE70 aus Kempten, Kaufering ab 6:03, Pasing an 6:35 dürfte gegen 6:21 Buchenau passieren. Hoffentlich wird diese Verstärker-S-Bahn nicht dem neuen Fahrplankonzept geopfert.

Es zeigt sich auch, dass der 1-gleisige Abschnitt im Westkopf Pasing, der gleichzeitig von S-Bahn, Regional- und Fernzügen stadteinwärts und Regional- und Fernzügen stadtauswärts genützt wird, stark beansprucht wird. Der Fahrplan auf diesem Abschnitt ist äußerst knapp gestrickt ist, und deshalb eine Quelle von Verspätungen.
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Berchtesgadener Land: Zwei neue Bahnstationen für 540 Zugfahrer

Berchtesgadener Land: Zwei neue Bahnstationen für 540 Zugfahrer
Berchtesgadener Anzeiger, 24.9.21: www.berchtesgadener-anzeiger.de/startseite_artikel,-zwei-neue-bahnstationen-fuer-540-zugfahrer-_arid,655921.html

Petition für Außenbahnsteig von Leienfelsstr bis Eichenau

SZ, 23.9.21: www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/nahverkehr-petition-fuer-aussenbahnsteig-1.5417633

Kommunen fordern mehr Tunnel für Brenner-Nordzulauf | Bayern

Merkur, 23.9.21: Kommunen fordern mehr Tunnel für Brenner-Nordzulauf | Bayern
www.merkur.de/bayern/kommunen-fordern-mehr-tunnel-fuer-brenner-nordzulauf-zr-90997449.html

Grüne fordern 4 Gleise Pasing-Eichenau

SZ, 14.9.2021: www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-forderung-nach-vier-gleisen-1.5410330 “ Die Grünen wollen nun von der Ministerin wissen, ob die Staatsregierung die viergleisige Ausbauplanung des Bundesverkehrsministeriums übernimmt und die aktuelle Planung für den dreigleisigen Ausbau stoppt und wann die DB Netz mit der Planung des viergleisigen Ausbaus beauftragt wird.“
Dr. Ralf Wiedenmann Müliwiesstr. 77 CH-8487 Zell ZH Schweiz Tel. +41 79 458 94 02

Kann der Deutschlandtakt auf der Strecke Buchloe – München bei 3 Gleisen Pasing – Eichenau funktionieren?

Nachdem mein Auftraggeber mein Gutachten nicht veröffentlichte und mir erst heute die Veröffentlichung erlaubt, erblickt dieses Gutachten mit einem halben Jahr Verzögerung das Licht der Öffentlichkeit.
Allerdings sind die Schlussfolgerungen noch immer gültig.
1. Zwar wird gemäss Schlussbericht zum Deutschlandtakt der 4-gleisige Ausbau Pasing-Eichenau in den potenziellen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufgenommen (siehe downloads.ctfassets.net/scbs508bajse/7hundjzKsJuMMt31b3tv5a/0e3d5a8e981c3d8068ebc95254e53894/2021-08-31_Abschlussbericht_Deutschlandtakt_1-00_gesamt.pdf, S. 286 gemäss pdf-Nummerierung), und gemäss Pressemeldung von Bundesverkehrsminister vom 18.8.2021 in den vordringlichenn Bedarf hochgestuft. Es ist allerdings immer noch nicht sicher, ob nicht doch zunächst ein 3-gleisiger Ausbau realisiert wird. Es sei daran erinnert, dass sich Projekte trotz Einstufung in der vordringlichen Bedarf über Jahrzehnte verzögern.
2. Zwar wird die Verspätungsanfälligkeit aufgrund des nun 2- statt 1-gleisig geplanten Regional-, Güter- und Fernverkehrsabschnitt Pasing-Eichenau reduziert. Allerdings gibt es die kritischen Trassenkonflikte im Mischverkerhsabschnitt Geltendorf – Eichenau weiterhin. Siehe Gutachten, Grafik 3. Es drängt sich also eine Änderung des Zielfahrplans Deutschlandtakt auf.

Deutschlandtakt auf der Strecke Buchloe-Memmingen-Hergatz: Funktioniert das überhaupt?

Ich habe mir die Arbeit gemacht, aus der Netzgrafik Bayern, Deutschlandtakt, 3. Gutachterentwurf vom 29.6.2020 ( assets.ctfassets.net/scbs508bajse/4a1CIJy0z0LBDymEcyVjuK/3896e797066dbe7631381c9e2b70f491/Netzgrafik_3._Entwurf_Bayern.pdf) einen grafischen Fahrplan für die eingleisige Strecke zwischen Buchloe und Hergatz zu erarbeiten. Es zeigt sich, dass das Strecke bis aufs äusserste ausgereizt wird. Ich werde sämtliche Personenzüge Hergatz – Memmingen – Buchloe unter die Lupe nehmen. 1. Ich starte mit dem FV24, der Lindau-Reutin um 13:10 Richtung München verlässt. Er kreuzt in Kisslegg den E13.a München-Memmingen-Lindau, der deshalb in Kisslegg zwischen 13:32 und 13:38 Aufenthalt hat. Um 14:00 kreuzt der FV24 den FV24 der Gegenrichtung am Bahnhof Memmingen. Am Bahnhof Türkheim kreuzt der FV24 den N77 Augsburg – Buchloe – Memmingen, der deshalb zwischen 14:15 und 14:20 Aufenthalt hat. 3 Kreuzungen innerhalb von weniger als 1h. 2. Als nächstes schaue ich mir den E13.b von Memmingen ab 14:11 nach München an. Er kreuzt um 14:30 in Mindelheim den N77 Augsburg – Buchloe – Memmingen und zwischen 14:36 und 14:42 in Türkheim den E13.a München – Memmingen – Lindau. 2 Kreuzungen innerhalb von 12 Minuten. 3. Als nächstes schaue ich mir den E13.a Lindau – Memmingen – München an. Er verlässt Hergatz um 14:00, und kreuzt in Kisslegg zwischen 14:18 und 14:28 den FV24 München-Zürich. In Leutkirch um 14:35 kreuzt er den E113 Memmingen-Lindau, der deshalb 5 Minuten Aufenthalt hat. Um 15:00 kreuzen sich die beiden E13.a in Memmingen und in Türkheim um 15:19 kreuzt er den E13.b München-Memmingen (der deshalb 4 Minuten Aufenthalt hat).4 Kreuzungen innerhalb von 1h. Ich denk, das ist schon recht störungsanfällig. 4. Als nächstes nehme ich der N77 Memmingen-Buchloe-Augsburg unter die Lupe. Er verlässt Memmingen um 15:08, kreuzt in Mindelheim um 15:30 den E13.b München-Memmingen und in Türkheim zwischen 15:39 und 15:45 den FV26 München-Zürich. Zwei Kreuzung innerhalb von 15 Minuten. 5. Schliesslich verlässt um 15:00 der E113 aus Lindau Hergatz in Richtung Buchloe. Der kreuzt zwischen 15:23 und 15:28 in Leutkirch den E13.a München – Memmingen – Lindau. Der Fahrplan ist äussert knapp gestrickt, die Kreuzungen sind mit Aufenthaltszeiten von bis zu 10 Minuten verbunden. Das macht den Nahverkehr von den Fahrzeiten her nicht sehr attraktiv Zwei Stunden später wiederholt sich alles. Aufgrund der Fahrplan-Symmetrie eines Taktfahrplans sind die Kreuzungen in der Gegenrichtung analog (Abfahrtszeit in einer Richtung + Ankunftszeit in der anderen Richtung ergeben ca. 60).

Der von der Schweiz angestrebte Stundentakt des Eurocitys zwischen Zürich und München (siehe www.bav.admin.ch/dam/bav/de/dokumente/themen/fabi-step/angebotskonzept-as2035-normalspur-03-2020.pdf.download.pdf/20200330-STEP%202030-Angebotskonzept%20AS%202035%20Normalspurbahnen.pdf, S. 44) ist somit eine Illussion, solange nicht wenigstens längere 2-gleisige Begnungsabschnitte finanziert und gebaut werden.

Hier noch der link zum grafischen Fahrplan: www.railblog.info/wp-content/uploads/2021/09/Grafischer-Fahrplan-Buchloe-Hergatz-Deutschlandtakt-Zielfahrplan-Entwurf-3.pdf

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