Autorenarchiv

Tieferlegung der Bahn in Dorfen: Der „Herr Innenminister“ soll zahlen

Merkur, 10.1.18: www.merkur.de/lokales/erding/dorfen-ort28598/herr-innenminister-soll-zahlen-9512937.html

Eisenbahnen – Mehr Wettbewerb für die Deutsche Bahn – Wirtschaft – Süddeutsche.de

SZ, 3.1.2017: www.sueddeutsche.de/wirtschaft/eisenbahnen-mehr-wettbewerb-fuer-die-deutsche-bahn-1.3813251

Bahnstrecke München-Mühldorf: 100 Jahre Stillstand

SZ, 1.1.18: www.sueddeutsche.de/muenchen/neue-sz-serie-folge-jahre-stillstand-1.3810441

Inntal-Autobahn – Die Nachbarn setzen auf die Bahn – und Bayern schläft – München – Süddeutsche.de

SZ, 1.1.2018: www.sueddeutsche.de/muenchen/inntal-autobahn-die-nachbarn-setzen-auf-die-bahn-und-bayern-schlaeft-1.3810522

Verkehrs- u. Energietermine 1-18 ; Sitzungen am 22.1. in Linz u. 24.1. in Selzthal

s. www.probahn.at/pdfReader.asp?link=http://bvs.probahn.at/files/pa/1667.pdf ! Wird lfd. aktualisiert.

M.f.G. P. Baalmann

Grüne: Zug zwischen München und Passau langsamer als vor 50 Jahren

PNP, 31.12.2017: www.pnp.de/nachrichten/bayern/2785360_Gruene-Zug-zwischen-Muenchen-und-Passau-langsamer-als-vor-50-Jahren.html

Reinhold Bocklets positive Bilanz zum S-Bahnausbau: Eigenlob stinkt zum Himmel

Zu SZ, 28.12.2017, «CSU will Freien Wählern Wahlkampfthema nehmen» und 21.12.2017; «S-Bahnausbau lässt noch länger auf sich warten».

Reinhold Bocklet, seit 2003 Stimmkreisabgeordneter für Fürstenfeldbruck-Ost, tritt zur nächsten Landtagswahl nicht mehr an. Dies nahm er zum Anlass eine positive Bilanz in Bezug zum Bahnausbau zu ziehen. Die 2. Stammstrecke ermögliche eine Angebotsoffensive im gesamten S-Bahnnetz. Das mag zwar richtig sein, eine positive Bilanz zum S-Bahnausbau während seiner Amtszeit kann man jedoch daraus sicher nicht ziehen.

Was der CSU-Mann unterschlägt. Die 2. Stammstrecke kommt mit mindestens 16 Jahren Verspätung. 2004 hat der damalige bayerische Verkehrsminister, Dr. Otto Wiesheu die Fertigstellung der 2. Stammstrecke bis 2010 in Aussicht gestellt. In Bezug auf den Ausbau der S4 West in seinem Stimmkreis ist die Bilanz noch zweifelhafter. Die Fertigstellung des S4-Ausbaus wurde von Wiesheu für 2009 in Aussicht gestellt. Gemäss dem Innenministerium (siehe «S-Bahnausbau lässt noch länger auf sich warten») wird das Planfeststellungsverfahren erst Ende 2020 beginnen, Fertigstellung ist daher wohl frühestens Ende der 2020er Jahre, also gegen 20 Jahre Verspätung. Damit ist genau das Szenario eingetreten, welches das bayerische Wirtschaftsministerium 2006 vorhergesagt hatte: «Die Außenstrecken würden zuletzt verbessert» und welches Bocklet vehement dementiert hatte (siehe SZ, 22.12.2006, «S-Bahn-Pendler müssen sich gedulden»).

Nur auf den ersten Blick lobenswert sind seine beiden Landtagsanträge von 2006 und 2012, den S4-Ausbau gleichzeitig mit der Elektrifizierung Lindau-München fertigzustellen. Sie wurden zwar einstimmig angenommen, aber sie blieben bekanntlich wegen Untätigkeit der Staatsregierung folgenlos. Umso unverständlicher ist es, dass Bocklet die Verschiebung des S4-Ausbaus durch Joachim Herrmanns Vorgänger, Martin Zeil, 2010 verteidigte, anstatt sich für die Pendler seines Stimmkreises einzusetzen. Das ursprüngliche Ziel, den S4-Ausbau vor oder zumindest gleichzeitig mit der 2. Stammstrecke fertigzustellen, wurden damit bekanntlich verunmöglicht.

Was das jüngste Versprechen des Innenministeriums wert ist, dass in der Spitzenstunde am Morgen der geplante Fahrplan nach Eröffnung der Stammstrecke angepasst wird, damit nicht weniger Regional- und S-Bahn-Züge als heute aus Richtung Buchloe und Geltendorf nach München verkehren, muss sich erst erweisen. Erinnert sei daran, dass die Bayerische Staatsregierung, 2005 bei Einführung des 10-Minuten-Taktes auf verschiedenen anderen S-Bahnlinien der S4, ohne mit der Schulter zu zucken, eine morgendliche Verbindung gestrichen hat, obwohl die S4-West die am stärksten überfüllten Züge aufwies.

Dass ein 3- statt 4-gleisiger Ausbau der Bahnstrecke Pasing-Eichenau ausreiche, stimmt nur bedingt. Bisher (beim 4-gleisigen Ausbau) hiess es: «Damit wird zum Einen die Betriebsqualität auf dem Streckenast deutlich verbessert und zum Anderen kann die zusätzliche Kapazität für Verbesserungen im Verkehrsangebot der S-Bahn genutzt werden.» Beim 3-gleisigen Ausbau ist nur mehr davon die Rede, dass es «… trotz der unterstellten erheblichen Verkehrsmehrungen auf dieser Strecke zu keiner weiteren negativen Beeinflussung der Pünktlichkeitswerte» kommen würde. Im Klartext: Nach dem S4-Ausbau fahren zwar mehr Züge, aber die Verspätungshäufigkeit vermindert sich nicht, wie ursprünglich geplant war.

Auch was die Zukunft anbelangt, besteht kein Anlass für Optimismus. Auf die von Joachim Herrmann für Juni 2017 angekündigte Liste von Münchner S-Bahnprojekten mit Fertigstellungsterminen warten wir noch immer. Und was aus dem im Mai 2014 versprochenen schnellstmöglichen S4-Ausbau und dem detaillierten Zeitplan dazu geworden ist, sehen wir derzeit plastisch.

Baurecht neuer Bahnhof Rosenheim Aicherpark

EBA, 20.12.2017: www.eba.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/PF/Beschluesse/Bayern/51_Hp_Rosenheim_Aicherpark.pdf?__blob=publicationFile&v=4

Die Zukunft des Diesels liegt in Oberfranken

SZ, 27.12.2017: www.sueddeutsche.de/bayern/mitten-in-bayern-verkehrsachse-oberfranken-1.3806780

Absurd: Fahrgäste stapeln sich in Zug aus München – aber dieser leere Waggon darf nicht geöffnet werden | Stadt München

Merkur, 23.12.17: www.tz.de/muenchen/stadt/absurd-fahrgaeste-stapeln-sich-in-zug-aus-muenchen-aber-dieser-leere-waggon-darf-nicht-geoeffnet-werden-9476042.html

Herrmann fordert klare Leitentscheidung für langfristige Planungssicherheit

PM, STMI, 22.12.2017:
www.stmi.bayern.de/med/pressemitteilungen/pressearchiv/2017/462/index.php
München, 22.12.2017 Bayerns Innen- und Verkehrsminister fordert vom Bundesverkehrsministerium klare Leitentscheidung für langfristige Planungssicherheit bei elektrifizierungsfähigen Bahnstrecken – Straßen- und Brückenbauer sollen für die nächsten 20 Jahre planen können – Ausbau der E-Mobilität auf der Schiene vorantreiben +++ Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann hat vom Bundesverkehrsministerium eine klare Leitentscheidung gefordert, welche Eisenbahnstrecken in den nächsten 20 Jahren elektrifiziert werden sollen. Herrmann: „Wir brauchen eine langfristige Vorgabe für elektrifizierungsfähige Strecken, damit sich unsere Straßen- und Brückenbauer daran orientieren können. Das klare Ziel muss dabei der Ausbau der E-Mobilität auf der Schiene sein.“ Der bayerische Verkehrsminister sagte, es sei wenig effizient, neue Bahnüberquerungen zu bauen, die dann für eine anschließende Elektrifizierung der Bahnstrecke zu niedrig wären. „Deshalb muss der Bund hier rasch langfristige Planungssicherheit schaffen.“ +++
Herrmann schlägt vor, alle Schienenstrecken zu benennen, die für eine Elektrifizierung in den nächsten 20 Jahren Frage kommen. Alle Bundesstraßen und Bundesautobahnen müssten dann mit Rücksicht auf die geplante Elektrifizierung in der Planung entsprechend angepasst werden, oder es müsste die Abwägung getroffen werden, ob zum Beispiel eine Tieferlegung der Schiene für die elektrifizierte Strecke die günstigere Variante wäre. Herrmann: „Wir brauchen klare Regelungen, die sowohl den Straßen- als auch den Schienenbauern helfen, Planungssicherheit für die nächsten 20 Jahre zu haben, die Elektrifizierung der Bahnstrecken voranzutreiben und Konflikte zwischen dem Straßenbau und dem Bahnausbau in Zukunft zu vermeiden.“
Der bayerische Verkehrsminister ergänzte, dass eine vorausschauende Berücksichtigung von Bahnstreckenelektrifizierungen nicht an Finanzierungsfragen scheitern darf. Dazu müsse der Bund auch bereit sein, in eine umweltfreundliche elektrifizierte Mobilität zu investieren. Er forderte dazu auf, in den anstehenden Koalitionsverhandlungen in Berlin dem Thema E-Mobilität und dabei auch der Elektrifizierung von Bahnstrecken einen noch höheren Stellenwert einzuräumen.
Herrmann kündigte an, zu Beginn des neuen Jahres das weitere Vorgehen mit dem geschäftsführenden Bundesverkehrsminister Christian Schmidt zu besprechen. Im konkreten Fall der Ortsumgehung von Untersteinach hatte die DB zunächst im Februar 2005 dem Staatlichen Bauamt Bayreuth mitgeteilt, dass keine Elektrifizierung der Bahnstrecke geplant sei. Im Anhörungsverfahren hatte die DB im Mai 2007 dann doch eine Durchfahrtshöhe von mindestens 6,90 Meter für eine eventuelle spätere Elektrifizierung gefordert, im Dezember 2007 aber in einem weiteren Schreiben mitgeteilt, dass mangels aktueller Elektrifizierungsplanung keine anfallenden Mehrkosten für die Umplanung übernommen werden könnten. Notwendig wäre deshalb, dass der Bund die „Elektrifizierung der Mobilität“ dadurch fördert, dass er die Mehrkosten für eine vorsorgliche Lichtweitenvergrößerung trägt, soweit Bahn oder Straßenbaulastträger aufgrund der Regelungen im Eisenbahnkreuzungsgesetz nicht zur Kostentragung verpflichtet sind. Bei Kreuzungen von Bundesstraßen und DB-Strecken sei es besonders unverständlich, wenn die Verantwortung hin und her geschoben werde, denn im Bundesfernstraßenhaushalt stünde zurzeit genügend Geld zur Verfügung.

Fürstenfeldbruck Bahnausbau lässt noch länger auf sich warten – Fürstenfeldbruck – Süddeutsche.de

SZ, 21.12.2017: www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-s-bahnausbau-laesst-noch-laenger-auf-sich-warten-1.3801280

Optimierung des Umsteigens

Deutschland kann auch von Indien lernen.
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Der bizarre Streit um die deutsche Bahnsteigkante – Wirtschaft – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-bahn-der-bizarre-streit-um-die-deutsche-bahnsteigkante-1.3791647

Münchner S-Bahn soll bis Augsburg fahren – Lokales (Augsburg) – Augsburger Allgemeine

Augsburger Allgemeine, 11.12.2017: www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Muenchner-S-Bahn-soll-bis-Augsburg-fahren-id43524931.html

U6 Martinsried: „Es fehlt die Vernetzung mit der S-Bahn“ | Planegg

Merkur, 11.12.2017: www.merkur.de/lokales/wuermtal/planegg-ort29296/es-fehlt-vernetzung-mit-s-bahn-9437325.html

Elektrifizierung München-Mühldorf; Schreiben von Klaus-Dieter Josel – Bahngutachten Tieferlegung Dorfen bis Ende 2017 fertig

SZ, 10.12.2017: www.sueddeutsche.de/muenchen/erding/schreiben-von-klaus-dieter-josel-bahngutachten-bis-ende-fertig-1.3785538

Bahnausbau München-Mühldorf: Tieferlegung der Gleise in Dorfen: Warten auf Gutachten

Merkur, 7.12.2017: www.merkur.de/lokales/erding/dorfen-ort28598/warten-auf-gutachten-9429469.html

Wir aus dem Dachauer Hinterland sind die S-Bahn-Stiefkinder der Region | Gastbeitrag

Merkur, 7.12.2017: www.merkur.de/lokales/dachau/landkreis/gastbeitrag-sti722504/wir-aus-dachauer-hinterland-sind-s-bahn-stiefkinder-region-9429489.html

Gesellschaft für U-Bahn-Verlängerung nach Martinsried gegründet

Merkur, 7.12.2017: www.merkur.de/lokales/wuermtal/planegg-ort29296/gesellschaft-fuer-u-bahn-verlaengerung-nach-martinsried-gegruendet-9430136.html

Streckenausbau München-Mühldorf-Freilassing: In Mühldorf werden Fernverkehrszüge gar nicht halten!

Im Artikel www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/bauen/detailansicht-bauen/artikel/ein-nadeloehr-ist-beseitigt.html wird behauptet: Damit wurden die Bahnsteiganlagen [des Bahnhofs Mühldorf] für den künftigen europäischen Fernverkehr vorbereitet. Allerdings werden in Mühldorf die Schnellzüge München-Salzburg-Wien gar nicht halten. Hat die Deutsche Bahn absichtlich falsch informiert, oder hat da die Zeitung etwas erfunden?
Siehe Zielfahrplan Bayern 2030: www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/VerkehrUndMobilitaet/BVWP/zieilfahrplan-2030-bayern.pdf?__blob=publicationFile

Öffentlicher Verkehr – Weniger S-Bahnen am Morgen auf S3, S4 & S8 – Fürstenfeldbruck

SZ, 5.12.2017: www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/oeffentlicher-verkehr-weniger-s-bahnen-am-morgen-1.3778887

Sitzung am 18.12. in Linz u. Termine 12-17

s. www.probahn.at/pdfReader.asp?link=http://bvs.probahn.at/files/pa/1655.pdf !

M.f.G. P. Baalmann

Elektrifizierung München-Lindau: Penzing klagt nicht – Nachrichten Landsberg – Augsburger Allgemeine

Augsburger Allgemeine, 30.11.2017: www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Bahnausbau-Penzing-klagt-nicht-id43395056.html

Ursache der Rheintalbahnsperrung soll 2018 feststehen

SZ, 27.11.2017: www.sueddeutsche.de/news/wirtschaft/bahn—rastatt-ursache-der-rheintalbahnsperrung-soll-2018-feststehen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-171127-99-38340

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