Themen- Überblick und Brennpunkte

Bahn-Streik der EVG: Zugausfälle deutschlandweit – Wirtschaft – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bahn-streik-evg-1.4245253
Zitat:
„“Bei diesem Angebot den Verhandlungstisch zu verlassen, ist nicht nachvollziehbar und verunsichert völlig unnötig unsere Kunden mitten in der Weihnachtszeit“, erklärte Personalvorstand Martin Seiler.“

S-Bahn/Erding: Sieben Klagen gegen S-Bahn-Ringschluss | Eitting

www.merkur.de/lokales/erding/eitting-ort28635/s-bahn-erding-sieben-klagen-gegen-s-bahn-ringschluss-10826527.html

Zugverkehr – Die Bahn lässt keine Gelegenheit aus, zum Problem zu werden – Wirtschaft – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bahn-preiserhoehung-fahrplanwechsel-1.4243333

Bahn-Gewerkschaft kündigt Streiks an – Wirtschaft – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bahn-streik-zugausfaelle-1.4244987

Verkehr in München: Aussicht auf Dauerstaus Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/verkehrsueberlastung-muenchen-1.4243906

Investitionen in marode Infrastruktur: Bundesrechnungshof rügt Bund und Bahn – Wirtschaft – Tagesspiegel

www.tagesspiegel.de/wirtschaft/investitionen-in-marode-infrastruktur-bundesrechnungshof-ruegt-bund-und-bahn/23729274.html

Die Bahn ist außer Kontrolle geraten – Wirtschaft – Süddeutsche.de

SZ, 6.12.18 www.sueddeutsche.de/wirtschaft/rechnungshof-die-bahn-ist-ausser-kontrolle-geraten-1.4241971

Regionaler Nahverkehrsplan MVV, 3. Fortschreibung, November 2018

www.mvv-muenchen.de/fileadmin/mediapool/07-Ueber_den_MVV/02-Dokumente/RNP_final_November_2018.pdf

Dorfen: Hohn und Spott weichen der Wut – Danke (Südostbayern-) Bahn

„In München habe sich alleine im S-Bahn-Bereich die Zahl der Fahrgäste seit 1972 um mehr als 330 Prozent erhöht.“ So ein Bahnsprecher aus München.
Ja, das ist bekannt, bleibt nur die Frage, inwiefern Bahn-Konzern (-Manager) und die Politiker dann geflunkert haben, wenn im S-Bahn-Bereich erstens erst einmal alle auf den Bau der 2. S-Bahn-Stammstrecke warten, wenn sich derzeit die Störungen im Außenbereich an Weichen, Signalen und Stellwerken häufen? Thann-Matzbach, Hörlkofen, Feldkirchen und Riem haben nur teils etwas mit dem „Bahnknoten München“ zu tun (an letzteren Stellen ein Dauer-Problem-Fall 2018).
Dass „die Infrastruktur .. mit der Nachfrage nicht mitgewachsen“, wäre, wie der Bahnsprecher weiter äußert, ist nun wirklich keine großartige Neuigkeit. Der Großraum München wächst seit Jahren, während die Bahn-Manager aus Südostbayern, samt denen in München und Berlin derlei Hinweise einfach ignoriert haben. Mitsamt den Vertretern des „Kundenbeirates“, die sich noch an der Schönfärberei schonungs- und gewissenlos beteiligt haben.

www.merkur.de/lokales/erding/dorfen-ort28598/hohn-und-spott-weichen-wut-10801860.html

Verkehrs- u. Energietermine 12-18

s. www.probahn.at/pdfReader.asp?link=http://bvs.probahn.at/files/pa/1765.pdf < www.probahn.at/pdfReader.asp?link=http://bvs.probahn.at/files/pa/176 5.pdf> ! Wird lfd. aktualisiert.

M.f.G. P. Baalmann

Bahn – S 4 soll 4-gleisig bis Bruck ausgebaut werden – Fürstenfeldbruck – Süddeutsche.de

SZ, 26.11.18: www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/bahn-s-soll-ausgebaut-werden-1.4228234

Frühschicht: Bus bringt Landshuter zum Münchner Flughafen | BR24

www.br.de/nachrichten/bayern/fruehschicht-bus-bringt-landshuter-zum-muenchner-flughafen,R6GSSLH

Zug zwischen Regensburg und Flughafen München Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/bayern/flughafen-express-muenchen-regensburg-1.4220680

Konzern-Chef: Weg zur besseren Bahn wird länger dauern – Wirtschaft Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/news/wirtschaft/bahn-konzern-chef-weg-zur-besseren-bahn-wird-laenger-dauern-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-181125-99-953137

Schon wieder ein Quantensprung für Zürcher S-Bahn: wenn’s nur in München auch so schnell gehen würde

Mit dem von der Schweizer Regierung („Bundesrat“) abgesegneten Ausbauschritt 2035 sollen Schweiz-weit 11,9 Mrd. Franken in das Schweizer Schienennetz investiert werden. Davon profitziert auch die Zürcher S-Bahn. Hatte diese bereits in 3 Schritten von den 4. Teilergänzungen profitiert, welche durch die Durchmesserlinie (entspricht in etwa 2. Stammstrecke in München) durch Zürich ermöglicht wurde, erfolgt nun nochmals bis 2035 eine deutliche Angebotsausdehnung. Auf noch mehr Strecken in die Region wird der 15-Minuten-Takt eingeführt, auf einige Strecken sogar der 7,5-Minuten-Takt. Die Neue Zürcher Zeitung titelt deshalb am 24.11.2018: „S-Bahn wird zum schnellen Agglo-Tram“ (übrigens kein Grammatikfehler: Auf Schweizerdeutsch heisst es nicht die Tram, sondern das Tram). Bereits jetzt, also 17 Jahre vor der geplanter Fertigstellung wird schon das Linienkonzpt der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Bundesamt für Verkehr (eine Unterabteilung des Ministeriums für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) hat bereits den für 2035 geplanten minutengenauen Fahrplan (Netzgrafik) für die gesamt Schweiz ins Netz gestellt. Natürlich auch für die Region Zürich. Ganz anders als die Geheimniskrämerei über den künftigen Fahrplan in Deutschland. Das Fahplankonzept zur 2. Stammstrecke muss man mühsam im Internet suchen, es wurde im Rahmen der Ausschreibung des München S-Bahnvertrags sehr versteckt veröffentlicht. In Railblog haben wir einen einfachen Zugang geschaffen. Sogar für jede einzelne S-Bahnlinie haben wir die Fahrpläne zugänglich gemacht.

„Wir wollen wieder überall Weltklasse werden“? Defekte Züge, Störungen & überall Verspätungen – neue Politiker für eine Infrastruktur in einem Entwicklungsland!

Mit je mehr Leuten man spricht, desto weniger vertrauen die noch der Infrastruktur in Deutschland. Vom Mobilfunk über verstopfte Schlaglochpisten (Straßen??!) bis hin zu einem Schienennetz, das nur eines garantiert: Frust und Verspätungen. Passend dazu der derzeitige Benzinpreis, weil die große (und wohl wichtige) Wasserstraße, der Rhein, in Zeiten des Klimawandels zu wenig Wasser führt, um den Sprit von Rotterdam ins europäische Innere zu transportieren. Während in solchen Zeiten Berliner Politiker in ihren letzten Amts-Zügen von „die Zeit drängt“ und „wir wollen wieder überall Weltklasse werden“ labern, stehen auch in Bayern neue Politiker im Rampenlicht:
Bayerns neuer Bau- und Verkehrsminister glänzt mit seiner Jugend. Damit kennt er verkehrstechnisch im Großraum München quasi nur tägliches Chaos und übernimmt Akten mit Planungen, die an Flickwerk und –Schusterei kaum zu überbieten sind. Noch schlimmer wird sein: In den nächsten fünf Jahren seiner Amtszeit kann es keinerlei Verbesserungen geben, alles hängt vom Bau der 2. Stammstrecke als Tunnel in 40 Meter Tiefe unter München ab, während auf dem freien Feld, den Gleisen im Außenbereich, sich Verspätungen aus der Stadt und zwischen den verschiedenen Zug-Arten (Güter-, Regional- und S-Bahn-Verkehr) gegenseitig steigern.
Das kürzlich in Berlin geöffnete Füllhorn für den Schienen-Ausbau, für Strecken auf den Güter- oder Fernverkehrszüge fahren, existiert ohnehin nur auf dem Papier. Es mangelt schlichtweg schon an Planern für die Planungen, mehr als Skizzen oder Filzstift-Striche in irgendwelchen Landkarten existieren kaum. Manchem Planer selbst dürfte es zudem an Lust und Laune mangeln, nochmals Dinge zu planen, die er vor 15 oder 20 Jahren schon am Tisch hatte und die hinterher einfach nur in Schubläden verstaubten.
Die Jugend weiß von all dem nichts. Sie geht wie immer „frisch, fromm, fröhlich und frei“ an die Projekte der Zukunft heran, obwohl noch nicht einmal die Hausaufgaben aus der Vergangenheit (von vor der Bahn-Reform aus dem Jahre 1996) erledigt wurden. Geredet und laut gedacht wurde viel. Heute zeigt sich: Weder gen Brenner, noch gen östliches Europa wie Wien geht es flott voran und das mitten im eigentlichen Herzen Europas. Die prestige-trächtigen deutschen Schnellstrecken enden quasi am Hauptbahnhof in München, sofern sie überhaupt dorthin führen, die Flughäfen sind nur im Norden gut per Bahn erreichbar und warum so viele Leute mit Diesel-Pkws in die Städte pendeln, dürfte nicht zuletzt daran liegen, dass die Fahrt mit den Öffis weder schneller, noch pünktlicher, schon gar nicht ruhiger und letzten Endes auch nicht bequemer ist (Sitzplätze?). Die zügigen Großraum-Wägen garantieren eigentlich nur eines: Täglich auf eine Sorte Mitmenschen zu treffen, von der man hoffte, sie würde es nur im Internet, Fernsehen oder Kabarett geben…
Und um all die Absurditäten noch völlig ohne neu-modische Ablenkung inhalieren zu müssen, zeugen die meisten Bahnstrecken von Plumper-Offline-Pampa. Diese Funklöcher zu stopfen, ist allerdings Aufgabe einer anderen jungen Dame, die Bayerns Ministerpräsident Markus Söder in sein neues Kabinett berufen hat. Beide „Jung-Minister/in“ stehen eigentlich vor schier unlösbaren Aufgaben und dürften bald in die Fußstapfen der Vorgänger treten: Sich möglichst schadlos aus der Affäre ziehen, in einem hoch-Industrie-Land, dessen Infrastruktur längst mit Entwicklungsländern vergleichbar ist. Das sagen selbst Menschen, die einfach nur nachdenklich geworden sind und bis dato weniger kritisch waren. Die in Berlin sehen das offenbar anders – „wir wollen wieder überall Weltklasse werden“ – Fußballer in der Kreisklasse würden darüber nur den Kopf schütteln.
Kommentar: M. Wengler

Grafische Fahrpläne 3-gleisiger Ausbau Pasing-Eichenau

Meiner Meinung nach zeigt dieser Fahrplan, dass der 3-gleisige Ausbau unzureichend ist.

Ich hab mir die Arbeit gemacht, die Netzgrafik des Verkehrsministeriums zu analysieren. Positiv ist zu vermerken, dass das in der Netzgrafik wiedergegebene Fahrplankonzept jenem der Nutzen-Kosten-Untersuchung entspricht:
1. S4 im 15-Minuten-Takt bis Buchenau, alle 30-Minuten weiter bis Geltendorf
2. Eine Express-S-Bahn S14x bis Geltendorf alle 30 Minuten
3. Eine Express-S-Bahn S24x bis Buchloe alle 30 Minuten
4. Ein Regionalzug pro Stunde (nach Memmingen alle 2 Stunden abwechselnd mit einem Regionalzug nach Lindau über Kempten alle 2 Stunden)
5. Ein Regionalexpress alle 2 Stunden nach Lindau (über Memmingen)
6. Der Eurocity-Zug nach Zürich alle 2 Stunden (praktisch in der gleichen Fahrplanlage wie der Regionalexpress)

Fragwürdig ist jedoch, ob der Fahrplan überhaupt fahrbar ist, und falls ja, auch stabil fahrbar ist. Geplant ist ja, dass von den neu 3 Gleisen zwischen Pasing und Eichenau das mittlere Gleis ausschliesslich dem Regional- und Fernverkehr dienen soll, die beiden äusseren Gleise (zumindest im Regelverkehr) der S-Bahn vorbehalten ist. Die Frage ist daher, ob sich die Regional- und Fernzüge auf dem mittleren Gleis in die Quere kommen. Wie die beiliegende Grafik zeigt, ist der Fahrplan jedoch durchaus fahrbar.
1. Der stündliche Regionalzug Richtung Buchloe verlässt Pasing zur Minute 31, jener aus Buchloe kommt in Pasing zur Minute 28 an.
2. Der zweistündige Eurocity-Zug verlässt Pasing Richtung Zürich ca. zur Minute 02 (ungerade Stunde), während jener Zürich in Pasing wohl ca. zur Minute 56 (ungerade Stunde) ankommt.
3. Der zweistündige Regionalexpress über Memmingen nach Lindau verlässt Pasing Richtung Buchloe zur Minute 02 (gerade Stunde) und jener aus Lindau kommt in Pasing zur Minute 57 (ungerade Stunde) an.

Es zeigt sich allerdings, dass das Fahrplankonzept mehrere Trassenkonflikte enthält:
1. Die S14X mit Abfahrt zur Minute 39 (gerade Stunde) in Geltendorf kollidiert mit dem Eurocity aus Zürich, der den Bahnhof Geltendorf ungefähr zur gleichen Zeit durchfährt.
2. Die S14X mit Abfahrt zur Minute 09 in Geltendorf kollidiert mit der Regionalbahn aus Kempten bzw. Memmingen), der den Bahnhof Geltendorf ca. zur Minute 10 durchfährt.
3. Die S14X mit Abfahrt zur Minute 39 (ungerade Stunde) in Geltendorf kollidiert mit dem Regioexpress aus Lindau über Memmingen, der den Bahnhof Geltendorf ebenfalls ca. zur Minute 10 durchfährt.
4. Auch in der Gegenrichtung laufen die Regionalbahnen, der Regionalexpress und der Eurocity in Geltendorf auf die S14X auf

Ausserdem ist der Fahrplan auch sonst knapp gestrickt:
1. Die S4 fährt nur 4 Minuten nach der S24X in Geltendorf ab.
2. Die S4 ab Buchenau fährt nur 3 Minuten nach der S14X ab Buchenau ab.
3. Die S24X kommt nur 3 Minuten nach der S24X in Pasing an. Wegen des nur 3-gleisigen Ausbaus kann die S24X bei Störungen ab Puchheim wohl kaum auf das 1-gleisigen Fernverkehrsgleis ausweichen.
4. Die S4 fährt nur 2 Minuten nach der S24X ab Pasing Richtung Geltendorf ab.

Gemäss dem neuen Konzept des Deutschlandtakts sollen Fahrplan und Infrastruktur aufeinander abgestimmt werden. Dies scheint beim 3-gleisigen S4-Ausbau definitiv nicht der Fall zu sein. Die Zwangspunkte wegen den eingleisige Abschnitt für den Fern- und Regionalverkehr führen dazu, dass es auf der 2-gleisigen Mischverkehrstrecke zu Trasse-Konflikten kommt.

Fahrplan nach 3-gleisigen Ausbau Pasing-Eichenau

Das bayerische Verkehrsministerium hat mir einen Entwurf der Netzgrafik nach Fertigstellung des 3-gleisigen Ausbaus Pasing-Eichenau zukommen lassen. Nach Rückfrage wurde mir bestätigt, dass diese Information nicht vertraulich ist.
Positiv: auch bei einem 3- statt 4-gleisigen Ausbau wird es neben der Regio-Express-S-Bahn S24x nach Buchloe (30-Minuten-Takt) auch eine Express-S-Bahn S14x nach Geltendorf (30-Minuten-Takt) geben.
Was problematisch werden könnte. Die S14x ab Geltendorf fährt knapp oder sogar gleichzeitig hinter der Regionalbahn aus Kempten bzw. Memmingen bzw. hinter dem Regionalexpress aus Lindau über Memmingen (bzw. dem EC aus Zürich) in Geltendorf ab. Genauere Analysen und Rückfrage beim Ministerium folgen.

Was die Bahn gegen Luftballon-Pannen tun will Süddeutsche.de

Am Flughafen München gibt es eine U-Bahn. Vom Terminal 2 zum sogenannten Satelliten. Dort kann so etwas nicht passieren – es gibt dort „Bahnsteigtüren“, die schirmen den Bahnsteig bis oben hin ab, bis die Türen des Zuges öffnen.
Bahnsteigtüren wurden schon vor Jahren auf der S-Bahn-Stammstrecke von -vor allem- grünen Bahn-Kennern gefordert.
Die Bahn lehnte das immer ab. Nicht machbar. Obwohl in Paris und anderen „Weltstädten“ das durchaus funktioniert. Gut die Bahnsteigtüren müssten bis oben hin dicht sein – um keinen Kontakt von Luftballons zur Oberleitung zu ermöglichen.
In München „tüfteln“ sie hingegen weiter. Die großen Strategen, die wohl noch nie mit der U-Bahn vom Terminal 2 zum Satelliten gefahren sind…
www.sueddeutsche.de/muenchen/s-bahn-muenchen-luftballon-1.4217567

EU will neue Vorschriften zum besseren Schutz von Bahnreisenden

stadt-bremerhaven.de/eu-will-neue-vorschriften-zum-besseren-schutz-von-bahnreisenden/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+stadt-bremerhaven%2FdqXM+%28Caschys+Blog%29

MdB Gastel mahnt schnellen Abschluss des Finanzierungsvertrag Ausbau Gäubahn an

Siehe Meldung vom 8.11.2018:
www.matthias-gastel.de/ausbau-gaeubahn-finanzierungsvertrag-laesst-auf-sich-warten/#.W-v5eJWWxaQ

Baurecht für weitere Abschnitte der ABS48 Lindau-München. Baurecht für 4 Planfeststellungsabschnitte noch ausstehend

EBA, 20.9.2018, Planfeststellungsabschnitt 14.1 Wangen – Landesgrenze BW/BY: www.eba.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/PF/Beschluesse/Baden_W/51_ABS_48_PFA_14_1_km_13632_15371_Strecke_4560_in_Wangen_u_Kisslegg.pdf?__blob=publicationFile&v=2
EBA, 31.8.2018, Planfeststellungsabschnitt 17 Bodolz – Aeschacher Kurve: www.eba.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/PF/Beschluesse/Bayern/51_ABS_48_PFA_17_.html
Planfeststellungsabschnitt 16 Heimholz – Bodolz, 26.9.2018. Nur auf der Projektstatusseite der ABS48: abs48.com/Projektstatus
Demnach fehlt noch Baurecht für 4 Planfeststellungsabschnitte:
12: BAB 96 – Kißlegg
14: Kißlegg – Wangen
18: Aeschacher Kurve – Lindau (Reutin)
19: Bahnhof Röthenbach (Allg)

Groß angekündigte Pläne im Bundesverkehrswegeplan: Güterverkehr läuft auf Südost-Oberbayern zu

Im Grunde genommen sind die groß angekündigten Pläne im Bundesverkehrswegeplan nichts Neues. Die Probleme waren schon seit Jahrzehnten bekannt, nur hat die mahnenden Stimmen niemand beachtet.
Dass der zweigleisige Ausbau von (Mühldorf) Tüßling nach Freilassing hochgestuft wurde, verwundert wenig. Bisher war hier nur eine Elektrifizierung mit der Gesamtstrecke von Markt Schwaben über Mühldorf bis Freilassing geplant, im Rahmen der ABS 38 München-Mühldorf-Freilassing. Die wiederum war für kürzere Fernverkehrsverbindungen von München bis Wien angedacht, irgendwann ab den Jahren um 1985 und bereits wesentlich weiter in den Planungen bis zum Jahre 1999, als heute.
Die Fernverkehrszüge, im Rahmen des europäischen Projektes „Magistrale für Europa“, ein Projekt von Paris über Stuttgart (21), Ulm, Augsburg, München, Mühldorf, Salzburg, Wien bis Budapest, hätten so die Bahnstrecke München-Rosenheim entlasten sollen. Vielleicht auch für die künftige Brenner-Anbindung.
Doch es kam alles anders. Der Mühldorfer Ausbau verlor an Fahrt, kam aus dem Fokus, mit ihm der viergleisige Ausbau im S-Bahn-Bereich von München Ost bis Markt Schwaben. Mit Auswirkungen samt Verzögerung auf eine bessere Schienen-Anbindung des Münchner Flughafens, untermauert von den Träumen in 10 Minuten mit dem Transrapid zum Flughafen ins Erdinger Moos.
Was allerdings alle aus den Augen verloren, sagten Planer hinter vorgehaltener Hand schon vor Jahren: Wenn die Strecke München-Mühldorf-Freilassing keinen schnellen ICE-Verkehr bekommt, wird langfristig darüber der wesentlich lautere, überregionale Güterverkehr verfrachtet. Nicht nur aus dem Chemiedreieck um Burghausen, sondern von der Nordsee zum Mittelmeer. Hier hat Deutschland nur wenige vernünftige Wege: Die Strecke über das Rheintal und den Schweizer Gotthart-Tunnel, über Regensburg-Landshut durch München hindurch (ob über Nord- oder Südring ist belanglos) gen Rosenheim und den Brenner oder eben als dritte Alternative von Landshut über Mühldorf gen Tauernbahn, zu den Häfen nach Triest an der Adria, am Mittelmeer.
Da die Güterzüge in Tunnels nicht mit ICE-Schnellzügen verkehren können, scheiden viele ICE-Strecken für Güterverkehre aus. Die Schnellfahrstrecke München-Nürnberg-Berlin zum Beispiel, oder der Weg über Würzburg nach Hamburg. Die meisten Güterzüge verkehren nur mit rund 80 km/h, sagen Fachleute, was den ICE zu sehr und den Nahverkehr geringer ausbremst.
Mühldorf und Südost-Oberbayern ohne ICE-Anschluss erwartet so langfristig vor allem eines: Güterverkehr von Nord nach Süd, und Süd nach Nord. Von Landshut kommend geht es über Mühldorf entweder nach Freilassing und die angesprochene Tauernbahn oder über Rosenheim zum Brenner-Basistunnel. Da dort der Aufschrei groß ist, was die Mehrbelastung an Schienen-Ausbau gen Brenner-Tunnel betrifft, könnte Ostbayern zur Haupt-Achse im Güterverkehr werden.
Zumindest von Landshut bis Mühldorf ist dies nun im Bundesverkehrswegeplan untermauert. Von Tüßling bis Freilassing ebenfalls. Dort war bisher neben der Elektrifizierung nur ein Überholgleis zwischen Kirchweidach und Tittmoning geplant, samt verlängerten Kreuzungswegen in Garching an der Alz und Laufen.
Nicht nur die hier im Land produzierten Güter des Export-Weltmeisters Deutschland wollen an die Meeres-Häfen an der Nordsee oder Adria, manche Schiffsladung soll auch über Land von Nord- nach Süd transportiert werden. Es wird langfristig damit lauter, in Südost-Oberbayern und neu ausgebaute Strecken, die Man-Power vor Ort an Weichen und Signalen überflüssig machen, garantieren dann auch Nachts reibungslose Abläufe. Ein letzter Punkt, der in den letzten Jahren völlig von der Bildfläche verschwunden ist…
Ein Kommentar von M. Wengler

Bahnausbau München-Mühldorf – Grundner gibt Kontra Süddeutsche.de

Bahnausbau München-Mühldorf – Grundner gibt Kontra – Erding – Süddeutsche.de SZ, 9.11.18
www.sueddeutsche.de/muenchen/erding/bahnausbau-muenchen-muehldorf-grundner-gibt-kontra-1.4204818

Streckenausbau in München und Umgebung Süddeutsche.de

„Geld gibt es nur für Strecken, auf denen Güter- respektive Fernzüge unterwegs sind“
-München-Mühldorf-Freilassing
-Walpertskirchner Spange
-Daglfing-Johanneskirchen
-Daglfinger Kurve
-Truderinger Spange
„Bis zur Inbetriebnahme könnte es aber noch 20 Jahre dauern.“
www.sueddeutsche.de/muenchen/bahn-bayern-flughafen-streckennetz-1.4200964

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