Autorenarchiv

Baustellen der Deutschen Bahn in der Kritik Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/bayern/schienenverkehr-aerger-um-bahn-baustellen-1.3557553

Wegen zweiter Stammstrecke: Bahn verschiebt viele Bau-Projekte | Bayern

www.merkur.de/bayern/wegen-zweiter-stammstrecke-bahn-verschiebt-viele-bau-projekte-8431918.html

Ich zahle 193 Euro für ein Semesterticket – was ich dafür bekomme, ist ein Witz – FOCUS Online

m.focus.de/regional/muenchen/chaos-bei-der-mvg-ich-zahle-193-euro-fuer-ein-semesterticket-was-ich-dafuer-bekomme-ist-laecherlich_id_7259871.html

Mühldorf-München: Wenn ein Feldweg den Zugverkehr eliminiert

Der Fuhrpark zum Teil erneuert, die Bahnhöfe frisch gestrichen, Christoph Krallers Südostbayernbahn (SOB) ist bemüht, um nach außen hin zu glänzen. Wenn da nicht immer wieder diese Ereignisse auf dem einen Gleis wären, auf Bayerns am meisten befahrener, immer noch eingleisiger und nicht elektrifizierter Bahnlinie zwischen München und Mühldorf.
Wir haben hier in der Vergangenheit öfter die Klappe gehalten, weniger über Verspätungen oder die obligatorischen Ausfälle berichtet. Aber am vergangenen Freitag zeigte sich einmal mehr, dass Kraller & Co. von der „i mog de SOB“ Propaganda-Fraktion tun und lassen können, was sie wollen, Mühldorf-München bleibt Technik-Stand aus dem Jahre 1985 oder noch viel, viel älter. Selbst wenn am Ende „nur“ 20 Minuten Verspätung das Ergebnis waren, wieder einmal eine um ein Drittel verlängerte Zugfahrt, bei Krallers Mitarbeitern gehen die Uhren scheinbar anders.
Von München aus wartete der Zug vergeblich minutenlang auf die fahrplanmäßige Zugkreuzung in Hörlkofen, stattdessen kündigte der Lockführer diese Kreuzung für den nächsten Bahnhof an, mit „fünf Minuten Wartezeit auf den Gegenzug“. Fünf Minuten… Aber nach zehn Minuten ohne weitere Durchsage an diesem Bahnhof werden die Stammfahrer der SOB doch nervös. Immer wenn sie bei der Bahn nichts sagen, auch die übereifrigen „Kundenbetreuer“ dieser bayerischen Bahn GmbH Tochter aus Mühldorf, dann wird es gefährlich. Das wissen die Stammkunden, oder es dauert noch länger, was keiner weiß oder niemand wirklich sagen will.
Nach 15 Minuten ging es dann doch weiter, zumindest bis Dorfen. Der dortige Bahnhof sei „wegen eines Blitzschlages an einem Bahnübergang zwischen Dorfen und Schwindegg überlastet“, hieß es. Dem war auch so. Doch der vom Blitzschlag betroffene Bahnübergang, auf der Weiterfahrt nach Schwindegg, ließ manchen Fahrgast wieder nur einmal mehr den Kopf schütteln. Über diese Südostbayernbahn, dieses eine Gleis zwischen Mühldorf und München, pardon Ampfing und Markt Schwaben, und die alte Technik an den Stellwerken und eben diese zahlreichen „Bahnübergänge“.
Wegen des Blitzschlages musste der Zug vor dem betroffenen Übergang anhalten, bevor es weiterging. Da zählte die Uhr bereits 20 Minuten Verspätung. Und was das für ein weltbewegender Bahnübergang war: Der ist manchem Pendler in den letzten 20 Jahren wirklich noch nie aufgefallen. Ein Feldweg. Ein bloßer Feldweg, Kiesstraße, mit Andreas-Kreuz. Und dieses Kreuz lag, vom Blitz sichtlich gekennzeichnet, am Boden. Die roten Blinklichter waren wohl auch defekt, aber anstatt hier Leute hinzuschicken, analoge, lebendige Manpower, die mit Seilen den drohenden Traktoren-Verkehr aufhalten, der ohnehin nicht in Sicht war, sollte denn tatsächlich noch ein Traktor kommen, lässt man die Züge warten. Im Münchner S-Bahn-Bereich handelt die Bahn da längst anders…
Was gab es nicht für Vorfälle in der Vergangenheit an Bahnübergängen auf dieser Strecke. An einem vergaß die Bahn öfter, mitten in einem Ort, die Schranken herunter zu lassen. In Hörlkofen wurde vor Jahren ein Stellwerks-Mitarbeiter und Schranken-Wärter entfernt, der nicht ans Telefon ging und dann wird wegen eines Feldweges der Zugverkehr eingeschränkt? Das wenn die Schafherden gewusst hätten, die hier schon von Zügen bei der Querung der Gleise dezimiert wurden…
Das kann alles dem fehlenden Ausbau zugeschoben werden, es passiert trotzdem immer wieder. Derlei Ausfälle bei der Südostbayernbahn, samt dieser beinahe arroganten Kommunikation gegenüber der Kundschaft zeigen nur, wie abgehoben und weltfremd die Mühldorfer Bahn-Manager sind. Anstatt bis zum Ausbau, der noch lange Jahre auf sich warten lassen wird, diese kleinen, fehleranfälligen uralt-Bestände beseitige zu räumen, solche Bahnübergänge endlich zu beseitigen, träumen sie von der Zukunft.
Derlei Propaganda-Macher sollten von ihrem arroganten Ross runterkommen und diese scheußlichen Altbestände beseitigen. Altbestände, die eigentlich schon lange hätten beseitigt sein sollen, durch den zweigleisigen Ausbau. Aber so leben sie halt in ihrer Welt, diese Manager und ihre Mitarbeiter in Mühldorf und wünschen trotz dieser vergammelten Infrastruktur und immer wieder kehrenden Störungen „noch einen schönen Abend“.

Feierlichkeiten (München-) Mühldorf-Tüßling: Presse contra PR-Strategen von Bahn und Politik

ein Kommentar von M. Wengler
„Das zweite Gleis zwischen Mühldorf und Tüßling bringt einen echten Mobilitätsgewinn für Südostbayern“ – Aussage eins. Ausbau der Strecke einen „echten Segen“ – Aussage zwei.
Wir kennen das: Meist in Wahl-Jahren tauchen sie in der Region auf, zu Spatenstichen oder Strecken-Einweihungen. Politiker, Bahn-Manager und deren Presse-Strategen. Das war für die 8 km zwischen Ampfing und Mühldorf so (Spatenstich im Jahr 2007) und zehn Jahre später wurden nun die nächsten 11 km zwischen Mühldorf und Tüßling eingeweiht. Endlich zweigleisig. Fehlen nun nur noch die 46 Kilometer nach München, von Ampfing bis Markt Schwaben.
Vom Ausbau im verspätungsanfälligen S-Bahn-Bereich um München spricht ohnehin niemand mehr. Das soll alles durch den 2. Tiefentunnel mit den Bergwerks-Bahnhöfen in 40 Meter Tiefe unter München besser werden.
Wer die Floskeln der Politiker und Bahn-Manager in den offiziellen Presse-Mitteilungen las, selbst die Erstmeldung der Deutschen Presse Agentur (DPA), der konnte nur mehr den Kopf schütteln. Mit welch blumigen Worten wieder einmal vom Gütertransport nach Asien(!!!), „näher ans Meer“ und „kürzeren Fahrzeiten“ gesprochen wurden. Wobei letzteres nun wirklich eine schöne Neuigkeit wäre. Wenn das nur keine Polit-Wahlkampf-Ente ist.
Die Medien haben jedenfalls größtenteils kaum auf die Aussagen reagiert. Im Münchner Merkur und seinen Lokalausgaben war sogar eine große Landkarte abgebildet, die zeigte, welch kleinen Abschnitt die Jubelnden da eigentlich feierten und wieviel noch zu tun wäre, wobei natürlich zusätzlich (und wieder einmal) keine (genauen) Zeit-Horizonte genannt wurden. Oder weitere Finanzierungszusagen. Auch die Passauer Neue Presse hielt sich zurück.
Jubel-Meldungen über die Bahn kommen nur bei Menschen an, die nicht öfter mit der Südostbayernbahn „verreisen“. Vor allem die 13.000 Berufs-Pendler nach München fluchen seit einigen Wochen wieder beinahe täglich und sind es leid, von Politikern und Christoph Krallers „Erlebnis-Bahn-Touristik“ wieder für dumm verkauft zu werden. Nein – nicht alle sind „i mog de SOB“.
Bleibt abzuwarten, wenn denn die Politiker den eigenen Floskeln wirklich Glauben schenken, wie weit wir dem Versprechen des Ministerpräsidenten glauben können, den Flughafen München erst auszubauen, wenn die Verkehrs-Anbindung voran gebracht wurde…
Gut nur, dass die in letzter Zeit oft gescholtenen Medien scheinbar nicht mehr auf diverse Polit-Medien-Propaganda hereinfallen. Die/Mainstream/ Medien reagieren nicht mehr auf Lokalpolitiker und die lokale Bahn-PR. Warum nur?

Mühldorf/Tüßling: Pünktlicher für Reisende, Besser für die heimischen Chemiebetriebe | trotzdem gibt es Kritik

www.innsalzach24.de/innsalzach/region-muehldorf/muehldorf-am-inn-ort29093/muehldorftuessling-puenktlicher-reisende-besser-heimischen-chemiebetriebe-8339018.html

Die digital „Naiven“ und ihre Ideen: Deutsche Bahn: Richard Lutz sieht ausgedruckte Fahrkarte vor dem Aus – SPIEGEL ONLINE

Während auf den meisten Bahnhöfen noch immer die Anzeige erscheint „bitte Lautsprecherdurchsagen beachten“, weil das Anzeige-System der Bahn von der Erpressungssoftware „WannaCry“ infiziert wurde, stellt die Bahn schon neue digitale (naive) Ideen vor.
Als Nutzer der Bahn muss man derzeit eher hinterfragen: Wie sicher sind meine Daten bei der Bahn?
Bankverbindung? Kreditkarte? Wann erfolgt der nächste Angriff auf Bahn-IT-Systeme, die anscheinend dem maroden Schienennetz gleichen?
Wie sicher ist die App der Bahn für Smartphones? Gibt es eine Verschlüsselung der Zugangsdaten oder können andere Apps die Bahn-App auslesen??
Manche Bahn-Fahrer werden erst drei Tage später merken:
Die Bahn hat nichts im Griff. Am Samstag wurde die Erpressungssoftwareaktiv, am Montag ist der Schaden noch immer nicht behoben und die wollen uns von „ihren“ digitalen Ideen überzeugen?
Digital Native oder digital NAIV? Es gilt wohl letzteres…

www.spiegel.de/reise/aktuell/deutsche-bahn-sieht-fahrkarte-vor-dem-ende-a-1147601.html

Bahn betroffen: Cyberattacke trifft 99 Länder und zehntausende Computer – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/digital/it-sicherheit-cyberattacke-trifft-laender-und-zehntausende-computer-1.3504053

S-Bahn-Chaos: Reaktionen auf Zugausfall und Verspätung Süddeutsche.de

Diese Tipps einer anerkannten deutschen Tageszeitung aus dem Münchner Raum muss sich wirklich jeder Bahn-Pendler zu Herzen nehmen.
Die Pressestellen von Bahn und politisch verantwortlichen Ministerien in München und Berlin müssen bei solchen Zeilen vor Neid erblassen. Ein besseres Bewerbungsschreiben von Mitarbeitern der Mainstream-Medien gibt es wohl kaum.
Fehlt nur noch die Ankündigung: Halten Sie durch, als Fahrgast, mit „unseren“ Empfehlungen, im Jahre 2026 mit der 2. S-Bahn-Stammstrecke wird dann alles besser…
Bayerns Bahn-Elite, samt den Verkehrsministern in Land und Bund muss sich, bei solch einer Berichterstattung, ins Fäustchen lachen. Man darf gespannt sein, wann die Bahn wieder teure Werbeanzeigen in der Süddeutschen und ihren Broschüren schaltet.
Ein Schelm, wer Böses dabei vermutet…
www.sueddeutsche.de/muenchen/nahverkehr-das-hilft-wirklich-bei-s-bahn-chaos-1.3483436

MVV-Gehzeitenplan: So schnell kommen Sie zu Fuß durchs Münchner U-Bahnnetz | München

www.tz.de/muenchen/stadt/muenchen-ort29098/mvv-gehzeitenplan-so-schnell-kommen-sie-zu-fuss-durchs-muenchner-u-bahnnetz-8215906.html

S-Bahn-Stammstrecke: Erneut Chaos im Gesamtnetz Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/nahverkehr-erneut-chaos-auf-der-s-bahn-stammstrecke-1.3482650

Zweite Stammstrecke: Einige Probleme bleiben Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/zweite-stammstrecke-die-kritik-an-der-zweiten-s-bahn-roehre-wird-nicht-verstummen-1.3443653

Zweite Stammstrecke in München

gfx.sueddeutsche.de/apps/e836032/www/

Spatenstich für die zweite Stammstrecke: So sollen ab 2026 die S-Bahnen fahren  | Bayern

www.merkur.de/bayern/spatenstich-fuer-zweite-stammstrecke-so-sollen-ab-2026-s-bahnen-fahren-8083513.html

Ministerium verspricht Bahnausbau zur Abstimmung zur Pkw-Maut im Bundesrat | MDR.DE

www.mdr.de/thueringen/ramelow-pkw-maut-mitte-deutschland-verbindung-100.html

ProBahn zum morgigen Spatenstich für den 2. STunnel / Probleme absehbar

München steht mit dem 2. S-Bahn-Tunnel eine ärgerliche Dauerbaustelle ins Haus, die schlecht geplant ist, wenig Nutzen bringt, zu weiteren Kostensteigerungen führt und die Gefahr besteht, unfertig in Betrieb zu gehen und einen abgerissenen Hauptbahnhof als Torso zu hinterlassen“ so Andreas Barth, Münchner Sprecher des bundesweiten Fahrgastverbandes PRO BAHN angesichts der am Mittwoch zu erwartenden Lobhudeleien und des Selbstlobs der Politik. „Auch wenn das heute keiner hören will – es kann in 15-20 Jahren niemand überrascht sein, wenn dann ‚plötzlich‘ der verkehrliche Nutzen sich negiert, die Kosten steigen, die Planungsfehler offen zu Tage treten. Die Probleme sind bekannt, auch wenn die oberste politische Ebene derzeit versucht sie zu ignorieren“ so der PRO BAHN-Sprecher weiter. „Wir sprechen die Probleme auch bewusst so klar an, damit nachher niemand sagen kann, dies hätte ja niemand wissen können“ so Barth weiter in Bezug auf den Tunnelblick der Handelnden.
Schlecht geplant sind beispielsweise die Wege am wichtigen Umsteigeknoten Laim, das Umsteigen zwischen den S-Bahn-Richtungen wird wesentlich länger als heute. Auch die Wege von und zu den Bussen sind dort unnötig lang. Am Hauptbahnhof wurden sogar die ursprüngliche Planungen von der Genehmigungsbehörde zurückgewiesen, da sie gefährdende Engstellen im Bereich der U-Bahn-Linien U4/5 erzeugt hätte und auch die MVG sich dagegen wehren musste.
Der Nutzen des zweiten Tunnels ist politisch hochgelobt aber faktisch sehr überschaubar. Im Rahmen des Express-S-Bahn-Konzepts sollen statt heute 30 Züge je Stunde künftig 33 Züge je Stunde fahren – gerade alle 20 Minuten eine S-Bahn mehr. Und gleichzeitig soll die Taktdichte auf etlichen Strecken vom 10-Minuten-Takt auf einen 15-Minuten-Takt sinken. Eine Rechenschwäche der Untersuchungsmethode hat hier zu einem ‚positiven‘ Ergebnis geführt.
Hingegen hat der 2. Tunnel faktisch den Ausbau der S-Bahn über 15 Jahre lang ausgebremst. Gelder für den Ausbau der Außenstrecken wurde gestrichen. Das Sofortprogramm von Staatsregierung und Landtag von 2014 wurde bisher noch nicht ernstlich angegangen, knapp 3 Jahre scheinen für ’sofort‘ wohl zu kurz zu sein.
Die Kosten sind mit aktuell 3,8 Milliarden Euro seit der initialen Planung mit ursprünglich 500 Millionen Euro bereits jetzt explodiert, das Ende der Fahnenstange ist kostenmäßig dennoch noch nicht erreicht.
Eng in die Baustellenplanung ist der Teilabriß des Hauptbahnhofs verwoben, dessen Wiederaufbau allerdings bisher eher eine theoretische Trockenübung ist. Hier entsteht das nächste Finanzierungsloch, das die Fahrgäste dann voraussichtlich mit einem unfertigem Bahnhof büßen müssen.
Garniert ist das ganze mit einer Ignoranz gegenüber Fakten, Kritik wird abgebügelt, Kritiker diffamiert. Anstelle einer ernsthaften Variantenuntersuchung wurde eine ’sonderpädagogische Maßnahme‘ (O-Ton Ex-Oberbürgermeister Ude) durchgeführt, deren Ergebnis dann wie gewünscht war.
Die wichtigsten Argumente zum zweiten S-Bahn-Tunnel hat PRO BAHN unter www.pro-bahn.de/oberbayern/s-bahn/ veröffentlicht.
„Es bleibt zu hoffen, dass nachdem jetzt ja die Milliarden im Tunnel versenkt werden dürfen, wenigstens der sinnvolle Ausbau der Außenstrecken nicht weiter blockiert wird“ betont der PRO BAHN-Sprecher.
Verantwortlich und für Rückfragen der Redaktion: PRO BAHN Regionalverband Oberbayern e.V., Andreas Barth, Andreas.Barth@muenchen.pro-bahn.de

So soll die S-Bahn im Jahr 2050 fahren – München – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/s-bahn-netz-so-soll-die-s-bahn-im-jahr-fahren-1.3443808

Schienenprojekte: Warum die Grünen im Großraum München abgehoben und unwählbar sind!

Ein Kommentar von M. Wengler
Eines hatten schwarz und rot im Bayerischen Landtag schon immer gemein:Wenn es um Schienenprojekte ging (die alle nun schon lange auf sich
warten lassen), wurden nie die Bürger gehört oder die Interessen derer, die damit wirklich fahren. Anders war das bei den Grünen. Die wollten hören, wo die Fahrgäste und jene, die alle Ausbaumaßnahmen so am Rande verfolgen, tatsächlich der Schuh drückt.
Nur ist das, seit Martin Runge nicht mehr im Landtag sitzt, vorbei. Es gibt bei den Grünen keinen Fachmann mehr, der sich in Sachen ÖPNV im Großraum München auskennen würde. Ganz im Gegenteil. Da hat mancher Laie mehr Einblick, wo in Bayern die Fahrgäste wirklich der Schuh drückt, als das, was dann von der Öko-Partei wirklich angesprochen wird.

Die Grünen scheinen sich mit ihren Abgeordneten eher in Nordbayern auszukennen, von den Münchner Verhältnissen, haben sie „null“ Ahnung. Und die Münchner Grünen? Sind das neue Flair der Stadt: Die Singles. Die zwar über Auslandsreisen des schwarzen Ministerpräsidenten Horsti Seehofer „lästern“, dann aber selber mit im Flieger (!!!) sitzen (wie wäre es mit der Bahn, die ein Anton Hofreiter früher nach Berlin wählte?), um in Moskau auf Steuerzahlerkosten Kränze nieder zu legen.
Was für eine verlogene Welt.
Übrigens lehnten es die damaligen Büro-Mitarbeiter des Grünen Bundestags-Abgeordneten Hofreiter ab, an diesem Blog aktiv mitzuwirken. Aussage damals: Den Bahn-Versprechen der Regierungen in München und Berlin würde ohnehin niemand mehr Glauben schenken, so einen Blog würde niemand benötigen…
Ach ja?
Was im Bahnverkehr wirklich abgeht, wissen doch nicht einmal mehr die Grünen, die im Landtag sitzen! Dabei waren die der letzte Anker der Bahn-Fahrer, weil der Rest der Politiker Züge nur vor der Schranke sieht, im stehenden Pkw. Alles in allem ein dermaßen trauriger und abgehobener Verein, der nichts anderes verdient hat, als das, was auf München zukommen wird. Ein Verkehrs-Infarkt. Resignierte und Bahn-Fetischisten vereinen sich da mit denen, die nichts mehr von diesem Irrgarten an Versprechen wissen wollen. Wer dann doch mal auf die Grünen in Bayern hofft, muss lesen, wie die im Flieger von Berlin nach München ala Claudia Roth noch nicht einmal die Kontrollen über sich ergehen lassen wollen.
Was waren das noch für Zeiten, als Sepp Daxenbergers (Gott hab ihn seelig) Büro antwortete, sich kümmerte und verstand, um was es überhaupt ging. Oder als ein MdL Runge auf entsprechende Kommentare und Artikel antwortete… Die lasen noch mit und sahen die Gefahr, von denen, die aus der Mitte der Bevölkerung die Geschehnisse wahrgenommen haben.
Die Grünen im Großraum München heute? Bahnmässig genau das, was sie in der Ära Gerhard Schröder in Berlin verbockt haben! Die damaligen Dokumente kennen die Grünen der Neuzeit nicht einmal mehr. All das ist ihnen fremd. Frei nach dem Motto: Was interessiert uns unser Geschwätz von gestern? Seit wann werden Politiker an ihren Versprechen im Wahlkampf gemessen?
Da mangelt es schon an Wissen und Kenntnis, was in der eigenen Ära in Berlin mit Joschka Fischer und Jürgen Trittin unter Schröder versemmelt wurde… In anderen Fällen würde die Grünen sagen: Mangelnde Vergangenheitsbewältigung.
Wer täglich im Zug sitzt weiß spätestens jetzt: Unwählbar der Haufen, völlig abgehoben weit weg von den Menschen.

Haidhausen – Vorerst keine neue Bürgerversammlung – München – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/terminprobleme-erst-bauen-dann-reden-1.3429736

Infoveranstaltung zum Brennerzulauf in Vaterstetten hinterlässt enttäuschte zuhörer | Ebersberg

www.merkur.de/lokales/ebersberg/infoveranstaltung-zum-brennerzulauf-in-vaterstetten-hinterlaesst-enttaeuschte-zuhoerer-7872164.html

Brücken sollen mehr Sicherheit bringen | Dorfen

www.merkur.de/lokales/erding/dorfen-ort28598/bruecken-sollen-mehr-sicherheit-bringen-7815318.html

Vaterstetten – Kritik an Plänen der Bahn zum Brenner Basistunnel – Ebersberg – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/bahnverkehr-in-suedostbayern-sie-haben-nicht-einmal-die-gemeinde-richtig-auf-der-karte-verortet-1.3424141

Oberschleißheim – Der Bahnhof soll oben bleiben – Landkreis München – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/oberschleissheim-oben-bleiben-1.3421426

Thomas Bach und Märchen mit der Münchner U Sport – Süddeutsche.de

Bleibt nur die Frage, WANN die von der Süddeutschen Zeitung geschilderten Pläne jemals gekommen wären, ohne Olympia. Aber bei der SZ sieht man in allen derzeitigen Planungen auch nur positives.
Trau schau wem. SZ-Journalisten träumen sich die Münchner-Realität schön. Sollen die Leser wohl genauso empfinden, trotz gegenteiliger Erfahrungen. Auch eine Weltanschauung…
www.sueddeutsche.de/sport/olympia-thomas-bach-und-das-maerchen-von-der-muenchner-u-bahn-1.3419714

SPD fordert einheitlichen MVV-Tarif – Fürstenfeldbruck – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-spd-fordert-einheitlichen-mvv-tarif-1.3419747

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