Themen- Überblick und Brennpunkte

Deutsche Bahn – Teure Pläne, wenig dahinter – Wirtschaft – Süddeutsche.de

Große Versprechen aus dem Bundesverkehrsministerium – zum Bundesverkehrswegeplan und Hochstufungen einiger Projekte.
Auch in der Region rund um München war der Jubel groß, als Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) zahlreiche Bahn-Projekte als „höher“ eingestuft verkündete…
Ob CSU-Politiker (vor allem die bayerischen Vertreter im Berliner Bundestag) oder regionale SPD-Politiker – sie sprachen von einem „klaren Bekenntnis der Bundesregierung zu unserer Region“, „nach hartnäckigem Dranbleiben“, so die einhellige Meinung (www.heimatzeitung.de/mobile/lokales/bahnausbau_so_reagiert_die_region_3087036/)
Wirklich? Viele Projekte, große Visionen & nichts ist wirklich durchfinanziert, so die neueste Meldung aus Berlin:
www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-bahn-geld-finanzierung-1.4251754

Hyperloop kommt ins Unterwallis | NZZ

Teststrecke für Güter. Zusammenarbeit mit SBB. NZZ, 13.12.2018 www.nzz.ch/schweiz/hyperloop-kommt-ins-unterwallis-ld.1444571

Planfeststellungsbeschluss bis auf Abschnitt Kisslegg-Wangen erhalten

abs48.com/Projektstatus

Zum Streik: „Das saß“! Zur Klimafrage: Wer will so eine Bahn als Auto-Ersatz?

Staats-Konzern Bahn: Der Staat sind wir alle und in Zeiten des Klimawandels, Diesel-Skandals und Staus in den Städten sollten wir uns alle fragen, was uns eine intakte, zuverlässige und funktionierende Bahn „wert“ ist? Dazu gehören gut bezahlte Mitarbeiter, deren oberstes Ziel ein reibungsloser Ablauf, Pünktlichkeit und das Wohl der Kunden sein sollte. Davon sind wir hier in Deutschland alle miteinander derzeit weit entfernt.
Viele ach so geschätzten „Fahrgäste“ der Bahn haben schon mehrere Streiks erlebt. Aber selbst die Gewerkschaft der Lokführer (GdL) erreichte nie dieses Ausmaß, das die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) nun fabrizierte. Diesen Beitrag weiterlesen »

Deutsche Bahn: So kann es nicht weitergehen – Wirtschaft – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-bahn-streik-1.4246862

Wie schlecht ist die Deutsche Bahn? | NZZ

www.nzz.ch/wirtschaft/wie-schlecht-ist-die-deutsche-bahn-ld.1413155

Bahn-Streik der EVG: Zugausfälle deutschlandweit – Wirtschaft – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bahn-streik-evg-1.4245253
Zitat:
„“Bei diesem Angebot den Verhandlungstisch zu verlassen, ist nicht nachvollziehbar und verunsichert völlig unnötig unsere Kunden mitten in der Weihnachtszeit“, erklärte Personalvorstand Martin Seiler.“

S-Bahn/Erding: Sieben Klagen gegen S-Bahn-Ringschluss | Eitting

www.merkur.de/lokales/erding/eitting-ort28635/s-bahn-erding-sieben-klagen-gegen-s-bahn-ringschluss-10826527.html

Zugverkehr – Die Bahn lässt keine Gelegenheit aus, zum Problem zu werden – Wirtschaft – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bahn-preiserhoehung-fahrplanwechsel-1.4243333

Bahn-Gewerkschaft kündigt Streiks an – Wirtschaft – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bahn-streik-zugausfaelle-1.4244987

Verkehr in München: Aussicht auf Dauerstaus Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/verkehrsueberlastung-muenchen-1.4243906

Investitionen in marode Infrastruktur: Bundesrechnungshof rügt Bund und Bahn – Wirtschaft – Tagesspiegel

www.tagesspiegel.de/wirtschaft/investitionen-in-marode-infrastruktur-bundesrechnungshof-ruegt-bund-und-bahn/23729274.html

Die Bahn ist außer Kontrolle geraten – Wirtschaft – Süddeutsche.de

SZ, 6.12.18 www.sueddeutsche.de/wirtschaft/rechnungshof-die-bahn-ist-ausser-kontrolle-geraten-1.4241971

Regionaler Nahverkehrsplan MVV, 3. Fortschreibung, November 2018

www.mvv-muenchen.de/fileadmin/mediapool/07-Ueber_den_MVV/02-Dokumente/RNP_final_November_2018.pdf

Dorfen: Hohn und Spott weichen der Wut – Danke (Südostbayern-) Bahn

„In München habe sich alleine im S-Bahn-Bereich die Zahl der Fahrgäste seit 1972 um mehr als 330 Prozent erhöht.“ So ein Bahnsprecher aus München.
Ja, das ist bekannt, bleibt nur die Frage, inwiefern Bahn-Konzern (-Manager) und die Politiker dann geflunkert haben, wenn im S-Bahn-Bereich erstens erst einmal alle auf den Bau der 2. S-Bahn-Stammstrecke warten, wenn sich derzeit die Störungen im Außenbereich an Weichen, Signalen und Stellwerken häufen? Thann-Matzbach, Hörlkofen, Feldkirchen und Riem haben nur teils etwas mit dem „Bahnknoten München“ zu tun (an letzteren Stellen ein Dauer-Problem-Fall 2018).
Dass „die Infrastruktur .. mit der Nachfrage nicht mitgewachsen“, wäre, wie der Bahnsprecher weiter äußert, ist nun wirklich keine großartige Neuigkeit. Der Großraum München wächst seit Jahren, während die Bahn-Manager aus Südostbayern, samt denen in München und Berlin derlei Hinweise einfach ignoriert haben. Mitsamt den Vertretern des „Kundenbeirates“, die sich noch an der Schönfärberei schonungs- und gewissenlos beteiligt haben.

www.merkur.de/lokales/erding/dorfen-ort28598/hohn-und-spott-weichen-wut-10801860.html

Verkehrs- u. Energietermine 12-18

s. www.probahn.at/pdfReader.asp?link=http://bvs.probahn.at/files/pa/1765.pdf < www.probahn.at/pdfReader.asp?link=http://bvs.probahn.at/files/pa/176 5.pdf> ! Wird lfd. aktualisiert.

M.f.G. P. Baalmann

Bahn – S 4 soll 4-gleisig bis Bruck ausgebaut werden – Fürstenfeldbruck – Süddeutsche.de

SZ, 26.11.18: www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/bahn-s-soll-ausgebaut-werden-1.4228234

Frühschicht: Bus bringt Landshuter zum Münchner Flughafen | BR24

www.br.de/nachrichten/bayern/fruehschicht-bus-bringt-landshuter-zum-muenchner-flughafen,R6GSSLH

Zug zwischen Regensburg und Flughafen München Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/bayern/flughafen-express-muenchen-regensburg-1.4220680

Konzern-Chef: Weg zur besseren Bahn wird länger dauern – Wirtschaft Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/news/wirtschaft/bahn-konzern-chef-weg-zur-besseren-bahn-wird-laenger-dauern-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-181125-99-953137

Schon wieder ein Quantensprung für Zürcher S-Bahn: wenn’s nur in München auch so schnell gehen würde

Mit dem von der Schweizer Regierung („Bundesrat“) abgesegneten Ausbauschritt 2035 sollen Schweiz-weit 11,9 Mrd. Franken in das Schweizer Schienennetz investiert werden. Davon profitziert auch die Zürcher S-Bahn. Hatte diese bereits in 3 Schritten von den 4. Teilergänzungen profitiert, welche durch die Durchmesserlinie (entspricht in etwa 2. Stammstrecke in München) durch Zürich ermöglicht wurde, erfolgt nun nochmals bis 2035 eine deutliche Angebotsausdehnung. Auf noch mehr Strecken in die Region wird der 15-Minuten-Takt eingeführt, auf einige Strecken sogar der 7,5-Minuten-Takt. Die Neue Zürcher Zeitung titelt deshalb am 24.11.2018: „S-Bahn wird zum schnellen Agglo-Tram“ (übrigens kein Grammatikfehler: Auf Schweizerdeutsch heisst es nicht die Tram, sondern das Tram). Bereits jetzt, also 17 Jahre vor der geplanter Fertigstellung wird schon das Linienkonzpt der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Bundesamt für Verkehr (eine Unterabteilung des Ministeriums für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) hat bereits den für 2035 geplanten minutengenauen Fahrplan (Netzgrafik) für die gesamt Schweiz ins Netz gestellt. Natürlich auch für die Region Zürich. Ganz anders als die Geheimniskrämerei über den künftigen Fahrplan in Deutschland. Das Fahplankonzept zur 2. Stammstrecke muss man mühsam im Internet suchen, es wurde im Rahmen der Ausschreibung des München S-Bahnvertrags sehr versteckt veröffentlicht. In Railblog haben wir einen einfachen Zugang geschaffen. Sogar für jede einzelne S-Bahnlinie haben wir die Fahrpläne zugänglich gemacht.

„Wir wollen wieder überall Weltklasse werden“? Defekte Züge, Störungen & überall Verspätungen – neue Politiker für eine Infrastruktur in einem Entwicklungsland!

Mit je mehr Leuten man spricht, desto weniger vertrauen die noch der Infrastruktur in Deutschland. Vom Mobilfunk über verstopfte Schlaglochpisten (Straßen??!) bis hin zu einem Schienennetz, das nur eines garantiert: Frust und Verspätungen. Passend dazu der derzeitige Benzinpreis, weil die große (und wohl wichtige) Wasserstraße, der Rhein, in Zeiten des Klimawandels zu wenig Wasser führt, um den Sprit von Rotterdam ins europäische Innere zu transportieren. Während in solchen Zeiten Berliner Politiker in ihren letzten Amts-Zügen von „die Zeit drängt“ und „wir wollen wieder überall Weltklasse werden“ labern, stehen auch in Bayern neue Politiker im Rampenlicht:
Bayerns neuer Bau- und Verkehrsminister glänzt mit seiner Jugend. Damit kennt er verkehrstechnisch im Großraum München quasi nur tägliches Chaos und übernimmt Akten mit Planungen, die an Flickwerk und –Schusterei kaum zu überbieten sind. Noch schlimmer wird sein: In den nächsten fünf Jahren seiner Amtszeit kann es keinerlei Verbesserungen geben, alles hängt vom Bau der 2. Stammstrecke als Tunnel in 40 Meter Tiefe unter München ab, während auf dem freien Feld, den Gleisen im Außenbereich, sich Verspätungen aus der Stadt und zwischen den verschiedenen Zug-Arten (Güter-, Regional- und S-Bahn-Verkehr) gegenseitig steigern.
Das kürzlich in Berlin geöffnete Füllhorn für den Schienen-Ausbau, für Strecken auf den Güter- oder Fernverkehrszüge fahren, existiert ohnehin nur auf dem Papier. Es mangelt schlichtweg schon an Planern für die Planungen, mehr als Skizzen oder Filzstift-Striche in irgendwelchen Landkarten existieren kaum. Manchem Planer selbst dürfte es zudem an Lust und Laune mangeln, nochmals Dinge zu planen, die er vor 15 oder 20 Jahren schon am Tisch hatte und die hinterher einfach nur in Schubläden verstaubten.
Die Jugend weiß von all dem nichts. Sie geht wie immer „frisch, fromm, fröhlich und frei“ an die Projekte der Zukunft heran, obwohl noch nicht einmal die Hausaufgaben aus der Vergangenheit (von vor der Bahn-Reform aus dem Jahre 1996) erledigt wurden. Geredet und laut gedacht wurde viel. Heute zeigt sich: Weder gen Brenner, noch gen östliches Europa wie Wien geht es flott voran und das mitten im eigentlichen Herzen Europas. Die prestige-trächtigen deutschen Schnellstrecken enden quasi am Hauptbahnhof in München, sofern sie überhaupt dorthin führen, die Flughäfen sind nur im Norden gut per Bahn erreichbar und warum so viele Leute mit Diesel-Pkws in die Städte pendeln, dürfte nicht zuletzt daran liegen, dass die Fahrt mit den Öffis weder schneller, noch pünktlicher, schon gar nicht ruhiger und letzten Endes auch nicht bequemer ist (Sitzplätze?). Die zügigen Großraum-Wägen garantieren eigentlich nur eines: Täglich auf eine Sorte Mitmenschen zu treffen, von der man hoffte, sie würde es nur im Internet, Fernsehen oder Kabarett geben…
Und um all die Absurditäten noch völlig ohne neu-modische Ablenkung inhalieren zu müssen, zeugen die meisten Bahnstrecken von Plumper-Offline-Pampa. Diese Funklöcher zu stopfen, ist allerdings Aufgabe einer anderen jungen Dame, die Bayerns Ministerpräsident Markus Söder in sein neues Kabinett berufen hat. Beide „Jung-Minister/in“ stehen eigentlich vor schier unlösbaren Aufgaben und dürften bald in die Fußstapfen der Vorgänger treten: Sich möglichst schadlos aus der Affäre ziehen, in einem hoch-Industrie-Land, dessen Infrastruktur längst mit Entwicklungsländern vergleichbar ist. Das sagen selbst Menschen, die einfach nur nachdenklich geworden sind und bis dato weniger kritisch waren. Die in Berlin sehen das offenbar anders – „wir wollen wieder überall Weltklasse werden“ – Fußballer in der Kreisklasse würden darüber nur den Kopf schütteln.
Kommentar: M. Wengler

Grafische Fahrpläne 3-gleisiger Ausbau Pasing-Eichenau

Meiner Meinung nach zeigt dieser Fahrplan, dass der 3-gleisige Ausbau unzureichend ist.

Ich hab mir die Arbeit gemacht, die Netzgrafik des Verkehrsministeriums zu analysieren. Positiv ist zu vermerken, dass das in der Netzgrafik wiedergegebene Fahrplankonzept jenem der Nutzen-Kosten-Untersuchung entspricht:
1. S4 im 15-Minuten-Takt bis Buchenau, alle 30-Minuten weiter bis Geltendorf
2. Eine Express-S-Bahn S14x bis Geltendorf alle 30 Minuten
3. Eine Express-S-Bahn S24x bis Buchloe alle 30 Minuten
4. Ein Regionalzug pro Stunde (nach Memmingen alle 2 Stunden abwechselnd mit einem Regionalzug nach Lindau über Kempten alle 2 Stunden)
5. Ein Regionalexpress alle 2 Stunden nach Lindau (über Memmingen)
6. Der Eurocity-Zug nach Zürich alle 2 Stunden (praktisch in der gleichen Fahrplanlage wie der Regionalexpress)

Fragwürdig ist jedoch, ob der Fahrplan überhaupt fahrbar ist, und falls ja, auch stabil fahrbar ist. Geplant ist ja, dass von den neu 3 Gleisen zwischen Pasing und Eichenau das mittlere Gleis ausschliesslich dem Regional- und Fernverkehr dienen soll, die beiden äusseren Gleise (zumindest im Regelverkehr) der S-Bahn vorbehalten ist. Die Frage ist daher, ob sich die Regional- und Fernzüge auf dem mittleren Gleis in die Quere kommen. Wie die beiliegende Grafik zeigt, ist der Fahrplan jedoch durchaus fahrbar.
1. Der stündliche Regionalzug Richtung Buchloe verlässt Pasing zur Minute 31, jener aus Buchloe kommt in Pasing zur Minute 28 an.
2. Der zweistündige Eurocity-Zug verlässt Pasing Richtung Zürich ca. zur Minute 02 (ungerade Stunde), während jener Zürich in Pasing wohl ca. zur Minute 56 (ungerade Stunde) ankommt.
3. Der zweistündige Regionalexpress über Memmingen nach Lindau verlässt Pasing Richtung Buchloe zur Minute 02 (gerade Stunde) und jener aus Lindau kommt in Pasing zur Minute 57 (ungerade Stunde) an.

Es zeigt sich allerdings, dass das Fahrplankonzept mehrere Trassenkonflikte enthält:
1. Die S14X mit Abfahrt zur Minute 39 (gerade Stunde) in Geltendorf kollidiert mit dem Eurocity aus Zürich, der den Bahnhof Geltendorf ungefähr zur gleichen Zeit durchfährt.
2. Die S14X mit Abfahrt zur Minute 09 in Geltendorf kollidiert mit der Regionalbahn aus Kempten bzw. Memmingen), der den Bahnhof Geltendorf ca. zur Minute 10 durchfährt.
3. Die S14X mit Abfahrt zur Minute 39 (ungerade Stunde) in Geltendorf kollidiert mit dem Regioexpress aus Lindau über Memmingen, der den Bahnhof Geltendorf ebenfalls ca. zur Minute 10 durchfährt.
4. Auch in der Gegenrichtung laufen die Regionalbahnen, der Regionalexpress und der Eurocity in Geltendorf auf die S14X auf

Ausserdem ist der Fahrplan auch sonst knapp gestrickt:
1. Die S4 fährt nur 4 Minuten nach der S24X in Geltendorf ab.
2. Die S4 ab Buchenau fährt nur 3 Minuten nach der S14X ab Buchenau ab.
3. Die S24X kommt nur 3 Minuten nach der S24X in Pasing an. Wegen des nur 3-gleisigen Ausbaus kann die S24X bei Störungen ab Puchheim wohl kaum auf das 1-gleisigen Fernverkehrsgleis ausweichen.
4. Die S4 fährt nur 2 Minuten nach der S24X ab Pasing Richtung Geltendorf ab.

Gemäss dem neuen Konzept des Deutschlandtakts sollen Fahrplan und Infrastruktur aufeinander abgestimmt werden. Dies scheint beim 3-gleisigen S4-Ausbau definitiv nicht der Fall zu sein. Die Zwangspunkte wegen den eingleisige Abschnitt für den Fern- und Regionalverkehr führen dazu, dass es auf der 2-gleisigen Mischverkehrstrecke zu Trasse-Konflikten kommt.

Fahrplan nach 3-gleisigen Ausbau Pasing-Eichenau

Das bayerische Verkehrsministerium hat mir einen Entwurf der Netzgrafik nach Fertigstellung des 3-gleisigen Ausbaus Pasing-Eichenau zukommen lassen. Nach Rückfrage wurde mir bestätigt, dass diese Information nicht vertraulich ist.
Positiv: auch bei einem 3- statt 4-gleisigen Ausbau wird es neben der Regio-Express-S-Bahn S24x nach Buchloe (30-Minuten-Takt) auch eine Express-S-Bahn S14x nach Geltendorf (30-Minuten-Takt) geben.
Was problematisch werden könnte. Die S14x ab Geltendorf fährt knapp oder sogar gleichzeitig hinter der Regionalbahn aus Kempten bzw. Memmingen bzw. hinter dem Regionalexpress aus Lindau über Memmingen (bzw. dem EC aus Zürich) in Geltendorf ab. Genauere Analysen und Rückfrage beim Ministerium folgen.

Was die Bahn gegen Luftballon-Pannen tun will Süddeutsche.de

Am Flughafen München gibt es eine U-Bahn. Vom Terminal 2 zum sogenannten Satelliten. Dort kann so etwas nicht passieren – es gibt dort „Bahnsteigtüren“, die schirmen den Bahnsteig bis oben hin ab, bis die Türen des Zuges öffnen.
Bahnsteigtüren wurden schon vor Jahren auf der S-Bahn-Stammstrecke von -vor allem- grünen Bahn-Kennern gefordert.
Die Bahn lehnte das immer ab. Nicht machbar. Obwohl in Paris und anderen „Weltstädten“ das durchaus funktioniert. Gut die Bahnsteigtüren müssten bis oben hin dicht sein – um keinen Kontakt von Luftballons zur Oberleitung zu ermöglichen.
In München „tüfteln“ sie hingegen weiter. Die großen Strategen, die wohl noch nie mit der U-Bahn vom Terminal 2 zum Satelliten gefahren sind…
www.sueddeutsche.de/muenchen/s-bahn-muenchen-luftballon-1.4217567

Social Media:
Finde uns auf Twitter

unsere Facebookseite

unsere Youtube-Videosammlung
Achiv: