- Debakel S-Bahn München: Solange Deutschland so wenig für die Bahn ausgibt, wird sich nichts verbessern
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- Innenminister Herrmann will teuren Stammstreckentunnel nicht mittragen
- SPD vermutet Geheimvertrag zum S-Bahn-Ausbau
- Wo bleibt die Unterstützung der Bundesparteien für die Münchner S-Bahn?
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Debakel S-Bahn München: Solange Deutschland so wenig für die Bahn ausgibt, wird sich nichts verbessern
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- Kategorie: S-Bahn München 999.x
Derzeit findet ein schamloses Hin- und Herschieben des Schwarzen Peters bei der Finanzierung des S-Bahn München statt. Die bayerische Staatsregierung, die jetzt die Stadt München und die Landkreise zur Kasse bittet, müsste eigentlich vor allem beim Bund protestieren. Da im Bund jedoch die gleichen Parteien wie in Bayern regieren, suchen Sie den Sündenbock bei Stadt und Landkreisen. Ich fordere Sie deshalb auf, beim Bundesminister für Verkehr, Peter Ramsauer, und/oder beim Bundestagsausschuss für Verkehr zu protestieren.
Innenminister Herrmann will teuren Stammstreckentunnel nicht mittragen
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- Kategorie: 2. S- Bahn- Tunnel, Stammstrecke
Aus Münchner Merkur Online 17.5.2012: Mögliche weitere Kostensteigerungen beim Bau einer zweiten S-Bahn-Stammstrecke in München will Innenminister Joachim Herrmann (CSU) nicht mittragen.
Innenminister Herrmann als Vertreter Frankens befürchtet sonst, dass für Verkehrsprojekte im Norden Bayerns zu wenig Geld übrig bleibt.
Das grundlegende Problem ist, dass Deutschland viel zu wenig für die Bahninfrastruktur - sowohl für den Fernverkehr als auch für den Nahverkehr - ausgibt. Wirtschaftsminister Zeil muss da sogar einmal recht gegeben werden.
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SPD vermutet Geheimvertrag zum S-Bahn-Ausbau
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- Kategorie: 2. S- Bahn- Tunnel, Stammstrecke
Wo bleibt die Unterstützung der Bundesparteien für die Münchner S-Bahn?
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- Kategorie: S-Bahn München 999.x
Kopieren Sie doch den folgenden Brief in ein Email und unterstützen Sie somit den offenen Brief:
Sehr geehrter Herr Runge (Adresse)
Sehr geehrter Herr Dr. Beyer (Adresse)
Sehr geehrter Herr Rinderspacher (Adresse)
Sehr geehrter Herr Mütze (Adresse)
Sehr geehrter Herr Minister Zeil (Adresse)
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Seehofer (Adresse)
Sehr geehrter Herr Huber (Adresse)
Sehr geehrter Herr Rotter (Adresse)
Sehr geehrter Freiherr von Gumppenberg (Adresse)
"Verkehrsminister Zeil: "Nicht nur bei der Zweiten Stammstrecke fehlen Bundesmittel. Bundesweit gibt es einen Investitionsstau von rund fünf Milliarden Euro bei großen Vorhaben im Bereich S-Bahn und im Öffentlichen Personennahverkehr. Dieser Investitionsstau muss durch eine deutliche Erhöhung der Mittel für das GVFG-Bundesprogramm aufgelöst werden." "Diese Erhöhung stünde dann dringend notwendigen Nahverkehrsprojekten in den deutschen Ballungszentren, wie der Zweiten Stammstrecke, zur Verfügung", erklärte Zeil.
Parallel dazu wird die Staatsregierung die Bemühungen um eine Verlängerung des GVFG-Bundesprogramms (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz) über das Jahr 2019 hinaus fortsetzen. Zeil: "Dies ist im Hinblick auf die notwendige Planungs- und Finanzierungssicherheit für zahlreiche große Projekte im S-Bahn-Bereich und im Öffentlichen Personennahverkehr sowie im Hinblick auf die Energiewende dringend erforderlich. Denn wer S-Bahn fährt, tut nicht nur der Umwelt einen Gefallen, sondern spart auch Energie."
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Appell von Verkehrsminister Zeil zur Vorfinanzierung der Stammstrecke durch Landkreise
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- Kategorie: 2. S- Bahn- Tunnel, Stammstrecke
Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil appelliert an die Landkreise, sich an der Vorfinanzierung zur 2. Stammstrecke zu beteiligen. Hier der Link zur Presseerklärung vom 10.05.2012.
Dabei setzt sich Zeil über alle rechtlichen Bedenken hinweg!
Allerdings ist die Vorfinanzierung sowohl für die Stadt München, als auch für die Landkreise wie auch für das Land Bayern ein wirkliches finanzielles Abenteuer. Denn wie Zeil selbst in der jüngsten Presseerklärung des Kabinetts erklärt, ist das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) des Bundes total unterdotiert. Gleichzeitig läuft das GFVG 2019 aus, und eine Anschlussfinanzierung ist heute noch nicht absehbar. Die Versicherung, dass es ja nur um eine Vorfinanzierung geht, ist dabei wenig hilfreich, wenn man davon ausgehen muss, dass der Bund dieses Geld nie mehr zurückzahlen kann. Insofern läuft es aller Wahrscheinlichkeit wirklich so hinaus, dass aus der Vorfinanzierung ein ewiger Kredit wird. Bundesfinanzminister Schäuble war in dieser Hinsicht wohl sehr ehrlich: Es geht nicht nur um eine Vorfinanzierung, sondern um eine endgültige. Dies könnte neben der Stadt auch den Landkreisen blühen.
Das Finanzierungs-Hickhack, welches wir jetzt haben, ist auf die unselige Mischfinanzierung zurückzuführen. Ausserdem ist ein Finanzierungstopf (das GFVG), auf welchen man theoretisch einen Anspruch hat, aber der bei Weitem nicht für alle Projekte ausreicht, für eine Demokratie unwürdig. Es liegt im Gutdünken von Bundesverkehrsminister Ramsauer zu entscheiden, welche Projekte zum Zuge kommen, und welche nicht. Dies leistet Korruption und Klientelwirtschaft Vorschub! König Ramsauer entscheidet!
Es bleibt allerdings ein Rätsel, weshalb Zeil nun auf Stadt und Landkreise losgeht, wenn er doch selbst sagt, der Bund wäre eigentlich zuständig, und man müsste für eine höhere Dotierung und eine Anschlussfinanzierung zum 2019 auslaufenden GVFG sorgen. Weshalb reicht die Bundes-FDP keine Gesetzesinitiative im Bundestag ein. Zeil und die FDP spielen einfach nicht mit offenen Karten.
Bleibt zu hoffen, dass nun wenigstens das 13 Punkte Programm umgesetzt wird. Allerdings muss die in den 13 Punkten nicht erwähnten vier stärkst belasteten Aussenstrecken ohne 10-Minuten-Takt zum Zuge kommen (S1 Freising/Flughafen, S2 erding, S4 Geltendorf und S8 Flughafen. Alles andere sind Investitionen an den Bedürfnissen (Fahrgastzahlen) vorbei. Siehe Link.
Leserbrief ohne 2. S-Bahntunnel kein S4 Ausbau
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- Kategorie: Ausbau- S4- Geltendorf- Fürstenfeldbruck
Nachdem ich der Autor dieses Leserbriefs bin, erlaube ich mir ausnahmsweise, diesen eins zu eins abzudrucken.
SZ Fürstenfeldbruck, 10.5.2012
Verkehrte Welt
Zum Artikel „Zeil fährt weiter Richtung zweiter Tunnel“ in der Ausgabe vom 30. April/1. Mai:
Gemäß besagtem Artikel übt Wirtschaftsminister Martin Zeil massive Kritik an seinen Vorgängern: „Bei der S 4 war nichts da außer Sprüchen.“ Erst er selbst dagegen hätte den S-4-Ausbau über die Einleitung einer Kosten-Nutzen-Analyse weitergebracht. Was er dagegen völlig ausblendet ist, dass gerade er den viergleisigen Ausbau der S 4 aus der Liste der Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz-Projekte gestrichen hatte. Außerdem schließt er den viergleisigen Ausbau bis Eichenau aus, wenn die zweite Stammstrecke nicht gebaut wird. Dies kann nur als Geiselnahme der S-4-Pendler bezeichnet werden.
Die logische Reihenfolge des S-4-Ausbaus und des Ausbaus der Stammstrecke war bisher genau umgekehrt. Otto Wiesheu, der heute als Vater der zweiten Stammstrecke gefeiert wird, hatte 2004 geplant, den S-4-Ausbau ein Jahr vor der Fertigstellung der zweiten Stammstrecke in Betrieb zu setzen. Die Aussagen von Herrn Zeil, man dürfte den zweiten Schritt (S-4-Ausbau) nicht vor dem ersten Schritt (zweite Stammstrecke) machen, ist damit als Lüge entlarvt. Der erste Schritt war immer der S-4-Ausbau, und warum sollte das heute anders sein?
Ralf Wiedenmann
Zell, Schweiz
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