Themen- Überblick und Brennpunkte

MdB Gastel mahnt schnellen Abschluss des Finanzierungsvertrag Ausbau Gäubahn an

Siehe Meldung vom 8.11.2018:
www.matthias-gastel.de/ausbau-gaeubahn-finanzierungsvertrag-laesst-auf-sich-warten/#.W-v5eJWWxaQ

Baurecht für weitere Abschnitte der ABS48 Lindau-München. Baurecht für 4 Planfeststellungsabschnitte noch ausstehend

EBA, 20.9.2018, Planfeststellungsabschnitt 14.1 Wangen – Landesgrenze BW/BY: www.eba.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/PF/Beschluesse/Baden_W/51_ABS_48_PFA_14_1_km_13632_15371_Strecke_4560_in_Wangen_u_Kisslegg.pdf?__blob=publicationFile&v=2
EBA, 31.8.2018, Planfeststellungsabschnitt 17 Bodolz – Aeschacher Kurve: www.eba.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/PF/Beschluesse/Bayern/51_ABS_48_PFA_17_.html
Planfeststellungsabschnitt 16 Heimholz – Bodolz, 26.9.2018. Nur auf der Projektstatusseite der ABS48: abs48.com/Projektstatus
Demnach fehlt noch Baurecht für 4 Planfeststellungsabschnitte:
12: BAB 96 – Kißlegg
14: Kißlegg – Wangen
18: Aeschacher Kurve – Lindau (Reutin)
19: Bahnhof Röthenbach (Allg)

Groß angekündigte Pläne im Bundesverkehrswegeplan: Güterverkehr läuft auf Südost-Oberbayern zu

Im Grunde genommen sind die groß angekündigten Pläne im Bundesverkehrswegeplan nichts Neues. Die Probleme waren schon seit Jahrzehnten bekannt, nur hat die mahnenden Stimmen niemand beachtet.
Dass der zweigleisige Ausbau von (Mühldorf) Tüßling nach Freilassing hochgestuft wurde, verwundert wenig. Bisher war hier nur eine Elektrifizierung mit der Gesamtstrecke von Markt Schwaben über Mühldorf bis Freilassing geplant, im Rahmen der ABS 38 München-Mühldorf-Freilassing. Die wiederum war für kürzere Fernverkehrsverbindungen von München bis Wien angedacht, irgendwann ab den Jahren um 1985 und bereits wesentlich weiter in den Planungen bis zum Jahre 1999, als heute.
Die Fernverkehrszüge, im Rahmen des europäischen Projektes „Magistrale für Europa“, ein Projekt von Paris über Stuttgart (21), Ulm, Augsburg, München, Mühldorf, Salzburg, Wien bis Budapest, hätten so die Bahnstrecke München-Rosenheim entlasten sollen. Vielleicht auch für die künftige Brenner-Anbindung.
Doch es kam alles anders. Der Mühldorfer Ausbau verlor an Fahrt, kam aus dem Fokus, mit ihm der viergleisige Ausbau im S-Bahn-Bereich von München Ost bis Markt Schwaben. Mit Auswirkungen samt Verzögerung auf eine bessere Schienen-Anbindung des Münchner Flughafens, untermauert von den Träumen in 10 Minuten mit dem Transrapid zum Flughafen ins Erdinger Moos.
Was allerdings alle aus den Augen verloren, sagten Planer hinter vorgehaltener Hand schon vor Jahren: Wenn die Strecke München-Mühldorf-Freilassing keinen schnellen ICE-Verkehr bekommt, wird langfristig darüber der wesentlich lautere, überregionale Güterverkehr verfrachtet. Nicht nur aus dem Chemiedreieck um Burghausen, sondern von der Nordsee zum Mittelmeer. Hier hat Deutschland nur wenige vernünftige Wege: Die Strecke über das Rheintal und den Schweizer Gotthart-Tunnel, über Regensburg-Landshut durch München hindurch (ob über Nord- oder Südring ist belanglos) gen Rosenheim und den Brenner oder eben als dritte Alternative von Landshut über Mühldorf gen Tauernbahn, zu den Häfen nach Triest an der Adria, am Mittelmeer.
Da die Güterzüge in Tunnels nicht mit ICE-Schnellzügen verkehren können, scheiden viele ICE-Strecken für Güterverkehre aus. Die Schnellfahrstrecke München-Nürnberg-Berlin zum Beispiel, oder der Weg über Würzburg nach Hamburg. Die meisten Güterzüge verkehren nur mit rund 80 km/h, sagen Fachleute, was den ICE zu sehr und den Nahverkehr geringer ausbremst.
Mühldorf und Südost-Oberbayern ohne ICE-Anschluss erwartet so langfristig vor allem eines: Güterverkehr von Nord nach Süd, und Süd nach Nord. Von Landshut kommend geht es über Mühldorf entweder nach Freilassing und die angesprochene Tauernbahn oder über Rosenheim zum Brenner-Basistunnel. Da dort der Aufschrei groß ist, was die Mehrbelastung an Schienen-Ausbau gen Brenner-Tunnel betrifft, könnte Ostbayern zur Haupt-Achse im Güterverkehr werden.
Zumindest von Landshut bis Mühldorf ist dies nun im Bundesverkehrswegeplan untermauert. Von Tüßling bis Freilassing ebenfalls. Dort war bisher neben der Elektrifizierung nur ein Überholgleis zwischen Kirchweidach und Tittmoning geplant, samt verlängerten Kreuzungswegen in Garching an der Alz und Laufen.
Nicht nur die hier im Land produzierten Güter des Export-Weltmeisters Deutschland wollen an die Meeres-Häfen an der Nordsee oder Adria, manche Schiffsladung soll auch über Land von Nord- nach Süd transportiert werden. Es wird langfristig damit lauter, in Südost-Oberbayern und neu ausgebaute Strecken, die Man-Power vor Ort an Weichen und Signalen überflüssig machen, garantieren dann auch Nachts reibungslose Abläufe. Ein letzter Punkt, der in den letzten Jahren völlig von der Bildfläche verschwunden ist…
Ein Kommentar von M. Wengler

Bahnausbau München-Mühldorf – Grundner gibt Kontra Süddeutsche.de

Bahnausbau München-Mühldorf – Grundner gibt Kontra – Erding – Süddeutsche.de SZ, 9.11.18
www.sueddeutsche.de/muenchen/erding/bahnausbau-muenchen-muehldorf-grundner-gibt-kontra-1.4204818

Streckenausbau in München und Umgebung Süddeutsche.de

„Geld gibt es nur für Strecken, auf denen Güter- respektive Fernzüge unterwegs sind“
-München-Mühldorf-Freilassing
-Walpertskirchner Spange
-Daglfing-Johanneskirchen
-Daglfinger Kurve
-Truderinger Spange
„Bis zur Inbetriebnahme könnte es aber noch 20 Jahre dauern.“
www.sueddeutsche.de/muenchen/bahn-bayern-flughafen-streckennetz-1.4200964

Sitzung am 26.11. in Linz, Terminliste 11-18

s. www.probahn.at/pdfReader.asp?link=http://bvs.probahn.at/files/pa/1756.pdf <www.probahn.at/pdfReader.asp?link=http://bvs.probahn.at/files/pa/175 6.pdf> !
Wird lfd. aktualisiert
Wie in der letzten Aussendung angekündigt, waren die bereits bekannten Termine bis 10.11. in der Aussendung 10-18 enthalten, da die nunmehrige urlaubsbedingt erst jetzt erscheinen konnte.

Verkehrsprojekt Brenner – Tunnel-Gesellschaft widerspricht Scheuer Süddeutsche.de

Verkehrsprojekt Brenner – Tunnel-Gesellschaft widerspricht Scheuer – Bayern – Süddeutsche.de, SZ, 7.11.2018

www.sueddeutsche.de/bayern/verkehrsprojekt-brenner-tunnel-gesellschaft-widerspricht-scheuer-1.4190084

Brenner-Nordzulauf – Bayern und Bund verschlafen das Süddeutsche.de

Brenner-Nordzulauf – Bayern und Bund verschlafen das – München – Süddeutsche.de, 7.11.2018

www.sueddeutsche.de/muenchen/brenner-nordzulauf-bayern-und-bund-verschlafen-das-1.4201869

Geheimniskrämerei Baustellen DB Netz

Siehe Meldung von pro Bahn vom 6.11.2018: „DB sperrt Zugang zu mittelfristiger Baustelleninformation
Immer wieder hatten wir hier auf die Unterlagen der Bau- und Informationsdialoge von DB Netz verwiesen, wenn es um konkrete Planung von Baustellen im Schienennetz mit einem Zeithorizont von etwa zwei Jahren ging. Das war bisher die einzige Möglichkeit abseits von eher schwammigen Aussagen zu Neu- und Ausbauprojekten oder der oft viel zu kurzfristigen Information zu Baumaßnahmen auf bahn.de oder in Pressemitteilungen. Zudem war es annähernd die einzige systematische Information zu Bahnbaustellen, die früh genug erfolgte, um im Rahmen der Arbeit von PRO BAHN noch Einfluss auf die Gestaltung von Baumaßnahmen und Ersatzverkehren zu nehmen. Die DB hat den Zugang zu den Bau- und Informationsdialogen jetzt stark eingeschränkt und überdies die Weitergabe der Unterlagen untersagt, so dass wir auch für unsere Aktuell-Meldungen diese Informationen nicht mehr nutzen können.“
Die DB Netze ist ein Monopolunternehmen unter dem DB Konzern, der sich 100% im Bundesbesitz befindet. Die Baustellen werden durch öffentliche Gelder finanziert. Deshalb hat die Öffentlichkeit auch ein Anrecht über das Baustellenmanagement möglichst früh informiert zu werden. Die Arroganz des Monopolunternehmens DB Netz gegenüber den Kunden ist himmelschreiend. Oftmals wurde der Schienenersatzverkehr erst nach Intervention von pro Bahn und den Lokalpolitikern für die Fahrgäste einigermassen erträglich gemacht. Ohne eine Vorweginformation werden diese vor vollendete Tatsachen gestellt. Hat die mächtige DB Netz Angst vor der Öffentlichkeit? Nur ein Konzern, der etwas zu verbergen hat, muss die Öffentlichkeit scheuen. Hier muss die Politik unbedingt gegensteuern. Der DB Konzern ist zu allmächtig und zu stark mit der Politik verbandelt.

BVWP-Projekt Regensburg-Mühldorf-Rosenheim wurde auf Regensburg-Mühldorf zurückgestutzt

Das Projekt Regensburg-Mühldorf-Rosenheim hat es 2016 nur in den potentiellen Bedarf geschafft: www.bvwp-projekte.de/schiene/2-039-V01/2-039-V01.html Das Projekt wurde wie folgt beschrieben:„Blockverdichtung Obertraubing – Landshut, abschnittsweiser 2-gleisiger Ausbau für Vmax = 160 km/h und Elektrifizierung Landshut – Mühldorf – Rosenheim“ und wie folgt begründet: „Von den Güterverkehren in Richtung Brenner ist nur ein Teil München und dessen Umland bestimmt, während der andere Teil München großräumig umfahren könnte. Dies kann derzeit aufgrund der fehlenden Elektrifizierung und mangelnder Streckenkapazitäten nicht über Landshut und Mühldorf erfolgen. Entsprechend wird die Verkehrslast im Bezugsfall 2030 von der Bestandsstrecke München – Rosenheim – Kufstein getragen, welche dadurch überlastet ist. Durch den Ausbau und die Elektrifizierung zwischen Regensburg, Landshut, Mühldorf und Rosenheim soll der Knoten München vom Schienengüterverkehr entlastet werden. Gleichzeitig wird der Knoten Mühldorf besser in das Schienennetz eingebunden und es lassen sich verbesserte Nahverkehrsverbindungen in Richtung Landshut und Rosenheim einrichten.“ Bei der Bewetung, die soeben abgeschlossen wurde, hat es dieses Projekt nur im Anschnitt Regensburg-Mühldorf in den vordringlichen Bedarf geschafft. Siehe www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/Presse/bewertung-schienenwegeausbau-des-potentiellen-bedarfs-bvwp-2030.pdf?__blob=publicationFile , Seite 18. Die Strecke kommt damit als Zubringer zum Brennernasistunnel nicht mehr in Frage.

Markt Schwaben-Mühldorf-Freilassing: Elektrifizierung & durchgängiger 2-gleisiger Ausbau

Nun ist es offiziell: www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/Presse/bewertung-schienenwegeausbau-des-potentiellen-bedarfs-bvwp-2030.pdf?__blob=publicationFile
„Das Projekt beinhaltet ergänzend zu den bereits im Vordringlichen Bedarf enthaltenen Maßnahmen noch Reisezeitverkürzungen, die Walpertskirchner Spange (für Verkehre Flughafen MUC – Salzburg) und den zweigleisigen Ausbau Tüßling – Freilassing“ Seite 7

Markt Schwaben-Mühldorf-Freilassing: Elektrifizierung & durchgängiger 2-gleisiger Ausbau

Nun ist es offiziell: www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/Presse/bewertung-schienenwegeausbau-des-potentiellen-bedarfs-bvwp-2030.pdf?__blob=publicationFile
„Das Projekt beinhaltet ergänzend zu den bereits im Vordringlichen Bedarf enthaltenen Maßnahmen noch Reisezeitverkürzungen, die Walpertskirchner Spange (für Verkehre Flughafen MUC – Salzburg) und den zweigleisigen Ausbau Tüßling – Freilassing“ Seite 7

BMVI bewertet Knoten München im BVWP 2030: Nutzen-Kosten-Faktor: 2,0. Westkopf Pasing neu Teil des BVWP 2030

Westkopf Pasing ist Teil des Knoten Münchens

Siehe: www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/Presse/bewertung-schienenwegeausbau-des-potentiellen-bedarfs-bvwp-2030.pdf?__blob=publicationFile

Seite 36.

Dagegen ist die Walpertskirchner Spange wohl herausgefallen und nun Tiel der ABS München-Mühldorf-Freilassing (NKU 1,3), siehe Seite 7.

BMVI bewertet Projekte des potentiellen Bedarfs des BVWP 2030

Den gesamten Bericht finden Sie hier: www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/Presse/bewertung-schienenwegeausbau-des-potentiellen-bedarfs-bvwp-2030.pdf?__blob=publicationFile

Eine Kurzversion finden Sie hier: www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/Presse/kurzbericht-potentieller-bedarf-bvwp-2030.pdf?__blob=publicationFile

BMVI-Knotenbewertung bedeutet nicht automatisch Finanzierung gemäass BSWAG.

„Die Bewertungen für den Ausbau der Knoten enthalten keine Aussage hinsichtlich der Finanzierungsaufteilung BSWAG / Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) der enthaltenen Nahverkehrsmaßnahmen. Diese Aufteilung ist im Nachgang überschneidungsfrei zu ermitteln. Die Berücksichtigung in der Knotenbewertung ersetzt damit nicht die Standardisierte Bewertung für die Nahverkehrsmaßnahmen. Ebenso müssen der Nahverkehrsnutzen wie die Kosten der für eventuell von den Ländern gewünschte Kurzbericht über die Bewertungsergebnisse für die Schienenprojekte des Potenziellen Bedarfs Mehrleistungen erforderlichen zusätzlichen Infrastruktur, die nicht Bestandteil der Knotenuntersuchung sein kann, für eine Finanzierung außerhalb des Bedarfsplans bewertet werden Die Bewertungen für den Ausbau der Knoten enthalten keine Aussage hinsichtlich der Finanzierungsaufteilung BSWAG / Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) der enthaltenen Nahverkehrsmaßnahmen. Diese Aufteilung ist im Nachgang überschneidungsfrei zu ermitteln. Die Berücksichtigung in der Knotenbewertung ersetzt damit nicht die Standardisierte Bewertung für die Nahverkehrsmaßnahmen. Ebenso müssen der Nahverkehrsnutzen wie die Kosten der für eventuell von den Ländern gewünschte Mehrleistungen erforderlichen zusätzlichen Infrastruktur, die nicht Bestandteil der Knotenuntersuchung sein kann, für eine Finanzierung außerhalb des Bedarfsplans bewertet werden..“

Siehe: www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/Presse/kurzbericht-potentieller-bedarf-bvwp-2030.pdf?__blob=publicationFile
Seiten 2-3. Ist hier bereits Konfliktstoff zwischen Bund und Ländern und damit eine Verzögerung über 2030 hinaus vorprogrammiert?

Verzögern Lokalpolitiker und Kommunen den Ausbau der Bahn? Dorfen verharrt im Dornröschenschlaf | Dorfen

Merkur-Online, 05.11.18:
„Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags habe schon vor über einem Jahr festgestellt, dass die Stadt gefordert sei, wenn diese eine eigene Alternative plane. Bislang seien immer noch keine ausgereiften Unterlagen durch den von der Bürgerinitiative ins Spiel gebrachten Berater in Berlin eingereicht worden.“
www.merkur.de/lokales/erding/dorfen-ort28598/dorfen-verharrt-im-dornroeschenschlaf-10491967.html

Neue FW/CSU-Koalition in Bayern: Hoffnung für öffentlichten Personennahverkehr?

SZ, 5.11.2018: www.sueddeutsche.de/bayern/csu-freie-waehler-koalitionsvertrag-1.4196416
FW-Chef Hubert Aiwanger wird als Minister für Wirtschaft, Energie und Landesentwicklung gehandelt: Ob da der Verkehr integriert sein wird? Zu Wirtschaft in Koalitionsvertrag schreibt die SZ:
„Priorität hat für Schwarz-Orange die Weiterentwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs, etwa durch die Einführung eines „einheitlichen bayernweiten elektronischen Tickets“. Für die großen Städte soll ein „365-Euro-Jahresticket“ eingeführt werden.“
Merkur spekuliert schon über Ministerposten und Ressorts: www.merkur.de/politik/bayern-wahl-koalitionsvertrag-ist-unterzeichnet-planen-csu-und-freie-waehler-zr-10325922.html
Demnach würde das Ministerium für Wirtschaft (Hubert Aiwanger) um Energie und Landesentwicklung erweitert, aber den Verkehr nicht einschliessen. Das Ministerium für Bau und Verkehr bliebe dagegen in CSU-Hand: „Hier gibt es mit Bernd Sibler, Franz Josef Pschierer oder Marcel Huber (alle CSU) mehrere mögliche Anwärter.“
Hier ist noch der Koalitionsvertrag: www.freie-waehler-bayern.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Koalitionsvertrag_Legislaturperiode_2018-2023.pdf
Beim Verkehr plädiert er für ein sowohl als auch: „Bayern soll ein Autoland bleiben und gleichzeitig einen erstklassigen und verlässlichen öffentlichen Nah- und Fernverkehr bieten.“
Bezüglich Ausbau des Bahnknotens Münchens steht nichts grundlegend Neues im Koalitionsvertrag: „Der Ausbau des Bahnknotens München erfolgt wie festgelegt. Im Großraum München wollen wir die Erreichbarkeit des Flughafens verbessern sowie auf allen Linienästen einen durchgehenden 20-Minuten-Takt bei der S-Bahn realisieren, soweit dies infrastrukturseitig möglich ist. Daneben treiben wir die Realisierung eines S-Bahn-Ringes voran und schaffen bis dahin ein Vorläufersystem aus Expressbussen.“ Das heisst ja so gut wie nichts: 20-Minuten-Takt gibt es auf allen Linienästen, die Frage wäre, ob die Endpunkte gemeint sind. Ausnahme mit infrastrukturseitig möglich ist ein Gummiparagraf. Nachdem 20-Minuten-Takt in den HVZ bis zu sämtlichen Linienendpunkten schon heute gefahren wird, sollte dieser auch ganztägig möglich sein. Einzige Ausnahme ist Altomünster, wo ein 30-Minuten-Takt angeboten wird. Ausbau des Bahnknoten wie festgelegt ist auch sehr interpretationsbedürftig. Gilt das Bahnprogramm München von März 2018 wie es von Staatsminister Joachim Herrmann im März 2018 vorgestellt wurde? www.stmi.bayern.de/med/pressemitteilungen/pressearchiv/2018/86/index.php ? Dieses wurde auch weitgehend so auf der Seite der DB Netz weiter konkretisiert: www.bahnausbau-muenchen.de/home.html . Viele Ausbauten des Knoten Münchens betreffen Massnahmen des Bundes gemäss dem Bundesverkehrswegeplans, auf den Bayern nicht direkt Einfluss hat. Der Umfang des BVWP-Projekts Bahnknoten ist noch eher schwammig, eine Bewertung dieses Projekte sollte noch im Herbst dieses Jahres erfolgen: www.bvwp-projekte.de/schiene/K-005-V01/K-005-V01.html
Gleichzeitig geistert auf der Seite des Bayerischen Verkehrsministeriums und der BEG immer noch das alte Programm Bahnknoten München herum, mit einem viel engeren Zuschnitt: verkehr.bayern.de/vum/schiene/infrastruktur/index.php
Des Weiteren gibt es eine Machbarkeitsstudie „Bahnausbau München“, welches weitere Massnahmen untersuchen soll: www.railblog.info/wp-content/uploads/2018/09/Vergabeunterlagen-Ausschreibung-Machbarkeitsstudie-Bahnausbau-München-2018-08-23.pdf und www.railblog.info/wp-content/uploads/2018/09/Details_zu_untersuchende_Maßnahmen-Machbarkeitsstudie-Bahnausbau-München-2018-08-23.pdf Der Planungsstand dieser Projekte ist jedoch noch Machbarkeitsstudie, danach kommen Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung.
Elektrifizierung von Bahnstrecken: „Bei der Planung von Elektrifizierungen wollen wir als Freistaat verstärkt in Vorleistung gehen.“
Bedenklich bezüglich Brennerzulauf: „Beim Brennerzulauf ist zunächst die Erforderlichkeit einer Neubaustrecke nachzuweisen. Bei einem Ausbau wollen wir maximale Anwohnerfreundlichkeit, das heißt Lärm- und Landschaftsschutz, vorrangig durch eine weitgehende unterirdische Streckenführung.“ (Sofern es der Bund bezahlt).

Dez. 2018: Fernzuganbindung des Münchner Flughafens geht in Betrieb

Auszüge aus der Süddeutschen Zeitung. Da entsteht „fast“ der Eindruck, als würde der Flughafen ans ICE-Netz der Bahn angeschlossen, zumindest aber soll die Meldung so verkauft werden, als würde ganz Ostbayern von dem herausragend günstigen Bauwerk profitieren.
Oder aber, sie wissen bei der SZ selbst seit Ex-OB Christian Udes Erfahrungen immer noch nicht, dass Bayern doch größer ist, als die in München es sich tatsächlich vorstellen können…

„Fernzuganbindung des Münchner Flughafens geht am Sonntag, 9. Dezember, in Betrieb“
„2,2 Kilometer, 91 Millionen Euro – „Flughafenexpress“ wird ab 9. Dezember Ostbayern mit dem Airport verbinden
„Direktverbindung zwischen Regensburg und Flughafen München“
„Reisezeit ab Regensburg eineinviertel Stunden, ab Landshut eine gute halbe Stunde“
„Flughafenexpress wird stündlich auch in Obertraubling, Köfering, Hagelstadt, Eggmühl, Moosburg und Freising halten“
„Fahrzeuge des Typs Bombardier Talent 2, werden aus dem Werdenfelsnetz und Rhein-Sieg-Express herausgelöst“
www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/flughafenanbindung-die-bahn-kommt-puenktlich-1.4191710

Halbstundentakt Singen-Schaffhausen-Basel Bad und Viertelstundentakt Basel Bad – Lörrach geplant.

Siehe Bundesamt für Verkehr Pressemeldung vom 31.10.2018: www.bav.admin.ch/bav/de/home/aktuell/medienmitteilungen.msg-id-72731.html
Und Details dazu: www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/54239.pdf und www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/54242.pdf
Neue Halbstundentakte, u.a.: „Basel–Schaffhausen–Singen (Schweizer Anteil zur Elektrifizierung der Hochrheinstrecke, Hauptfinanzierung durch Deutschland)“
Neue Viertelstundentakte, u.a.: „Basel Badischer Bahnhof–Lörrach (Schweizer Anteil, Hauptfinanzierung durch Deutschland)“

Schweizer Regierung plant Halbstundentakt Singen-Schaffhausen-Basel bis 2035

Siehe NZZ, 31.10.18: www.nzz.ch/schweiz/bundesrat-will-den-loetschberg-ausbau-aber-keinen-tiefbahnhof-in-luzern-ld.1432839

Südostbayernbahn rutscht bei Qualitätsranking um acht Plätze ab

www.pnp.de/lokales/landkreis_altoetting/altoetting/3117011_Suedostbayernbahn-rutscht-bei-Qualitaetsranking-ab.html

München/Ulm: Ärger bei Deutsche Bahn-Kunden wegen Baustelle – Züge fallen aus | Bayern

www.merkur.de/bayern/muenchen-ulm-aerger-bei-deutsche-bahn-kunden-wegen-baustelle-zuege-fallen-aus-10393012.html

DB-Bauarbeiten am Deutschen Eck verzögern sich  | Salzburg

www.bgland24.de/bgland/region-salzburg/salzburg-ort29384/salzburg-db-bauarbeiten-deutschen-verzoegern-sich-10413037.html

Nürnberg: Drei Jahre zu spät: Neue Škoda-Züge bieten wenig Komfort – Nürnberg – nordbayern.de

www.nordbayern.de/region/nuernberg/drei-jahre-zu-spat-neue-koda-zuge-bieten-wenig-komfort-1.8252319?fbclid=IwAR0FrEnn43n9J8HW3XIlTn_dVHFaf_YsvsXYZvK06dm5e05_-0WHsOM-adk

Barrierefreier Ausbau Bahnhof Puchheim: Deutsche Bahn stellt Pläne vor.

Barrierefreier Ausbau Bahnhof Puchheim: Deutsche Bahn stellt Pläne vor (siehe www.bahnausbau-muenchen.de/newsticker/barrierefreier-ausbau-bahnhof-puchheim-deutsche-bahn-stellt-plaene-vor.html )
22.10.2018
Ab heute können alle Interessierten die die Pläne der DB Netz AG zum Ausbau des Bahnhofs Puchheim im Rathaus einsehen. Die Pläne sind im Foyer zu den Öffnungszeiten des Rathauses ausgestellt. Experten der DB Netz AG beantworten zudem vom 13.-15. November die Fragen und Antworten der Bürger vor Ort. Am Dienstag, den 13. November 17 bis 19 Uhr, Mittwoch, den 14. November 13 bis 16 Uhr und Donnerstag, den 15. November 17 bis 19 Uhr, stehen der Projektleiter und die Planer im Foyer des Rathauses Puchheim (Poststraße 2) mit den detaillierten Ausbauplänen zum Dialog bereit. „Wir möchten den Bürgern erläutern, welche Maßnahmen wir an ihrem Bahnhof ergreifen, um ihn barrierefrei auszubauen. Auch für Fragen zum Bauablauf oder zum Ausbau der S4 stehen wir zur Verfügung. Wir möchten mit der Öffentlichkeit in den Dialog treten und freuen uns auf die Gespräche“, erläutert der zuständige Projektleiter Timo Sporwien.
Zudem gibt es ab heute auch Plakate am Bahnhof Puchheim auf denen die Maßnahmen erläutert werden:
•96 cm hohe Bahnsteigkanten, um ein stufenfreies Ein- und Aussteigen in die S-Bahn-Züge zu ermöglichen
•Errichtung einer neuen, barrierefreien Personenunterführung mit Aufzug zum Mittelbahnsteig und barrierefreien Rampen
•Neue Bahnsteigdächer am Mittel- und Hausbahnsteig, um den Wetterschutz zu verbessern
•Einbau eines Blindenleitsystems
Der barrierefreie Ausbau des Bahnhofes Puchheim ist eine vorgezogene Maßnahme im Rahmen des Projektes „Ausbau S4 West“. Nach dem Umbau ist der Bahnhof nicht nur barrierefrei, sondern auch für die Dreigleisigkeit des Streckenabschnittes Pasing-Eichenau vorbereitet. Noch in diesem Jahr möchten wir beim Eisenbahn-Bundesamt die Unterlagen für die Planfeststellung einreichen. Die Bauarbeiten selber dauern rund ein Jahr. Ende 2021 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Das Plakat finden Sie hier: www.bahnausbau-muenchen.de/files/downloads/Bahnausbau%20Muenchen/Bahn_A2_Plakate%20_Bhf%20Puchheim_DRUCK.pdf

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